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		<title>Zachary Lucky über Saskatchewan. Die vergessene goldene Mitte.</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 22:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erdkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Zachary Lucky]]></category>

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		<description><![CDATA[Zachary Lucky &#8211; &#8216;Back in the Fall&#8217; (Street Folk Session) „Wo versteckt ihr euch eigentlich alle?“, hat mich mal ein Freund aus Kanada gefragt, als wir auf dem riesigen Southside-Festivalgelände saßen, „Wie viele seid ihr? Über achtzig Millionen? Jesus Christus, wie passen bei so einem kleinen Land denn noch so viele Felder dazwischen?“ Ja, für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Yn24O86OTxA" frameborder="0" width="450" height="259"></iframe></p>
<p><em>Zachary Lucky &#8211; &#8216;Back in the Fall&#8217; (Street Folk Session)</em></p>
<p>„Wo versteckt ihr euch eigentlich alle?“, hat mich mal ein Freund aus Kanada gefragt, als wir auf dem riesigen Southside-Festivalgelände saßen, „Wie viele seid ihr? Über achtzig Millionen? Jesus Christus, wie passen bei so einem kleinen Land denn noch so viele Felder dazwischen?“ Ja, für Kanadier sind Deutsche wahre Meister der Verhüllungskunst. Ihre Heimat ist 28 Mal so groß wie unsere und grade mal drei Menschen tummeln sich durchschnittlich auf einem Quadratkilometer, bei uns sind das – außerhalb von Festivals – immerhin 229.<span id="more-1362"></span></p>
<p>Tja und diese drei kanadischen Hanseln sind für manche Regionen sogar noch relativ viele. So auch für die Heimatprovinz des besagten Freundes, wo nicht einmal zwei Menschen auf einen km² kommen. Er kommt aus Saskatchewan, der goldenen Mitte des Landes. Golden deshalb, weil es hier eigentlich nichts als Felder gibt. Zwischen den Ähren laufen eine Millionen Menschen herum &#8211; auf einer Fläche, die noch um einiges größer ist als Frankreich und die Schweiz zusammen – und die beschäftigen sich auch hauptsächlich mit Feldern. Man trägt Karohemd, man hört Country und studiert irgendetwas, das mit „Agrar-“ beginnt.</p>
<p>Ich wiederrum frage mich: redet man nicht über Saskatchewan, weil niemand gerne über Weizenmehl redet? Schon allein der Name ist doch echt prima! Er leitet sich vom Saskatchewan River ab, der in der Sprache der dortigen Ureinwohner Kisiskatchewani Sipi heißt – „schnell fließender Fluss“. Und von diesen Ureinwohnern gibt es in keiner kanadischen Provinz mehr. Aber gut, viel mehr gibt es vielleicht nicht zu sagen. Da haben die anderen Prärieprovinzen einfach mehr Gesprächsstoff zu bieten. Linkerhand Alberta (Öl, Geld, Arbeit, die Rocky Mountains) und rechterhand Manitoba (kältester Ort des Landes mit lustigem Namen &#8211; Winnipeg, kihihi -, die üble Geschichte über einen geköpften Mann im Greyhound-Bus und man ist dort schon fast in Ontario). Armes, vernachlässigtes Saskatchewan.</p>
<p>Vielleicht wird sich das aber bald ändern. Es gibt nämlich einen Menschen, der gerade als Botschafter für seine Heimatprovinz durchs Land tourt: der sympathische Singer/Songwriter Zachary Lucky.</p>
<p>Und was für ein klasse Botschafter er ist! Er liebt Saskatchewan so sehr, dass er der Region ein ganzes Album gewidmet hat. Neben dem Albumtitel tragen auch gleich zwei Lieder den Namen seiner Heimat. Und wagt er einmal den Blick über den Felderrand, geht es doch immer wieder nur um das nach Hause kommen, das er mit zart-kratziger Stimme und zurückhaltendem Gitarrenzupfen ehrt. Ja, man muss kein (Agrar-)Soziologe sein um zu erkennen, dass „Saskatchewan“ eine auf acht Lieder verteilte Ode für einen vernachlässigten Fleck Erde ist, dem Zachary all seine Inspiration zu verdanken hat. Die Vielfalt des letzten Albums („Come And Gone“, 2010) bietet die Anfang des Monats erschienene Platte zwar nicht, aber nach eigenen Aussagen wollte der Künstler einfach ein Album schaffen, „das zu jedem Getränk passt“ – und das tut es allemal. Ein klein wenig erwachsener klingt es auch, immerhin ist Zachary ja mittlerweile schon 23. Im Herbst kommt der nette Bart- und Karohemdträger voraussichtlich das erste Mal nach Europa.</p>
<p>Hoffentlich hat er keine Platzangst.</p>
<p><em>Anspieltipp: Across the Ocean (mit und ohne Weizenbier)</em></p>
<p><iframe width="400" height="100" style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/track=3350502746/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" allowtransparency="true" frameborder="0"><a href="http://zacharylucky.bandcamp.com/track/across-the-ocean-2">Across the ocean by Zachary Lucky</a></iframe></p>
<p>Alle Songs gibt es <a href="http://zacharylucky.bandcamp.com/album/saskatchewan">auf Bandcamp</a>, dort kann die CD auch bestellt werden.</p>
<p><em>Zachary Lucky &#8211; Saskatchewan (2012, Selbstverlag)</em></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.indiestreber.de%2F2012%2F03%2Fzachary-lucky-uber-saskatchewan-die-vergessene-goldene-mitte%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe> <p><a href="http://www.indiestreber.de/?flattrss_redirect&amp;id=1362&amp;md5=da3b01779a6832fcc58400076c4a3a86" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>das indiestreber.de-poesiealbum. seite 22: locas in love</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/2012/03/das-indiestreber-de-poesiealbum-seite-22-locas-in-love/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 13:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poesiealbum]]></category>
		<category><![CDATA[Electralane]]></category>
		<category><![CDATA[Locas in Love]]></category>
		<category><![CDATA[The Monks]]></category>

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		<description><![CDATA[(auf das bild klicken, um das ganze in besserer auflösung als pdf zu sehen) (Homepage)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">(auf das bild klicken, um das ganze in besserer auflösung als pdf zu sehen)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/poesiealbum_locas.pdf"><img title="poesiealbum locas in love" src="http://www.indiestreber.de/poesiealbum_locas.jpg" alt="poesiealbum Wild Beasts" width="400" /></a></p>
<p style="text-align: center;">(<a href="http://www.locasinlove.com/">Homepage</a>)</p>
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		<title>die indiestreber ehren die klassenbesten. teil 4: thomas’ jahresrückblick 2011.</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/2012/01/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-4-thomas%e2%80%99-jahresruckblick-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 12:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hat man sein Herz ersteinmal an eine Band verloren, wünscht man sich von dieser Band, dass sie sich möglichst niemalsnie verändert. AC/DC, Motörhead oder die Ramones sind auf dieser Schiene jahrzehntelang unfallfrei gefahren. &#8220;Ihr seid nicht die Ramones, denkt euch was neues aus&#8221;, textet die Trierer Punkrock-Kapelle Love A auf ihrem tollen Debütalbum, ein Appel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat man sein Herz ersteinmal an eine Band verloren, wünscht man sich von dieser Band, dass sie sich möglichst niemalsnie verändert. AC/DC, Motörhead oder die Ramones sind auf dieser Schiene jahrzehntelang unfallfrei gefahren. &#8220;Ihr seid nicht die Ramones, denkt euch was neues aus&#8221;, textet die Trierer Punkrock-Kapelle Love A auf ihrem tollen Debütalbum, ein Appel zu mehr Mut und Kreativität! Eine gravierende musikalische Veränderung geht allerdings selten kritiklos an einer Band vorüber (bestes Beispiel in diesem Jahr: Dredg). Als absolut begrüßenswert empfand ich die Erweiterung des musikalischen Kosmos allerdings bei Iron &amp; Wine und Ghost Of Tom Joad. Dass „Black Musik“ von Ghost of Tom Joad in kaum einer Jahresbestenliste auftauchte und die Band sich inzwischen leider aufgelöst hat, beweist auf schmerzlichste Art und Weise, dass Musik eben doch etwas sehr subjektives ist.<br />
<span id="more-1298"></span><br />
<strong>Meine Alben des Jahres:</strong></p>
<p><strong>1.Iron &amp; Wine – Kiss Each Other Clean</strong><br />
<a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Iron-Wine-Kiss-Each-Other-Clean.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1301" title="Iron &amp; Wine - Kiss Each Other Clean" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Iron-Wine-Kiss-Each-Other-Clean-300x300.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a> „Kiss each other clean“ wirkt auf mich wie der Reflexhammer, mit dem der Onkel Doktor gewöhnlich seinen Patienten unters Knie klopft. Ganz gleich wie sehr sich das Gehirn dagegen wehrt, der Körper wird sich unweigerlich zum psychedelischen, ausschweifenden und aufwändig instrumentierten Geplucker des bärtigen Songwriters Sam Beam bewegen. Dabei ist es nicht mal so, dass Beam von belanglosen oder uninteressanten Texten ablenken müsste. “Me and Lazarus” zum Beispiel stellt für mich die herzlichste Loser-Hymne des Jahres dar und selbst dann, wenn Zeilen wie „He’s an emancipated punk and he can dance, but he’s got a hole in the pocket of his pants“ sich quasi von selbst mitsingen, hat man sich an dieser kunterbunten Platte noch lange nicht satt gehört. Im Gegenteil, man hört sie wieder und wieder und wieder und wieder…</p>
<p><strong>2. TV On The Radio – Nine Types Of Light</strong></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/TV-On-The-Radio-Nine-Types-Of-Light.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1326" title="TV On The Radio - Nine Types Of Light" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/TV-On-The-Radio-Nine-Types-Of-Light-300x300.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Der Genuss der zehn Songs auf &#8220;Nine Types Of Light&#8221; gleicht einem auf dreiundvierzigeinhalb Minuten verkürztem Wellness-Wochenende. &#8220;Second Song&#8221; und &#8220;Keep Your Heart&#8221; lullen mit Falsett-Stimme, Bläsern und rhythmischen &#8220;Uh Uh Uh&#8221;s den verspannten Hörer flauschig und wärmend ein, bevor &#8220;You&#8221; und &#8220;No Future Shock&#8221; die kalte Dusche und eine besonders kräftige Massage hinterher schieben. Mit &#8220;Killer Crane&#8221; geht es rauf auf die Dachterrasse, schnell noch den blutroten Sonnenuntergang überm Meer beobachten, der auf dem Cover abgebildet ist. Dann wieder runter. Hunderte wohltuende Düfte in Form von verschiedensten Instrumenten, Melodieausbrüche in alle erdenklichen Richtungen wie riesige Blubberblasen in einem Whirpool. Zu &#8220;Repetition&#8221; noch kurz eine Runde nackt um die Anlage gesprintet, dann Einatmen, Ausatmen, zur Ruhe kommen. Maniküre, Pediküre, Gurkenmaske. Fertig. &#8220;Nine Types Of Light&#8221; ist ausnahmsweise ein chartkompatibles Album voller Gefühlsduseleien, das einen nicht in Selbstmitleid versinken lässt, sondern positive Ernergien freisetzt. Hurra!</p>
<p><strong>3. Ghost Of Tom Joad – Black Musik</strong></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Ghost-Of-Tom-Joad-Black-Musik.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1325" title="Ghost Of Tom Joad - Black Musik" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Ghost-Of-Tom-Joad-Black-Musik-300x300.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Wie kann man denn dieses Album mit all seinen hymnischen Schlüpfrigkeiten (&#8220;I&#8217;m just a dog and you&#8217;re all that I need!&#8221;) nicht lieben? Wie bereits angekündigt, haben die Münsteraner auf ihrem dritten und (vorerst) letzten Album vieles anders gemacht. Das Schlagzeug auf dem Cover sowie der Song &#8220;My Body is a drum machine&#8221; erweisen sich dabei als unübersehbare Wegweiser der neuen Richtung. Rhythmus ist die Devise. Darüber hinaus besticht das Album durch melancholisch-poppige Keyboard-Sphären sowie die ein oder andere 60er Jahre Soul-Anspielung (&#8220;Snow in the summertime&#8221;, &#8220;The Sound of &#8217;67&#8243;). Für mich persönlich ist die Bandauflösung nach einem solch ergreifenden Album nichts anderes als ein klassischer Fall von &#8220;Aufhören, wenn es am schönsten ist&#8221;.</p>
