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	<title>indiestreber.de &#187; Festivalsommer 2010</title>
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	<description>independent. popkultur. und so.</description>
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		<title>Omas Teich Festival 2010: BauernhofatmosphÃ¤re und mittendrin zwei blutjunge Belgier, die den Rock&#8217;n&#039;Roll neu erfinden!</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivalsommer 2010]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_0359.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_0359-266x400.jpg" alt="" width="199,5" height="300" align="left" /></a>mainz und aurich in ostfriesland sind 780 kilometer voneinander entfernt (wenn man Ã¼ber hamburg fÃ¤hrt). wer diese strecke auf sich nimmt, muss entweder die letzten gehirnzellen groÃŸzÃ¼gig seinem lieblingsfriseur geschenkt haben oder aber felsenfest vom line-up des diesjÃ¤hrigen omas teich festivals Ã¼berzeugt sein. natÃ¼rlich sorgten nada surf, kettcar und biffy clyro dafÃ¼r, dass das letzte juliwochenende rot im kalender markiert wurde. zu einer richtig runden sache wurde das wochenende jedoch erst duch omas baumarkt (in dem von gummistiefeln bis zelten keine wÃ¼nsche offen blieben), durch die vom blueprint fanzine prÃ¤sentierte &#8220;omas gute stube&#8221; (wo bands fÃ¼r fans kochten) und vor allem duch die auftritte der vermeintlich kleineren bands wie trip fontaine, hellsongs oder black box revelation.</p>
<p>Bild: Â© Jessika Wollstein von <a href="http://www.festival-kritiker.de/">festival-kritiker.de</a></p>
<p><span id="more-4727"></span></p>
<p style="text-align: center">Freitag, 30. Juli:</p>
<p>&#8220;mindestens in 1000 jahren&#8221; machte <strong>frittenbude </strong>zur wohl bekanntesten audiolith band. an diesem tag wurden die bayerischen dauer-wach-musiker den geschÃ¼rten Erwartungen allerdings keineswegs gerecht. Der viel zu dÃ¼nne Sound auf der Mainstage, die Frittenbude-untypische Uhrzeit von 17:30 Uhr und die fÃ¼r mich Ã¼berschrittene Grenze zwischen LÃ¤ssigkeit und Lustlosigkeit machten den Auftritt zu einer einzigen EnttÃ¤uschung.</p>
<p>dafÃ¼r holten <strong>captain planet</strong> auf der zeltbÃ¼hne direkt im Anschluss all das nach, was Frittenbude vermissen lieÃŸen: Energie, einen absolut druckvollen Sound, SpaÃŸ am Spielen und sensationell gute Texte, die reihenweise mit der faust in der luft mitgeschrien wurden.</p>
<p>auf der mainstage wurden fÃ¼r den restlichen abend die ganz groÃŸen namen aufgefahren: biffy clyro, nada surf und kettcar.</p>
<p>klar, <strong>biffy clyro</strong> gehÃ¶ren inzwischen zweifelsohne auf die groÃŸen festivalbÃ¼hnen dieser welt. trotzdem lieÃŸ mich der gedanke nicht los, das konzert hÃ¤tte wohlmÃ¶glich im zelt mehr spaÃŸ gemacht. in einem zelt, in dem man jeden einzelnen schweiÃŸtropfen der musiker hÃ¤tte bestaunen kÃ¶nnen. die drei tÃ¤ttowierten schotten legten sich nÃ¤mlich wirklich ins zeug und schleuderten eine hymne nach der nÃ¤chsten auf das nach hymnen lechzende publikum ab. songs wie &#8220;who&#8217;s gotta match&#8221;, &#8220;the captain&#8221; oder &#8220;bubbles&#8221; verloren jedoch viel von ihrer kraft und magie, bevor sie in den ohren der zuschauer ankamen.</p>
<p>bei <strong>nada surf</strong> gab es dann keine bedenken mehr. da war alles richtig. die richtige band, die richtige songauswahl, die richtige uhrzeit, der richtige sound! &#8220;always love&#8221;, &#8220;blankest year&#8221;, &#8220;popular&#8221;&#8230; zum dahinschmelzen. dazu der ein oder andere coversong ihres aktuellen albums &#8220;if a had a hi-fi&#8221;. einer davon ist &#8220;enjoy the silence&#8221;. jede andere band hÃ¤tte man verteufelt, dieses lied zu covern. aber bassist daniel lorca erklÃ¤rte mir im interview glaubhaft, dass er das lied vor den aufnahmen Ã¼berhaupt nicht kannte. auÃŸerdem klingt es letztlich Ã¼berhaupt nicht mehr nach depeche mode sondern einfach unverwechselbar nach nada surf. mein lieblingszeltplatznachbar henry: &#8220;wetten, Ã¼ber die hÃ¤lfte der leute hier bekommt Ã¼berhaupt nicht mit,Â  dass das gerade ein depeche mode coversong war?&#8221;. genauso wie er nach dem song &#8220;fruit fly&#8221; meinte: &#8220;wie schade, dass kaum einer zu schÃ¤tzen weiÃŸ, dass nada surfÂ  nicht Ã¼ber diese o8/15 popsong-themen schreiben, sondern zum beispiel Ã¼ber fruchtfliegen.&#8221;</p>
<p>der abschluss der mainstage bands war dann ein besonders emotionaler. <strong>kettcar</strong> verabschiedeten sich von schlagzeuger und grÃ¼ndungsmitglied frank tirado-rosales. wÃ¤hrend die band sich routiniert durch die hits ihrer drei alben spielte, prangten groÃŸ und leuchtend dahinter die worte &#8220;danke frank&#8221;. der so schÃ¼chtern und ruhig wirkende schlagzeuger, der schon anfang der 90er jahre mit marcus wiebusch zusammen bei &#8230;but alive spielte, genoss dieses konzert sichtlich, bedankte sich artig beim publikum und lieÃŸ sich von jedem einzelnen mitglied der anwesenden grand hotel van cleef groÃŸfamilie herzlich umarmen.</p>
<p>ein mitglied dieser angesprochenen familie ist audiolith-kopf und krawallherd lars lewerenz, der das rege treiben auf der bÃ¼hne gekonnt dafÃ¼r nutzte, den audiolith pferdemarkt im zelt anzukÃ¼ndigen. doch bevor die audiolith rave-ekstase mit <strong>das audiolith, ira atari &amp; rampue, krink und ja!kob</strong> das elektroaffine publikum bis in die frÃ¼hen morgenstunden beschallte, erlebte omas teich festival fÃ¼r viele den absoluten hÃ¶hepunkt des wochenendes: den auftritt von <strong>the black box revelation. </strong></p>
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<p>am frÃ¼hen abend wirkten die beiden jungen belgier beim interview zwar freundlich aber trÃ¤ge und alles andere als motiviert.Â  was sich dann aber kurz vor mitternacht im prall gefÃ¼llten zelt wÃ¤hrend des konzertes der beiden abspielte, hatte fast schon etwas magisches. das konzert von black box revelation haute nicht nur mich absolut aus den socken. manch einer fÃ¼hlte sich an die ersten konzerte von black rebel motorcycle club zurÃ¼ck erinnert. sollten es tatsÃ¤chlich zwei blutjunge belgier sein, die hunderten jungen menschen (inklusive mir) den rock&#8217;n'roll erklÃ¤ren? jan paternoster spielte riffs, die die kinnladen der zuschauer mit der schwerkraft bekannt machten und setzte sich dabei derart lÃ¤ssig in szene, als wÃ¤re es die einfachste sache der welt. keith richards wÃ¤re stolz auf ihn gewesen. gleichzeitig prÃ¼gelte der 19jÃ¤hrige dries van dijck muppet-show-artig auf seine fÃ¤lle ein. das publikum bedankte sich, in dem es wÃ¤hrend des gesamten auftritts wild hin und her schwappte, so dass einem zwischenzeitlich angst und bange um den zustand des hÃ¶lzernen zeltbodens sein musste.</p>
<p>Aber auch die beiden vorangehenden Zeltbands &#8211; <strong>Hellsongs</strong> und <strong>Long Distance Calling</strong> &#8211; hinterlieÃŸen einen bleibenden Eindruck. dem long distance calling auftritt konnte ich leider aufgrund von interviewverpflichtungen nicht beiwohnen. die instrumental-band soll allerdings mit dem dichtesten und besten sound des wochenendes beeindruckt haben. hellsongs beeindruckten einmal mehr mit ihren leisen interpretationen vieler lauter metal songs, bei denen nicht mitgeklatscht sondern mitgeschnipst wurde. egal wie bÃ¶se die originale sind, slayers &#8220;seasons in the abyss&#8221; oder iron maidens &#8220;the evil that men do&#8221; zum beispiel, SÃ¤ngerin Siri BergnÃ©hr Ã¼berzog alles mit einer rosaroten Zuckerwatte.</p>
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<p style="text-align: center">Samstag, 31. Juli:</p>
<p style="text-align: left">wer nach einer durchtanzten audiolith nacht schon gegen mittag dazu fÃ¤hig war, sich aus seinem zelt zu schÃ¤len, sollte dies nicht bereuen. auf anweisung vieler freunde stand ich pÃ¼nktlich zu <strong>alias caylon</strong> vor der bÃ¼hne. der auftritt der band aus flensburg unterschied sich in der qualitÃ¤t dann Ã¼berraschend wenig von einer band wie biffy clyro. die jungs mÃ¶gen jÃ¼nger sein, weniger tÃ¤ttowiert, weniger exhibitionistisch veranlagt, weniger schottisch aber die dargebotenen songs hielten jeden vergleich statt. mit &#8220;high time&#8221; hat die band sogar einen waschechten hit.</p>
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<p>danach spielte die brachialste band des festivals: <strong>dioramic</strong>. ein trio aus kaiserslautern, dass ich zum letzten mal vor fÃ¼nf jahren live sah. damals war schlagzeuger anton 15. inzwichen ist er 20 und trommelt immernoch wie ein junger gott. natÃ¼rlich ist es nachvollziehbar, dass festivalbesuchter, die von kettcar, nada surf oder friska viljor angelockt wurden, mit double-bass, riffgewittern und brutalo-geschrei eher wenig anfangen kÃ¶nnen. dementsprechend leer wann dann leider auch der bereich unmittelbar vor der bÃ¼hne. die mutigen oder neugierigen, die dieser gÃ¤hnenden leere entgegen wirkten, konnten sich aber von den technisch Ã¼berragenden und filigranen fingerfertigkeiten der drei jungs von dioramic Ã¼berzeugen. wenn metal, dann gern so!</p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_9464.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_9464-266x400.jpg" alt="" width="199,5" height="300" align="left" /></a> Dass ich mir anschlieÃŸend <strong>Beat! Beat! Beat!</strong> und <strong>Antitainment</strong> durch die Lappen gehen lieÃŸ, bereue ich inzwischen. Noch mehr bereue ich, dass ich <strong>Trip Fontaine</strong>, die ehemaligen Labelkollegen von Alias Caylon, nur drei Lieder lang gesehen habe, weil ich parallel ein Interview mit Tim Neuhaus fÃ¼r Campusradio Mainz gefÃ¼hrt habe. Denn das, was ich sah, war spitzenmÃ¤ÃŸige Unterhaltung. FrÃ¶hliches Instrumententauschen und Songs, die an &#8230;Trail Of Dead erinnern. Ich war begeistert und unzÃ¤hlige andere Festivalbesucher waren es auch. In welche Unterhaltung man sein Ohr auch warf, Trip Fontaine kamen groÃŸartig weg und sind in Deutschland anscheinend gerade so etwas wie die Band der Stunde. Man darf sich auf jeden Fall auf das mitte oktober erscheinende dritte album der rodgauer freuen.</p>
<p>Es schloss sich der Auftritt der mir bis dahin unbekannten <strong>Tusq</strong> im Zelt an. Wenn man so will, Eine Art deutsche All-Star-Band, die ihr DebÃ¼talbum zwar aufgenommen (in Finnland!) aber noch nicht verÃ¶ffentlicht hat. Bass: Paul Konopacka von Herrenmagazin. Schlagzeug: Holger LÃ¼ken, alteingesÃ¤ssener Ostfriese von The Coalfield. Gitarre: Uli Sauer von Schrottgrenze. An vorderster Front: Uli Breitbach von den D-Sailors mit einem Instrument, das weniger Rock&#8217;n'Roll nicht sein kÃ¶nnte: ein Akkordeon! Mir schwante bÃ¶ses. Umso Ã¼berraschter war ich von dem Auftritt. Man merkte der Band nicht an, dass sie erst 10 Auftritte absolviert hat. Routiniert spielten die vier sich durch breitwandige und atmosphÃ¤rische Songs zwischen Shoegaze und Indie, die das sechsteilige Video-Studiotagebuch auf der <a href="http://www.myspace.com/tusq">Myspace-Seite der Band</a> unterlegen.</p>
<p>Auch von <strong>Scumbucket</strong> erwartete ich ehrlich gesagt keine HÃ¶chstleistungen. Aber die Art und Weise wie Blackmail-Kopf Kurt EbelhÃ¤user die Riffs aus seiner Gitarre kitzelte beeindruckte dann doch. WÃ¤hrend des Auftritts ging dann einer der wenigen Schauer des Wochenendes auf die Festivalbesucher nieder. Das stÃ¶rte allerdings Ã¼berhaupt nicht. in diesem einen moment gab es nichts schÃ¶neres als zu &#8220;Staring At The Skies&#8221; im Regen zu tanzen.</p>
<p>Danach lÃ¶ste <strong>Tim Neuhaus</strong> mit seiner dreikÃ¶pfigen Band das Versprechen ein, der FestivalatmosphÃ¤re zu Liebe lauter zu sein als man das von ihm und seinen Songs erwarten konnte. Wer den Auftritt genossen hat, wird wahrscheinlich auch viel Freude am Band-Album von Tim Neuhaus finden, das demnÃ¤chst beim Grand Hotel van Cleef erscheinen wird.</p>
