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	<title>indiestreber.de &#187; interview</title>
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	<description>independent. popkultur. und so.</description>
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		<title>Beat!Beat!Beat! &#8220;In Viersen ist halt Pop der Punk.&#8221; Ein Interview.</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 10:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[beat!beat!beat!]]></category>
		<category><![CDATA[muff potter]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile ist das Konzert im Schlachthof auch schon eineinhalb Wochen vorbei. Vorher hab ich die Jungs von Beat!Beat!Beat! nicht nur das Poesiealbum ausfÃ¼llen lassen, sondern mich mit ihnen auch unter anderem Ã¼ber die Schule, das Leben in der Kleinstadt und das Dasein als sehr junge Band unterhalten. Und heute endlich habe ich das Interview auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/beatbeatbeatpr1.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/beatbeatbeatpr1-400x271.jpg" alt="" title="beatbeatbeatpr" width="400" height="271" class="alignnone size-medium wp-image-4398" /></a></center></p>
<p>Mittlerweile ist das Konzert im Schlachthof auch schon eineinhalb Wochen vorbei. Vorher hab ich die Jungs von Beat!Beat!Beat! nicht nur das <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2010/05/26/das-indiestreber-de-poesiealbum-seite-15-beatbeatbeat/">Poesiealbum</a> ausfÃ¼llen lassen, sondern mich mit ihnen auch unter anderem Ã¼ber die Schule, das Leben in der Kleinstadt und das Dasein als sehr junge Band unterhalten. Und heute endlich habe ich das Interview auch abgetippt.<span id="more-4394"></span></p>
<p><strong>Auf eurer myspace-Seite steht unter anderem, dass ihr momentan am Schmieden groÃŸer PlÃ¤ne seid. Bezieht sich das nur auf euch als Band oder auch auf euer Privatleben â€“ zumal die meisten von euch ja letztes oder dieses Jahr Abi gemacht haben?</strong></p>
<p><strong>Joshua</strong>: Ich geh noch weiter zur Schule, und mach nÃ¤chstes Jahr mein Abi. Marius und Tim sind schon fertig und schauen jetzt erst einmal wie groÃŸ das mit der Band noch wird. Gerade weil auch das Album ansteht, was ja auch viel Arbeit macht, ist es ungÃ¼nstig, ein Studium oder so anzufangen. Die beiden sind aber mit dem Zivildienst auch schon durch. Moritz hat morgen seine mÃ¼ndliche PrÃ¼fung und hat danach sein Abi hoffentlich in der Tasche. Ich denke aber, wir schauen jetzt erst mal, dass wir das Album in den Kasten kriegen und je nachdem, was das fÃ¼r Wellen schlÃ¤gt, entscheiden wir, wie es weitergeht. Studieren werden wir aber denke ich frÃ¼her oder spÃ¤ter schon noch, nur ob das jetzt nÃ¤chstes Jahr ist oder wann anders, das hÃ¤ngt schon irgendwie auch mit der Band zusammen.</p>
<p><strong>Wie lÃ¤uft das dann mit der Schule, wenn ihr auf Tour seid? Kriegt ihr extra frei oder kÃ¶nnt ihr dann nur in den Ferien touren?</strong></p>
<p><strong>Marius</strong>: Bisher mussten wir immer in den Ferien touren. Im Sommer, auf den Festivals, ist das ja eh meistens am Wochenende â€“ da war das nie ein Problem. Da konnte man das dann meistens so klÃ¤ren, dass man die 5. oder 6. Stunde ausfallen lassen konnte. Die Touren waren bis jetzt halt immer in den Ferien. Die jetzige passte zum Beispiel gut wegen Pfingsten. Aber das muss man halt immer klÃ¤ren mit der Schule, oder die Touren halt in den Ferien machen.</p>
<p><strong>In Deutschland ist es, im Gegensatz zu England ja ganz schÃ¶n ungewÃ¶hnlich, als junge Band mit solcher Musik, wie ihr sie macht, bekannt zu werden. Und man hat es dann, wÃ¼rd ich zumindest vermuten, ziemlich schwer, ernstgenommen zu werden neben den ganzen Mitte 30-, Anfang 40-Bands. Habt ihr euer junges Alter jemals als problematisch empfunden?</strong></p>
<p><strong>Joshua</strong>: Ganz im Gegenteil. Die Leute kommen uns, ich will nicht sagen â€žmit einer besonderen Gunstâ€œ entgegen, aber die sind zum Teil schon beeindruckt, dass wir eben so jung sind und trotzdem schon die Musik machen, die wir machen. Und von Musikern aus Deutschlandâ€¦ Na ja, unser Plattenchef und Freund ist ja Dennis Scheider von Muff Potter, unser Booking macht GHVC, und da lernen wir jetzt auch jede Menge Leute aus der Branche kennen. Und die sind alle super aufgeschlossen und da steht das Alter nicht so im Vordergrund. Man spekuliert glaub ich eher darauf, was noch aus uns werden kann, gerade weil wir so jung sind. Da ist ja hoffentlich auch noch Steigerungspotential drin. Selbst wenn wir jetzt drei Jahre nichts mehr machen, und dann wieder rauskommen, sind wir ja immer noch ziemlich jung und das ist echt ein Luxus.</p>
<p><strong>KÃ¶nnt ihr euch denn vorstellen, in 20 Jahren oder so immer noch auf der BÃ¼hne zu stehen?</strong></p>
<p><strong>Joshua</strong>: Joa, ich mein, wir haben uns eigentlich alle mehr oder weniger dafÃ¼r entschieden, dass Musik unser Ding ist. Wenn das klappt, dass man davon ein bisschen Leben kann, wÃ¤re das Super. Wenn nicht, ist auch nicht schlimm, weil jeder von uns trotzdem weiter Musik machen wÃ¼rde. Ob still und heimlich oder auf der BÃ¼hne, ist dann eine andere Sache. Ob ich mit dreiÃŸig noch auf der BÃ¼hne stehen will, kann ich echt nicht sagen, aber im Moment kann ich kein Ende absehen.</p>