<p><strong>4. The Pains Of Being Pure At Heart – Belong</strong></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Pains-Of-Being-Pure-At-Heart-Belong.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1324" title="Pains Of Being Pure At Heart - Belong" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Pains-Of-Being-Pure-At-Heart-Belong-300x300.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Selten hat eine erste Single so neugierig auf ein Album gemacht, wie &#8220;Belong&#8221; auf das gleichnamige Zweitlingswerk der süßen Indie-Lieblinge Pains Of Being Pure At Heart. Da schienen sie die Zuckerwatte gegen die verzerrten Gitarren der Smashing Pumpkins getauscht zu haben. Bedenkt man aber, dass der Produzent des Albums sich Flood nennt und unter anderem das monumentale 90er Jahre Smashing Pumpkins-Doppelalbum &#8220;Mellon Collie and The Infinite Sadness&#8221; begleitete, ist das alles nicht mehr sonderlich überraschend. Was am Ende bleibt, sind nach wie vor die unschuldigsten Melodien und Refrains, die die Indie-Welt im Moment zu bieten hat: &#8220;She was the heart in your heartbreak / She was the miss in your mistake / And no matter what you take / you&#8217;re never going to forget&#8221;. Damit ihm derlei herzerweichendes wieder einfiele, würde Morrissey auf Büffeljagd gehen.</p>
<p><strong>5. Touché Amoré – Parting The Sea Between Brightness And Me</strong></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Touché-Amoré-Parting-The-Sea-Between-Brightness-and-Me.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1323" title="Touché Amoré  - Parting The Sea Between Brightness and Me" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Touché-Amoré-Parting-The-Sea-Between-Brightness-and-Me-300x300.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Touché Amoré und La Dispute haben sich 2011 als zwei der leuchtendsten Hardcore-Raketen in den Hype-Himmel katapultieren lassen. Beide werden fast ausnahmslos in einem Atemzug genannt, wenn von &#8220;The Wave&#8221; die Rede ist. Wobei La Dispute mit ihrem vor Tiefsinnigkeiten fast überlaufenden sechzigminütigen Opus &#8220;Wildlife&#8221; in der Kritiker- und Fangunst leicht vorn zu liegen scheinen. Mir liegt es fern, dem La Dispute-Album die Qualität abzusprechen. Allerdings fehlen mir zur Durchdringung bisher schlichtweg Geduld und Konzentration. Touché Amoré dagegen hauen dreizehn Songs in 21 Minuten raus. Qualitativ fallen sie gegenüber La Dispute aber keineswegs ab, im Gegenteil: Das Album ist abwechlungsreicher als der Großteil der Genre-Brüder und Schwestern und in keiner der 21 Minuten auch nur annähernd langweilig. Die Texte sind pointiert und es wert, ins Gesicht tättowiert zu werden: &#8220;If actions speak louder than words / I&#8217;m the most deafening voice you&#8217;ve heard / i&#8217;ll be that ringing in your ears / that will stick around for years.&#8221; So und nicht anders! Verdient hätten sie es allemal.</p>
<p><strong>6. Wye Oak – Civilian</strong></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Wye-Oak-Civilian.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1322" title="Wye Oak - Civilian" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Wye-Oak-Civilian-300x300.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Was beim ersten oberflächlichen Antesten des Openers &#8220;Two Small Deaths&#8221; noch etwas einschläfernd wirkt, erscheint nach der Lektüre der Texte und dem dazugehörigen Live-Erlebnis, bei dem die mahnende Gitarre der Sängerin Jenn Wasner ihre gesamte Wirkung entfaltet, als lautleiser Seelenstriptease der begeisterndsten Sorte, holy holy holy! Und spätestens wenn die Dame dann pseudounschuldig die ersten Zeilen des letzten Songs darbietet („If you should doubt / my heart, remember this / that i could lie to you / if i believed it was right to do…“), ist es vollends um den Autor dieser Zeilen geschehen.</p>
<p><strong>7. Other Lives – Tamer Animals</strong></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Other-Lives-Tamer-Animals.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1321" title="Other Lives - Tamer Animals" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Other-Lives-Tamer-Animals-300x300.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Das Haldern Pop Festival ist auf deutschem Boden das musikalische Open Air-Ereignis, bei dem sich die Besucher Jahr für Jahr darüber erhitzen, welch zauberhafte Bands sie im Vorjahr verpasst hätten und das ihnen das doch ganz bestimmt nie wieder passieren wird. Obwohl auch mir die musikalische Qualitätsdichte in diesem kleinen gallischen Dorf theoretisch bewusst ist, habe ich mir den Other Lives-Auftritt aufgrund von Faulheit geschenkt. Ein paar Wochen später flog mir das Album zu, das ich inzwischen höher einschätze als alles, was die Fleet Foxes bisher fabriziert haben. Darauf findet der gemeine Fan von bärtiger Musik mit mehrstimmigem männlichen Choral-Gesang und engelsgleichen Melodien alles, was das (Folk)Herz begehrt. Dieses Jahr guck ich mir beim Haldern bestimmt alle Bands an&#8230;</p>
<p><strong>8. The Kills – Blood Pressures</strong></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/The-Kills-Blood-Pressures.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1320" title="The Kills - Blood Pressures" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/The-Kills-Blood-Pressures-300x300.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Der Vorgänger &#8220;Midnight Boom&#8221; war schon klasse, aber was Alison Mosshart und Jamie Hince auf &#8220;Blood Pressures&#8221; an griffigen und groovigen Leckerbissen auf dem (Platten)Teller servieren, ist feinste Haute Cuisine. Die einzige Gräte im Lachsfilet stellt für mich die belanglose Ballade &#8220;Wild Charms&#8221; da, aber an dieser Gräte wird man sich bei einer Songlänge von 1:15 Minuten ganz bestimmt nicht verschlucken.</p>
<p><strong>9. Black Keys – El Camino</strong></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Black-Keys-El-Camino.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1319" title="Black Keys - El Camino" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Black-Keys-El-Camino-300x300.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Mit zwei Grammys im Rücken musiziert es sich leichter. Dan Auerbach und Pat Carney alias The Black Keys nahmen den Nachfolger ihres Erfolgsalbums &#8220;Brothers&#8221; im neuen Aufnahmestudio in Nashville auf (natürlich wieder mit Danger Mouse &#8211; never change a winning team) und knüpfen genau da an, wo sie vor anderthalb Jahren aufgehört haben, mit noch treibenderen Garagen-Bluesrock-Nummern. Aber &#8211; und das vergessen viele &#8211; das machen sie ja bereits seit zehn Jahren. Sieben tolle Alben und kein Ende in Sicht. Wenn es nicht erst im Dezember erschienen wäre, hätte sich das haarige Bluesrock-Monster mit dem klingenden Namen „El Camino“ in dieser Liste sicher noch ein paar Plätze weiter nach vorn gewuchert.</p>
<p><strong>10. Crystal Fighters – Star of Love</strong></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Crystal-Fighters-Star-Of-Love.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1318" title="Crystal Fighters - Star Of Love" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/Crystal-Fighters-Star-Of-Love-300x263.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Wer nach roten Fäden giert und sich gern an lyrischen Ergüssen ergötzt, möge bitte weiterhin Bon Iver hören. Allen anderen seien die zappligen und zur Hyperaktivität animierenden Hits dieser (pseudo)baskischen Indie-Elektro-Ballermänner mit den herzlichsten Grüßen in den Herzschrittmacher geschraubt.</p>
<p><strong>Die Songs des Jahres</strong></p>
<p>Obwohl ich beim Mainzer Campusradio „arbeite“ und als DJ &#8220;auflege&#8221;, bin ich nur in Ausnahmefällen ein Freund von einzelnen Songs oder Singles. Ich skippe auch nicht in Alben  herein oder überspringe einzelne Songs, sondern höre Alben ganz konservativ von vorn bis hinten. Deshalb bereitet es mir einige Mühe, eine Liste meiner zehn Songs des Jahres aufzustellen. Auf meinen Lieblingsalben des Jahres mag ich fast ausnahmslos alle Songs, weshalb meine Songs des Jahres sich eher auf Alben befinden, die mich in ihrer Gesamtheit nicht vollends oder nachhaltig überzeugen konnten (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel).</p>
<p><strong>1. Kimya Dawson – Walk Like Thunder</strong></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/X84zxOECcf4" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>2. Defeater &#8211; I Don&#8217;t Mind</strong></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/rQ5ka2iPPHQ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>3. The Antlers &#8211; Every Night My Teeth Are Falling Out</strong></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/wJGH0Cax9eE" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>4. The Black Keys &#8211; Lonely Boy</strong></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/uD64ruAb8vs" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>5. The Age Of Sound &#8211; Just Wanna Let You Know</strong></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/QmY1hc_ZeWY" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>6. Tyler The Creator &#8211; Yonkers</strong></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/XSbZidsgMfw" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>7. J Mascis &#8211; Not Enough</strong></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/aqqH16oePQg" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>8. Adolar &#8211; Tanzenkotzen</strong></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/XKEn2rdd8YQ" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>9. The Whigs &#8211; Kill Me Carolyne</strong></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/3UbSL_80mk0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>10. Retro Stefson &#8211; Kimba</strong></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/24074444?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><br />
Konzerte des Jahres</strong></p>
<p>Da ich in der zweiten Hälfte des Jahres 2010 und der ersten Hälfte des Jahres 2011 unheimlich viele (zum Teil grandiose) Konzerte gesehen hatte, machte sich nach der Festivalsaison im vergangenen Jahr zum ersten Mal überhaupt in meinem Leben eine leichte Konzertmüdigkeit breit. Mir fehlte für ein paar Monate der Antrieb, mir jedes Konzert in der Umgebung anzusehen, das mir annähernd hätte gefallen können. Das lag zum einen daran, dass mein Bachelor-Studium langsam zu Ende geht und sich eine dezente Nervosität breit macht, und zum anderen daran, dass ich nicht wüsste, was das Konzert von Warpaint in der Kölner Kulturkirche toppen sollte. Die Kirche besaß an diesem Abend die beeindruckendste Akustik, die ich je bei einem Rockkonzert erleben durfte. Es schien, als würde aus jedem kleinsten Winkel dieses riesigen Gebäudes ein Ton der ohnehin grandiosen Warpaint erklingen. Ich kann mich an kein anderes Konzert erinnern, bei dem ich mich weder getraut habe aufs Klo zu gehen, noch Getränke zu kaufen, noch zu reden, geschweige denn zu atmen. Das Konzert war einfach nicht von dieser Welt!</p>
