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die locasł in: love, love, love!

von ric. | 16.Dezember 2008

benny, der manager bandbetreuer von locas in love, hat festgestellt dass zur zeit ca. jeder zweite artikel auf indiestreber über die locas ist. womit er nicht ganz unrecht hat – und dieser hier ist sogar dreifach über die locas. zum wahrscheinlichen abschluss meines konzertjahres 2008 ergab es sich nämlich, dass ich innerhalb von fünf tagen auf gleich drei konzerten der sympathischen kölner band anwesend sein durfte.

den anfang machte das konzert in meinem frankfurter lieblingsklub das bett am mittwoch, den 10. dezember. zu diesem anlass liessen sich auch lang nicht mehr gesehene freunde locken, und so kam getreu dem motto der locas “bring freunde mit” mit zunehmender zeitlicher und räumlicher nähe zum konzert eine beachtliche gruppe locas-jünger zusammen. und wir sieben waren nicht die einzigen, das bett war gut gefüllt – genauso wie die kleine bühne mit den vier locas, einem schlagzeug, zwei keyboards, einem glockenspiel, mindestens 10 gitarren, mindestens 25 fußschaltern, einer wohnzimmerleuchte, lichterketten und jeder menge musikalischen krimskrams. und aus dieser kombination entwickelte sich ein netter, atmosphärischer konzertabend. sogar mein wunschlied die apokalypse erreicht mühlacker wurde als zugabe gespielt, obwohl ich mir es gar nicht gewünscht hatte. nach zwei zugaben zerstreute man sich zufrieden und mit liebevoll verpackten tonträgern eingedeckt.

am darauffolgenden freitag fand in münchen die alljährliche jahreschartsshow des aus- und fortbildungsradios m94.5 statt – inklusive tombola, den top30 des jahres und drei kurzen konzerten. this is the arrival verpasste ich leider aufgrund schlechten zeitmanagements, zu locas in love war ich dann aber da. die auftritte waren auf 15 minuten begrenzt, und die locas entschieden sich hier keine der ruhigen stücke von winter sondern nur alte stücke zu spielen, was der situation angemessen war: nur wenig zeit, ein sehr gemischtes publikum, und am sonntag folgte ja noch das “normale” konzert in münchen. das publikum reagierte etwas verhalten, niklas verhaute sein solo bei die apokalypse erreicht mühlacker, aber insgesamt war es wieder sehr nett und die locas machten vor allem beim interview-gespräch in der moderatorenecke nach dem konzert einen sehr sympathischen eindruck.

der letzte auftritt des abends und definitiv auch der stimmungsmässige höhepunkt gehörte den lokalmatadoren frittenbude. ich war von der songauswahl etwas enttäuscht (kein pandabär, keine hildegard), der einsatz der band und die stimmung im publikum allerdings waren vorbildlich. ach ja, auf platz 1 der m94.5 jahrescharts landete übrigens kids von mgmt. der sender für dich, matze?

den abschluss des dreiakters bildete dann das konzert am sonntag im atomic café. leider wieder schlechtes zeitmanagement, weswegen wir erst zu den letzten drei liedern des regulären konzerts da waren, dafür aber keinen eintritt zahlen mussten.  hier war das konzert bestuhlt, wie eigentlich von den locas für die ganze wintertour geplant. es wurde andächtig gelauscht, leider waren die zugaben fast exakt die selben wie in frankfurt. vor der tür der gelbe tourbus der locas, mit dem sie sich noch am selben abend auf den heimweg machen sollten. wir machten uns, mit einer locas-platte in der hand, zu fuss auf den heimweg durch den englischen garten. mondschein, der schnee knirschte unter unseren füssen, ein erster weihnachtbaum hinter einem hell erleuchteten fenster… so muss winter sein.


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ein kommentar zu “die locasł in: love, love, love!”

  1. zweithirn meint:
    18.Dezember 2008 at 8:45 pm

    in kölsch: man kann et och övverdrieve.