<p><strong>Noch in diesem Jahr soll eher erstes Album erscheinen. Wie weit seid ihr damit?</strong></p>
<p><strong>Joshua</strong>: Die Songs sind geschrieben, ein paar Demos haben wir schon aufgenommen.</p>
<p><strong>Werden die dann auch Live schon gespielt?</strong></p>
<p><strong>Joshua</strong>: Ein Teil davon, noch nicht alle. Ein GroÃŸteil der Songs ist im Liveset dabei. Wir mÃ¼ssen das auch Live erproben. Ich glaub, wir kÃ¶nnten keinen Song aufs Album nehmen, den wir nicht Live schon erprobt hÃ¤tten.</p>
<p><strong>Gab es denn auch schon Songs, die ihr Live gespielt habt und die dann gar nicht angekommen sind und deshalb wieder verworfen wurden?</strong></p>
<p><strong>Joshua</strong>: Eher andersherum. Es gab schon ein, zwei Songs, die wurden immer wieder eingefordert, aber wir spielen die eigentlich nicht mehr so gerne. Wir haben natÃ¼rlich schon Songs geschrieben, die wir auch wieder aus dem Liveset verbannt haben, ganz einfach, weil wir mit 16, 17 mit der Band angefangen haben. In den zwei Jahren haben wir aber so viel Entwicklung durchgemacht, auch was den Stil angeht, so dass wir unheimlich viel nicht mehr spielen wollen, weil es einfach nicht mehr passt. Manche alten Songs gefallen uns einfach nicht mehr, aber so Reaktionen aus dem Publikum, dass bei bestimmten Songs Tomaten auf die BÃ¼hne geflogen sind oder so, hatten wir noch nicht.</p>
<p><strong>Ihr kommt ja aus Viersen, einer relativ kleinen Stadt. SchlÃ¤gt sich das auch irgendwie nieder in euren Songs, wÃ¼rdet ihr also anders klingen, wenn ihr aus Berlin oder Hamburg kommen wÃ¼rdet? Oder wÃ¤re zumindest eure Karriere anders verlaufen?</strong></p>
<p><strong>Tim</strong>: Anders klingen glaub ich nicht. Kann ich aber schlecht einschÃ¤tzen. Wir wÃ¼rden glaub ich immer noch wir selbst sein, und KarrieremÃ¤ÃŸig ist es glaub ich gefÃ¤hrlich, in Berlin zu leben, wenn man als Band anfÃ¤ngt. Die Karriere wÃ¤re auf jeden Fall anders verlaufen.</p>
<p><strong>Moritz</strong>: Mittlerweile macht es glaub ich auch keinen so groÃŸen Unterschied mehr, ob man aus Brooklyn oder aus Viersen kommt, man bekommt ja durch das Internet Ã¼berall den selben Input. Wir hÃ¤tten glaub ich die gleichen Vorbilder, wenn wir aus einer Metropole kommen wÃ¼rden. Aber dort gÃ¤be es dann tausend andere Bands, die auch fresh klingen. Da ist es dann halt schwerer herauszustechen. Wir hatten halt GlÃ¼ck, dass wir im Dorf halt nur so Punkbands hatten, von daher war es ein bisschen leichter, aufzufallen.</p>
<p><strong>Also gibt es definitiv einen Standortvorteil Viersen?</strong></p>
<p><strong>Joshua</strong>: In Viersen ist halt Pop der Punk, quasi. Also, wenn man Popmusik macht, ist man dort eher der AuÃŸenseiter, und die Punks sind mehr so der Mainstream in Viersen. Dazu kommt auch noch, dass wir von Anfang an oft auch in KÃ¶ln unterwegs waren, dort auch relativ frÃ¼h schon Konzerte gespielt haben. Marius wohnt mittlerweile auch dort. Ich glaube, wir sind auch nicht so die Kuhschubser, die Dorfkinder, die auf einem Bauernhof leben. Wir konnten uns daheim halt abseits von einer Szene entwickeln. Und das find ich ein bisschen bemerkenswert.</p>
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		<title></title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2010/04/11/i-might-be-wrong-%e2%80%9cman-rennt-einfach-drauflos-und-irgendwann-findet-man-einen-schonen-ort-%e2%80%9d-ein-interview/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 21:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[i might be wrong]]></category>
		<category><![CDATA[Why?]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vergangenen Wochen tourte die Berliner Band I Might Be Wrong als Vorband der Indie-Folk-HipHopper Why? durch Europa. In Frankfurt sprachen wir im schummrigen Nightliner mit Lisa von Billerbeck (Gesang, Gitarre) und Andreas Bonkowski (Bass) &#252;ber die Entstehung ihrer Songs, die sch&#246;nsten Erlebnisse unterwegs und eventuelle Zeitreisepl&#228;ne. Was mich an eurem aktuellen Album &#8220;Circle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/imbw01-400x300.jpg" alt="I Might Be Wrong" title="I Might Be Wrong" width="400" height="300" class="size-medium wp-image-3957" align = "center"/></p>
<p>In den vergangenen Wochen tourte die Berliner Band I Might Be Wrong als Vorband der Indie-Folk-HipHopper Why? durch Europa. In Frankfurt sprachen wir im schummrigen Nightliner mit Lisa von Billerbeck (Gesang, Gitarre) und Andreas Bonkowski (Bass) &uuml;ber die Entstehung ihrer Songs, die sch&ouml;nsten Erlebnisse unterwegs und eventuelle Zeitreisepl&auml;ne.<br />
<span id="more-3956"></span><br />
<strong>Was mich an eurem aktuellen Album <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2009/09/17/i-might-be-wrong-%E2%80%93-circle-the-yes-von-anstrengung-und-leichtigkeit/">&#8220;Circle The Yes&#8221;</a> besonders fasziniert hat, ist, dass es sich so anh&ouml;rt, als w&uuml;rde sehr viel Arbeit hinter der Musik stecken, aber dass es dabei gleichzeitig leichtf&uuml;&szlig;ig klingt. Wie anstrengend war es, es genau so klingen zu lassen?</strong></p>