<p>Hier könnt ihr auf jeden Fall meine Top 5 der Konzerte (exklusive Festivalauftritte) des vergangenen Jahres nachlesen:</p>
<p>1. Warpaint (28. Juni, Kulturkirche Köln)<br />
2. Battles (6. Dezember, Das Bett Frankfurt)<br />
3. Herrenmagazin (24. Juni, Uebel &amp; Gefährlich Dachterrasse Hamburg)<br />
4. The Thermals (15. April, Sinkkasten Frankfurt)<br />
5. Esben and The Witch (17. Mai, Mousonturm Frankfurt)</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.indiestreber.de%2F2012%2F01%2Fdie-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-4-thomas%25e2%2580%2599-jahresruckblick-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe> <p><a href="http://www.indiestreber.de/?flattrss_redirect&amp;id=1298&amp;md5=840d62d66b8169e7e4d45a418919e4f5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>zeugnistag 2011. so habt ihr abgestimmt.</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/2012/01/zeugnistag-2011-so-habt-ihr-abgestimmt/</link>
		<comments>http://www.indiestreber.de/2012/01/zeugnistag-2011-so-habt-ihr-abgestimmt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 12:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eure Band des Jahres: Bon Iver (Foto unter CC-Lizenz von Flickr-Nutzer starbright31) Traditionsgemäß gab es auf diesem Blog auch im gerade vergangenen Jahr wieder die Möglichkeit für die Leser, bei unserem Jahresrückblick mitzumachen und uns ihre Meinung zu den besten und schlechtesten Platten des Jahres kundzutun. Die Ergebnisse davon wollen wir euch nicht vorenthalten. Alben des Jahres: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Bon Iver - Shrine Auditorium - September 19, 2011 von starbright31 bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/starbright31/6165821232/"><img class="alignnone" src="http://farm7.staticflickr.com/6176/6165821232_0b4569d192.jpg" alt="Bon Iver - Shrine Auditorium - September 19, 2011" width="450" height="338" /></a></p>
<p><strong>Eure Band des Jahres: Bon Iver</strong> <em>(Foto unter CC-Lizenz von Flickr-Nutzer <a href="http://www.flickr.com/photos/starbright31/">starbright31</a>)</em></p>
<p>Traditionsgemäß gab es auf diesem Blog auch im gerade vergangenen Jahr wieder die Möglichkeit für die Leser, bei unserem Jahresrückblick mitzumachen und uns ihre Meinung zu den besten und schlechtesten Platten des Jahres kundzutun. Die Ergebnisse davon wollen wir euch nicht vorenthalten.<br />
<span id="more-1274"></span><br />
<strong>Alben des Jahres:</strong></p>
<p>Wie sehr sich trotz ähnlich gelagerten Musikgeschmäckern doch die persönlichen Alben des Jahres unterscheiden können, sieht man an dieser Abstimmung. 88 vierschiedene Platten wurden insgesamt genannt, nur ein Bruchteil davon hat es bei mehreren Leuten in die Top 10 geschafft. Insofern ist folgende Bestenliste wohl auch nur eingeschränkt konsensfähig:</p>
<p>1. Bon Iver – Bon Iver<br />
2. PJ Harvey – Let England Shake<br />
3. Austra – Feel It Break<br />
4. Deer Tick – Divine Providence<br />
4. Frank Turner – England Keep My Bones<br />
6. The Black Keys – El Camino<br />
7. Dillon – This Silence Kills<br />
7. The Vaccines – What Did You Expect From The Vaccines?<br />
9. The Kills – Blood Pressures<br />
10. Feist – Metals<br />
11. Metronomy – The English Riviera<br />
11. Touché Amoré – Parting The Sea Between Brightness And Me<br />
13. The Pains Of Being Pure At Heart – Belong<br />
13. James Blake – James Blake<br />
15. Fleet Foxes – Helplessness Blues<br />
15. Dan Mangan – Oh Fortune</p>
<p><strong>Songs des Jahres:</strong></p>
<p>Bei den Songs des Jahres lässt sich sogar noch weniger ein gemeinsamer Nenner erkennen. Folgende Songs wurden immerhin von mehreren Leuten abgefeiert:</p>
<p><em>1. Austra – Lose It</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28100209?byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="450" height="253"></iframe></p>
<p><em>2. Bright Eyes – Jejune Stars</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/24501291?byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff0179" frameborder="0" width="450" height="253"></iframe></p>
<p><em>3. The Black Keys – Lonely Boy</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/32543029?byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="450" height="253"></iframe></p>
<p><em>4. Deer Tick – Miss K.</em></p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21269003" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21269003" allowscriptaccess="always" /> </object></p>
<p>Außerdem hat Bon Iver das Kunststück geschafft, mit vier verschiedenen Songs seines Albums (&#8220;Perth&#8221;, &#8220;Beth/Rest&#8221;, &#8220;Calgary&#8221; und &#8220;Holocene&#8221;) in eure Bestenlisten zu kommen. Damit hat er sich den Lorbeerkranz für den indiestreber-Leser-Darling des Jahres 2011 wohl mehr als verdient!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28133085?byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="450" height="253"></iframe></p>
<p><em>Bon Iver &#8211; Holocene</em></p>
<p><strong>Entdeckungen des Jahres:</strong></p>
<p>Als einziges mehrfach genannt wurden Battles, außerdem noch entdeckt wurden Evening Hymns, Theresa Chanson, Katzenjammer und Woodkid.</p>
<p><strong>Schlechtestes Album des Jahres:</strong></p>
<p>Bei der Wahl zum schlechtesten Album des Jahres hat das selbstbetitelte Debüt von Thees Uhlmann als einziges mehrere Stimmen bekommen.<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2012/01/zeugnistag-2011-so-habt-ihr-abgestimmt/#footnote_0_1274" id="identifier_0_1274" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Drei um genau zu sein">1</a></sup> Darüber freue ich mich an dieser Stelle mal ganz diebisch, schließlich bin ich der Musik des Indie-Schlager-Onkels mit seinen pseudo-originellen ollen Kamellen nicht gerade wohlgesonnen. Denn auch wenn es mit Sicherheit nicht das schlechteste musikalische Erzeugnis war, das im Jahr 2011 auf den Markt geworfen wurde &#8211; bei keinem Album, was ich in letzter Zeit gehört habe, fiel es mir schwererer, den Würgereiz zu unterdrücken. Aber immerhin, wer sich nach einem kleinen bisschen Sicherheit sehnt, muss nun nicht mehr <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pnfEokCCSYM">Silbermond</a><sup><a href="http://www.indiestreber.de/2012/01/zeugnistag-2011-so-habt-ihr-abgestimmt/#footnote_1_1274" id="identifier_1_1274" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Klicken auf eigene Gefahr!">2</a></sup> hören.</p>
<p><strong>Schlechtester Song des Jahres:</strong></p>
<p>Als wäre die arme Lana Del Rey mit ihrem Über-Nacht-Youtube-Hype und dem plötzlichen Major-Label-Fame nicht schon genug überfordert, muss sie sich jetzt auch noch gefallen lassen, von uns indiestrebern den unrühmlichen Preis für den schlechtesten Song des Jahres überreicht zu bekommen. Dabei ist &#8220;Video Games&#8221;<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2012/01/zeugnistag-2011-so-habt-ihr-abgestimmt/#footnote_2_1274" id="identifier_2_1274" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="bei aller Kritik, die man dem dahinterstehenden Kalk&uuml;l entgegenbringen kann">3</a></sup> gar kein so schlechter Song, und außerdem ist er sogar auch bei zwei Leuten unter die Bestenliste gekommen. Tja, Lana Del Rey polarisiert eben, das wird sich wohl auch 2012 nicht ändern, wenn der Hype um die Dame pünktlich zur Veröffentlichung ihres Debütalbums aus den US-Blogs nach Deutschland herüberschwappt.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/HO1OV5B_JDw?rel=0" frameborder="0" width="450" height="259"></iframe></p>
<p><em>Lana Del Rey – Video Games</em></p>
<p><strong>Videos des Jahres:</strong></p>
<p>Hier gab es keinen eindeutigen Sieger, aber einige sehenswerte Vorschläge wollen wir euch an dieser Stelle präsentieren:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/20751513?byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="450" height="253"></iframe></p>
<p><em>Radiohead – Lotus Flower</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/29659761?byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="450" height="253"></iframe></p>
<p><em>Dan Mangan – Rows of Houses</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/21748381?byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="450" height="253"></iframe></p>
<p><em>Foo Fighters – Walk</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/21604065?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" frameborder="0" width="450" height="253"></iframe></p>
<p><em>Woodkid – Iron</em></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1274" class="footnote">Drei um genau zu sein</li><li id="footnote_1_1274" class="footnote">Klicken auf eigene Gefahr!</li><li id="footnote_2_1274" class="footnote">bei aller Kritik, die man dem dahinterstehenden Kalkül entgegenbringen kann</li></ol><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.indiestreber.de%2F2012%2F01%2Fzeugnistag-2011-so-habt-ihr-abgestimmt%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe> <p><a href="http://www.indiestreber.de/?flattrss_redirect&amp;id=1274&amp;md5=574e14539df89ec1f73b0b4586e7fb2d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>die indiestreber ehren die klassenbesten. teil 3: jonas&#8217; jahresrückblick 2011.</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 19:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich mir inzwischen so viele verschiedene Jahrescharts von so vielen verschiedenen Menschen angeschaut habe, kann ich sie ehrlich gesagt nicht mehr sehen. Wenn man auf ein Jahr zurückblickt, dann kommen einem doch sowieso eher einzelne Momente in den Sinn &#8211; oft wild durcheinanderfliegend und höchstens locker verknüpft durch Assoziationen &#8211; als irgendwelche Listen. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/P1020397.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2012/01/P1020397-300x225.jpg" alt="" title="mf" width="450" height="338" class="aligncenter size-medium wp-image-1255" /></a></p>
<p>Nachdem ich mir inzwischen so viele verschiedene Jahrescharts von so vielen verschiedenen Menschen angeschaut habe, kann ich sie ehrlich gesagt nicht mehr sehen. Wenn man auf ein Jahr zurückblickt, dann kommen einem doch sowieso eher einzelne Momente in den Sinn &#8211; oft wild durcheinanderfliegend und höchstens locker verknüpft durch Assoziationen &#8211; als irgendwelche Listen. Aber es macht ja doch immer wieder Spaß, seine eigenen Favoriten gegeneinander abzuwägen und zu ordnen, Ranglisten aufzustellen und umzuschmeißen – auch wenn man an dem Kampf dabei beinahe verzweifelt. Ich hoffe jedenfalls, ihr habt noch ein offenes Ohr für die Musik, die mich im vergangenen Jahr am meisten begeistert hat.<br />
<span id="more-1246"></span><br />
<strong>Konzerte des Jahres 2011:</strong></p>
<p>Auch wenn meine mangelnde Aktivität auf diesem Blog anderes vermuten lässt: Ich habe 2011 so viel Musik gehört wie in keinem Jahr zuvor, sowohl auf dem iPod und der heimischen Anlage als auch bei Konzerten und Festivals. Wenn ich richtig nachgezählt habe, war ich auf 53 einzelnen Konzerten sowie auf fünf Festivals – insgesamt habe ich also locker eine dreistellige Anzahl an Bands live gesehen. Das ist mal wieder ein Rekord für mich, und deshalb gibt es auch von mir in diesem Jahr eine Konzert-Top 10. Auf nähere Erläuterungen will ich dabei mal verzichten – wer da war, weiß, was los war,<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2012/01/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-3-jonas-jahresruckblick-2011/#footnote_0_1246" id="identifier_0_1246" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="meistens war es laut, wild und schwitzig">1</a></sup> wer nicht da war, weiß, dass er etwas verpasst hat.</p>