<p>Hatte es kurz vorher bei Scumbucket noch ordentlich geregnet, ergoss sich bei den alten Ska-Hasen von den <strong>Busters</strong> schon wieder die Sonne Ã¼ber das gelÃ¤nde. ich persÃ¶nlich bin allerdings eher Ska-Hasser als Ska-Hase und konnte mich deshalb &#8211; so sehr ich es auch versuchte &#8211; auch wenig bis gar nicht mit dieser blechgeblasenen Off-Beat-FrÃ¶hlichkeit anfreunden. stattdessen zÃ¤hlte ich die sekunden bis zum <strong>Picturebooks</strong>-Auftritt runter. Die dreikÃ¶pfige Band aus GÃ¼tersloh legte los wie die Feuerwehr und fuhr alle Kaliber auf (inklusive SoundverstÃ¤rkung vom an der BÃ¼hnenseite sitzenden Manager und Vater Claus Grabke). Im Prinzip war es ein Ã¤hnliches Konzert wie bei Black Box Revelation am Vorabend, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass zu meiner Verwunderung der Funke nicht recht aufs Publikum Ã¼berspringen wollte.</p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_9808.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_9808-266x400.jpg" alt="" width="199,5" height="300" align="left" /></a> <a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_98041.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_98041-266x400.jpg" alt="" width="199,5" height="300" align="right" /></a></p>
<p>Das Pflichtprogramm war damit erfÃ¼llt. Ich hatte alles Bands gesehen, die mir lieb und teuer waren. Es folgte die KÃ¼r. deren erster teil zeigte sich in form von <strong>Friska Viljor</strong> im strahlendsten festivalsonnenschein. fazit: bÃ¤rtigen schweden mit ukulelen seh ich zehnmal lieber bei der guten lauen zu als anzugtrÃ¤gern mit trompeten. Ich weiÃŸ nicht, ob auÃŸer mir noch jemanden jemals der Gedanke gekommen ist.</p>
<p>Mit <strong>Jupiter Jones</strong> hielt ich es nicht lange im zelt aus, was aber gar nicht unbedingt am auftritt der Pathos-Punker mit Joe Cocker-Stimme lag. mir war im dichtgedrÃ¤ngten zelt einfach nicht nach kuscheln zumute. Die Veranstalter hÃ¤tten gut daran getan, Jupiter Jones auf der groÃŸen FestivalbÃ¼hne spielen zu lassen und stattdessen zum Beispiel Frittenbude ins Zelt zu verlegen. Ansonsten kann man den organisatoren line up-technisch keinen Vorwurf machen. Selten stieÃŸ ich bei so einem festival auf eine derartig hohe musikalische QualitÃ¤tsdichte.</p>
<p>johnossi und fettes brot boten dann einen wÃ¼rdigen abschluss dieses schÃ¶nen ostfriesischen festivalwochenendes. <strong>Johnossi</strong> waren aber leider ein typischer Fall von &#8220;Band gibt auf der BÃ¼hne alles, Publikum macht nicht mit&#8221;. Eine Spitzenszene innerhalb des einstÃ¼ndigen Programms der Band war der Curt Cobain-GedÃ¤chtnissprung des SÃ¤ngers und Gitarristen John Engelbert auf das Schlagzeug seines Bandkollegen Oskar Bonde (siehe Bild oben). Das war ganz groÃŸer Sport!</p>
<p>Ã¼ber <strong>fettes brot</strong> kann man ja sagen und denken was man will. eine vernÃ¼nftige festivalshow haben die hamburger bis jetzt aber noch immer hinbekommen. davon hatte anscheinend auch jeder einzelne festivalbesucher gehÃ¶rt und die bÃ¼hne auf der die brote tanzten und rappten kurzerhand zum persÃ¶nlichen mekka erkoren. alle waren sie aus ihren lÃ¶chern gekrochen, um die alten und neuen hits von &#8220;jein&#8221; bis &#8220;bettina&#8221; tanzend und drÃ¤ngelnd zu genieÃŸen. die drei wortgewandten hamburger hatten ihre helle freude an so viel geballter aufmerksamkeit und lieÃŸen sich nicht mal durch auf sie gerichtete laserpointer aus der fassung bringen. stattdessen nahmen sie die unangenehme beleuchtung zum anlass, einen spontanen neuen hit zu basteln. &#8220;buh laserdinger buh&#8221; hatten viele festivalbesucher noch lange im ohr.bei youtube gibt es unzÃ¤hlige verwackelte versionen des songs zu sehen. verwackelt deshalb, weil der song frenetisch gefeiert wurde. ein beispiel:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/dr3KePeZpt8&amp;feature=related&#038;fs=1" width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dr3KePeZpt8&amp;feature=related&#038;fs=1" /><param name="FlashVars" value="playerMode=embedded"/><param name="wmode" value="transparent"/></object></p>
<p>wer dann noch kraft in den beinen hatte, konnte sich <strong>supershirt</strong> als allerletzte band im zelt ansehen. ich tat es nicht und war auch ohne supershirt glÃ¼cklich und zufrieden, 780 km fÃ¼r dieses Festival im nordwestlichsten Zipfel deutschlands zurÃ¼ck gelegt zu haben.</p>
<p>Die vier tollen Bilder sind Ã¼brigens von: <span style="font-size: x-small">Â© Jessika Wollstein von <a href="http://www.festival-kritiker.de">festival-kritiker.de</a>. vielen dank dafÃ¼r!<br />
</span></p>
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		<title>Haldern Pop Festival 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 00:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivalsommer 2010]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>eigentlich mÃ¼sste hier lÃ¤ngst meine rÃ¼ckschau aufs omas teich festival stehen. diese geriet mir in den letzten tagen aber irgendwie auÃŸer kontrolle und schmollt auf meiner festplatte bockig vor sich hin, wÃ¤hrend ich mich gedanklich ununterbrochen einem anderen festival widme. stÃ¤ndig berichteten mir freunde und bekannte in den letzten monaten und jahren von der ganz besonderen und unvergleichen atmosphÃ¤re des haldern festivals, quasi der kÃ¶nigin der indie-festivals. dieses jahr darf ich dem treiben endlich auch selbst beiwohnen. nachdem ich mir gerade young rebel set im wiesbadener schlachthof zu gemÃ¼te gefÃ¼hrt habe, fiebere ich dem ganzen nur noch mehr entgegen. ich kann es kaum erwarten. tut mir leid, liebes omas teich festival, es werden noch ein paar tage ins land ziehen, bevor die Ã¶ffentlichkeit lang und ausfÃ¼hrlich Ã¼ber dich informiert wird.</p>
<p>zu meinen favoriten beim haldern zÃ¤hlen:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/RcACBJ1ALf4&#038;fs=1" width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RcACBJ1ALf4&#038;fs=1" /><param name="FlashVars" value="playerMode=embedded"/><param name="wmode" value="transparent"/></object></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/90ipyWYO3LM&#038;fs=1" width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/90ipyWYO3LM&#038;fs=1" /><param name="FlashVars" value="playerMode=embedded"/><param name="wmode" value="transparent"/></object></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/WGxaRpN5Eb4&#038;fs=1" width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WGxaRpN5Eb4&#038;fs=1" /><param name="FlashVars" value="playerMode=embedded"/><param name="wmode" value="transparent"/></object></p>
<p>auÃŸerdem spielen: seabear, laura marling (ex noah and the whale), delphic, mumford &amp; sons, beirut, junip (mit josÃ© gonzales), gary, portugal.the man, fanfarlo, frightened rabbit, blood red shoes, villagers, efterklang, yeasayer, the national uvm.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>prima leben und stereo 2010. wieder nur ein verregneter sommer.</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 13:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ric.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivalsommer 2010]]></category>
		<category><![CDATA[live und in farbe]]></category>
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		<category><![CDATA[die sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlfarben]]></category>
		<category><![CDATA[jens friebe]]></category>

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		<description><![CDATA[leider spielten die sterne das titellied zum plus 2010 nicht&#8230; das titellied zum prima leben und stereo 2010 schrieben die sterne schon 1997: &#8220;es ist wieder nur ein verregneter sommer&#8221;. nach einem nasskalten freitag mit nieselregen bei gefÃ¼hlten 8 grad kam am samstag nachmittag zwar die sonne raus, aber der schlamm hatte schon besitz vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01292.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4751" title="DSC01292" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01292.jpg" alt="" width="440" height="440" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>leider spielten die sterne das titellied zum plus 2010 nicht&#8230;</em></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-4750"></span></p>
<p>das titellied zum prima leben und stereo 2010 schrieben die sterne schon 1997: &#8220;es ist wieder nur ein verregneter sommer&#8221;. nach einem nasskalten freitag mit nieselregen bei gefÃ¼hlten 8 grad kam am samstag nachmittag zwar die sonne raus, aber der schlamm hatte schon besitz vom festivalgelÃ¤nde ergriffen. gummistiefel waren das begehrteste &#8220;accessoire&#8221; des wochenendes, schlammbÃ¤der das gratis-wellness-angebot. und die musik? wie immer gut.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01378.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4753" title="prima leben und stereo 2010: fehlfarben." src="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01378.jpg" alt="" width="440" height="440" /></a><em>bunt und noch lange nicht in rente: fehlfarben</em></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01366.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4752" title="prima leben und stereo 2010: fehlfarben." src="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01366.jpg" alt="" width="440" height="440" /></a><em>rauchverbot? zumindest nicht auf der bÃ¼hne.</em></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01389.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4754" title="prima leben und stereo 2010: schlamm." src="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01389.jpg" alt="" width="439" height="440" /></a><em>&#8220;schlamm, oh schlamm &#8211; wir sind von dir bekleistert&#8230;&#8221;</em></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01405.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4755" title="prima leben und stereo 2010: jens friebe." src="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01405.jpg" alt="" width="440" height="440" /></a><em>begeistert von der schlammschlacht vor der bÃ¼hne: jens friebe</em></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01465.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4758" title="prima leben und stereo 2010: bratze." src="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01465.jpg" alt="" width="440" height="440" /></a><em>mit kraft: bratze.</em></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01461.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4757" title="prima leben und stereo 2010: bratze." src="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01461.jpg" alt="" width="440" height="440" /></a><em>wir sind bratze. das hier ist unsere eigene norm.</em></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01414.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4756" title="prima leben und stereo 2010: sonnenuntergang." src="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01414.jpg" alt="" width="440" height="440" /></a><em>sonnenuntergang Ã¼ber asiatischen reisfeldern?</em></p>
<p style="text-align: center;"><em><br />
</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01555.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4760" title="prima leben und stereo 2010: blumentopf." src="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC01555.jpg" alt="" width="440" height="440" /></a><em>heimspiel in freising: blumentopf.</em></p>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>dockville festival 2010: hamburg rockt.</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2010/08/06/dockville-festival-hamburg-rockt/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 08:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ric.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivalsommer 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[mit groÃŸstadtfestivals ist das ja so eine sache: nicht genug grÃ¼ne wiesen, zu viele nachbarn, und nach dem letzten auftritt fahren die meisten nach hause. also mÃ¼ssen stadtfestivals mehr bieten als das von musikdarbietungen unterbrochene, ansonsten ungestÃ¶rte massenbesÃ¤ufnis auf der campingwiese. das dockville bietet mehr: neben einem ausgedehnten musikprogramm auf 7 bÃ¼hnen steht hier die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="dockville 2010" src="http://msdockville.de/img/Tickets/2010_ticket_large_high.jpg" alt="" width="206" height="357" align="left" />mit groÃŸstadtfestivals ist das ja so eine sache: nicht genug grÃ¼ne wiesen, zu viele nachbarn, und nach dem letzten auftritt fahren die meisten nach hause. also mÃ¼ssen stadtfestivals mehr bieten als das von musikdarbietungen unterbrochene, ansonsten ungestÃ¶rte massenbesÃ¤ufnis auf der campingwiese.</p>
<p>das dockville bietet mehr: neben einem ausgedehnten musikprogramm auf 7 bÃ¼hnen steht hier die kunst im mittelpunkt. schon im juli wurde ein dreiwÃ¶chiges open air-kunstcamp veranstaltet; anfang august folgt dann die ausstellungswoche und das kindercamp lÃ¼ttville; das eigentliche dockville festival steht letztendlich nur als sammel- und hÃ¶hepunkt am ende dieses schaffensprozesses.</p>