<p>Andreas: Hmm, ich glaube wir haben es nicht unbedingt darauf angelegt, dass es so leichtf&uuml;&szlig;ig klingt, jedenfalls nicht bewusst. Wir setzen uns h&auml;ufig hin und feilen an Details, allerdings ist das Album so entstanden, dass wir nicht viel Zeit dazu hatten, weder in der Vorbereitung noch im Studio. Wir haben einfach versucht, aus den vielen Details, die wir rumliegen hatten, ein sch&ouml;nes Ganzes zu machen. Es freut mich sehr, dass das Album f&uuml;r dich ganz leicht daherkommt! Aber f&uuml;r uns war es auf jeden Fall ein sehr arbeitsaufw&auml;ndiger Prozess.</p>
<p>Lisa: Gerade wenn man im Studio nur so wenig Zeit hat und f&uuml;nf Leute unterschiedliche Meinungen haben, ist es ein ziemlicher Kampf. Zu der Zeit waren wir in der aktuellen Besetzung noch nicht so lange zusammen und haben uns erst im Studio so richtig kennengelernt, was das Musikmachen angeht. Man muss sich eben erst aufeinander einstellen.  Ich glaube beim n&auml;chsten Album wird das dann auch viel einfacher f&uuml;r uns.</p>
<p>Andreas: Dann klingt wahrscheinlich alles noch leichtf&uuml;&szlig;iger (lacht).</p>
<p><strong>Mit dem Albumtitel &#8220;Circle The Yes&#8221; bezieht ihr euch auf das Streben danach, das Richtige zu tun, gleichzeitig tragt ihr aber in eurem Bandnamen I Might Be Wrong bereits die Unsicherheit und den Zweifel. Woher kann man als K&uuml;nstler wissen, dass man etwas richtig macht?</strong></p>
<p>Andreas: Ich glaube, das sagt einem immer der Bauch. Es ist einfach so ein Grundgef&uuml;hl: Wenn die Sachen f&uuml;r einen erst mal richtig stehen, dann fallen sie auch nicht mehr. Es ist ein Prozess, bei dem man irgendwann ankommt und alles klar ist. Man rennt einfach drauflos und irgendwann findet man einen sch&ouml;nen Ort, und da will man dann bleiben. Manchmal dauert das lange und manchmal nur ganz kurz, man kann das nie so ganz absehen. Man wei&szlig; nie, wann man an diesem Punkt ankommt &#8211; und ob man dort &uuml;berhaupt ankommt. Es gab auch Songs, die wir f&uuml;r diese Platte nicht fertig gemacht haben, w&auml;hrend andere ganz schnell gingen. Man tr&auml;gt da absolut keine Sicherheit mit sich. Aber wenn der Moment kommt, dann ist es meist allen sofort klar.</p>
<p><strong>Und wenn ihr merkt, dass ihr bei einem Song nicht mehr weiterkommt, h&ouml;rt ihr dann auf damit oder versucht ihr noch, ihn irgendwie umzubiegen?</strong></p>
<p>Lisa: Naja, nicht unbedingt. Was bei dieser Platte witzig war: Der Titelsong, der f&uuml;r uns eigentlich die Single war, der tollste Song &uuml;berhaupt, der hat es nachher gar nicht auf das Album geschafft, weil wir uns am Ende einfach nicht mehr so sicher waren mit ihm. Aber jetzt haben wir ihn nach einer langen Zeit nochmal angeh&ouml;rt und uns gedacht: Moment, der ist ziemlich gut, wir m&uuml;ssen damit unbedingt noch was machen. Und das werden wir auch tun. Es sind ja nur Details, die irgendwie nicht stimmen und an denen man nochmal arbeiten muss. Dann kommt der Song wahrscheinlich auf die n&auml;chste Platte oder auf eine EP. So ganz verschwindet bei uns eigentlich gar nichts.</p>
<p><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/imbw02-400x300.jpg" alt="I Might Be Wrong live @ Mousonturm Frankfurt" title="I Might Be Wrong live @ Mousonturm Frankfurt" width="400" height="300" class="size-medium wp-image-3959" align = "center"/></p>
<p><strong>Ihr habt mal gesagt, dass &#8220;Circle The Yes&#8221; im Vergleich zu dem Vorg&auml;ngeralbum &#8220;It Tends To Flow From High To Low&#8221; eher ein Bandalbum ist. Worin seht ihr den Vorteil, nun als f&uuml;nfk&ouml;pfige Band zusammen Musik zu machen und nicht blo&szlig; alleine oder mit weniger Leuten?</strong></p>
<p>Lisa: Mehr Leute sind immer gut, weil es dadurch mehr verschiedene Einfl&uuml;sse gibt. Wir haben zwar alle ungef&auml;hr denselben musikalischen Hintergrund, aber der eine h&ouml;rt dann eben doch mehr Hardcore als Indie, der andere h&ouml;rt ab und zu auch Hip-Hop, und deshalb kommen mittlerweile einfach mehr Einfl&uuml;sse zusammen. Wenn man nur zu zweit Songs macht, schwimmt man irgendwann immer in derselben So&szlig;e. Die Gitarre klingt dann jedes Mal wieder so, wie man es halt immer macht.</p>
<p>Andreas: Und man hat als Band auch mehr M&ouml;glichkeiten, die Songs live umzusetzen.</p>
<p>Lisa: Stimmt, fr&uuml;her kam bei uns viel vom MP3-Player oder vom Computer, aber mittlerweile machen wir fast alles live, und das ist schon ein Unterschied. Es macht so auch einfach mehr Spa&szlig;, wenn man auf der B&uuml;hne mehr machen kann.</p>
<p><strong>Seht ihr das Album jetzt, etwa ein halbes Jahr nachdem es ver&ouml;ffentlicht wurde, anders als damals?</strong></p>
<p>Andreas: Ich finde mit Abstand betrachtet ist das Album doch noch mal ein gr&ouml;&szlig;erer musikalischer Sprung weg von der ersten Platte, als es mir damals erschien, als wir die Platte gemacht haben. Das wird mir immer mehr klar. Und ich frage mich jetzt auch, wo es als n&auml;chstes hingeht.</p>
<p>Lisa: An dem Punkt, wo wir jetzt sind, w&uuml;rden wir nat&uuml;rlich wieder tausend Sachen anders machen, mehr experimentieren und uns mehr Zeit nehmen. Das ist einfach immer so. Aber wenn man nur so kurz Zeit hat, macht man eben das, was in dem Zeitraum m&ouml;glich ist. Ich glaube auf jeden Fall, dass unsere n&auml;chste Platte ein bisschen experimenteller wird.</p>