<p>1. The Thermals @ Sinkkasten Arts Club Frankfurt, 15.04.11<br />
2. HEALTH @ Berlin Festival, 09.09.11<br />
3. <a href="http://www.stuz.de/kultur/kinnlade-trifft-boden" target="_blank">Battles @ Das Bett Frankfurt, 06.12.11</a><br />
4. Les Savy Fav @ Melt! Festival, 17.07.11<br />
5. Sleigh Bells @ Meet Facory Prag, 01.02.11<br />
6. Listener @ Haus Mainusch Mainz, 07.08.11<br />
7. EMA @ Hafen 2 Offenbach, 25.09.11<br />
8. Dÿse @ Nachtleben Frankfurt, 28.04.11<br />
9. Mogwai @ Berlin Festival, 10.09.11<br />
10. <a href="http://www.stuz.de/kultur/das-scheinwerferlicht-als-heiligenschein" target="_blank">Zola Jesus @ Sinkkasten Arts Club Frankfurt, 20.11.11</a></p>
<p>Mein Festival des Jahres war ganz klar das Berlin Festival, und das nicht nur, weil es zwei Konzerte davon in meine Bestenliste geschafft haben. Das gesamte Line-Up war einfach wie persönlich auf mich zugeschnitten und die Organisation sowie das Flughafen-Ambiente drumherum ließen auch nichts zu wünschen übrig.</p>
<p><strong>Video des Jahres 2011:</strong></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28997568?byline=0&amp;portrait=0" width="450" height="253" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p><em>Battles – My Machines (feat. Gary Numan)</em></p>
<p>Wer hat sich nicht schonmal so gefühlt wie der Kerl auf der rechten Rolltreppe? Nur dass im echten Leben nicht plötzlich Gary Numan zum Mikrofon greift und ein netter Herr mit Schnurrbart und Keyboard klimpernd vorbeifährt.</p>
<p><strong>Alben des Jahres 2011:</strong></p>
<p><em>10. We Were Promised Jetpacks – In The Pit Of The Stomach</em></p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KDmNBDY6L._SL500_AA300_.jpg" alt="we were promised jetpacks - in the pit of the stomach" width = "115" align = "right"/>We Were Promised Jetpacks zeigen sich auf ihrem zweiten Album ein ganzes Stück krachiger und weniger zugänglich als auf ihrem Debüt. Auf den ersten Blick vermisst man dadurch die Hits, doch nach einer Weile bemerkt man, dass den Schotten auf „In The Pit Of The Stomach“ neben charakteristischen Ohrwürmern wie „Medicine“ auch die gewagte Expansion in Richtung Sonic Youth („Picture Of Health“) und Mogwai („Sore Thumb“) gelungen ist. Hut ab für diese Weiterentwicklung!</p>
<p><em>9. Zola Jesus – Conatus</em></p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41-vPGRovbL._SL500_AA300_.jpg" alt="zola jesus - conatus" width = "115" align = "left"/>Mit Gothic hatte ich nie viel am Hut, aber neben einer tiefergehenden Erkundung der elektronischen Gefilde hat sich mein Musikgeschmack im vergangenen Jahr vor allem auch immer weiter den düsteren Klängen zugewandt. Und da trifft man dann eben auf die gerade mal 22-jährige Nika Roza Danilova alias Zola Jesus. „Conatus“ geht in etwa so: Eine Einsiedlerin singt sich mit einer atemberaubenden Stimme die Dämonen aus dem zierlichen Leib, dazu klappern Synthies und Drum Machine, und man selbst steht ergriffen daneben.</p>
<p><em>8. The Kills – Blood Pressures</em></p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TulB2D5KL._SL500_AA300_.jpg" alt="the kills - blood pressures" width = "115" align = "right"/>Etwas weniger extravagant und ausgefallen als auf dem großartigen Vorgänger “Midnight Boom“ geht es auf „Blood Pressures“ zu. The Kills schreiben nun eben tolle Popsongs statt tollen Nachtschattensongs. Wobei, genug verruchte Dunkelheit ist auch auf diesem Album vorhanden, Jamie Hince und Alison Mosshart hauchen und fauchen sich immer noch genauso sexy an &#8211; und diese pingpongartigen Klatschgeräusche bei einigen Songs sind schon ziemlich geil!</p>
<p><em>7. Yuck – Yuck</em></p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41qsy4co7XL._SL500_AA300_.jpg" alt="yuck - yuck" width = "115" align = "left"/>Drei Londoner Burschen und ein Mädel verkörperten im vergangenen Jahr die angenehmste Seite des Neunziger-Revivals: Yuck verbinden auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum drängelnden Indie Rock, sehnsuchtsvolle Shoegaze-Gitarren und verträumte Slacker-Balladen, ohne auch nur einen Moment altbacken zu klingen. Klar kann man die Vorbilder der Band in beinahe jedem Ton heraushören, aber das macht die Songs nicht weniger großartig und zeitlos.</p>
<p><em>6. Battles – Gloss Drop</em></p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51NP3jX1n8L._SL500_AA300_.jpg" alt="battles - gloss drop" width = "115" align = "right"/>Auch ohne Tyondai Braxton und seine hochgepitchten Outer-Space-Vocals klingen Battles wie aus der fernen Zukunft herübergebeamt. Auf &#8220;Gloss Drop&#8221; kann man drei fantastischen Musikern dabei zuhören, wie sie sich Paläste aus Rhythmen und Klängen bauen, und die Synapsen der Hörer darin fröhlich Pogo miteinander tanzen lassen. Und für die nötige Auflockerung zwischendurch sorgen vier handverlesene Gastsänger.</p>
<p><em>5. James Blake – James Blake</em></p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51tBkpaLAjL._SL500_AA300_.jpg" alt="james blake - james blake" width = "115" align = "left"/>Wie schnelllebig die Musikwelt heutzutage ist, merkt man wohl am deutlichsten daran, dass der Hype um James Blake, der Anfang des Jahres 2011 in sämtliche Feuilleton-Himmel gelobt wurde, inzwischen bereits wieder deutlich abgeklungen ist. Doch Hype hin oder her, von dem vermeintlichen Wunderkind kann man sich noch viel erwarten, und mit seinem Debütalbum hat er sich außerdem einen Platz in dieser Liste redlich verdient. Die Songs darauf oszillieren zwischen Avantgarde und Pop, Dubstep wird verletzlich, und selten ist Musik der Stille so nahe gekommen.</p>
<p><em>4. Touché Amoré – Parting The Sea Between Brightness And Me</em></p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CnWXu%2BiHL._SL500_AA300_.jpg" alt="touché amoré - parting the sea between brightness and me" width = "115" align = "right"/>In nur 20 Minuten pflügen Touché Amoré die Hardcore-Landschaft gewaltig um. Man staunt immer wieder, wie die Band es schafft, so viel in ihre Anderthalb-Minuten-Songs zu stopfen: Tagebuchartige Texte voll von Selbstzweifeln und Heimatlosigkeit, furiose Ausbrüche und atmosphärische Verschnaufpausen. Das Strophe-Refrain-Prinzip geben sie zugunsten eines songübergreifenden Spannungsaufbaus auf, der das Hören von „Parting The Sea Between Brightness And Me“ zu einer einzigartigen adrenalingeladenen Achterbahnfahrt macht.</p>
<p><em>3. PJ Harvey – Let England Shake</em></p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51-2kgfuS5L._SL500_AA300_.jpg" alt="pj harvey - let england shake" width = "115" align = "left"/>Man muss schon genauer hinhören, um das Beben zu vernehmen. Denn „Let England Shake“ ist wahrscheinlich das zarteste Protest- und Anti-Kriegsalbum, das je aufgenommen wurde. Feengleich und unauffällig schleichen sich die Songs in die Hirnwindungen, um den dortigen Endorphinhaushalt gehörig durcheinander zu wirbeln. Und allein dafür, wie PJ Harvey das Wort „England“ artikuliert, lohnt es sich bereits, dieses Album zu hören. Vielleicht das Beste, was die Dame jemals gemacht hat – und das will ziemlich viel heißen.</p>
<p><em>2. Future Islands – On The Water</em></p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51A05ZskawL._SL500_AA300_.jpg" alt="future islands - on the water" width = "115" align = "right"/>Am Anfang und am Ende erklingt das beruhigende Rauschen des Meeres, dazwischen trägt Samuel T. Herring mit seiner einmaligen Stimme traurige und hoffnungsvolle Geschichten über das Leben und die Liebe vor, während sich die Musik vor der romantisch-düsteren Seite der Achtziger Jahre verneigt. &#8220;On The Water&#8221; ist ein Album über quälende Erinnerungen und die Schönheit heilender Wunden, dessen Sogwirkung mit jedem Hören stärker wird. (<a href="http://www.stuz.de/kultur/die-coolste-uncoole-band-der-welt">längere Rezension</a>)</p>
<p><em>1. EMA – Past Life Martyred Saints</em></p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Ikc55LouL._SL500_AA300_.jpg" alt="ema - past life martyred saints" width = "175" align = "left"/>Schon im Juni 2011 war ich mir ziemlich sicher, dass das hier mein Album des Jahres werden wird: So sehr hat mich &#8220;Past Life Martyred Saints&#8221;, das Solodebüt von Erika M. Anderson alias EMA damals überrumpelt und mitgerissen. Und tatsächlich, seitdem trage ich ihre Stimme mitsamt des berauschenden Drone-Folk in meinem Kopf und will nicht mehr darauf verzichten. Seit &#8220;Post-Nothing&#8221; von Japandroids im Jahre 2009 hat mich kein Album mehr so gekickt. (<a href="http://www.stuz.de/kultur/ein-soloalbum-im-positivsten-sinne">längere Rezension</a>)</p>
<p>Wenn ich mir meine Top 10 so anschaue, erscheint es mir bemerkenswert, wie viele Frauen daran beteiligt sind.<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2012/01/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-3-jonas-jahresruckblick-2011/#footnote_1_1246" id="identifier_1_1246" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Naja okay, eigentlich nur f&uuml;nf insgesamt, sofern ich mich nicht verz&auml;hlt habe &ndash; aber davon immerhin drei Solok&uuml;nstlerinnen.">2</a></sup> Wenn man dann noch die ebenfalls gelungenen Alben &#8220;Feel It Break&#8221; von Austra und &#8220;w h o k i l l&#8221; von tUnE-yArDs dazunimmt, ist man glatt dazu geneigt, 2011 als das Jahr der starken Frauen in der Indie-Welt zu bezeichnen. Aber bevor man deshalb zu optimistisch in die Zukunft blickt: Der Lana Del Rey-Backlash steht ja gerade vor der Tür&#8230;</p>
<p>Knapp an meiner Top 10 vorbeigeschrammt sind übrigens die Post-Rock-Pioniere Mogwai mit ihrem grandios betitelten Album &#8220;Hardcore Will Never Die, But You Will&#8221;, die Post-Rock-Erneuerer And So I Watch You From Afar mit &#8220;Gangs&#8221;, meine Indie-Folk-Lieblinge Okkervil River mit &#8220;I Am Very Far&#8221; sowie La Disputes Storyteller-Hardcore-Platte &#8220;Wildlife&#8221;.</p>
<p><strong>Songs des Jahres 2011:</strong></p>
<p><em>1. EMA – California</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/21388077?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=3AAEB8" width="450" height="253" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Auch bei den Songs steht EMA völlig verdient auf dem ersten Platz. &#8220;California&#8221; ist Abgesang und Hymne in einem &#8211; ein aufwühlender Stream Of Consciousness-Monolog unterlegt von sakralem Noise, der sich tief unter die Haut bohrt.</p>
<p><em>2. The Pains Of Being Pure At Heart – Belong</em></p>
<p><iframe width="450" height="335" src="http://www.youtube.com/embed/-Dt1zWdmB4c" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wenn die übersteuerten Gitarren einsetzen, geht die Sonne auf und der Horizont scheint zum Greifen nah.</p>
<p><em>3. Yuck – Get Away</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/23416724?byline=0&amp;portrait=0" width="450" height="253" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Auch hier klingen die Gitarren sehnsuchtsvoll nach der weiten Welt und dem grünen Gras auf der anderen Seite, das man so gern erreichen würde.</p>
<p><em>4. Future Islands – Balance</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28190403" width="450" height="253" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>&#8220;You can clean around the wound, but if you want it to heal, it just takes time.&#8221; Es sind keine Weisheiten, auf die man nicht von selbst gekommen wäre, aber doch solche, an denen man nicht vorbeikommt.</p>