<p><span id="more-4696"></span>thema des diesjÃ¤hrigen kunstfestivals ist <a href="http://msdockville.de/kuenstler/R_52_1/?backto=a%3A3%3A{s%3A4%3A%22page%22%3Bs%3A5%3A%22kunst%22%3Bs%3A4%3A%22year%22%3Bi%3A2010%3Bs%3A4%3A%22hash%22%3Bs%3A6%3A%22R_52_1%22%3B}"><em>recreation</em></a>. spannungsaspekte der stadtplanung und des stadtlebens werden aufgegriffen und in bezug zum festival selbst gesetzt:</p>
<blockquote><p>Neudenken, Erholung, GrÃ¼nflÃ¤chen, Gemeinschaftsraum, Wiederherstellung,  Umdeutung, Crossmedia, FlÃ¤chengestaltung, Umstrukturierung, Oase,  Mash-Up</p></blockquote>
<p>das <a href="http://msdockville.de/musik" target="_blank">musikalische programm</a> ist aufgrund der fÃ¼lle kaum Ã¼berschaubar &#8211; es sollte wirklich fÃ¼r jeden etwas dabei sein. zwei ganze besondere schmankerl: zum dreissigjÃ¤hrigen bandjubilÃ¤um konnten slime zu einem auftritt Ã¼berredet werden, und HALLOGALLO 2010 lassen die legendÃ¤re krautrockband neu! wiederaufleben.</p>
<p>besonders gespannt bin ich, ob mich die klaxons auch live beeindrucken kÃ¶nnen, ob frittenbude auch das unterkÃ¼hlte hamburger publikum begeistern kÃ¶nnen, und ob die good shoes endlich mal mein lieblingslied <em>things to make and do</em> auf einem konzert spielen.</p>
<p>ausserdem empfehle ich gustav, freue mich auf ein zweites mal die sterne <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2010/08/03/prima-leben-und-stereo-2010-ein-superlativ-der-bescheidenheit/" target="_blank">innerhalb einer woche</a> und lasse mich ansonsten Ã¼berraschen was es sonst noch so an musik und kunst zu entdecken gibt. und natÃ¼rlich freue ich mich darauf, nach jahren mal wieder nach hamburg zu kommen.</p>
<p><em>dockville festival, 13.-15. august 2010, hamburg-wilhelmsburg, Reiherstieg Hauptdeich / Ecke Alte Schleuse</em><em>. 3-tages-karten 69â‚¬, tageskarten ab 39â‚¬.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Prima Leben und Stereo 2010. Ein Superlativ der Bescheidenheit.</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 21:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ric.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivalsommer 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Big Kahoona]]></category>
		<category><![CDATA[Blumentopf]]></category>
		<category><![CDATA[bratze]]></category>
		<category><![CDATA[die sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlfarben]]></category>
		<category><![CDATA[Ja Panik]]></category>
		<category><![CDATA[jens friebe]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinmeister]]></category>
		<category><![CDATA[mexican elvis]]></category>
		<category><![CDATA[pillow fight club]]></category>
		<category><![CDATA[Rainmann & Snaretom]]></category>
		<category><![CDATA[Sir Simon Battle]]></category>
		<category><![CDATA[texta]]></category>
		<category><![CDATA[virginia jetzt!]]></category>

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		<description><![CDATA[Was soll ich noch schreiben / sagen / bloggen? Es ist eh schon alles gesagt. Das beste / sympathischste / angenehmste / schÃ¶nste / phÃ¤nomenalste Festival des Jahres / der Welt / aller Zeiten / meiner Meinung nach / Ã¼berhaupt und sowieso steht kurz bevor. FÃ¼r alle die noch nicht Ã¼berzeugt sind / noch nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/PLUS.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4556" title="Prima Leben und Stereo 2010" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/PLUS.jpg" alt="" width="439" height="439" /></a><span id="more-4555"></span>Was soll ich noch schreiben / sagen / bloggen? Es ist <a href="http://festivalisten.de/prima-leben-und-stereo-2010/" target="_blank">eh</a> <a href="http://www.roteraupe.de/neues/1935/prima-leben-und-stereo-2009-die-stunden-werden-gezhlt.html" target="_blank">schon</a> <a href="http://www.blogpartei.de/2010/07/14/prima-leben-und-stereo-2010/" target="_blank">alles</a> <a href="http://www.prima-leben-und-stereo.de/openair10/Home.htm" target="_blank">gesagt</a>. Das beste / sympathischste / angenehmste / schÃ¶nste / phÃ¤nomenalste Festival des Jahres / der Welt / aller Zeiten / meiner Meinung nach / Ã¼berhaupt und sowieso steht kurz bevor. FÃ¼r alle die noch nicht Ã¼berzeugt sind / noch nie was vom plus gehÃ¶rt haben / mir nicht glauben hier noch mal die wichtigsten / Ã¼berzeugensten / unwiderlegbaren grÃ¼nde, aufs prima leben und stereo zu fahren / laufen / radeln:</p>
<ul>
<li>ein unschlagbares Preis-Leistungs-VerhÃ¤ltnis (dieses Jahr 26â‚¬ inklusive Camping)</li>
<li>eine gesunde Mischung aus lokalen und Ã¼berregionalen Bands von Indie Ã¼ber HipHop bis Elektro</li>
<li>eine grÃ¼ne Wiese, ein weissblauer Himmel, ein Badeweiher &#8211; einen besseren Ort fÃ¼r ein Festival gibt es nicht</li>
<li>nette, nicht profitorientierte veranstalter (das festival wird von einem verein unter mithilfe von ehrenamtlichen helfern veranstaltet)</li>
<li>groÃŸartiges essen und gÃ¼nstige getrÃ¤nke &#8211; inklusive festivaleigenem bier!</li>
</ul>
<p>und auch dieses jahr ist das lineup fÃ¼r den preis fast geschenkt: texta und blumentopf reprÃ¤sentieren den austro-bajuwarischen hiphop, jens friebe und die sterne die norddeutsche gitarrenschule; virginia jetzt! erinnern an den deutschen indiepop der frÃ¼hen nuller jahre, fehlfarben an gesellschaftskritik und rockmusik des vergangenen jahrtausends; und bratze bringen elektro und punk zusammen zum tanzen.</p>
<p>fotos vom letzten jahr gibt es <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2009/08/16/an-einem-samstag-im-august-prima-leben-und-stereo-prima-fotos-in-multicolor/#more-1901" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2009/08/11/an-einem-freitag-ende-juli-prima-leben-und-stereo-prima-fotos-in-multicolor/#more-1839" target="_blank">dort</a>. wir sehen uns am vÃ¶ttinger weiher!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Melt! 2010. Der Festivalbericht. Teil 3: Sonntag.</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2010/07/30/melt-2010-der-festivalbericht-teil-3-sonntag/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 09:08:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivalsommer 2010]]></category>
		<category><![CDATA[live und in farbe]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; und schon nÃ¤herte sich das Festival dem Ende. Der Sonntag, erst zum dritten mal Ã¼berhaupt Teil des Festivals, ist noch immer der kÃ¼rzeste Tag. Aber nach mindestens zwei mehr oder weniger durchfeierten Tagen und NÃ¤chten, reicht es ja auch, wenn zumindest die Headliner um Mitternacht fertig sind. Und ein paar kleinere BÃ¼hnen haben ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-4647 aligncenter" title="Ferropolis Montag 4uhr30" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/Ferropolis-Montag-4uhr30.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>&#8230; und schon nÃ¤herte sich das Festival dem Ende. Der Sonntag, erst zum dritten mal Ã¼berhaupt Teil des Festivals, ist noch immer der kÃ¼rzeste Tag. Aber nach mindestens zwei mehr oder weniger durchfeierten Tagen und NÃ¤chten, reicht es ja auch, wenn zumindest die Headliner um Mitternacht fertig sind. Und ein paar kleinere BÃ¼hnen haben ja selbst dann noch auf.<span id="more-4640"></span></p>
<p>Ihr kennt das Spiel: <span style="color: #0000ff;">Jonas schreibt in Blau</span>, <span style="color: #ff0000;">Matze in Rot</span>.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Ich hab ja schon am Samstag rumgeheult, dass mir die FÃ¼ÃŸe wehtaten, am Sonntag litt ich dann aus noch anderen GrÃ¼nden: MÃ¼digkeit. Da wir ja schon seit Donnerstag auf dem Melt! waren, hatte ich in den drei NÃ¤chten zuvor ungefÃ¤hr soviel geschlafen wie sonst in einer. Und auch mit der Musik reicht es irgendwann einmal. Irgendwann kann man beim besten Willen nicht mehr jeden Eindruck aufnehmen und alles verschwimmt zu einem groÃŸen etwas.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Bei mir war es gerade umgekehrt: Nachdem ich Freitag ziemlich unfit war, hielt ich anschlieÃŸend von Tag zu Tag lÃ¤nger durch. Eine gelungene Melt!-Assimilation also. FÃ¼r mich sollte der Sonntag keineswegs schon um Mitternacht enden. Aber dazu spÃ¤ter mehr&#8230;</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Ganz so schlimm war es auf dem Melt! dann aber auch am Sonntag nicht. Ich wÃ¼sste allerdings nicht, ob ich zum Beispiel auf dem Sziget am fÃ¼nften Tag noch groÃŸen SpaÃŸ haben wÃ¼rde. Doch das ist ein anderes Thema. Auf dem Melt! kam dann nÃ¤mlich noch hinzu, dass mich das Line-Up am Sonntag nicht so sehr begeisterte wie manch anderen. Kings of Convenience halte ich fÃ¼r Ã¤uÃŸerst langweilige Fahrstuhl-Musik, Turbostaat fÃ¼r extrem billigen Proleten-Punk und Massive Attack finde ich einfach nur anstrengend. Vorteil dieser Konstellation: Man stresst sich nicht und Ã¤rgert sich auch nicht, irgendwas tolles verpasst zu haben.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Pah, da muss ich aufs energischste widersprechen! Wer <strong>Kings Of Convenience</strong> als Fahrstuhl-Musik abtut, hat entweder kein Herz oder sich die Band nie richtig angehÃ¶rt. Ihr Auftritt am Nachmittag war jedenfalls einfach nur wunderschÃ¶n &#8211; und zudem genau das richtige zur sanften Einstimmung auf den Konzertreigen. Zu Beginn nur mit zwei Akustikgitarren und zwei Engelsstimmen bewaffnet, gelang es den beiden Norwegern sofort, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Simon &#038; Garfunkel 2.0, kÃ¶nnte man sagen. Nachher kamen dann zur UnterstÃ¼tzung noch ein Bassist sowie ein Bratschist auf die BÃ¼hne, den Erlend Oye auf einer WG-Party in Berlin aufgegabelt hat, wie er ganz charmant erzÃ¤hlte. Ãœberhaupt: Ich habe lange nicht mehr so liebenswerte Zwischenansagen gehÃ¶rt (Ich sage nur: &#8220;Mitklatschen ist was fÃ¼r Eric Clapton-Konzerte! Wir sind hier auf einem Elektro-Festival, also macht doch einfach alle: unts, unts, unts&#8230;&#8221;).</span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-4644 aligncenter" title="Kings of convenience" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/Kings-of-convenience.jpg" alt="" width="400" height="225" /></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Weiter gings dann mit <strong>Johnossi</strong>, die einen ziemlich kurzen, aber dafÃ¼r auch angemessen knackigen Gig hinlegten. Von jedem der drei Alben ein paar Songs, alle Hits dabei, ein paar mal aufs Schlagzeug geklettert und runtergesprungen, und eh man sich versah, war das Konzert auch schon rum.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Ein paar Ã¤uÃŸerst sehenswerte Sachen gab es aber auch fÃ¼r mich am Sonntag. Zum Beispiel <strong>Get Well Soon</strong>. Zum vierten Mal sah ich an diesem Nachmittag Konstantin Gropper mit seiner Band live, und zum vierten mal schien die Sonne (bzw. war es zumindest noch hell). Eigentlich passt die Musik ja mehr zu einer sternenklaren Nacht oder gar in herbstliches Wetter, aber irgendwie ist es auch Ã¤uÃŸerst schÃ¶n und entspannend, sich einfach in <span style="text-decoration: line-through;">die Sonne</span> den Schatten zu legen, die Augen zu schlieÃŸen und der Musik zu lauschen.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Ha, da hab ich dir was Voraus! Ich habe Get Well Soon nÃ¤mlich eine Woche zuvor auf dem <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2010/07/13/phono-pop-2010-das-festival-zum-liebhaben/">Phono Pop</a> bei Nacht gesehen. Aber ob das wirklich besser passt, weiÃŸ ich gar nicht so genau, ich fand sie jedenfalls beide Male toll.</span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-4643 aligncenter" title="Broken Bells" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/Broken-Bells.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Bei den <strong>Broken Bells</strong> zog es aber auch mich wieder ziemlich weit vor die BÃ¼hne.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Joa, Broken Bells &#8211; die Band von Shins-SÃ¤nger und <a href="http://totallylookslike.files.wordpress.com/2008/09/james-mercer.jpg">Kevin Spacey-Lookalike</a> James Mercer sowie Produzentenfuchs Danger Mouse &#8211; war ganz nett, mehr aber auch nicht fand ich. Die hatten einfach viel zu viele Instrumente auf der BÃ¼hne und der Sound war dafÃ¼r zu undifferenziert.