<p>Andreas: Ja, das denke ich auch. Ich finde es wichtig, dass man ein Album als Schnappschuss sieht, als Momentaufnahme von ein paar Wochen oder Monaten, und sich da auch nicht verr&uuml;ckt macht. Man kann nat&uuml;rlich ewig an einem einzelnen Song sitzen oder jetzt im Nachhinein sagen: H&auml;tten wir doch lieber das und das gemacht! Aber sowas macht einfach keinen Sinn. Man sollte lieber versuchen, aus dem Ergebnis zu lernen f&uuml;r die n&auml;chste Platte.</p>
<p><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/imbw03-400x300.jpg" alt="I Might Be Wrong live @ Mousonturm Frankfurt" title="I Might Be Wrong live @ Mousonturm Frankfurt" width="400" height="300" class="size-medium wp-image-3960" align = "center"/></p>
<p><strong>Ihr seid momentan ja immer noch ein Insidertip, deshalb wollte ich euch fragen, was eure Ambitionen und eure Ziele f&uuml;r die Zukunft sind. Macht ihr da Pl&auml;ne oder lasst ihr eher alles auf euch zukommen?</strong></p>
<p>Lisa: Also wir denken schon immer viel voraus, aber wir sagen uns nicht: In zwei Jahren wollen wir an einem bestimmten Punkt sein. Wir sind da nicht verbissen. Die Band ist ja immer noch nur die H&auml;lfte unseres Lebens. Wir spielen daneben auch noch in anderen Bands, haben Jobs oder gehen zur Uni. Wir wollen mit I Might Be Wrong einfach so viel wie es geht live spielen. Gerade dadurch, dass wir jetzt mit Why? auf Tour in England waren, haben mir gemerkt, dass das auch im Ausland sehr gut funktioniert. Und das w&auml;re auch etwas, was uns viel Spa&szlig; machen w&uuml;rde, einfach mehr im Ausland spielen. Das bringt auch ganz neue Energien mit sich. Es ist f&uuml;r uns gerade sehr spannend, vor Leuten aufzutreten, die man noch nie gesehen hat, und die noch nichts &uuml;ber uns gelesen oder geh&ouml;rt haben, einfach noch kein Bild von uns haben. Wir hatten in England ziemlichen Schiss. Ich meine, die haben da eine unglaublich gute Musikszene und wahnsinnig tolle Bands. Deutsche Bands sind ja fast nie in England auf Tour, bis auf The Notwist oder Rammstein vielleicht. Aber wir wurden total gut aufgenommen dort und es war sehr interessant f&uuml;r uns, ein Publikum zu &uuml;berzeugen, das vorher keinen Plan hatte, was wir eigentlich machen.</p>
<p><strong>Wie kam es eigentlich zu der Tour mit Why?</strong></p>
<p>Lisa: Wir haben seit kurzem eine neue Booking-Agentur, <a href="http://www.headquarter-entertainment.de/deutsch/home.php">Headquarter</a>, und Why? sind da auch. Headquarter wollten uns eine Tour buchen in dem Zeitraum, in dem Why? auch in Europa auf Tour waren, und die brauchten sowieso noch eine Vorband, und da haben Headquarter uns gefragt, ob wir nicht mitfahren wollten. Und wir haben nat&uuml;rlich zugesagt.</p>
<p><strong>Kanntet ihr Why? vorher schon pers&ouml;nlich?</strong></p>
<p>Andreas: Nein, das erste Mal, dass wir sie getroffen haben, war vorm ersten Konzert in Utrecht. Wir haben uns in den Zug gesetzt, sind da hingefahren und haben die Jungs dann da kennengelernt.</p>
<p>Lisa: Und wir haben uns gleich in sie verliebt!</p>
<p><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/imbw04-400x300.jpg" alt="I Might Be Wrong live @ Mousonturm Frankfurt" title="I Might Be Wrong live @ Mousonturm Frankfurt" width="400" height="300" class="size-medium wp-image-3961" align = "center"/></p>
<p><strong>Gab es auf der Tour besonders herausragende Erlebnisse oder Momente, an die ihr euch noch lange erinnern werdet?</strong></p>
<p>Andreas: Also der erste gro&szlig;e Stolperstein aus unserer Sicht war auf jeden Fall die Show in London, unser drittes Konzert in England. Da hatten wir wirklich Respekt vor! Aber es lief super. Wir haben vor 800 Leuten gespielt, und es war toll. Danach waren wir dann erst mal beruhigt und konnten die Tour noch viel mehr genie&szlig;en. Aber es ist insgesamt schwierig, einzelne Sachen herauszupicken. Jeder Abend bisher hatte immer wieder etwas Neues, und wir haben die Why?-Jungs auch immer besser kennengelernt.</p>
<p>Lisa: Ich glaube ich fand es auch am sch&ouml;nsten, einfach mit den Jungs rumzuh&auml;ngen. Wenn man die ganze Zeit zu f&uuml;nft auf Tour ist und sich eh schon in- und auswendig kennt, geht man sich manchmal auf die Nerven oder ist gelangweilt. Deshalb ist es einfach cool, mit insgesamt 14 Leuten zu touren, da kann man sich immer jemand anderen suchen.</p>
<p><strong>Bei indiestreber.de l&auml;uft gerade eine besondere Aktion, n&auml;mlich <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/category/reise-durch-die-zeit/">eine musikalische Reise durch die Zeit</a>. Wenn ihr eine Zeitmaschine h&auml;ttet und euch eine Epoche der Weltgeschichte aussuchen k&ouml;nntet, wo w&uuml;rdet ihr hinreisen?</strong></p>
<p>Lisa: Also ich w&uuml;rde gerne in die 1920er Jahre. Das war eine unglaublich stilvolle Zeit, und musikalisch auch interessant. Ich stell mir das einfach cool vor, in diesen alten, zigarrenverrauchten Cafés abzuh&auml;ngen, w&auml;hrend auf einem Plattenspieler l&auml;ssige Musik l&auml;uft.</p>
<p>Andreas: Ja, ich glaube ich w&uuml;rde auch im 20. Jahrhundert bleiben. Vielleicht w&uuml;rde ich mal in den 60ern vorbeischauen. Ich bin mir nicht sicher, 60er oder 80er.</p>
<p>Lisa (verdreht die Augen): Boah, die 80er…</p>
<p>Andreas (lacht): Genau deswegen!</p>
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		<title>hadouken!. ein kurzinterview.</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2010/03/25/hadouken-ein-kurzinterview/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 19:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[hadouken!]]></category>
