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Donots – The Long Way Home. 100% Pose.
von matze | 9.April 2010
Popmusik lebt von Wiederholungen, Verweisen und co. Das wissen wir mittlerweile alle. Und das ist ja auch per se nichts schlechtes. Eine der erfolgreichsten deutschen Rockbands des ganz frühen 21. Jahrhunderts waren ja die Donots – und jetzt sind sie zurück mit ihrem neuen Album The Long Way Home und graben einmal durch die Rockgeschichte der letzten Jahrzehnte.
Zu ihrer besten Zeit war die Band aus Ibbenbüren in der Nähe von Münster unter anderem mit der Retro-Hymne Whatever happened to the eighties erfolgreich, und ich erinnere mich an eine tolle Liveversion von Twisted Sister’s We’re not gonna take it, die ich mal irgendwann auf MTV sah. Aber irgendwie ist die Band die letzten Jahre genau da stehen geblieben: In der Pose.
Jeder einzelne Song klingt – ersteres muss man schon zugeben – auf seine ganz eigene Art wie eine musikgewordene Rockstar-Pose. Das mag Live Spaß machen, vor allem den Zuschauern auf Kleinstadtfesten oder riesigen Massenevents wie Rock am Ring und co., aber mehr auch nicht. Auf Platte ist so etwas äußerst langweilig.
Donots – The Long Way Home (2010, Solitary Man/Indigo)
Donots – Calling
künstlerkollektiv: donots, Twisted Sister
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kommentare verboten. was wir schreiben, stimmt auch.