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Und danach ging es noch ein letztes Mal ins Zelt zu meinem persÃ¶nlichen Highlight des Sonntags: <strong>Fucked Up</strong>. Die passten als Hardcore-Band zwar nur leidlich ins restliche Line-Up, aber das war sowohl Band als auch Publikum sichtlich egal. Die einzigen Menschen, die wohl wenig SpaÃŸ am Auftritt hatten, waren die Securitys, denn die mussten die ganze Zeit das Mikrofonkabel von SÃ¤nger Damian Abraham halten. Der &#8220;beleibte und rÃ¼ckenbehaarte kanadische Extrempunk&#8221; verbrachte nÃ¤mlich seine Zeit lieber bei den Zuschauern als auf der BÃ¼hne, umarmte dort die Fans (vielleicht wischte er aber auch nur an ihren T-Shirts den SchweiÃŸ von seinem nackten OberkÃ¶rper), trug sie durch die Gegend und feierte mit ihnen. Der Rest der Band wirkte dabei zwar teilweise etwas verloren auf der BÃ¼hne, aber die haben es ja nicht anders gewollt. Sonst wÃ¤ren sie wohl nicht in dieser Band.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Auch <strong>Turbostaat</strong> machten danach im Zelt ziemlich Alarm. Zwar dÃ¼rfte das Melt!-Publikum eigentlich nicht gerade ihrer Kernzielgruppe entsprechen, aber die Jungs fÃ¼hlten sich auf der BÃ¼hne dennoch sichtlich wohl und geizten am Ende nicht mit Zugaben. Und wenn Kollege Matze das fÃ¼r &#8220;billigen Proleten-Punk&#8221; hÃ¤lt, soll er bitte mal auf die Gitarren achten. Oder auf die Texte. Oder sich einfach furchtlos in den Pogo-Pit schmeiÃŸen. Mit hat&#8217;s jedenfalls gefallen!</span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-4645 aligncenter" title="Goldfrapp" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/Goldffrapp.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Der Rest des Abends ist, zumindest von meiner Seite, schnell erzÃ¤hlt: <strong>Goldfrapp</strong> waren ganz nett (ein bisschen Glamour und Pathos am frÃ¼hen Sonntag abend kÃ¶nnen ja nicht schaden) und <strong>Massive Attack</strong> waren sicher toll &#8211; mir aber ziemlich egal. Und auch wenn das vielleicht nicht das perfekte Ende des Festivals war: Das Melt! 2010 war groÃŸartig. Es wird zwar nie mehr so klein und gemÃ¼tlich sein wie 2005, aber zumindest die organisatorischen Pannen von 2008 wurden behoben. Und: Ich glaube, auf kaum einem anderen Festival dieser GrÃ¶ÃŸenordnung sind die Menschen so entspannt wie auf dem Melt!.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">So, Matze ist im Bett, dann kann der SpaÃŸ ja beginnen&#8230; Bei Massive Attack hatte ich allerdings zum ersten und einzigen Mal auf dem Melt! das GefÃ¼hl, dass es vor der BÃ¼hne zu voll war, das hat ein bisschen gestresst. Aber als ich dann mal einen guten Platz in der Menge hatte, konnte ich den Auftritt schlieÃŸlich doch genieÃŸen. Wobei ich fand, dass die Lightshow mit den ganzen Schlagzeilentickern und den eingeblendeten Zitaten teilweise eher von der Musik abgelenkt hat, als wirklich damit zu harmonieren. An Songauswahl, Auftritt und Sound der einstigen Trip Hop-Pioniere gab es dagegen nichts zu meckern, das war schon grandios. Fazit: Sollte man auf alle FÃ¤lle mal gesehen haben.</span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-4646 aligncenter" title="Massive Attack" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/Massive-Attack.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Mit dem letzten bisschen Restenergie schleppte ich mich anschlieÃŸend wieder ins Zelt, um mir die allerletzte Band des Festivals anzuschauen: <strong>WhoMadeWho</strong>. Und das sollte ich nicht bereuen, denn ihr Auftritt entfaltete bei mir eine Energy Drink-artige Wirkung. Zu Beginn konnte ich noch nicht so viel mit dem Four-to-the-Floor-Discorock anfangen, aber nachdem ich mich mal ein StÃ¼ck nach vorne begab und anfing zu tanzen, gab es schlieÃŸlich kein Halten mehr. Mit jedem neuen Song wurden meine Bewegungen automatischer und die Stimmung beseelter.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Und auch den hÃ¶chstwahrscheinlich ebenso ausgepowerten MittÃ¤nzern um mich herum ging es genauso. Es wurde solange nach Zugaben verlangt, bis die Band entschuldigend vorbrachte, sie habe nun aber wirklich keine Songs mehr, die sie spielen kÃ¶nnte. DafÃ¼r lieÃŸen sie sich allerdings zu einem gelungenen Impro-Jam hinreiÃŸen, und als der SÃ¤nger und Gitarrist nicht mehr wusste, was er spielen sollte, sprang er eben kurzerhand ins Publikum und lieÃŸ sich durch die Menge tragen. Nur um dann wieder auf der BÃ¼hne angekommen noch ein letztes Mal den Refrain der diesjÃ¤hrigen Melt!-Hymne <a href="http://www.meltfestival.de/de/news/3009993110/whomadewho-offizielle-melt-hymne-2010">&#8220;Gigantische Stahlgiganten&#8221;</a> anzustimmen. Ein rundum gelungenes Abschieds-Konzert!</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Danach feierte ich dann sogar noch mein DebÃ¼t auf dem Sleepless Floor und tanzte mir bei <strong>Ellen Allien</strong> endgÃ¼ltig die FÃ¼ÃŸe zu Brei. Ein weiteres Highlight stand allerdings noch bevor: so etwa um 4 Uhr fuhr vom Sleepless Floor ein Wagen zum Zeltplatz, auf dessen LadeflÃ¤che ein paar Leute Schlagzeug, Percussions und ein Synthie bedienten. Hinter diesem Tanzmobil konnte man dann RattenfÃ¤nger-von-Hameln-mÃ¤ÃŸig hinterhergrooven. Wer auch immer auf diese fantastische Idee kam, ihm gehÃ¶ren Lorbeeren verliehen! Die SanitÃ¤ter, die gerade zusammenpackten, als das kuriose GefÃ¤hrt an ihnen vorÃ¼berfuhr, guckten jedenfalls einmalig verstÃ¶rt aus der WÃ¤sche.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Als ich anschlieÃŸend endlich in mein Zelt fiel, stand die Sonne bereits wieder am Himmel. So muss das sein. </span></p>
<h2>Fazit, Listen und so</h2>
<p><strong>Top 5-Acts, die ich verpasst habe</strong>:</p>
<p><span style="color: #ff0000;"></p>
<ol>
<li><span style="color: #ff0000;">JÃ³nsi</span></li>
<li><span style="color: #ff0000;">Two Door Cinema Club</span></li>
<li><span style="color: #ff0000;">Darwin Deez</span></li>
<li><span style="color: #ff0000;">Jamie Lidell</span></li>
<li><span style="color: #ff0000;">Dendemann</span></li>
</ol>
<p> </span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"></p>
<ol>
<li><span style="color: #0000ff;">Chris Cunningham</span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">Simian Mobile Disco</span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">Darwin Deez</span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">Schlachthofbronx</span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">Jamie Lidell</span></li>
</ol>
<p> </span></p>
<p><strong>Top 5-Acts, die ich nicht verpasst habe</strong>:</p>
<p><span style="color: #ff0000;"> </p>
<ol>
<li><span style="color: #ff0000;">The Futureheads</span></li>
<li><span style="color: #ff0000;">Edu K</span></li>
<li><span style="color: #ff0000;">Blood Red Shoes</span></li>
<li><span style="color: #ff0000;">Tocotronic</span></li>
<li><span style="color: #ff0000;">Fucked Up</span></li>
</ol>
<p> </span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"></p>
<ol>
<li><span style="color: #0000ff;">Blood Red Shoes</span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">Tocotronic</span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">Health</span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">WhoMadeWho</span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">Kings Of Convenience</span></li>
</ol>
<p> </span></p>
<h2>Bis zum nÃ¤chsten Jahr, liebes Melt!</h2>
<p><em>Fotos: H. Stein/S. Noll</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Omas Teich Festival &#8211; am 30. und 31.07. in GroÃŸefehn (Ostfriesland)</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2010/07/29/omas-teich-festival-am-30-und-31-07-in-grosefehn-ostfriesland/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 10:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivalsommer 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[audiolith]]></category>
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		<description><![CDATA[Ostfriesland lÃ¤sst in den nÃ¤chsten zwei Tagen das Indie-Herz hÃ¶her schlagen. Kettcar spielen bei Omas Teich Festival in Ostfriesland ihr letztes Konzert mit Frank Tirado-Rosales am Schlagzeug. FÃ¼r Nada Surf ist es dieses Jahr das einzige Festival auf deutschem Boden. Der Audiolith Pferdemarkt wird zu Gast sein und jede Menge Indiestreber-Geheimtipps wie die Picturebooks, Hellsongs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/omas-teich.jpg"><img align="center" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/omas-teich-283x400.jpg" alt="" width="283" height="400" /></a></p>
<p>Ostfriesland lÃ¤sst in den nÃ¤chsten zwei Tagen das Indie-Herz hÃ¶her schlagen. Kettcar spielen bei Omas Teich Festival in Ostfriesland ihr letztes Konzert mit Frank Tirado-Rosales am Schlagzeug. FÃ¼r Nada Surf ist es dieses Jahr das einzige Festival auf deutschem Boden. Der Audiolith Pferdemarkt wird zu Gast sein und jede Menge Indiestreber-Geheimtipps wie die Picturebooks, Hellsongs oder Trip Fontaine.</p>
<p>Irgendwann in der nÃ¤chsten Woche wird es hier einen ausfÃ¼hrlichen Festivalbericht zu lesen geben. Bis dahin verweise ich auf die <a href="http://www.omas-teich.de">Homepage</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Melt! 2010. Der Festivalbericht. Teil 2: Samstag.</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2010/07/28/melt-2010-der-festivalbericht-teil-2-samstag/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 21:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivalsommer 2010]]></category>
		<category><![CDATA[live und in farbe]]></category>
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		<category><![CDATA[i'm from barcelona]]></category>
		<category><![CDATA[jamie lidell]]></category>
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		<description><![CDATA[Weiter geht&#8217;s in unserem kleinen Tagebuch zum diesjÃ¤hrigen Melt!. Nachdem im ersten Teil gleich zwei Tage auf einmal abgehandelt wurden, geht es heute nur um einen: den Samstag. (In Teil 3 folgt dann der Sonntag und ein kleines Fazit.) Jonas schreibt wieder in Blau, Matze in Rot. Eines vorweg: Der Samstag war mein Highlight des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_0234.jpg"><img class="size-full wp-image-4611 aligncenter" title="Bagger" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_0234.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Weiter geht&#8217;s in unserem kleinen Tagebuch zum diesjÃ¤hrigen Melt!. Nachdem im <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2010/07/26/melt-2010-der-festivalbericht-teil-1-donnerstag-freitag/">ersten Teil</a> gleich zwei Tage auf einmal abgehandelt wurden, geht es heute nur um einen: den Samstag. (In Teil 3 folgt dann der Sonntag und ein kleines Fazit.)<span id="more-4605"></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Jonas schreibt wieder in Blau</span>, <span style="color: #ff0000;">Matze in Rot</span>.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Eines vorweg: Der Samstag war mein Highlight des diesjÃ¤hrigen Melt!s. Und das, obwohl meine persÃ¶nlichen Headliner ja zu einem nicht kleinen Teil schon am Freitag spielten. Samstag war dafÃ¼r der Tag der positiven Ãœberraschungen. Ach ja, und mein freitÃ¤glicher Kritikpunkt wurde auch ausgebessert: Es liefen genug Volunteers mit Running-Order-PlÃ¤nen herum.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Dabei fing der Samstag gar nicht einmal soo gut an: Die Futureheads, die eigentlich um 18 Uhr den Tag fÃ¼r mich erÃ¶ffnen sollten, wurden aufgrund des Ausfalls der Dirty Projectors an den spÃ¤teren Abend und ins von mir nicht gerade heiÃŸ geliebte Intro-Zelt verlegt. Damit Ã¼berschnitten sie sich mit Jamie Lidell, den ich ja eigentlich auch hatte sehen wollen. Dass es trotzdem die richtige Entscheidung war, zu den Futureheads zu gehen, werdet ihr spÃ¤ter noch sehen.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">So begann der Samstag dann sehr entspannt mit einer groÃŸen Runde Ã¼ber das FestivalgelÃ¤nde. Ein paar Takte <strong>Philipp Poisel</strong> hÃ¶rten wir uns an, gingen aber dann auch sehr schnell weiter. Die erste Band zu der es gezielt ging, war <strong>Trip Fontaine</strong>. Das ist ja eher Jonas-Musik, deshalb Ã¼bergebe ich an dieser Stelle an ihn.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/image0071.jpg"><img class="size-full wp-image-4608 aligncenter" title="Trip Fontaine" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/image0071.jpg" alt="" width="400" height="225" /></a></p>