<p><em>5. Mogwai – Rano Pano</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/18936256?byline=0&amp;portrait=0" width="450" height="255" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Ganz so wie der Song selbst ist, lässt er mich auch zurück: ohne Worte. Aber dafür mit der allein durch Krach und Melodie geschaffenen Gänsehaut des Jahres.</p>
<p><em>6. Okkervil River – Wake And Be Fine</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/21618353?byline=0&amp;portrait=0" width="450" height="191" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Auf dem diesjährigen Album von Okkervil River geht es viel um die Welt der Träume, und der beste Song darauf ist der übers Aufwachen.</p>
<p><em>7. Adolar – Tanzenkotzen</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/27615885?byline=0&amp;portrait=0" width="450" height="253" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Auch wenn sie es nicht in meine Alben-Top 10 geschafft haben: Wenn es um deutschsprachige Musik geht, dann lagen Adolar im vergangenen Jahr ganz vorne bei mir. Besonders &#8220;Tanzenkotzen&#8221;, die wohl gelungste Hymne über das Dagegensein seit langem.</p>
<p><em>8. Cults – Abducted</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/23522706?byline=0&amp;portrait=0" width="450" height="191" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Klang ein Song über das (metaphorische) Entführtwerden jemals so süß und ein Glockenspiel jemals so abgründig? Ich glaube nicht.</p>
<p><em>9. Rival Schools – Wring It Out</em></p>
<p><iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/embed/Le0vZZWGTao" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Post-Hardcore-Lichgestalt Walter Schreifels schreibt auch im Jahr 2011 noch große Songs zum Faust-in-die-Luft-Recken.</p>
<p><em>10. Battles – Ice Cream (feat. Matias Aguayo)</em></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/23482012?byline=0&amp;portrait=0" width="450" height="253" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Dass potentielle Sommerhits nicht stupide klingen müssen, beweisen Battles mit diesem zuckrig-verstörenden Machwerk.</p>
<p>So, das war es erstmal mit meinem Jahr 2011. Doch weil einem im Nachhinein ja doch immer wieder Neues ein- und auffällt, was man in einem Jahr verpasst hat, gibt es in diesem Rückblick hier noch eine kleine zusätzliche Kategorie:</p>
<p><strong>Alben des Jahres 2010, die ich erst 2011 gehört habe:</strong></p>
<p>1. Listener – Wooden Heart<br />
2. Sleigh Bells – Treats<br />
3. Sex Jams – Post Teenage Shine<br />
4. Efterklang – Magic Chairs<br />
5. Future Islands – In Evening Air<br />
6. Japanther – Rock’n’Roll Ice Cream<br />
7. LCD Soundsystem – This Is Happening<br />
8. Gold Panda – Lucky Shiner<br />
9. Maps &#038; Atlases – Perch Patchwork<br />
10. Zola Jesus – Stridulum II</p>
<p>Und damit diese Liste nicht vollkommen unkommentiert und leblos hier steht noch ganz flott: Vier Bands davon habe ich im Frühjahr in meinem damaligen Domizil Prag live gesehen und bereits <a href="http://www.indiestreber.de/2011/03/indiestreber-unterwegs-eine-klassenfahrt-nach-prag/">darüber geschrieben</a>, Sex Jams sind die österreichische Antwort auf Sonic Youth, LCD Soundsystem habe ich durch ein selbstauferlegtes Hipster-Nachhilfeseminar kennen- und liebengelernt, Gold Panda trägt gerne Kapuzenpullis, über Future Islands und Zola Jesus war an dieser Stelle schon einiges zu lesen, und Listener kennt zwar kein Schwein,<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2012/01/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-3-jonas-jahresruckblick-2011/#footnote_2_1246" id="identifier_2_1246" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich auch nur dadurch, dass sie im Sommer wie es der Zufall so wollte in meiner Heimatstadt Mainz auftraten">3</a></sup> ihr unfassbar fantastisches Album &#8220;Wooden Heart&#8221; sollte sich aber jeder Mensch mit einem Herz im Leib schnleunigst anhören.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1246" class="footnote">meistens war es laut, wild und schwitzig</li><li id="footnote_1_1246" class="footnote">Naja okay, eigentlich nur fünf insgesamt, sofern ich mich nicht verzählt habe – aber davon immerhin drei Solokünstlerinnen.</li><li id="footnote_2_1246" class="footnote">Ich auch nur dadurch, dass sie im Sommer wie es der Zufall so wollte in meiner Heimatstadt Mainz auftraten</li></ol><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.indiestreber.de%2F2012%2F01%2Fdie-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-3-jonas-jahresruckblick-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe> <p><a href="http://www.indiestreber.de/?flattrss_redirect&amp;id=1246&amp;md5=8e5453d8b1952ff2474acebc4d3ccff8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>die indiestreber ehren die klassenbesten. teil 2: fabis jahresrückblick 2011.</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 16:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>2011 &#8211; irgendwie ein komisches Jahr. Zumindest musikalisch gesehen. Denn eigentlich müssten hier die Hundreds stehen, das wunderbare Berliner Elektropop-Duo, das mich diese zwölf Monate so verzaubert hat. Doch lediglich das europaweite Releasedatum des selbstbetitelten Debutalbums fällt in die vergangenen zwölf Monate – in Deutschland erschien “Hundreds” nämlich schon 2010. Schade. Auf der Suche nach weiteren feinen Nullelfer-Sachen, merke ich, dass so eine Bandfixierung eh nicht gut tut. Denn der Rest fällt etwas hinten runter. Außerdem interessant: Alte Helden wie die Bright Eyes und Death Cab For Cutie schaffen es mit ihren neuen Alben nicht in meine Bestenliste, lediglich bei ersteren ist ein Song dabei.<span id="more-1239"></span></p>
<p>Ein allzu guter Musikjahrgang war 2011 wohl nicht, es gibt sicher bessere. Und vielleicht ist der nächste einer davon. 2012: Ich wünsche mir jedenfalls mehr Abwechslung und vor allem keine Scheuklappen mehr, wie ich sie diesen Sommer noch trug. </p>
<h2>Meine Top 10-Alben 2011: </h2>
<p><strong>10. Niels Frevert – Zettel am Boden</strong></p>
<p>Manchmal bedarf es erst eines Konzertbesuches, bevor man auch die aufgenommene Musik eines Künstlers oder einer Band schätzen kann. So geschehen im Falle Niels Frevert. Der Melancholiker hat mich live so begeistert, dass die Platte nun gerade eben noch in die Top 10 für 2011 geklettert ist. Hätte das Jahr mehr Monate (am besten noch mehr von diesen verregneten Halbwintermonaten): Frevert würde weiterklettern. </p>
<p><strong>9.  Odile &#038; Odyssey – Hearts Are on the Run</strong></p>
<p>Eine noch unbekannte Band aus Mainz. Das Lo-Fi aufgenommene Debut steckt voller perlig-poppiger Ohrwürmer. Unterstützenswert. (<a href="http://www.stuz.de/kultur/odile-amp-odyssey-enteisen-mainz">hier mehr</a>)</p>
<p><strong>8. The Brandt Brauer Frick Ensemble – Mr. Machine</strong></p>
<p>Deutscher Elektro-Pop-Jazz. Treibend. </p>
<p><strong>7. Timber Timbre – Creep On Creepin&#8217; On</strong></p>
<p>Die Stimmung eines dunklen Waldes  wollte das Folk-Projekt aus der Nähe von Toronto mit “Creep On Creepin&#8217; On” wohl beschwören. Nun, das ist ihnen gelungen. Raschel hier, Klimper da. Schön seltsam. Gäbe es diese Platte nicht, würde hier sonst wohl die neue der Wild Beasts stehen. </p>
<p><strong>6. Hundreds &#8211; Variations</strong></p>
<p>Und da sind sie ja doch! Eine sehr feine Platte, auf der befreundete Bands des Berliner Duos dazu geladen wurden, ihre Songs zu covern. Teilweise mehr Indie als Elektro. Teilweise auch etwas Kaugummi – aber wie sollte man Songs wie “Solace” oder “Fighter” verhunzen? Geht nicht. Deswegen immer noch auf Platz 6. Nicht-Hundreds-Fans dürften sich hier aber in der Tat eher langweilen. </p>
<p><strong>5. Owen – Ghost Town</strong></p>
<p>Gefälliger Indie aus Chicago. Kantenlos. Ein Wunder, dass diese Platte hier aufgeführt ist. Tja, aber so ist das eben mit kantenlosen Platten – passt man nicht auf, kriegt man sie nicht mehr aus dem Kopf. </p>
<p><strong>4.  King&#8217;s Daughters &#038; Sons – If Not Then When</strong></p>
<p>Erst diesen Monat hat mich dieses melancholische Etwas von der Insel erreicht. Ich wünschte mir dafür etwas mehr Winter, vielleicht Schnee. Nehmen den Platz ein, den letztes Jahr noch “The Unwinding Hours” belegten. </p>
<p><strong>3. Feist – Metals</strong></p>
<p>Nur auf CD gehört, nicht am PC. Wunderbar zum Wohnung beschallen – was auch immer man gerade tut. Empfehlenswert!</p>
<p><strong>2. Marc Berube &#038; The Patriotic Few – June in Siberia</strong></p>
<p>Spontane Entdeckung aus Kanada. Ein bisschen wie Rufus Wainwright. Und voll von Ohrwürmern. </p>
<p><strong>1. William Fitzsimmons – Gold in the Shadow</strong></p>
<p>Ok, der William ist eine Ausnahme. Denn den habe ich 2011 schließlich auch hoch und runter gehört, hat er doch mit “Gold in the Shadow” <em>die</em> Singer/Songwriter-Platte geschaffen. Warm, wohlig, träumerisch. Wenn man weiß, dass der Mann blinde Eltern hat, weiß man auch, warum er solche Musik macht und seine Stimme so zart und nuanciert dahinschwebt. </p>
<p>Und jetzt:</p>
<h2>Meine Songs des Jahres in Videoform:</h2>
<p><strong>10. Einar Stray – Little Heart (Hundreds Cover)</strong></p>
<p><iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/embed/U0xacTxUYvc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>9. Wild Beasts – Lion&#8217;s Share</strong></p>
<p><iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/embed/NNOq2grLvRo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>8. Waters – Holy Break of Day</strong></p>
<p><iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/embed/nneM-p6l7zA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>7. Jonathan Jeremiah – Happiness</strong></p>
<p><iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/embed/ZjsbbdsFOOU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>6. Bright Eyes – Jejune Stars</strong></p>
<p><iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/embed/Sni54pm08lg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>5. Niels Frevert – Ich würd Dir helfen eine Leiche zu verscharren, wenn&#8217;s nicht meine ist</strong></p>
<p><iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/embed/AWuxAd-qDXU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>4. Mathieu Santos – I Can Hear the Trains Coming</strong></p>
<p><iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/embed/VXvfb3JEEG4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>3. William Fitzsimmons – Beautiful Girl</strong></p>
<p><iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/embed/wfJ3TxSxFiQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>2. Wye Oak – Civilian</strong></p>
<p><iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/embed/r5B4KS7GP9A" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>1. William Fitzsimmons – The Tide Pulls from the Moon</strong></p>
<p><iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/embed/s1ird5FJcGA " frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.indiestreber.de%2F2012%2F01%2Fdie-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-2-fabis-jahresruckblick-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe> <p><a href="http://www.indiestreber.de/?flattrss_redirect&amp;id=1239&amp;md5=a26085f1a55729c3c3160efb7ab116f8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>die indiestreber ehren die klassenbesten. teil 1: matzes jahresrückblick 2011.</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 16:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