		<category><![CDATA[Noisia]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein bisschen lustlos wirkte James, der Frontmann von Hadouken! schon, als ich ihn ein paar Stunden vor ihrem Auftritt bei der J&#228;germeister Rock:Liga in Frankfurt traf. Vielleicht war er aber auch nur ein bisschen M&#252;de vom Auftritt in Stuttgart am Abend vorher und wollte sich schonen f&#252;r den Abend. Denn da drehte er dann doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/photolo-400x266.jpg" alt="Hadouken!" title="Hadouken!" width="400" height="266" class="alignnone size-medium wp-image-3718" /></center></p>
<p>Ein bisschen lustlos wirkte James, der Frontmann von Hadouken! schon, als ich ihn ein paar Stunden vor ihrem Auftritt bei der J&auml;germeister Rock:Liga in Frankfurt traf. Vielleicht war er aber auch nur ein bisschen M&uuml;de vom Auftritt in Stuttgart am Abend vorher und wollte sich schonen f&uuml;r den Abend. Denn da drehte er dann doch wieder ziemlich auf. Egal, hier auf jeden Fall ein paar Fragen und die dazugeh&ouml;rigen Antworten.<span id="more-3717"></span></p>
<p><strong>F&uuml;r die Produktion eures neuen Albums habt ihr ja mit den Holl&auml;ndischen Drum &#038; Bass-Produzenten <a href="http://www.myspace.com/denoisia">Noisia</a> zusammengearbeitet. In wie weit hat das den Sound eures neuen Album beeinflusst?</strong></p>
<p>Na ja, unser Sound ist dichter geworden, mehr nach vorne und so. Und auch unsere Texte sind finde ich erwachsener geworden. Ich glaube auch, unsere Fans, sind mit uns &auml;lter geworden.</p>
<p><strong>Was denkst du denn, wird das so weitergehen? Wie wird das dann in zwanzig Jahren aussehen? Werdet ihr dann weiterhin Musik machen?</strong></p>
<p>Ja, ich denke schon. Ich hoffe, ich kann mein ganzes Leben lang Musik machen. Die wird sich dann aber nat&uuml;rlich anders anh&ouml;ren als das, was wir heute machen. Wie, wei&szlig; ich aber nicht.</p>
<p><strong>Die Jugendserie Skins ist ja eine der erfolgreichsten Serien im britischen Fernsehen. Thematisch geht es darin ja um &auml;hnliche Sachen wie in euren Songs. Und einige junge britische Bands sind auch schon in der Serie aufgetreten oder wurden gespielt. Warum ihr nicht?</strong></p>
<p>Stimmt, du hast recht. In Skins geht es um &auml;hnliche Sachen, wie bei unseren Songs. Deshalb haben wir auch auf ein paar Partys zur Serie gespielt. Deshalb kennen wir auch ein paar von den Darstellern und treffen die manchmal. Aber ehrlich gesagt mag ich die Serie pers&ouml;nlich nicht so besonders. Ich finde, die ist ein bisschen zu &uuml;bertrieben. </p>
<p><strong>Ihr seid ja sehr aktiv im Internet. Ihr habt ein Blog auf eurer Homepage, twittert viel und habt zum Beispiel f&uuml;r das Video zu einem Remix eurer aktuellen Single zu Einsendungen von Fans aufgerufen. Muss man das heute machen, um als Band Erfolg zu haben?</strong></p>
<p>Du meinst die Interaktion mit den Fans? Ob man das muss, wei&szlig; ich nicht, aber es ist auf jeden Fall eine gute Sache, um R&uuml;ckmeldungen von den Fans zu bekommen. Nie war es so einfach f&uuml;r eine Band, direkt mit den Fans in Kontakt zu bleiben, wie heute.</p>
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		<item>
		<title>the soft pack. eine rezension, die ohne dildo-anspielung auskommt.</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 23:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[The Fall]]></category>
		<category><![CDATA[the kinks]]></category>
		<category><![CDATA[The Monks]]></category>
		<category><![CDATA[The Muslims]]></category>
		<category><![CDATA[The Soft Pack]]></category>
		<category><![CDATA[the strokes]]></category>

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		<description><![CDATA[als the soft pack noch the muslims hie&#223;en, traten sie ausschlie&#223;lich in berlin und k&#246;ln auf. dieses mal wurde auch hamburg beehrt. 17 euro kostete das konzert im gr&#252;nen j&#228;ger am vergangenen samstag. &#8220;ja, teuer&#8230; aber es lohnt sich&#8221;, stand auf der tafel vor dem club. dessen war ich mir vor dem konzert vollkommen sicher. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/cover-150x150.jpg" alt="cover" width="150" height="150" align="left" />als the soft pack noch the muslims hie&szlig;en, traten sie ausschlie&szlig;lich in berlin und k&ouml;ln auf. dieses mal wurde auch hamburg beehrt. 17 euro kostete das konzert im gr&uuml;nen j&auml;ger am vergangenen samstag. &#8220;ja, teuer&#8230; aber es lohnt sich&#8221;, stand auf der tafel vor dem club. dessen war ich mir vor dem konzert vollkommen sicher. &auml;hnlich wie bei the rural alberta advantage war mir die existenz der gruppe the soft pack aus san diego vorher nicht bewusst, trotzdem fesselte mich das deb&uuml;talbum der band vom ersten ton an. garagenrock vom feinsten. retro as hell. es kann sein, dass ich mich mit dieser behauptung zu weit aus dem fenster lehne, aber f&uuml;r mich spielen the soft pack mit diesem album jetzt schon in einer liga mit ihren landsm&auml;nnern the strokes oder the briefs.</p>