<p><span style="color: #0000ff;">DankeschÃ¶n Herr Kollege, dann kann ich ja mal wieder einer von mir mit Freude betriebenen TÃ¤tigkeit nachgehen: Trip Fontaine loben. Der Auftritt von ihnen im Intro Zelt war nÃ¤mlich richtig gut, und die neuen Songs gefallen mir mit jeden HÃ¶ren mehr. Also, dicke Probs von mir nach Rodgau! Ich musste das Konzert allerdings leiderleider bereits vor Ende verlassen, denn eine der Bands, auf die ich mich am meisten freute, war auf der HauptbÃ¼hne dran: <strong>Blood Red Shoes</strong>. Die wunderbar krachigen Songs des Boy-Girl-Duos sind mir in diesem Jahr so richtig ans Herz gewachsen, und live waren die beiden einfach nur super.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Auch hier schlieÃŸe ich mich Jonas weitestgehend an.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/image0011.jpg"><img class="size-full wp-image-4610 aligncenter" title="Blood Red Shoes" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/image0011.jpg" alt="" width="400" height="225" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Denn erst danach fing dieser Samstag an, zu einem absoluten Highlight meiner persÃ¶nlichen Melt!-Geschichte zu werden. Also in einer Liga mit <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2007/07/03/das-melt-festival-vorberichte-teil-1/">Bright Eyes vs. The Faint 2005</a> oder <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2007/07/22/melt-2007-ein-partybericht/">I&#8217;m From Barcelona 2007</a>. Aber irgendwie ganz anders.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Im ersten Teil des Berichts habe ich ja schon einmal geschrieben, wie groÃŸartig ich die StrandbÃ¼hne fand. Das lag nicht nur an der Location und der Umgebung (WeiÃŸer Sand und Wasser auf der einen, sureal groÃŸe Bagger auf der anderen, die BÃ¼hne auf der dritten, und na ja, EssensstÃ¤nde auf der vierten Seite), sondern auch an dem, was dort am Samstag los war: An diesem Tag nÃ¤mlich stand die BÃ¼hne nÃ¤mlich ganz im Zeichen der Plattenfirma <a href="http://www.manrecordings.com/">Man Recordings</a> und damit ganz im Zeichen von Baile Funk und co.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Absolutes Highlight dabei natÃ¼rlich: <strong>Edu K</strong>. Denn der wusste als Brasilianer am allerbesten, wie das dunktioniert, die Ã„rsche der Menschen zum Wacheln und die Mundwinkel derselben nach oben zu bringen. Selbst ich, sonst eher als Tanzmuffel bekannt, musste mich dazu einfach bewegen &#8211; trotz schmerzender FÃ¼ÃŸe in kaputten Schuhe, wohlgemerkt. Und so wurden diese Zeit zu einer absolut grandiosen Party.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/image0041.jpg"><img class="size-full wp-image-4609 aligncenter" title="Limbo" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/image0041.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Viel zu schnell &#8211; nÃ¤mlich noch wÃ¤hrend des Edu K-Sets &#8211; ging es dann weiter zu den <strong>Friendly Fires</strong>, die zwar wahrlich nicht schlecht waren, aber &#8211; moment, ich glaube ich war noch zu fertig und Ã¼berschwÃ¤nglich von Edu K, so dass ich viel zu wenig mitbekommen habe. Jonas, weiÃŸt du noch mehr, als dass sie gut, aber nicht Ã¼berragend waren?</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Also ich weiÃŸ noch, dass ich die ersten Songs ziemlich gut fand, auf Dauer dann allerdings alles irgendwie gleichfÃ¶rmig geklungen hat. Vielleicht hat mir der Anfang auch nur wegen der Edu K-Resteuphorie gefallen. Was ich aber eigentlich noch sagen wollte, als du mir mit deinen Baile Funk-Lobhudeleien ins Wort gefallen bist: Bevor ich mich an den Strand zum Bootyshaken zu den brasilianischen StraÃŸenrhythmen begab (Ã¼brigens fÃ¼r mich die wohl grÃ¶ÃŸte positive Ãœberraschung des Festivals) schaute ich mir als PausenfÃ¼ller noch <strong>An Horse</strong> an, die einen durchaus guten Auftritt hinlegten. Schon wieder ein Duo mit Frontfrau an der Gitarre und am Gesang, diesmal aber ein StÃ¼ck charmanter und indiepoppiger. So, jetzt bist du wieder dran!</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Im Intro-Zelt spielten dann um 23:30 die <strong>Futureheads</strong>. Eine der wenigen Bands, die ich mir schon im Vorfeld fest fÃ¼r den Samstag vorgenommen hatte. Und, wie sich herausstellte, zurecht. Selten hat eine Band in meinem Beisein so eine perfekte Definition von Indie-/rock/ abgeliefert wie hier. Und: die Band hatte &#8211; das sah man &#8211; SpaÃŸ an dem, was sie machte, genauso wie die Zuschauer. So vergaÃŸ man fÃ¼r kurze Zeit sogar, dass es im Zelt wie immer viel zu heiÃŸ war. Von allen Bands auf dem diesjÃ¤hrigen Melt!, soviel kann ich schonmal sagen, waren die Futureheads meiner Meinung nach die beste.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Ja, die Futureheads haben das Zelt schon ziemlich gerockt, da muss ich dir recht geben, auch wenn ich die Blood Red Shoes an diesem Tag noch ein StÃ¼ck besser fand. Im Gegensatz zu Kollege Matze blieb ich danach im Zelt, um mir <strong>die Sterne</strong> anzuschauen, und wurde ziemlich enttÃ¤uscht. Die vier alten Lieder, die sie gespielt haben (&#8220;Aber andererseits&#8221;, &#8220;Universal TellerwÃ¤scher&#8221;, &#8220;Was hat dich bloÃŸ so ruiniert&#8221; und noch eins, das mir gerade nicht einfÃ¤llt) waren zwar allesamt toll, aber mit den Liedern vom aktuellen Album kann ich mich einfach nicht anfreunden. &#8220;Depressionen aus der HÃ¶lle&#8221; ist noch ganz okay, aber der ganze Rest klingt dann doch ziemlich langweilig.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Ich finde es ja durchaus verstÃ¤ndlich, wenn eine Band nach langer Zeit Lust darauf hat, etwas anderes zu machen, aber bei den Sternen ist das einfach nur schade. Vor allen Dingen, weil dieses Disco-Ding nicht so recht zu ihnen passen will. Da gibt es genug Bands, die das besser kÃ¶nnen.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Danach fing bei mir dann das groÃŸe BÃ¼hnenhopping an. Reingeschaut habe ich mal bei <strong>Hercules &amp; Love Affair</strong>, <strong>Ben Klock</strong>, <strong>Maskinen</strong> und <strong>Schlachthofbronx</strong>. Ach ja, einen Auftritt wollte ich dann aber doch noch sehen: <strong>Chris Cunningham</strong>. Dort bin ich aber auch nach zehn Minuten wieder weg. Versteht mich nicht falsch, schlecht war das von einer Light-Show unterstÃ¼tzte Experimentalfilm-Spektakel auf der HauptbÃ¼hne nicht, aber auf einem Festival, wo es ja eigentlich um Musik geht, passte das ganze irgendwie so gar nicht.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Trotzdem, ich bleibe dabei: Der Samstag war der beste Tag des Melt! 2010.</span></p>
<p><em>Fotos: H. Stein/S. Noll</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Melt! 2010. Der Festivalbericht. Teil 1: Donnerstag &amp; Freitag.</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2010/07/26/melt-2010-der-festivalbericht-teil-1-donnerstag-freitag/</link>
		<comments>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2010/07/26/melt-2010-der-festivalbericht-teil-1-donnerstag-freitag/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 17:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivalsommer 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Es hat seine Zeit gedauert, bis dieser erste Teil des Melt!-Berichts fertig wurde. Ãœber eine Woche sind wir schon wieder da. Aber so ein Festivalwochenende will ja auch reflektiert werden. Ob uns das gelungen ist, mÃ¼sst aber wohl ihr entscheiden. Wie vor zwei Jahren gibt es das ganze wieder mehrfarbig. Jonas schreibt in Blau, Matze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/image008.jpg"><img class="size-full wp-image-4594 aligncenter" title="Titel" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/image008.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Es hat seine Zeit gedauert, bis dieser erste Teil des Melt!-Berichts fertig wurde. Ãœber eine Woche sind wir schon wieder da. Aber so ein Festivalwochenende will ja auch reflektiert werden. Ob uns das gelungen ist, mÃ¼sst aber wohl ihr entscheiden. Wie vor zwei Jahren gibt es das ganze wieder mehrfarbig.<span id="more-4574"></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Jonas schreibt in Blau</span>, <span style="color: #ff0000;">Matze in Rot</span>.</p>
<p><strong>Donnerstag</strong></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Von <strong>Bratze</strong> und <strong>Saalschutz</strong> habe ich jeweils nur ein paar Lieder mitbekommen, die zum locker Einraven schonmal ganz gut geeignet waren. Die richtige Abgehrakete zÃ¼ndeten aber erst <strong>Egotronic</strong>. Ãœber die politische Einstellung der Band mag man sich streiten kÃ¶nnen, doch ihre LivequalitÃ¤ten sind Ã¼ber jeden Zweifel erhaben. Den Abschluss des Abends Ã¼bernahmen <strong>Frittenbude</strong>, und am Ende versammelte sich dann noch beinahe die ganze Audiolith-Posse (samt Scooter-Flagge) auf der BÃ¼hne.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/image001.jpg"><img class="size-full wp-image-4589 aligncenter" title="Frittenbude" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/image001.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;">Vor zwei Jahren war der Parkplatzrave mit fast exakt dem gleichen Line-Up noch /das/ Highlight des Festivals, diesmal war es auch nicht schlecht beim Pferdemarkt von Audiolith, aber eben auch nix besonderes. Vielleicht ist es nur die Arroganz des Musiknerds in mir, aber mir war das &#8211; wie so oft &#8211; alles etwas zu groÃŸ. Und wer bitte schÃ¶n hatte die glorreiche Idee bei 38 Grad im Schatten ein Zelt aufzustellen, in dem es noch heiÃŸer ist und in dem nachts noch tropisches Klima herrschte, und dort Konzerte stattfinden zu lassen?</span></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;">Aber genug gemeckert. Denn davon abgesehen haben alle drei Bands, die ich sah (bei Bratze war ich noch nicht da), das abgeliefert, was man gewohnt ist. Frittenbude, vor zwei Jahren noch die Band, die zuerst spielte, 2010 dann Headliner des Abends, spielte sich durch seine beiden Alben (und ein, zwei Remixe), Egotronic durch seine mittlerweile vier, die beste Band aus dem Audiolith-Umfeld ist und bleibt aber Saalschutz. Punkt.<br />
</span></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Ich bin Ã¼brigens dafÃ¼r, dass &#8220;Raven gegen Deutschland&#8221; in &#8220;Spanien gegen Deutschland&#8221; umgetauft wird (&#8220;Wir haben euch was mitgebracht &#8211; eins zu null!&#8221;).</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/image002.jpg"><img class="size-full wp-image-4590 aligncenter" title="Frittenbude" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/image002.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
</span></p>