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		<description><![CDATA[The same procedure as every year: Kurz vor Silvester sitze ich wie so ziemlich jeder andere Musikblogger, -journalist und fast jeder -fan vor der schweren Aufgabe, meine Jahrescharts zu erstellen. Und wie immer wird mir spätestens morgen noch ein Album oder Song einfallen, den ich entweder hier vergessen habe oder bis heute noch gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/P7140012.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1219" title="Auf dem Melt" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/P7140012.jpg" alt="" width="450" /></a></p>
<p>The same procedure as every year: Kurz vor Silvester sitze ich wie so ziemlich jeder andere Musikblogger, -journalist und fast jeder -fan vor der schweren Aufgabe, meine Jahrescharts zu erstellen. Und wie immer wird mir spätestens morgen noch ein Album oder Song einfallen, den ich entweder hier vergessen habe oder bis heute noch gar nicht kenne. Das gesagt, hier ist mein kleiner Jahresrückblick.<span id="more-1194"></span></p>
<p>(Inhalt: <a href="#schlecht">Schlechte Musik</a> | <a href="#gig">Konzerte des Jahres</a> | <a href="#song">Songs des Jahres</a> | <a href="#video">Video des Jahres</a> | <a href="#album">Alben des Jahres</a>)</p>
<p><a name="schlecht"></a></p>
<h2>Schlechte Musik</h2>
<p>Fangen wir mit einer meiner Lieblingstätigkeiten an: Schlechte Musik als ebensolche zu bezeichnen. Wie oft wurde mir dieses Jahr mal wieder vorgeworfen, dass ich mich für &#8220;mehr indie&#8221; als andere (was auch immer das bedeuten soll) halte, nur weil ich die Wahrheit ausgesprochen habe: Sowohl das Album von Casper als auch das von Thees Uhlmann sind ziemlicher Schrott.</p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51oi52pcPYL._SL500_AA300_.jpg" alt="Casper - XOXO" width="150" align="right" />Kommen wir zuerst zu Casper: Guter Rap muss in meinen Augen entweder einen guten Flow oder intelligente Texte haben, im Idealfall beides. Mit gutem Flow meine ich sowas wie zum Beispiel K.I.Z.<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2011/12/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-1-matzes-jahresruckblick-2011/#footnote_0_1194" id="identifier_0_1194" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="denn egal, wie man zu Texten und Gehabe der Band steht, Flowm&auml;&szlig;ig ist es so mit das Beste, was der deutsche Hiphop momentan zu bieten hat">1</a></sup>, und gute Texte sollten entweder berühren oder zum Nachdenken anregen.<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2011/12/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-1-matzes-jahresruckblick-2011/#footnote_1_1194" id="identifier_1_1194" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und wenn sie das beides nicht tun, dann sollten sie wenigstens witzig und/oder sprachlich kreativ sein.">2</a></sup> Und Casper hat weder gute und/oder intelligente Texte, noch irgendetwas, das man Flow nennen könnte. Warum alle auf seine Musik abfahren, kann ich nicht verstehen. (Mit der Stimme fang&#8217; ich gar nicht erst an.)</p>
<p>Und zu Thees Uhlmann, der kumpeligsten Heulsuse des deutschen Musikzirkus, muss ich glaube ich eh nicht mehr viel sagen.</p>
<p>Beide haben es aber nicht geschafft, das schlechteste bzw. schockierendste Lied des Jahres 2011 zu schreiben. Das hat ihnen jemand anderes aus Deutschland abgenommen. Jemand, der unter fast dem gleichen Titel vor elf Jahren schon einmal ein Lied herausgebracht hat. Damals hatte er noch ein &#8220;King&#8221; im Namen, denn er war der selbsternannte &#8220;King of Rap&#8221;. Und jetzt ist jemand aus ihm geworden, der zusammen mit Xavier Naidoo nur noch der &#8220;Last man Standing&#8221; ist:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/YohJTC3HLOc" frameborder="0" width="450" height="335"></iframe></p>
<p><em>Kool Savas feat. Xavier Naidoo &#8211; LMS 2012</em></p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51i9mgp2dfL._SL500_AA300_.jpg" alt="Bush - The Sea of Memories" width="150" align="left" />Abseits davon gab es zudem ein ziemlich enttäuschendes Comeback: Bush sind wieder da. Und mitgebracht haben sie nicht nur ein ziemlich egales Album, sondern auch das wohl hässlichste Cover-Artwork der jüngeren oder sogar der gesamten Vergangenheit. Jeder, der über 15 Jahre alt ist, und diese komischen, wie chinesische Schriftzeichen wirkenden Buchstaben benutzt, ist ein schlechter und/oder dummer Mensch. Und/oder er macht das Artwork für Bush.</p>
<p><a name="gig"></a>Kommen wir aber jetzt zu etwas Erfreulicherem.</p>
<h2>Die Konzerte des Jahres:</h2>
<p>Wie in den letzten Jahren auch habe ich 2011 meine Konzertfrequenz erhöhen können: 132 Auftritte von 124 verschiedenen Bands habe ich an 43 Konzertabenden bzw. Festivaltagen angeschaut.<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2011/12/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-1-matzes-jahresruckblick-2011/#footnote_2_1194" id="identifier_2_1194" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wenn ich mich nicht verz&auml;hlt habe&amp;#8230;">3</a></sup> Was aber vor allem überrascht: In keinem Club war ich öfter als drei Mal (Das Bett, Frankfurt), in ganzen 31 verschiedenen Venues war ich dieses Jahr unterwegs. Die schönsten Konzertorte waren dabei zwei alte Theater in Nordamerika: Das Congress Theatre in Chicago und das Opera House in Toronto. In beiden sah ich auch jeweils eines der besten Konzerte des Jahres. Hier aber die komplette Top 10:</p>
<p><strong>Platz 10: <em>Two Gallants auf dem Phono Pop, Rüsselsheim (22. Juli)</em></strong></p>
<p>Während Sänger Adam Haworth Stephens dieses Jahr endlich auch in Deutschland ein tolles Soloalbum veröffentlichte, war er außerdem mit seiner Hauptband Two Gallants auf eine Stippvisite da. Man sagte sich, dass für das kleine Phono Pop extra die England-Tour der Band unterbrochen wurde. Nachrecherchiert habe ich das aber nicht &#8230; (<a href="http://www.stuz.de/kultur/zwei-tage-musikgenuss">Hier noch ein Festivalbericht</a> von Jonas)</p>
<p><strong>Platz 9: <em>The Pains of Being Pure at Heart im FZW, Dortmund (7. Juli)</em></strong></p>
<p>Das dieses wirklich tolle Konzert hier in der Liste auftaucht, hat nicht nur mit dem Auftritt an sich zu tun, sondern vor allem auch damit, dass der Tag alles in allem ein toller war: Bei bestem Wetter fiel mir nämlich zum ersten mal auf, das Dortmund<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2011/12/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-1-matzes-jahresruckblick-2011/#footnote_3_1194" id="identifier_3_1194" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="die Stadt, in deren N&auml;he ich aufgewachsen bin">4</a></sup> überraschend schöne Ecken hat. Zum Beispiel in der Nähe des FZW, wo dieses Konzert stattfand.</p>
<p><strong>Platz 8: <em>Hundreds auf dem Phono Pop, Rüsselsheim (22. Juli)</em></strong></p>
<p>Ein wunderbarer Auftritt, den die Band auf dem Phono Pop hinlegten. Daran änderte auch nicht, dass das Konzert in Frankfurt ein paar Monate später <a href="http://www.stuz.de/kultur/es-fehlte-das-gewisse-etwas">ziemlich genau das Gegenteil</a> davon war.</p>
<p><strong>Platz 7: <em>Dan Mangan auf dem Haldern Pop (12. August)</em></strong></p>
<p>Niemand anderes habe ich 2011 häufiger Live gesehen als Dan Mangan und seine Band. Allerdings fehlte einmal der zweite Gitarrist (das war der schlechteste Auftritt) und einmal der Trompeter (auch hier fehlte etwas). Nur im Spiegelzelt auf dem Haldern war die Gruppe komplett, und nur dort konnte sich deshalb die Musik richtig entfalten.</p>
<p><strong>Platz 6: <em>Spandau an Bord der MS Hedi, Hamburg (3. November)</em></strong></p>
<p>Spandau sind immernoch ein Geheimtipp, und auch die MS Hedi scheint genau das zu sein. Dabei ist es unglaublich toll, einer Band zuzuhören, während man durch den Hamburger Hafen schippert.<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2011/12/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-1-matzes-jahresruckblick-2011/#footnote_4_1194" id="identifier_4_1194" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und das auch noch f&uuml;r einen Preis, bei dem normale Hafenrundfahrten ohne Musik nicht mithalten k&ouml;nnen &amp;#8230;">5</a></sup></p>
<p><strong>Platz 5: <em>Peer und Locas in Love im Bett, Frankfurt (28. September)</em></strong></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/Locas-in-Love-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1213" title="Locas in Love" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/Locas-in-Love-1.jpg" alt="" width="450" /></a></p>
<p>Muss ich dazu noch viel sagen? Zwei der großartigsten deutschen Bands, zusammen an einem Abend? (Und wer doch noch mehr lesen will: Für stuz.de habe ich <a href="http://www.stuz.de/kultur/locas-love-im-bett-frankfurt-lemminge-mit-gef-hl">was übers Konzert</a> geschrieben.)</p>
<p><strong>Platz 4: <em>Titus Andronicus im Congress Theatre, Chicago (3. März)</em></strong></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG081.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1214" title="Titus Andronicus" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG081.jpg" alt="" width="450" /></a></p>
<p>Die Band mit dem besten <a href="http://www.indiestreber.de/2011/01/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-2-matzes-jahresruckblick-2010/">Album des Jahres 2010</a> in einem der schönsten Konzertvenues der bekannten Welt. Rein zufällig war ich in Chicago, als Titus Andronicus als Vorband für die Pogues auftraten, und obwohl es mein bis heute teuerstes Einzelkonzert überhaupt war, hat es sich definitiv gelohnt.</p>
<p><strong>Platz 3: <em>Pulp auf dem Melt! Festival (17. Juli)</em></strong></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/P7170092.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1215" title="Regen auf dem Melt" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/P7170092.jpg" alt="" width="450" /></a></p>
<p>Pulp! Das ich das noch erleben durfte! Das Melt! ist und bleibt einfach das beste Festival überhaupt, nicht nur, aber auch, wegen der Strandbühne, vor allem aber wegen des Lineups. Aber die Großartigkeit des Melt! habe ich <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/pop/melt-festival-tanz-vor-dem-bergbaubagger-11106593.html">woanders</a> schon länger beschrieben. Wir sehen uns auch 2012 in Gräfenhainichen &#8230;</p>
<p><strong>Platz 2: <em>Middle Brother, Deer Tick, Dawes, Matt Vasquez und Johnny Corndawg im Opera House, Toronto (11. März)</em></strong></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_5345.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1216" title="IMG_5345" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_5345.jpg" alt="" width="450" /></a></p>
<p>Ich weiß gar nicht, was das beste an diesem Konzert war: Das Venue? Die einzelnen Bands? Oder doch eher die ausgelassene Stimmung auf der Bühne, die vor allem dadurch entstand, dass man nie so ganz wusste, welche Band in welcher Zusammensetzung gerade auf der Bühne stand. Viel zu schnell verzettelte man sich in all den Nebenprojekten und Kollaborationen zwischen den Musikern. Aber letztlich war das bei der versammelten Livequalität aller Beteiligter auch egal.</p>
<p><strong>Platz 1: <em>Bright Eyes im E-Werk, Köln (21. Juni)</em></strong></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG198.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1220" title="Bright Eyes" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG198.jpg" alt="" width="450" /></a></p>