<p><span id="more-3559"></span>dementsprechend gro&szlig; war auch meine vorfreude auf das konzert. der rest des publikums schien auch durchaus interessiert zu sein. immerhin gab es kein nerviges gequatsche w&auml;hrend des auftritts. es tropfte allerdings auch nicht gerade der schwei&szlig; von der decke. der funke schien an diesem abend einfach nicht &uuml;berzuspringen. fairerweise muss man anmerken, dass der funkenflug auf der b&uuml;hne rar ges&auml;t war. besonders die aufreizend l&auml;ssige performance des s&auml;ngers matt lamkin brachte der band nicht gerade zus&auml;tzliche sympathien ein. ich wiederum bin der meinung, dass keine performance manchmal auch eine performance ist. mark e. smith ist in den 80ern bei den the fall-konzerten schlie&szlig;lich auch nicht wild auf der b&uuml;hne herumgesprungen.</p>
<p>mehr eindruck schienen da schon die iren von delorentos hinterlassen zu haben, die ich leider verpasst habe. aber was hei&szlig;t hier eigentlich leider? ich habe sie gesehen, meine hits: &#8220;answer to yourself&#8221; mit dem slogan &#8220;i think i&#8217;m gonna die before i see my time&#8221;. &#8220;parasites&#8221;, der einzige muslims song, der es aufs album schaffte, mit diesem hypnotisierenden, sich st&auml;ndig wiederholenden basslauf. das stampfende, von kritikern wahrscheinlich als monoton abgestempelte &#8220;flammable&#8221; oder das umwerfend melodi&ouml;se &#8220;more or less&#8221;. die band lie&szlig; songtechnisch nichts zu w&uuml;nschen &uuml;brig (was aber auch nicht wirklich schwer ist bei nur einer albumver&ouml;ffentlichung).</p>
<p>vor dem konzert verriet mir die band im interview, dass sie gro&szlig;e comedy-fans sind. es sei unter anderem furchtbar entspannend, sich nach einer anstrengenden tour einfach zur&uuml;ckzulehnen, kein gitarren-amp im ohr zu haben, sondern sich einfach ein bisschen entspannt unterhalten zu lassen. ich hoffe, dass es nicht der gedanke an einen entspannten comedy-abend war, der sie dazu bewog, keine zugabe zu geben. der gro&szlig;teil des publikums war sich jedenfalls einig, dass es von eher wenig humor zeugt, die b&uuml;hne  nach einem 45-min&uuml;tigen, straight durchgespielten set wortlos zu verlassen. da das set aber nicht nur abrupt beendet wurde, sondern danach auch hastig s&auml;mtliches equipment auf der b&uuml;hne abgebaut wurde, ist wohl eher davon auszugehen, dass einfach ein akutes zeitproblem von seiten des clubs der grund f&uuml;r das j&auml;he ende dieses konzerts war.</p>
<p>ich fand es nicht weiter schlimm, denn ich hatte sie gesehen: meine aktuelle band der stunde. au&szlig;erdem hatten sie ja wie erw&auml;hnt alle songs gespielt, alle songs dieser absolut famosen und empfehlenswerten platte. einer davon ist &uuml;brigens die hier als video gepostete single &#8220;c&#8217;mon&#8221;.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/XgU2NhcoqWg&#038;fs=1" width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XgU2NhcoqWg&#038;fs=1" /><param name="FlashVars" value="playerMode=embedded"/><param name="wmode" value="transparent"/></object></p>
<p><em>the soft pack &#8211; the soft pack (2010, cooperative / universal)</em></p>
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		<title>good shoes: email interview.</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2010/02/05/good-shoes-email-interview/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 20:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ric.</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[platten]]></category>
		<category><![CDATA[animal collective]]></category>
		<category><![CDATA[good shoes]]></category>
		<category><![CDATA[radiohead]]></category>

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		<description><![CDATA[vor ihrer deutschland-tour hat indiestreber den good shoes per email ein paar fragen gestellt. lest hier, was gitarrist steve zu orten (morden, schweden, deutschland), werken (think before you speak; no hope, no future) und einfl&#252;ssen (punk, indie, leben) zu sagen hat. und nat&#252;rlich, was sie sich von ihrer ersten clubtour durch deutschland erwarten. Tell me [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="good shoes email interview germany deutschland" src="http://www.goodshoes.co.uk/wp-content/uploads/2009/12/005200341-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></p>
<p>vor ihrer <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2010/01/26/good-shoes-single-video-verlosung/" target="_blank">deutschland-tour</a> hat indiestreber den good shoes per email ein paar fragen gestellt. lest hier, was gitarrist steve zu orten (morden, schweden, deutschland), werken (think before you speak; no hope, no future) und einfl&uuml;ssen (punk, indie, leben) zu sagen hat. und nat&uuml;rlich, was sie sich von ihrer ersten clubtour durch deutschland erwarten.</p>
<p><span id="more-3364"></span><strong>Tell me all I need to know about Good Shoes in one sentence:</strong></p>
<p>Rhys steve tom and will, between us we cover all the bases of human flaws and attributes, we can see over eachothers shoulders and we must truly love music by now.</p>
<p><strong>What relevance does Morden have for Good Shoes?</strong></p>
<p>Two of our band are brothers, they grew up in this suburb, morden is the home of their youth for better or worse. We are still frequent visitors to this area of south London as we rehearse there in a shed built by their father. Our old school Is nearby, we may still see familiar faces around the area but really it is only a place full of houses full of people full of you know what.</p>