<p><strong>Freitag</strong></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Der Freitag begann fÃ¼r mich mit der Trash-Zirkus-Truppe <strong>Bonaparte</strong>. Die lieferten einen soliden Auftritt mit den inzwischen bekannten Tanz- und KostÃ¼meinlagen. Es gab mal wieder viel nackte Haut, viele tanzbare Songs voller Parolen und auch ansonsten war alles auf wilde Party getrimmt. Aber irgendwie beschleicht einen so langsam das GefÃ¼hl, dass sich eine gewisse Routine in die Ausgelassenheit der Band eingeschlichen hat. AuÃŸerdem funktioniert die Show meiner Meinung nach besser in kleinen verschwitzten Clubs als auf groÃŸen FestivalbÃ¼hnen.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Genau da muss ich Jonas Recht geben. Bonaparte war zwar eine der besten Bands auf dem Festival, aber sie passten irgendwie nicht so ganz hin. Weder auf die riesige HauptbÃ¼hne, noch in die knallende Sonne am spÃ¤ten Nachmittag. Irgendwo hab ich letztens auch gelesen, dass irgendwem Bonaparte mittlerweile zu perfekt durchchoreographiert spielen wÃ¼rden. Und auch das stimmt. Keine Frage, toll war auch der Auftritt auf dem Melt!, aber irgendwie fehlte ein ganz groÃŸes StÃ¼ck Charme.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/image004.jpg"><img class="size-full wp-image-4591 aligncenter" title="Bonaparte" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/image004.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Nachdem mich dann die ersten paar Songs der Ã–sterreicher <strong>Ja, Panik</strong> nicht recht Ã¼berzeugen konnten, schaute ich mir aus einiger Entfernung die <strong>Shout Out Louds</strong> an. Die Indie-Darlings haben mich irgendwie nie so richtig gepackt, und auch dem Auftritt wÃ¼rde ich eher das PrÃ¤dikat &#8220;nett&#8221; als die Auszeichnung &#8220;mitreiÃŸend&#8221; anheften. Aber &#8220;Please Please Please&#8221; ist schon ein wirklich toller Song, der sich gerade in der Abendsonne ausgesprochen gut macht.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/image007.jpg"><img class="size-full wp-image-4595 aligncenter" title="Shout Out Louds" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/image007.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Danach ging es zu <strong>Two Door Cinema Club</strong> auf der benachbarten Gemini Stage. Die Band zeigte schnell, dass sie den Status der beachtenswerten UK-Newcomer nicht zu unrecht trÃ¤gt und machte auf der BÃ¼hne alles richtig. Nach gut 20 Minuten hatte ich allerdings genug von ihnen gehÃ¶rt und konnte so guten Gewissens zu dem heutigen Headliner aller indiestreber pilgern: <strong>Tocotronic</strong>.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Bei einer Band mit so vielen Alben und dementsprechend so vielen Songs, die man gerne live hÃ¶ren wÃ¼rde, ist gerade die Songauswahl immer ein entscheidender Faktor, ob man das Konzert nun geil oder scheiÃŸe findet. Los ging es mit einigen Liedern der aktuellen Platte &#8220;Schall und Wahn&#8221;, danach sprang die Band wild durch ihre gesamte Schaffenszeit, von absoluten Klassikern wie &#8220;Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit&#8221; Ã¼ber Erwartbares wie &#8220;Aber hier leben, nein danke&#8221; oder &#8220;Let there be rock&#8221; bis hin zu Abseitigem wie &#8220;Am Ende des Kanals&#8221;.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Zwischendurch wurde sogar Drummer Arne Zank ans Mikro gelassen, um die beiden Anti-Gassenhauer &#8220;Ich werde nie mehr alleine sein&#8221; und &#8220;Bitte gebt mir meinen Verstand zurÃ¼ck&#8221; zu intonieren. Einzig von dem vorletzten Album &#8220;Kapitulation&#8221; wurde Ã¼berraschenderweise kein einziges Lied gespielt. Das Faszinierende dabei: Tocotronic hÃ¤tten auch eine komplett andere Setlist spielen kÃ¶nnen, die genauso gepasst und den gleichen Effekt erzielt hÃ¤tte.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC00250.jpg"><img class="size-full wp-image-4564 aligncenter" title="Tocotronic beim melt 2010" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC00250.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Was gibt es sonst noch zu dem Auftritt zu sagen? Ja, Dirk von Lowtzow verhÃ¤lt sich auf der BÃ¼hne exaltiert und merkwÃ¼rdig, aber wenn ihm das so gefÃ¤llt, dann darf er das von mir aus gerne tun. Desweiteren ist mir zum ersten Mal so richtig klar geworden, wie sehr mich die frÃ¼hen Songs von Tocotronic an die Zeit erinnern, als ich 17 war. Aber damit stehe ich garantiert nicht alleine da. Und wenn man die Jungs so auf der BÃ¼hne sieht, kann man sich gut vorstellen, wie sie auch mit Mitte 50 noch mit genauso viel SpaÃŸ und Eifer dort stehen werden &#8211; Sonic Youth grÃ¼ÃŸen von Ferne! Auf jeden Fall mein persÃ¶nliches Highlight des Freitags.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Ich bin ja von uns beiden hier, das kann man wohl sagen, der grÃ¶ÃŸere Tocotronic-Fan. Deshalb war Reihe eins Ehrensache, obwohl ich eigentlich ja aus dem Alter raus bin, in dem mir so etwas wichtig war. Bei Tocotronic aber&#8230;</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Mein gesamtes Umfeld war von dem Auftritt begeistert, und die Songauswahl fand auch ich groÃŸartig, gerade weil /nicht/ die groÃŸen &#8220;Hits&#8221; (<em>Freiburg</em>, <em>Ich mÃ¶chte Teil einer Jugendbewegung sein</em> et al.), aber auch nicht die allerabwegigsten Songs gespielt wurden. Und Arne Zank am Mikro war natÃ¼rlich auch einmal was tolles.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Aber irgendwie hatte ich dann doch das GefÃ¼hl, Dirk von Lowtzow hatte einen Sonnenstich an diesem Tag. So gaga ist der doch sonst nicht, oder!? (Zumindest nicht in meiner Erinnerung an frÃ¼here Tocotronic-Auftritte.)</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Aber wo wir schon am meckern sind: Mein grÃ¶ÃŸter Kritikpunkt am diesjÃ¤hrigen Festival ist eigentlich ein ganz kleiner. Es schien nÃ¤mlich am Freitag schier unmÃ¶glich, irgendwo eine Running-Order aufzutreiben. Das war doch sonst nicht so. Und ich habe keine Lust, stÃ¤ndig zu irgendwelchen AushÃ¤ngen zu laufen. Und ein iPhone fÃ¼r die ultimative <a href="http://www.meltfestival.de/de/iphone">Melt!-App</a> habe ich nicht.<br />
</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Sehr groÃŸartig waren danach auch <strong>Health</strong> im Intro Zelt. Die Band hatte mich ja bereits eine Woche zuvor beim <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2010/07/13/phono-pop-2010-das-festival-zum-liebhaben/">Phono Pop</a> schlichtweg umgehauen mit ihrer infernalischen Noise-Wand. Und auch der Auftritt auf dem Melt! war beeindruckend. Ich kenne keine andere Band, bei der Krach und Tanzbarkeit so nahe beieinander liegen.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;">Ich, der Melt!-Erfahrenere von uns beiden, nutzte die Zeit fÃ¼r etwas anderes: FÃ¼r eine kurze Pause, um bis in den Morgen durchzuhalten. Sonst hÃ¤tte ich mir aber <strong>JÃ³nsi</strong> angeschaut. Der angeblich groÃŸe Klasse war.</span><br />
</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">AnschlieÃŸend waren <strong>The XX</strong> auf der HauptbÃ¼hne dran. Etwas verloren stehen sie da, die drei, wÃ¤hrend Lichter durch die Nacht zucken und fÃ¼r eine angemessene AtmosphÃ¤re sorgen. Ihre Songs klingen auch auf einer groÃŸen BÃ¼hne minimalistisch und so zerbrechlich, dass ich es beinahe schon als beklemmend empfinde. Auch nach dem Konzert ist das vorherrschendes GefÃ¼hl bei mir der Band gegenÃ¼ber: Ratlosigkeit. Ich kann noch nicht mal genau sagen, ob ich sie mag oder nicht. Die ganz groÃŸe Begeisterung, die viele ihnen entgegenbringen, kann ich jedenfalls nicht teilen, dafÃ¼r ist mir die Musik einfach zu schlÃ¤frig und blutleer. Aber ich gespannt, wie es weiter gehen wird mit The XX.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/image006.jpg"><img class="size-full wp-image-4592 aligncenter" title="Ausblick" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/image006.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;">Wieder auf dem FestivalgelÃ¤nde angekommen, lieÃŸ ich the XX the XX sein &#8211; gemocht hab ich die ja bekanntlich nie &#8211; und mir einmal genauer das Angebot des Festivalhauptsponsors angeschaut. Neben einer T-Shirt-Bedruck-Aktion gab es moderne Kunst zu sehen und ein <a href="http://www.coffeeandtv.de/2010/07/16/schuhe-verkaufen/">Werbevideo</a> wurde vorgestellt. FÃ¼r das absolute Highlight des Firmenauftritts sorgte aber die Location: Alles war in und um einen der groÃŸen Bagger drapiert, von dem man einen groÃŸartigen Ausblick Ã¼ber das Festival hatte. (siehe Foto oben)</span><br />
</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Bei den darauffolgenden <strong>Foals</strong> waren meine Beine dann bereits ziemlich schwer und der ganze KÃ¶rper mÃ¼de, was den Auftritt etwas getrÃ¼bt hat. Ansonsten gab es daran nicht viel auszusetzen: Die Songs vom ersten und die vom zweiten Album klingen zwar ziemlich unterschiedlich, wurden aber in eine einigermaÃŸen stringente Setlist gegossen. Und &#8220;Spanish Sahara&#8221; ist auch ohne die nervÃ¶sen Gitarren, fÃ¼r die die Band bekannt wurde, ein wirklich guter Song mit einem tollen Aufbau. Ich habe allerdings &#8220;The French Open&#8221; vermisst &#8211; den stÃ¤rksten Song live nicht zu spielen, so etwas dÃ¼rfen doch eigentlich nur Radiohead.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;">Die Foals. Schon wieder so eine Band, Ã¼ber die vor ein paar Jahren jeder sprach. Dieses Jahr war es mit dem Erscheinen von &#8220;Total Life Forever&#8221; dann wieder so weit. Aber ich finde das Album immer noch nicht gut &#8211; und bei nÃ¤herem Hinsehen hat auch &#8220;Antidotes&#8221;  wenig mehr zu bieten als &#8220;Cassius&#8221; und &#8220;The French Open&#8221;.</span></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;">Kurz bevor Jonas nach dem Foals-Gig ins <span style="text-decoration: line-through;">Bett</span> Zelt ging, fing fÃ¼r mich Teil Zwei des Abends an: Der Elektroteil. Die oben angedeutete Foals-Erkenntnis spÃ¼lte mich dann zu <strong>Kele</strong>, dessen Songs aber auch nicht bei mir zÃ¼ndeten. Genau wie bei The XX und dem neuen Foals-Album hatte ich das aber auch vorher schon aufgrund der jeweiligen Platten vermutet.</span></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;">Richtig gut wurde es dann erst wieder bei <strong>Modeselektor</strong>. Die waren zwar als &#8220;vs. Bonaparte&#8221; angekÃ¼ndigt, letztere waren aber nur fÃ¼r wenige Songs am Ende des Gigs zu sehen und hÃ¶ren. Macht nix. Es war trotzdem groÃŸartig. Und auf der unbestritten besten, schÃ¶nsten und wundervollsten FestivalbÃ¼hne der Melt!-Geschichte: Der StrandbÃ¼hne. Dazu aber mehr im zweiten Teil unseres Berichts. Hier nur schonmal ein Tageslicht-Foto, das natÃ¼rlich nicht beim Modeselektor-Gig entstanden ist:</span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;"><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/image005.jpg"><img class="size-full wp-image-4593 aligncenter" title="Der Beach" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/image005.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><br />
</span></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #ff0000;">Denn noch vor Ende des Gigs stand fÃ¼r mich ein weiterer Wechsel der Location an. Es ging zurÃ¼ck zur Gemini Stage, <strong>Danger</strong> und <strong>Kissy Sell Out</strong> angucken. Entschuldigt, dass ich mich im Elektro nicht so sehr zu hause fÃ¼hle und nur sagen kann, dass es richtig Fett war. Im Sinne von Fetten Beats und auch im Sinne von &#8220;GroÃŸartig&#8221;. Ganz kurz war ich zwischendurch bei <strong>Ricardo Villalobos</strong>. Und eigentlich sollte hier auch noch was Ã¼ber <strong>Simian Mobile Disco</strong> stehen. Aber die habe ich dann irgendwie verschlafen. War ja auch schon wieder hell.</span></span></p>
<p><em>Fotos (bis auf Tocotronic): H. Stein</em></p>
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		<title>melt! 2010. wir sind zurÃ¼ck.</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 19:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivalsommer 2010]]></category>
		<category><![CDATA[tocotronic]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein erster Eindruck von unserem indiestreber-Betriebsausflug zum Melt! 2010. Ein ausfÃ¼hrlicher Festivalbericht folgt die Tage. Nur eins vorab: Es war groÃŸartig. (und dann geht es auch hier wieder weiter. in kurzer zeit haben wir aber auch eine dicke Ã¼berraschung fÃ¼r euch vorbereitet. also stay tuned.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/DSC00250.jpg" alt="" title="Tocotronic beim melt 2010" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-4564" /></p>
<p>Hier ein erster Eindruck von unserem indiestreber-Betriebsausflug zum Melt! 2010. Ein ausfÃ¼hrlicher Festivalbericht folgt die Tage.</p>
<p>Nur eins vorab: Es war groÃŸartig.</p>
<p>(und dann geht es auch hier wieder weiter. in kurzer zeit haben wir aber auch eine dicke Ã¼berraschung fÃ¼r euch vorbereitet. also stay tuned.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Phono Pop 2010. Das Festival zum Liebhaben.</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 15:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivalsommer 2010]]></category>
		<category><![CDATA[live und in farbe]]></category>
		<category><![CDATA[B.E.E.S.]]></category>
		<category><![CDATA[blumfeld]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt Festivals, die man einfach liebhaben muss, und das Phono Pop in RÃ¼sselsheim zÃ¤hlt ohne Frage dazu. In diesem Jahr unter den wachenden Augen der Adam Opel-Statue auf dessen altem WerksgelÃ¤nde veranstaltet, bot es mal wieder alles, was das Herz begehrt: Handverlesene Bands, gemÃ¼tliche AtmosphÃ¤re, faire Preise, keine stressigen Ãœberschneidungen von Lieblings-Acts, kurze Wege, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4093/4790242766_351c355686_b.jpg" alt="" width = "420"/></p>