<p>Endlich habe ich die Band <a href="http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2007/07/03/das-melt-festival-vorberichte-teil-1/">mal wieder</a> live gesehen. Und dann gleich auf einem so großartigen Konzert. Egal, dass ich dafür extra nach Köln fahren musste. War ja weder das erste noch das letzte mal, das ich das tat.</p>
<p><a name="song"></a></p>
<h2>Die Songs des Jahres</h2>
<p><strong>Platz 10: <em>Skint &amp; Demoralised &#8211; The Lonely Hearts of England</em></strong></p>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/track=1044190036/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<p><strong>Platz 9: <em>Okkervil River – Your Past Life as a Blast</em></strong></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/29743670?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="451" height="338"></iframe></p>
<p><strong>Platz 8: <em>Library Voices &#8211; Traveler&#8217;s Digest</em></strong></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31064257?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=8ac902" frameborder="0" width="450" height="253"></iframe></p>
<p><strong>Platz 7: <em>Deer Tick &#8211; Miss K.</em></strong></p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21269003" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21269003" allowscriptaccess="always" /> </object></p>
<p><strong>Platz 6: <em>Noah and the Wale &#8211; L.I.F.E.G.O.E.S.O.N.</em></strong></p>
<p><iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube.com/embed/fbGUEelmzxo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Platz 5: <em>PeterLicht &#8211; Das Ende der Beschwerde/Du musst dein Leben ändern</em></strong></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31538502?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="450" height="253"></iframe></p>
<p><strong>Platz 4: <em>The Vaccines &#8211; Nørgaard</em></strong></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/25621567?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="450" height="253"></iframe></p>
<p><strong>Platz 3: <em>Ja, Panik &#8211; DMD KIU LIDT</em></strong></p>
<p>(Leider nicht einbettbar, <a href="http://soundcloud.com/ja-panik/15-dmd-kiu-lidt">hier gibt es das Lied</a> aber zum anhören)</p>
<p><strong>Platz 2: <em>Bright Eyes &#8211; Jejune Stars</em></strong></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/24524055?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="450" height="255"></iframe></p>
<p><strong>Platz 1: <em>Dan Mangan &#8211; Post-War Blues</em></strong></p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F23174641" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F23174641" allowscriptaccess="always" /> </object></p>
<p><a name="video"></a></p>
<h2>Video des Jahres</h2>
<p>Ich weiß, ich weiß. Ich hatte das Video schon in meinem <a title="Die indiestreber ehren die Klassenbesten. Teil 2: Matzes Jahresrückblick 2010." href="http://www.indiestreber.de/2011/01/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-2-matzes-jahresruckblick-2010/">letztjährigen Jahresrückblick</a>, aber da ich so wenige Musikvideos in diesem Jahr gesehen habe, und auch, weil das Video wirklich klasse ist, hier noch einmal:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/18852387?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="450" height="253"></iframe></p>
<p><em>The Rural Alberta Advantage &#8211; Stamp</em></p>
<p><a name="album"></a></p>
<h2>Alben des Jahres</h2>
<p>Haarscharf nicht dabei ist unter anderem Tim Kasher, weil &#8220;The Game of Monogamy&#8221; schon 2010 erschienen ist und &#8220;Bigamy&#8221; an den Vorgänger nicht anschließen kann sowie Dan Mangans &#8220;Oh Fortune&#8221;, WU LYF und Deer Tick.<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2011/12/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-1-matzes-jahresruckblick-2011/#footnote_5_1194" id="identifier_5_1194" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und die 2011er Alben von den Indelicates und Slow Club, von denen ich mir jeweils einiges erwartet h&auml;tte, fand ich pers&ouml;nlich jetzt nicht so extrem &uuml;berzeugend.">6</a></sup></p>
<p><strong>Platz 10: <em>The Rural Alberta Advantage – Departing</em></strong></p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/319o2t45bGL._SL500_AA300_.jpg" alt="The RAA - Departing" width="150" align="left" />Die Vorfreude auf dieses Album habe ich vor einem knappen Jahr an dieser Stelle gleich zweimal zum Ausdruck gebracht. Das erste Hören von <em>Departing</em> war deshalb etwas ernüchternd. Die Qualität des Debuts erreicht das Zweitwerk der Kanadier nämlich nicht. Klar, es sind tolle Songs, wie spätestens nach ein paar Durchgängen des Albums klar wird, aber eine weitere Offenbarung ist die Platte nicht.</p>
<p><strong>Platz 9: <em>John Wesley Harding &#8211; The Sound of His own Voice</em></strong></p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22906876" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22906876" allowscriptaccess="always" /> </object></p>
<p><em>John Wesley Harding &#8211; There’s A Starbucks (Where The Starbucks Used To Be)</em></p>
<p><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/pop/archive/2011/12/23/die-alben-des-jahres-2011.aspx">Ganz frisch</a> reingekommen in meine Musiksammlung ist noch das aktuelle Album des britischen Autors und Musikers John Wesley Harding. Wunderbar altmodischer Gentleman-Pop mit tollen Texten. In den letzten Tagen dieses Jahres das von mir meistgehörte Album. Hätte ich es eher entdeckt, wer weiß, vielleicht wäre es weiter oben in meinen Charts gelandet.</p>
<p><strong>Platz 8: <em>Flare Acoustic Arts League &#8211; Big Top/Encore EP²</em></strong></p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22713171" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22713171" allowscriptaccess="always" /> </object></p>
<p><em>Flare Acoustic Arts League &#8211; Hideous Ethnic Stereotype</em></p>
<p>Freunde von mir haben das Flare Acoustic Arts League-Album (bzw. Doppel-EP) als typische &#8220;Matze-Musik&#8221; bezeichnet, und ganz unrecht haben sie damit nicht. Großzügig instrumentierter Singer/Songwriter-Pop ist halt einfach etwas tolles. (Wobei, <a href="http://www.stuz.de/kultur/mit-imposantem-bart-durch-die-kalte-jahreszeit">Jonas fand die CD auch nicht schlecht</a>.)</p>
<p><strong>Platz 7: <em>Locas in Love – Lemming </em></strong></p>
<p><object width="100%" height="136" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F956352" /><embed width="100%" height="136" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F956352" allowscriptaccess="always" /> </object></p>
<p>Nur Platz sieben für die Locas? Nur drittbestes deutsches Album? Ich weiß, ich weiß, das Album hätte genauso gut weiter oben stehen können. Und immer noch bedeutet mir die Musik wohl keiner anderen Band soviel wie die der Locas. Aber Lemming fehlen einfach die Hits, es fehlt ein &#8220;Sachen&#8221;, ein &#8220;Monkey&#8221; oder ein &#8220;High Pain Drifter&#8221;. Trotzdem: Ein tolles Album. (Auch über das Album habe ich im Laufe des Jahres versucht, <a href="http://www.stuz.de/kultur/pop-der-die-couch-ersetzt-und-einigen-geschundenen-seelen-die-lebensfreude-zur-ckbringt">etwas mehr zu schreiben</a>.)</p>
<p><strong>Platz 6: <em>The Pains of Being Pure at Heart – Belong</em></strong></p>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=2160239074/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<p><strong>Platz 5: <em>Yuck &#8211; Yuck</em></strong></p>
<p><object width="100%" height="205" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F731000" /><embed width="100%" height="205" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F731000" allowscriptaccess="always" /> </object></p>
<p>&#8220;Belong&#8221; und &#8220;Yuck&#8221; bespreche ich hier gemeinsam, weil auf beiden Alben gleichermaßen die neunziger wieder aufleben. Nicht der Müll, der auf den unvermeidlichen 90s-Partys gespielt wird, sondern die gute Musik, die es auch<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2011/12/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-1-matzes-jahresruckblick-2011/#footnote_6_1194" id="identifier_6_1194" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="und wenn man mal nachdenkt, gerade">7</a></sup> in den frühen Jahren des Jahrzehnts gab. The Pains of Being Pure at Heart sind dabei etwas weniger schrammelig als Yuck. Deshalb lagen sie in meiner Gunst auch fast das gesamte Jahr vorne, erst auf den letzten Metern konnten die Briten mit ihrem Debutalbum noch vorbeiziehen.</p>
<p><strong>Platz 4: <em>Adolar &#8211; Zu den Takten des Programms</em></strong></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/27615885?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="450" height="253"></iframe></p>
<p><em>Adolar &#8211; Tanzenkotzen</em></p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Manchmal</span> Regelmäßig bin ich ein kleiner Misanthrop. Dann hasse ich alles und jeden, die Welt ist einfach nicht mein Freund. Adolar scheint es genauso zu gehen. Sie aber gießen ihren Hass auf die Welt in Musik. In wütende Punksongs mit ziemlich intelligenten Texten. (Jonas hat auch über dieses Album <a href="http://www.stuz.de/kultur/dagegensein-mit-herz-und-hirn">eine Rezi</a> geschrieben)</p>
<p><strong>Platz 3: <em>Adam Haworth Stephens – We Live on Cliffs </em></strong></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/13915265?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="450" height="253"></iframe></p>
<p>In den USA war das Album schon im vorigen Jahr erschienen, und 2011 kam auch Deutschland in den Genuss des ersten Soloalbums des Two Gallants-Sängers. Wesentlich weicher als auf den Bandalben geht es dort zu, Stephens&#8217; Stimme passt aber hier wie dort.</p>
<p><strong>Platz 2: <em>Bright Eyes &#8211; The People&#8217;s Key</em></strong></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/yVyxRNc_gTs" frameborder="0" width="450" height="259"></iframe></p>
<p>Wenn ich hier auch ein Label des Jahres küren sollte, dann wäre es ohne Frage Saddle Creek. Nicht zuletzt liegt das natürlich am wohl bekanntesten Künstler, der auf dem Label veröffentlicht: Conor Oberst. 2011 kam endlich wieder ein Album seiner Hauptband Bright Eyes.<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2011/12/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-1-matzes-jahresruckblick-2011/#footnote_7_1194" id="identifier_7_1194" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="es soll wohl doch nicht das letzte sein">8</a></sup> Und was für eins: Ohne Frage ist es das rockigste der Bandgeschichte, und ebenso ohne Frage ist es eines der Besten. Nur die gesprochenen Parts nerven ein wenig, zerstören aber nicht den Gesamteindruck.</p>
<p><strong>Platz 1: <em>Ja, Panik &#8211; DMD KIU LIDT</em></strong></p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/414ICX2cUrL._SL500_AA300_.jpg" alt="Ja, Panik - DMD KIU LIDT" width="150" align="right" />(nicht einbindbar, aber <a href="http://soundcloud.com/ja-panik/sets/dmd-kiu-lidt">in voller Länge bei Soundcloud</a> zu hören)</p>
<p>Keine Band hat mich in diesem Jahr so sehr begeistert wie Ja, Panik.<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2011/12/die-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-1-matzes-jahresruckblick-2011/#footnote_8_1194" id="identifier_8_1194" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Und wo bin ich wieder einmal drauf aufmerksam geworden?">9</a></sup> Das aktuelle Album steht hier stellvertretend für das gesamte Oeuvre der in Berlin lebenden Österreicher, denn jedes der vier Alben hat mich auf seine eigene Art umgehauen. Es kann (wieder einmal) kaum jemand in meinem Umfeld meine Begeisterung vor allem für die Texte, die alles andere als einfach zu verstehen sind und auf manchen auch etwas prätentiös wirken könnten, verstehen, aber damit muss ich wohl leben. Intelligentere Lieder als die von Ja, Panik jedenfalls gab es 2011 nicht.</p>