<p><strong>You recorded your debut album &#8220;Think Before You Speak&#8221; at Tambourine Studios in Sweden &#8211; how did that affect the outcome?</strong></p>
<p>The first album was recorded in Sweden, it was good to get away and exciting too, I have fond memories of it all, we had 2 weeks to record the songs we had been playing for 2 years, we rode around on bicycles and played cards in the evenings. One night I was sick because I tried the tobacco bags that some Swedish people seem keen on. I think the album would have been different if it had been produced elsewhere by a different person. I think we have much less control over recordings than we think, it is a product of the time, which cannot be re-lived. I think this is beneficial. An album is not a Bolognese.<br />
<strong><br />
What did you learn from your first years as a successful band?</strong></p>
<p>Success has many subtle shades, music and industry mix as well as alcohol and fireworks.</p>
<p><strong>There&#8217;s been a change in your lineup &#8211; any implications resulting from that?</strong></p>
<p>Yes we have lost a member and gained a member and lost a member and gained a member, I suppose it means that different ideas and motivations have been introduced into the flux. As for the implication, it implicates that things are inclined to change. The line up was good before, it is good now.</p>
<p><strong>How would you describe the sound of your new album &#8220;No Hope, No Future&#8221;?</strong></p>
<p>The album is reflective, the schedule of recording was fairly turbulent, our lyricist rhys had a breakup to inspire his writing. The range of sound across the songs is wider than the previous record.  Still focused around guitars, we can play it live, in theory.</p>
<p><strong>&#8220;No Hope, No Future&#8221; is more or less self-produced &#8211; why?</strong></p>
<p>The first recordings session took place in morden, in the bedroom studio of an old school friend.  We were paying him for his time with our own money. At this stage we had become fairly isolated. a large amount of time and effort had already been put into the writing of these songs. there was a sense of urgency, we couldn’t wait around for a record label to pay for it, neither did we want to, it makes much more sense for a band to own their recordings. This ended prematurely so we were forced to make arrangements with another friend in another studio this time in dalston east London. As more time passed (during which we exchanged members again!) we became more involved with our label and they helped us pay for the mixing which was to give the record continuity. It was produced in a rudimentary way we aimed to record the songs as they had been written, it was not a luxurious process. But I’m not worried about that the whole situation gives it scars we could’ve never have inflicted willingly ourselves. And like I mentioned earlier an album is not disconnected from its environment.</p>
<p><strong>Is &#8220;No Hope, No Future&#8221; obliged to the punk ethos? Does it carry a real indie spirit?</strong></p>
<p>I’m afraid I’m not too familiar with the punk manifesto, but we are on an indie label. Neither do I think we have been showered with favours, although we are fortunate to have found hard working and enthusiastic people around us.</p>
<p><strong>Would you agree that &#8220;No Hope, No Future&#8221; is heavier, less brisk than &#8220;Think Before You Speak&#8221;?</strong></p>
<p>Yes our new album is heavier than the last, and thicker.</p>
<p><strong>What&#8217;s the best occasion to listen to &#8220;No Hope, No Future&#8221; for the first time?</strong></p>
<p>Our sound engineer told me that he listens to his favourite radiohead records in a dark silent room through hugely expensive headphones. Everyones ears will hear different things and make different connections. I think it’s nice to be able to see the stuff of life while listening to music, like looking out a train window, or walking down a street, this means some other sounds might creep into the experience. This has the power to enrich it or damage it. Right now I’m listening to the new animal collective album and my budgies are whistling like maniacs. Maybe in albums of the future you will have to listen for what you can&#8217;t hear in the cacophony. For the first listen just put it on. I don’t know, fishing maybe.</p>
<p><strong>What do you expect from your first club tour in Germany?</strong></p>
<p>We are really excited about coming to germany, mostly I’ll feel dumb and apologetic because I can only speak English. I’m expecting to met by thousands of wild fans! Don’t be shy.</p>
<p><strong>What do you bring along? What do you want to take along?</strong></p>
<p>We’ll be bringing a miniature table tennis table, guitars, underwear, toothpaste, power adapters, books, and hopefully a fully refreshed attitude. A traveller must travel light, hopefully everything we really need will be there when we arrive. Danke. Steve.</p>
<p><strong>Thank you and all the best for the tour!</strong></p>