<p>Es gibt Festivals, die man einfach liebhaben muss, und das Phono Pop in RÃ¼sselsheim zÃ¤hlt ohne Frage dazu. In diesem Jahr unter den wachenden Augen der Adam Opel-Statue auf dessen altem WerksgelÃ¤nde veranstaltet, bot es mal wieder alles, was das Herz begehrt: Handverlesene Bands, gemÃ¼tliche AtmosphÃ¤re, faire Preise, keine stressigen Ãœberschneidungen von Lieblings-Acts, kurze Wege, gute Organisation &#8211; hier etwas zu meckern zu finden, fÃ¤llt wirklich schwer. Und dazu war auch noch das Wetter am vergangenen Wochenende sonnig ohne Ende. Beste Voraussetzungen also fÃ¼r zwei Tage im Zeichen des Musikgenusses.<br />
<span id="more-4531"></span><br />
Die Aufgabe, das Festival am Freitagabend auf der HauptbÃ¼hne zu erÃ¶ffnen, stand <strong>Urlaub in Polen</strong> zu, die mit Sonnenbrillen versuchten, der Helligkeit zu trotzen. Ihren experimentellen Elektro-Noise-Rock kann man sich zweifellos besser in engen, stickigen Clubs vorstellen als auf sonnenÃ¼berfluteten FreilichtbÃ¼hnen. Nichtsdestotrotz ein guter Beginn. AnschlieÃŸend waren <strong>Fnessnej</strong> auf der kleineren ZeltbÃ¼hne dran. Die in bunten T-Shirts gekleideten Jungs benutzten allerhand verschiedene Instrumente und andere GegenstÃ¤nde, um das Publikum mit ihrer durchgeknallten, aber stets melodischen Elektro-Frickelei zu unterhalten.</p>
<p>Dann war bereits das erste groÃŸe Highlight an der Reihe: <strong>Health</strong>. Wenn man deren aktuelle Platte kennt und glaubt, einigermaÃŸen zu wissen, was live auf einen zukommt, hat man sich geschnitten. Denn in Wahrheit hat man keine Ahnung, was einen erwartet. Die Band war einfach nur unglaublich laut, unglaublich dreckig &#8211; und unglaublich gut. Ihr animalischer Noise-Rock setzt auf der BÃ¼hne eine unbÃ¤ndige Energie frei, das Schlagzeug appelliert an Urinstinkte, Ã¼berhaupt scheint alles nur aus Krach und Perkussion zu bestehen. Der Schlagzeuger ist ein bÃ¤renstarkes Biest. Vom Gitarristen kommt eine Ã¤therische, vÃ¶llig entrÃ¼ckte Stimme. Und dann ist da in der Mitte dieser Bassist mit den Haaren im Gesicht, der &#8211; wenn er seinem Instrument nicht gerade wabernde Fuzz-Schwaden entlockt &#8211; das Mikro fest umklammert hat, obwohl er keinen einzigen Ton hineinsingt, es an VerstÃ¤rker hÃ¤lt, und manisch KnÃ¶pfe an seinem Ã¼bermÃ¤ÃŸig groÃŸen Effektboard dreht. Alles schreit nach Kontrollverlust, aber irgendwie schafft es die Band, immer noch Herr ihrer Songs zu bleiben. Ein beeindruckendes Klanginferno.</p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4136/4790221416_bf9bb0293c_b.jpg" alt="health" width = "420"/><br />
<em>Health</em></p>
<p>Und ebenso beeindruckend ging es auch weiter, mit <strong>Trip Fontaine</strong> nÃ¤mlich, der derzeit wohl besten deutschen Post-Core-Band. Oder machen sie eher von Punk und Math-Rock durchsetzten Indie? Ach, was sollen die ganzen Schubladen: Trip Fontaine sind einfach eine Rockband, wie sie im Jahr 2010 sein sollte: laut, verspielt, clever und selbstironisch. Die Songs vom noch immer akuellen Album &#8220;Dinosaurs in Rocketships&#8221; sind schlichtweg sensationell, und auch das neue Material klang sehr vielversprechend. Ich freu mich jedenfalls schon derbe auf die neue Platte.</p>
<p>Danach standen <strong>Turbostaat</strong> auf dem Programm. In der Vergangenheit blieb es mir immer verschlossen, was alle so toll finden an dieser Band. Aber das mag zu einem gewichtigen Teil daran gelegen haben, dass ich sie bisher meist auf grÃ¶ÃŸeren FestivalbÃ¼hnen gesehen habe, wo der Sound ziemlich matschig und undifferenziert war. Denn achtet man mal etwas genauer darauf, was die beiden Gitarren da machen, dann merkt man schnell, dass das kein 08/15-Punkrock ist, sondern im Gegenteil ziemlich durchdacht. Dazu kommen diese so kryptisch wirkenden Parolen, die jede Vereinnahmung von welcher Seite auch immer verweigern. Und bei den neueren StÃ¼cken zeigen sie zudem auch noch Mut zu hymnischen Refrains. Fazit des Auftritts: Zwar immer noch nicht meine Lieblingsband, aber immerhin sind sie dank des Phono Pop schonmal ziemlich in meiner Gunst gestiegen.</p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4137/4790233202_4a5fe62580_b.jpg" alt="turbostaat" width = "420"/><br />
<em>Turbostaat</em></p>
<p>Apropos, wo wir gerade von Lieblingsbands gesprochen haben: Meine absolute Lieblingsband derzeit nennt sich <strong>Japandroids</strong>. Und die stand &#8211; oh Wunder der Ãœberleitung! &#8211; als nÃ¤chstes auf der BÃ¼hne. Mit meinem Enthusiasmus fÃ¼r das Duo scheine ich Ã¼brigens beileibe nicht alleine dazustehen, denn auch der Rest des Publikums, das sich vor der ZeltbÃ¼hne drÃ¤ngte, wirkte sehr euphorisch. Und natÃ¼rlich war der Auftritt &#8211; wie auch bereits <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2010/02/13/japandroids-im-hafen-2-in-offenbach-bilder-sagen-mehr-als-tausend-worte/">der erste</a>, den ich von ihnen sah &#8211; ganz fantastisch. Man darf sich das etwa so vorstellen: Die Gitarre klingt gleichzeitig dreckig verzerrt und sehnsuchtsvoll, das Schlagzeug scheppert, das es eine Pracht ist, und dazu erklÃ¤rt einem eine rastlose Stimme in wenigen Worten die Welt. Eine bessere Noise-Rock-Katharsis als ein Konzert dieser Band lÃ¤sst sich kaum vorstellen.</p>
<p><strong>Get Well Soon</strong> waren anschlieÃŸend genau das Richtige nach all den lauten Bands und ein gelungener Abschluss des ersten Tages. Die hymnischen Balladen der Band um das German Wunderkind Konstantin Gropper passten einfach wunderbar in die langsam AbkÃ¼hlung spendende Dunkelheit. Auch wenn ich das zweite Album nicht ganz so gut finde wie das DebÃ¼t, live konnten eigentlich alle Songs Ã¼berzeugen. Und man merkte, dass die Band inzwischen gut aufeinander eingespielt ist und ihre Auftritte genieÃŸt.</p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4123/4790237596_20ab761f07_b.jpg" alt="get well soon" width = "420"/><br />
<em>Get Well Soon</em></p>
<p>Der Samstag begann nachmittags mit der Wiesbadener Band <strong>Rokoko</strong>, zu deren Indie-Pop man gut im Schatten sitzen und mit dem FuÃŸ mitwippen konnte. Danach folgten <strong>B.E.E.S.</strong> mit ihrem entspannten Folk-Pop &#8211; sehr charmant und auch genauso sommerkompatibel. Rockiger wurde es dann mit <strong>Mintzkov</strong> aus Belgien, einem Land, das trotz seiner geringen GrÃ¶ÃŸe bereits einige gute Indie-Bands hervorgebracht hat. Die vier Jungs und das MÃ¤del am Bass Ã¼berzeugten mit lÃ¤ssigen Schrammel-Gitarren fernab von aktuellen Trends und Hypes. Wenn das nicht latent nach einer Beleidigung klingen wÃ¼rde, kÃ¶nnte man sagen, dass sich ihre Musik perfekt zum Autofahren durch weite und verlassene Landschaften eignet. War auf jeden Fall super.</p>
<p>AnschlieÃŸend war auf der HauptbÃ¼hne Melancholie angesagt, denn die Vorzeige-Briten <strong>I Am Kloot</strong> betraten die Stage. Und was fÃ¼r ein famoses Bild sie dort abgaben: SÃ¤nger und Gitarrist Johnny Bramwell mit seinem original englischen Trinkergesicht, der Bassist im Sitzen tief Ã¼ber sein Instrument gebeugt und der Drummer mit Sonnenbrille und zeitweise pinken Schlagzeugbesen. Zwischen den grandiosen Songs Ã¼ber &#8220;drinking and disaster&#8221; (O-Ton Bramwell) gab es auÃŸerdem wunderbar britisch genuschelte Ansagen. Und der arme SÃ¤nger schwitzte in der Sonne tatsÃ¤chlich beinahe sein gesamtes Hemd voll &#8211; das ist wahrer Einsatz!</p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4101/4790188450_3a2560e7c3_b.jpg" alt="i am kloot" width = "420"/><br />
<em>I Am Kloot</em></p>
<p>Die darauffolgenden <strong>Spurve Laerke</strong> sind dagegen ziemlich an mir vorbeigegangen. Also weiter zu Melancholie Teil 2, diesmal aus Deutschland: Unser aller Lieblings-Singer/Songwriter <strong>Gisbert zu Knyphausen</strong> war zusammen mit seiner Band an der Reihe. Bei seinen Zwischenansagen scheint noch immer diese lausbubenhafte SchÃ¼chternheit durch, aber sobald er seine Akustikgitarre mit dem &#8220;Musik ist scheiÃŸe!&#8221;-Sticker drauf anschlÃ¤gt und dazu singt, merkt man, dass er zu den ganz groÃŸen seiner Zunft gehÃ¶rt. Ein schÃ¶ner Moment: Direkt nach einer SongankÃ¼ndigung von Gisbert erschallt lauter Jubel von der anderen Seite des GelÃ¤ndes &#8211; Thomas MÃ¼ller hatte gerade das 1:0 fÃ¼r Deutschland geschossen, unter den Augen derjenigen, die die FuÃŸballleinwand dem Musikprogramm vorzogen.</p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4141/4789566843_3c7a96646c_b.jpg" alt="gisbert zu kynphausen" width = "420"/><br />
<em>Gisbert zu Knyphausen</em></p>
<p>Weiter ging es mit der islÃ¤ndischen Band <strong>Who Knew</strong>, der man ihre Herkunft aber kaum anhÃ¶rte. SchlieÃŸlich spielen sie gerne partytauglichen Indie-Rock voller jugendlichem Leichtsinn. AuÃŸerdem verzichten sie unter heiÃŸen BÃ¼hnenscheinwerfern mÃ¶glichst auf Ã¼berschÃ¼ssige Bekleidung. Eine ihrer Aufforderungen an das Publikum bringt eigentlich schon ziemlich genau auf den Punkt, worum es geht: &#8220;Please jump around and do silly things!&#8221; War insgesamt nicht ganz so meine Musik, aber dennoch ein mitreiÃŸender Auftritt.</p>
<p>An dieser Stelle ist nun die Zeit gekommen, ein GestÃ¤ndnis abzulegen: Ich habe mich nie wirklich eingehend mit dem Werk von Blumfeld auseinandergesetzt. Das mag tÃ¶richt sein, ist aber so. Die Soloplatte von <strong>Jochen Distelmeyer</strong> aus dem letzten Jahr konnte mich jedenfalls nicht begeistern. Und auch live fand ich ihn und seine dazugehÃ¶rigen Backing-Band eher langweilig. Zudem kam er nicht unbedingt sympathisch rÃ¼ber, fand ich. Aber naja, so kann man sich wenigstens zwischendurch ohne schlechtes Gewissen der Nahrungsaufnahme zuwenden.</p>
<p>Die nÃ¤chste Band, <strong>Flashguns</strong>, wird in England momentan wohl ziemlich gehypt. Man sieht: Ein oberkÃ¶rperfreies englisches Arbeiterkind mit Hooligan-Frisur an der Gitarre, ein verschÃ¼chterter Nichtsoganz-Dandy am Bass und ein rothaariger Normalo am Schlagzeug. So weit, so verstÃ¶rend. Man hÃ¶rt: Mal heftigen Rock, mal verkappte Indie-Hits fÃ¼r die TanzflÃ¤che, mal Psychedelisches. So ist das wohl, wenn man heutzutage Myspace und Youtube sei Dank mehr unterschiedliche EinflÃ¼sse hat, als man an HÃ¤nden und FÃ¼ÃŸen abzÃ¤hlen kann. Insgesamt wirkt das Ganze irgendwie noch etwas unentschlossen. Aber die Band ist ja noch jung, und man wird ganz sicher noch von ihnen hÃ¶ren in Zukunft.</p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4137/4789581961_93c5bed038_b.jpg" alt="flashguns" width = "420"/><br />
<em>Flashguns</em></p>
<p>Die letzte Band des Samstagabends und somit auch des gesamten Festivals war anschlieÃŸend <strong>Friska Viljor</strong> aus Schweden. Was alle an denen finden, kann ich allerdings nicht so richtig nachvollziehen. FÃ¼r mich klingt ihr Indie-Folk-Kneipen-Rock wie ABBA fÃ¼r Leute, die gerne Bier trinken. Vor lauter Kumpelhaftigkeit und angetrunkenem Schulterklopfen vergessen sie meiner Meinung nach zu sehr, auch mal gute Songs zu schreiben. Aber naja, ich will niemandem seinen SpaÃŸ verÃ¼beln, das Publikum auf dem Phono Pop zeigte sich jedenfalls ziemlich begeistert von der Band.</p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4137/4789586351_2f663f9856_b.jpg" alt="friska viljor" width = "420"/><br />
<em>Friska Viljor</em></p>
<p>AuÃŸerdem musste ich so auch nicht traurig darÃ¼ber sein, bereits vor Ende des Auftritts zur S-Bahn nach Mainz eilen zu mÃ¼ssen, hinter mir zwei Tage mit exzellenter Musik und zahlreichen schÃ¶nen Momenten. Phono Pop, wir werden uns wiedersehen!</p>
<p><em>Mehr Fotos vom Phono Pop 2010 gibt es <a href="http://www.flickr.com/photos/rocknrolljonas/sets/72157624485249000/detail/">hier</a> zu sehen.</em></p>
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		<title>melt! 2010. the indiestrebers return to grÃ¤fenhainichen.</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 13:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivalsommer 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Ric war schonmal da, matti auch, thomas fÃ¤hrt dieses jahr zum zweiten, ich zum fÃ¼nften und Jonas zum ersten Mal. Es gibt wohl kein Festival in Deutschland, was besser zu unsererem musikalischen SelbstverstÃ¤ndnis passt als das Melt! in GrÃ¤fenhainichen. Auch wenn es in den letzten Jahren schon beinahe zu groÃŸ geworden ist. Egal, dieses Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img src="http://www.indiestreber.de/meltfotos/P1010058.JPG" alt="Melt" /></center></p>