<p><strong>…und wenn ihr der gleichen oder einer völlig anderen meinung seid, dann schreibt das in die kommentare und füllt <a href="http://www.indiestreber.de/2011/12/zeugniskonferenz-der-indiestreberwahlzettel-fur-2011/">unseren wahlzettel</a> aus. Einen Tag habt ihr noch.</strong></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1194" class="footnote">denn egal, wie man zu Texten und Gehabe der Band steht, Flowmäßig ist es so mit das Beste, was der deutsche Hiphop momentan zu bieten hat</li><li id="footnote_1_1194" class="footnote">Und wenn sie das beides nicht tun, dann sollten sie wenigstens witzig und/oder sprachlich kreativ sein.</li><li id="footnote_2_1194" class="footnote">Wenn ich mich nicht verzählt habe&#8230;</li><li id="footnote_3_1194" class="footnote">die Stadt, in deren Nähe ich aufgewachsen bin</li><li id="footnote_4_1194" class="footnote">Und das auch noch für einen Preis, bei dem normale Hafenrundfahrten ohne Musik nicht mithalten können &#8230;</li><li id="footnote_5_1194" class="footnote">Und die 2011er Alben von den Indelicates und Slow Club, von denen ich mir jeweils einiges erwartet hätte, fand ich persönlich jetzt nicht so extrem überzeugend.</li><li id="footnote_6_1194" class="footnote">und wenn man mal nachdenkt, gerade</li><li id="footnote_7_1194" class="footnote">es soll wohl <a href="http://www.spinner.com/2011/03/07/bright-eyes-sxsw-top-100/">doch nicht das letzte sein</a></li><li id="footnote_8_1194" class="footnote">Und <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2011/03/02/15_fakten_ueber_das_neue_ja_panik_-_album/">wo</a> bin ich wieder einmal drauf aufmerksam geworden?</li></ol><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.indiestreber.de%2F2011%2F12%2Fdie-indiestreber-ehren-die-klassenbesten-teil-1-matzes-jahresruckblick-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe> <p><a href="http://www.indiestreber.de/?flattrss_redirect&amp;id=1194&amp;md5=1103bfd29f7b077096004ccdd8b06975" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Harlem Shakes über die Niagara-Fälle. Always awake, you break and break</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/2011/12/harlem-shakes-uber-die-niagara-falle-always-awake-you-break-and-break/</link>
		<comments>http://www.indiestreber.de/2011/12/harlem-shakes-uber-die-niagara-falle-always-awake-you-break-and-break/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 11:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erdkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Harlem Shakes]]></category>
		<category><![CDATA[Passion Pit]]></category>

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		<description><![CDATA[Harlem Shakes &#8211; Niagara Falls Als ich im Februar und März diesen Jahres in Nordamerika unterwegs war, standen die großen Städte im Mittelpunkt. Ein Naturschauspiel durfte natürlich nicht fehlen, bewegte sich die Reise doch fast ausschließlich in der Nähe der großen Seen: Die Niagara-Fälle. Mit nicht einmal sechzig Metern sind die drei Wasserfälle an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><script type='text/javascript' src='http://rcrdlbl.com/widgets/embed/800d39ee4a24e4345e129800d5a8a985/'></script></p>
<p><em>Harlem Shakes &#8211; Niagara Falls</em></p>
<p>Als ich im Februar und März diesen Jahres in Nordamerika unterwegs war, standen die großen Städte im Mittelpunkt. Ein Naturschauspiel durfte natürlich nicht fehlen, bewegte sich die Reise doch fast ausschließlich in der Nähe der großen Seen: Die Niagara-Fälle.<span id="more-1175"></span></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_5463.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_5463.jpg" alt="Niagara-Fälle" title="Niagara-Fälle" width="450" class="aligncenter size-large wp-image-1177" /></a></p>
<p>Mit nicht einmal sechzig Metern sind die drei Wasserfälle an der Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada zwar nicht besonders hoch, doch mit bis zu 6000 m³ Wasserdurchfluss pro Sekunde die wasserreichsten Fälle Nordamerikas. Schon aus mehreren hundert Metern Entfernung hört man das Tosen des Wassers, und die Luft ist quasi permanent von einem leichten Nieselregen durchsetzt. Und das, obwohl ein nicht geringer Teil des ursprünglichen Wasserzuflusses zur Stromgewinnung benutzt wird.<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2011/12/harlem-shakes-uber-die-niagara-falle-always-awake-you-break-and-break/#footnote_0_1175" id="identifier_0_1175" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nicht weit von den F&auml;llen entfernt kommt man deshalb auch an gewaltigen Wasserkraftwerken vorbei, die ebenfalls besichtigt werden k&ouml;nnen.">1</a></sup></p>
<p>Heutzutage sind die Wasserfälle natürlich sehr touristisch. Man kann zum Beispiel mit der &#8220;Maid of the Mist&#8221; ganz nah an die Fälle heranfahren &#8211; was noch beeindruckender sein soll als der Blick von oben, für uns, die im Winter da waren, aber nicht möglich war, und unter einem Teil der Wasserfälle herspazieren. Natürlich gibt es auch jede Menge Hotels, Casinos und überteuerte Restaurants auf beiden Seiten.</p>
<p>Viel besser ist es aber, ins Umland zu fahren<sup><a href="http://www.indiestreber.de/2011/12/harlem-shakes-uber-die-niagara-falle-always-awake-you-break-and-break/#footnote_1_1175" id="identifier_1_1175" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="wobei ich hier nur f&uuml;r die kanadische Seite sprechen kann">2</a></sup>, denn die Niagara-Halbinsel ist wunderschön. Der angeblich beste Wein Kanadas wird hier angebaut, und zwischen und in den kleinen Städtchen in der Gegend findet man jede Menge gemütliche Bed &#038; Breakfasts und dergleichen.</p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_5510.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_5510.jpg" alt="Niagara River" title="Niagara River" width="450" class="aligncenter size-large wp-image-1178" /></a></p>
<p>Viel schöner als ich das gerade getan habe, haben das auf ihrem 2009er Album &#8220;Technicolor Health&#8221; die Harlem Shakes beschrieben:</p>
<blockquote><p>Niagara Falls, your beauty calls<br />
You taught me all I need to know<br />
Always awake, you break and break<br />
And crash and crash, and flow and flow</p></blockquote>
<p>&#8220;Niagara Falls&#8221; heißt der Song passenderweise, und er beziehungsweise der Fakt, dass ich kurz vor der Reise einen Song zum Thema auf ein Mixtape für meine Freundin packen wollte, war es, was mich auf die Band Harlem Shakes aufmerksam machte. Leider zu spät: Schon kurz nach dem Release von &#8220;Technicolor Health&#8221; löste sich die Band auf.</p>
<p>Trotzdem lief die Platte diesen Sommer bei mir rauf und runter. Zu ihren besten Zeiten begleitete die New Yorker Band unter anderem Passion Pit auf Tour, und man kann durchaus sagen, dass das eine passende Kombination war. Denn genau wie Passion Pit spielten die Harlem Shakes wunderbaren Indiepop mit leichten Elektro-Einflüssen &#8211; auf jeden Fall catchy, aber weder nervtötend noch langweilig.</p>
<p>Und vor allem bei &#8220;Niagara Falls&#8221; gefällt auch der Text. Nicht nur der oben aufgeführte Refrain, auch Textzeilen wie &#8220;But I can find you in Poughkeepsie/Drive all night til the names ring new&#8221; sind ziemlich großartig &#8211; zumal Poughkeepsie neben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albuquerque" title="Albuquerque">Albuquerque</a> zu meinen Lieblings-Städtenamen gehört. Aber das führt jetzt dann doch zu weit.</p>
<p><em>Harlem Shakes &#8211; Technicolour Health (2009, Gigantic Music)</em></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1175" class="footnote">Nicht weit von den Fällen entfernt kommt man deshalb auch an gewaltigen Wasserkraftwerken vorbei, die ebenfalls besichtigt werden können.</li><li id="footnote_1_1175" class="footnote">wobei ich hier nur für die kanadische Seite sprechen kann</li></ol><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.indiestreber.de%2F2011%2F12%2Fharlem-shakes-uber-die-niagara-falle-always-awake-you-break-and-break%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe> <p><a href="http://www.indiestreber.de/?flattrss_redirect&amp;id=1175&amp;md5=aed29c74e326f0834f2feb15bf924a29" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>zeugniskonferenz. der indiestreberwahlzettel für 2011</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/2011/12/zeugniskonferenz-der-indiestreberwahlzettel-fur-2011/</link>
		<comments>http://www.indiestreber.de/2011/12/zeugniskonferenz-der-indiestreberwahlzettel-fur-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 10:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeugnistag]]></category>
		<category><![CDATA[Locas in Love]]></category>

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		<description><![CDATA[Im in gut drei Wochen zu Ende gehenden Jahr war hier auf indiestreber nicht viel los &#8211; der letzte Post des vergangenen Jahresrückblicks verschwindet erst mit der Veröffentlichung dieses Wahlaufrufs von der Startseite, was ja schon ein wenig bezeichnend ist. Trotzdem: Indiestreber lebt, wir haben nur so unglaublich viele andere Sachen zu tun. (Ihr kennt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im in gut drei Wochen zu Ende gehenden Jahr war hier auf indiestreber nicht viel los &#8211; der letzte Post des vergangenen Jahresrückblicks verschwindet erst mit der Veröffentlichung dieses Wahlaufrufs von der Startseite, was ja schon ein wenig bezeichnend ist.</p>
<p>Trotzdem: Indiestreber lebt, wir haben nur so unglaublich viele andere Sachen zu tun. (Ihr kennt das, und die <a title="Locas in Love - Sachen" href="http://locasinlove.bandcamp.com/track/sachen-2" target="_blank">Locas haben das ja auch mal ganz toll besungen</a>)</p>
<p>Und da das Jahr 2011 wie gesagt in wenigen Wochen vorbei ist, ist es auch hier wieder Zeit für einen Jahresrückblick. Wir machen das auch noch ausführlicher, an euch haben wir aber schonmal die Bitte, den <strong>verlinkten Wahlzettel (<a title="doc" href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/wahlzettel.doc" target="_blank">doc</a>; <a title="Wahlzettel als pdf" href="http://www.indiestreber.de/wp-content/uploads/2011/12/wahlzettel.pdf" target="_blank">pdf</a>) auszufüllen und bis zum 31.12. an 2011(ät)indiestreber.de zurückzusenden</strong>.</p>
<p>Und wir schreiben dann auch mal wieder Artikel, versprochen!</p>
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		<title>das indiestreber.de-poesiealbum. seite 21: Wild Beasts</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 09:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poesiealbum]]></category>
		<category><![CDATA[Swans]]></category>
		<category><![CDATA[Warpaint]]></category>
		<category><![CDATA[Wild Beasts]]></category>

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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wildbeasts.pdf"><img title="poesiealbum stornoway" src="http://www.indiestreber.de/wildbeasts.jpg" alt="poesiealbum Wild Beasts" width="400" /></a></p>
<p style="text-align: center;">(<a href="http://www.wild-beasts.co.uk/">Homepage</a>)</p>
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