<p>Ric war schonmal da, matti auch, thomas fÃ¤hrt dieses jahr zum zweiten, ich zum fÃ¼nften und Jonas zum ersten Mal. Es gibt wohl kein Festival in Deutschland, was besser zu unsererem musikalischen SelbstverstÃ¤ndnis passt als das Melt! in GrÃ¤fenhainichen. Auch wenn es in den letzten Jahren schon <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2008/07/22/melt-2008-tut-mir-leid-wenn-ich-sage-fruher-war-alles-besser-aber-fruher-war-alles-besser/">beinahe zu groÃŸ geworden ist</a>. Egal, dieses Jahr sind wir wieder dabei.<span id="more-4516"></span></p>
<p><strong>Matzes persÃ¶nliche Highlights:</strong> <a href="http://www.meltfestival.de/de/artists/2951880024/audiolith-pferdemarkt">Audiolith-Pferdemarkt</a> (vor allem Saalschutz &#8211; Erinnerungen werden wach an <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2008/07/27/melt-2008-das-dreitagebuch-teil-2-samstag/">das einzige Highlight 2008</a>), Darwin Deez, JÃ³nsi, Chris Cunningham, Trip Fontaine, Two Door Cinema Club (auÃŸer, dass die gleichzeitig mit Tocotronic spielen), Tocotronic, Hurts, Edu K., Foals (trotz schwachem neuem Album).</p>
<p><strong>Jonas&#8217; persÃ¶nliche Highlights:</strong>  Blood Red Shoes, Health, Foals, Trip Fontaine, Bonaparte (live immer wieder ein Erlebnis), Massive Attack, Johnossi, An Horse, Kings Of Convenience, Die Sterne (ich konnte mich zwar bisher mit dem neuen Kram nicht so recht anfreunden, bin aber drauf gespannt, wie&#8217;s auf der BÃ¼hne wird), Get Well Soon, Broken Bells, Tocotronic&#8230; und wahrscheinlich noch zahlreiche andere Bands, die ich bisher noch nicht ausreichend kenne.</p>
<p><strong>Das gesamte Line-Up:</strong> 1000 Robota, A-Trak, An Horse, Archie Bronson Outfit, Ata, Autokratz, Ben Klock, Beta, Black Rose, Blood Red Shoes, Bonaparte, Booka Shade, Boris, Bratze, Broken Bells, Carl Craig feat. Mike Banks, Chris Cunningham, Chromeo, Clues, Crookers, Danger, Daniel Haaksman, Darwin Deez, Delphic, Dendemann, Die Sterne, Dirty Disco Youth, Dirty Projectors, DJ Pete, DJ Shadow, dOP, Douster, Edu K., Egotronic, Ellen Allien, Empro, Ewan Pearson, Fake Blood, Foals, Four Tet, Fred Falke, Friendly Fires, Frittenbude, Fucked Up, Get Well Soon, Goldfrapp, Groove Armada, Health, Hemmann &#038; Kaden, Hercules And Love Affair, Holy Ghost, Hurts, Jackmaster, Jamaica, Jamie Lidell, Jamie T., Jamie XX, Ja, Panik, Johnossi, JÃ³nsi, Joris Voorn, Kele, Kings Of Convenience, Kode 9 vs. Martyn, LindstrÃ¸m &#038; Christabelle, Mala, Marcel Dettmann, Marcel Fengler, Markus Kavka, Martina Topley-Bird, Massive Attack, Matias Aguayo &#038; Band, Matthias Tanzmann, Midlake, Miike Snow, Moderat feat. Paul St. Hilaire &#038; DellÃ©, Modeselektor feat. Bonaparte, Monika Kruse, ND Baumecker, Nick HÃ¶ppner, Norman Nodge, Oliver Koletzki, Pantha Du Prince, Philipp Poisel, Popof, Post War Years, Prosumer, Pttrns, Ricardo Villalobos, Riton, Roman FlÃ¼gel, Sascha Funke, Schlachthofbronx, Shed, Shout Out Louds, Simian Mobile Disco, Sinden, Skate, Slagmalsklubben, Steffi, Sweat X, Tama Sumo, The Big Pink, The Futureheads, The Very Best, The xx, Tiefschwarz, Tiga, Tobias Thomas, Tocotronic,  Tommie Sunshine, Trip Fontaine, Turbostaat, Two Door Cinema Club, Wareika, WhoMadeWho, Yeasayer</p>
<p><strong>Ort, Zeit, Preis:</strong> Ferropolis, GrÃ¤fenhainichen, 15. bis 18. Juli. Karten kosteten ca. 110 Euro, sind aber leider schon ausverkauft. Nur fÃ¼r den Pferdemarkt gibt es noch <a href="http://www.meltfestival.de/de/tickets">Karten</a>.</p>
<p><strong>Weitere Links: <a href="http://www.meltfestival.de">Festival-Homepage</a> | <a href="http://stylespion.de/melt-festival-2010/6015/">Auch der stylespion fÃ¤hrt zum Melt</a> | <a href="http://www.last.fm/festival/880775+Melt%21+Festival+2010">Event bei last.fm</a> | Festivalbericht <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2007/07/03/das-melt-festival-vorberichte-teil-1/">2005</a> | <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2007/07/05/das-melt-festival-vorberichte-teil-2-das-war-2006/">2006</a> | <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2007/07/22/melt-2007-ein-partybericht/">2007</a> | 2008 &#8211; <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2008/07/26/melt-2008-das-dreitagebuch-teil-1-freitag/">Teil 1</a> &#8211; <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2008/07/27/melt-2008-das-dreitagebuch-teil-2-samstag/">Teil 2</a> &#8211; <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2008/07/28/melt-2008-das-dreitagebuch-teil-3-sonntag/">Teil 3</a></strong></p>
<p>Falls ihr unser Zelt findet, kommt ruhig auf ein Bier vorbei. Und wenn ihr noch Tipps habt, wen man unbedingt sehen muss, dann immer her damit.</p>
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		<title>In(die)sidertip: Das Phono Pop Festival am 9. und 10. Juli in RÃ¼sselsheim</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 10:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn man es beim Blick aus dem Fenster nicht so recht glauben mag: Der Festivalsommer ist bereits in vollem Gange. Und deshalb wollen wir euch an dieser Stelle auf eine kleine Perle in der diesjÃ¤hrigen Festivallandschaft hinweisen, die den Namen Phono Pop trÃ¤gt. Die Organisatoren dieses bewusst gemÃ¼tlich und familiÃ¤r gehaltenen Festivals haben es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc3/hs550.snc3/30126_104544036257951_100001070663339_40166_4930136_n.jpg" alt="phono pop 2010" align = "center" width = "250"/></p>
<p>Auch wenn man es beim Blick aus dem Fenster nicht so recht glauben mag: Der Festivalsommer ist bereits in vollem Gange. Und deshalb wollen wir euch an dieser Stelle auf eine kleine Perle in der diesjÃ¤hrigen Festivallandschaft hinweisen, die den Namen Phono Pop trÃ¤gt.<br />
<span id="more-4434"></span><br />
Die Organisatoren dieses bewusst gemÃ¼tlich und familiÃ¤r gehaltenen Festivals haben es bereits in den vergangenen Jahren stets geschafft, ein starkes Line Up zu einem geringen Preis prÃ¤sentieren zu kÃ¶nnen. Aber in diesem Jahr haben sie sich wirklich selbst Ã¼bertroffen. So gibt es fÃ¼r nur 26 Euro insgesamt siebzehn durchweg hochkarÃ¤tige Indie-Bands aus sieben verschiedenen LÃ¤ndern zu sehen.</p>
<p>Das Aufgebot reicht von den deutschen Feuilleton-Lieblingen Jochen Distelmeyer und Gisbert zu Knyphausen bis hin zu den unglaublich fantastischen kanadischen Krachmachern Japandroids. FÃ¼r hÃ¤rtere TÃ¶ne sorgen auch die allgegenwÃ¤rtigen Punkrocker von Turbostaat, die kalifornischen Noise-Newcomer Health sowie Urlaub in Polen. Wer eher auf Melancholie steht, wird von Get Well Soon und den Briten I Am Kloot bedient. Auch dem talentierten Nachwuchs &#8211; vertreten von den Lokalmatadoren Trip Fontaine, den IslÃ¤ndern Who Knew und den EnglÃ¤ndern Flashguns &#8211; wird eine Chance gegeben. Und als  wÃ¤re das nicht bereits genug des Guten, spielen auch noch Friska Viljor aus Schweden und Mintzkov aus Belgien.</p>
<p>Weil die eigentliche HeimatstÃ¤tte des Festivals &#8211; die Festung in RÃ¼sselsheim &#8211; gerade saniert wird, findet das Spektakel dieses mal auf dem Opel-WerksgelÃ¤nde statt. Industriecharme ist also garantiert, und als Rahmenprogramm gibt es auÃŸerdem noch Fotoaustellungen sowie Visuals von den Wiesbadenern Digital Milk.</p>
<p>Hier nochmal die Eckdaten auf einen Blick:</p>
<p><strong>Was?</strong> Phono Pop Festival</p>
<p><strong>Wo?</strong> Opel-WerksgelÃ¤nde RÃ¼sselsheim</p>
<p><strong>Wann?</strong> 9. und 10.7.2010</p>
<p><strong>Wie viel?</strong> Festivalticket 26 Euro im VVK (35 Euro AK), Tagesticket 17 Euro im VVK (22 Euro AK)</p>
<p><strong>Weitere Infos gibts <a href="http://www.phono-pop.de/2010/index.php">hier</a>.</strong></p>
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		<title>Blitz-Verlosung (vorbei): Einmal zwei Tickets f&#252;r Rock am Ring!!!</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 14:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivalsommer 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Gewinnspiel ist vorbei, Gewinner wurde benachrichtigt, die Daten aller anderen nat&#252;rlich vernichtet. Danke f&#252;r eure zahlreiche Teilnahme! Rock am Ring ist seit ewiger Zeit ausverkauft. Doch einen letzten Hoffnungsschimmer gibt es noch. Wir verlosen n&#228;mlich einmal zwei Tickets f&#252;r das Festival, dass schon am kommenden Wochenende stattfindet. Und das beste: Ein Hochsitzflug auf dem J&#228;germeister-Hochsitz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/JGM_Hochsitz_highres_1.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/JGM_Hochsitz_highres_1.jpg" alt="JGM_Hochsitz_highres_1" title="JGM_Hochsitz_highres_1" width="400" height="262" class="alignnone size-full wp-image-4384" /></a></p>
<p><strong>Gewinnspiel ist vorbei, Gewinner wurde benachrichtigt, die Daten aller anderen nat&uuml;rlich vernichtet. Danke f&uuml;r eure zahlreiche Teilnahme!</strong></p>
<p>Rock am Ring ist seit ewiger Zeit ausverkauft. Doch einen letzten Hoffnungsschimmer gibt es noch. Wir verlosen n&auml;mlich einmal zwei Tickets f&uuml;r das Festival, dass schon am kommenden Wochenende stattfindet. Und das beste: Ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yBQN4oHwZNE">Hochsitzflug auf dem J&auml;germeister-Hochsitz</a> ist auch noch dabei. Was ihr machen m&uuml;sst, um zu gewinnen, sowie weitere Infos erfahrt ihr nach dem Klick auf <span id="more-4379"></span>weiterlesen.</p>
<p>1. Mail-Programm oder -Account &ouml;ffnen.<br />
2. In das Adressfeld matze[at]indiestreber.de eingeben.<br />
3. In das Betrefffeld &#8220;Rock am Ring&#8221; eingeben.<br />
4. In das Nachrichtenfeld euern Vollst&auml;ndigen Namen, eure Adresse sowie eure Handynummer anzugeben.<br />
5. Auf &#8220;Abschicken&#8221; klicken.<br />
6. Auf euer Gl&uuml;ck hoffen.</p>
<p><em>(Teilnahme ab 18, indiestreber.de-Redakteure sind Ausgeschlossen, ebenso der Rechtsweg. Einsendeschluss ist Morgen, Dienstag, 1. Juni, 12 Uhr Mittags.)</em></p>
<p>Wie gesagt beinhaltet der Gewinn zus&auml;tzlich zum Eintritt f&uuml;r zwei Personen zum Festival die Mitfahrt auf dem J&auml;germeister Hochsitz (siehe auch Foto oben). Dort kann dann aus 50 Metern H&ouml;he das Festivalgeschehen genossen werden. Die Tickets f&uuml;r den Hochsitz, den es auch auf einigen anderen Festivals gibt, kann man nicht kaufen, nur gewinnen. Entweder hier oder auf den Festivals selbst per SMS.</p>
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		<title>melt! festival 2010. die ersten best&#228;tigungen.</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 14:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://lh6.ggpht.com/_XmYFqtlKshU/S4FCLm_GAyI/AAAAAAAAAHs/pY8BChZ1gqo/s400/P1010075.JPG" alt="Melt! 2010" /></p>
<p>Die meisten von euch werden es schon mitbekommen haben, aber der Vollst&auml;ndigkeit halber gehen auch wir mal kurz auf die bisher best&auml;tigten Acts bei unserem fr&uuml;heren Lieblingsfestival melt! ein. Denn auch schon vor den Best&auml;tigungen hatte ich mich entschlossen, mal wieder hinzufahren. Und bei den bisherigen Acts verst&auml;rkt sich diese Entscheidung auf jeden Fall.<span id="more-3414"></span></p>
<p>Meine bisherigen pers&ouml;nlichen Headliner sind: Tocotronic, Foals, Modeselektor vs. Bonaparte, die geballte Ladung Audiolith (Bratze, Egotronic, Frittenbude, Saalschutz) als Festivaler&ouml;ffnung am Donnerstag, Die Sterne, Two Door Cinema Club, The Wombats und auch The XX. Und nat&uuml;rlich Chris Cunningham, der beste Videoclip-Regisseur aller Zeiten, der mit seiner Videokunst auftritt.</p>
<p>Sonst bisher noch dabei: Ellen Allien, Mathias Aguayo &#038; Band, Ata, A-Trak, Black Rose, Blood Red Shoes, Booka Shade, Boris, Chromeo, Carl Craig feat. Mike Banks, Chris Cunningham, Clues, Crookers, Marcel Dettmann,  dOP,  Fake Blood,  Fred Falke live, Marcel Fengler, Fiedel, Roman Fl&uuml;gel,  Foals, Four Tet, Sascha Funke, Get Well Soon, Hemmann &#038; Kaden live, Nick H&ouml;ppner, Ja, Panik, Jackmaster, Jamie XX, Jamaica, Markus Kavka, Ben Klock, Oliver Koletzki, Monika Kruse, Lindstrøm &#038; Christabelle,  Mala, Massive Attack,  ND Baumecker, Norman Nodge, Pantha Du Prince, DJ Pete, Popof live, Post War Years , Prosumer, Riton, Schlachthofbronx, DJ Shadow, Shed live, Sinden, Steffi,  Tama Sumo, Matthias Tanzmann, Tobias Thomas,  The Very Best, Ricardo Villalobos, Joris Voorn live, Wareika und WhoMadeWho.</p>
<p><em>Tickets ab 94 bzw. 74 Euro (2 bzw. 3 Tage). Das Melt! 2010 findet vom 16. bis 18. Juli 2010 statt.</em></p>
<p>(via <a href="http://www.meltfestival.de/de/news/1350285424/die-acts-2010-die-erste-wagenladung">Melt!-Homepage</a>)</p>
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