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		<title>they&#8217;re electric: interview mit keshav von timid tiger</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 21:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ric.</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[dúné]]></category>
		<category><![CDATA[timid tiger]]></category>

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		<description><![CDATA[kurz vor ihrem konzert im 59:1 in m&#252;nchen habe ich mich mit keshav, s&#228;nger und gitarrist von timid tiger, im café mozart getroffen. drau&#223;en kalter herbstregen, feierabendverkehr und schwarz-gelbe koalitionsverhandlungen; drinnen wiener melange, rinderkraftbr&#252;he und ein gespr&#228;ch &#252;ber die tour mit dúné, neue eps und alben sowie musikalische selbstverwirklichung. Timid Tiger sind aktuell auf Tour [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://userserve-ak.last.fm/serve/500/22977611/Timid+Tiger+bandshot_jan09_e_1200.jpg" alt="" width="294" height="220" /></p>
<p>kurz vor ihrem konzert im 59:1 in m&uuml;nchen habe ich mich mit keshav, s&auml;nger und gitarrist von timid tiger, im café mozart getroffen. drau&szlig;en kalter herbstregen, feierabendverkehr und schwarz-gelbe koalitionsverhandlungen; drinnen wiener melange, rinderkraftbr&uuml;he und ein gespr&auml;ch &uuml;ber die tour mit dúné, neue eps und alben sowie musikalische selbstverwirklichung.</p>
<p><span id="more-2188"></span></p>
<p><strong>Timid Tiger sind aktuell auf Tour mit Dúné &#8211; wie sind denn deine Eindr&uuml;cke bisher?</strong></p>
<p>Sehr, sehr gut. Wir verstehen uns super und es macht richtig Spa&szlig;. Das Publikum ist im Schnitt recht jung ist und kennt uns glaub ich noch nicht richtig, trotzdem kommt Timid Tiger sehr gut an. F&uuml;r eine Vorband haben wir richtig gutes Feedback.</p>
<p><strong>Wie ist es dazu gekommen, dass ihr mit Dúné zusammen auf Tour geht?</strong></p>
<p>Wir sind jetzt beim selben Label, <a href="http://www.columbiaberlin.com/" target="_blank">Columbia Berlin</a>, und die haben uns als Vorband vorgeschlagen. Aber im Endeffekt entscheidet nat&uuml;rlich die Band, und Dúné fanden uns super und haben uns dann mitgenommen.</p>
<p><strong>W&uuml;rdest du sagen dass ihr musikalisch auf einer Wellenl&auml;nge mit Dúné seid? Passt ihr &uuml;berhaupt zusammen?</strong></p>
<p>Also mittlerweile kann ich jeden Song von ihnen mitsingen, aber es ist schon sehr unterschiedliche Musik &#8211; was ich aber gut finde, weil man den Leuten dadurch was bietet auf dem Konzert und nicht zweimal das Gleiche pr&auml;sentiert.</p>
<p><strong>Ihr habt Anfang dieses Jahres ja schon eine EP ver&ouml;ffentlicht, die es als Gratis-Download in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Musikblog <a href="http://prettymuchamazing.com/" target="_blank">Pretty Much Amazing</a> gab. Wie ist es zu dieser Kooperation gekommen?</strong></p>
<p>Damals waren wir noch labelfrei, aber wir hatten schon viele neue Sachen und wollten wissen was die Leute von den Songs halten. Wir haben Blogs gelesen und dachten: irgendwie m&uuml;ssen wir da drauf kommen, vielleicht kriegen wir dann direktes Feedback. Der PMA-Blog hatte einen Contest ausgeschrieben, man sollte Womanizer von Britney Spears covern, und da haben wir einfach mal mitgemacht. Die fanden unsere Version richtig super und seitdem arbeiten wir mit denen zusammen.</p>
<p><strong>Plant ihr jetzt auch eine Karriere in den USA zu starten?</strong></p>
<p>Das w&uuml;rden wir nat&uuml;rlich wahnsinnig gerne, aber dazu muss man ja auch irgendeinen Plan haben. Ich k&ouml;nnte es mir aber gut vorstellen, das Feedback ist echt gut und wir werden auch nicht als typisch deutsche Band wahrgenommen und k&ouml;nnten denke ich schon mithalten. Wenn es sich ergibt w&auml;ren wir sofort dabei.</p>
<p><strong>Eine zweite EP gibt es jetzt auf der Tour zu kaufen und ab November auch als Download &#8211; aber die gro&szlig;e Frage ist nat&uuml;rlich: wann kommt endlich das lang erwartete n&auml;chste Album von Timid Tiger?</strong></p>
<p>Das Album &#8220;Timid Tiger &amp; The Electric Island&#8221; wird im Februar 2010 kommen, das steht fest, und die erste Single &#8220;Electric Island&#8221; kommt wohl Ende Januar.</p>
<p><strong>Die neuen St&uuml;cke auf den EPs sind stilistisch relativ vielf&auml;ltig im Vergleich zu den &auml;lteren Songs &#8211; kann man das f&uuml;r das gesamte Album erwarten?</strong></p>
<p>Bei einer EP hat man ja immer nur 4 oder 5 St&uuml;cke und da war f&uuml;r uns die Frage, ob wir jetzt sehr unterschiedliche Tracks mit draufnehmen oder lieber Sachen die besser zusammenpassen. Wir haben uns daf&uuml;r entschieden lieber eine wilde Mischung von Songs draufzupacken, damit man h&ouml;rt was wir alles so machen, so als Vorabgeschmack. Ich glaube auf dem Album r&uuml;ckt das schon alles ein bisschen zusammen und ergibt ein gro&szlig;es Ganzes. Es ist aber trotzdem sehr vielschichtig &#8211; wir haben durch unseren Hip Hop-Einfluss viele Beats drauf aber auch Gitarren, wir haben 2 oder 3 Rocknummern, aber auch ruhige Nummern &#8211; also letztlich bunt gemischt.</p>
<p><strong>Die Band ist ja auch nicht mehr dieselbe wie noch beim Debutalbum &#8220;Timid Tiger &amp; A Pile of Pipers&#8221; 2005, was hat sich da ver&auml;ndert?</strong></p>
<p>In der Zwischenzeit sind zwei Bandmitglieder ausgestiegen. Wir waren schon in einem ziemlichen Loch, unser Label Lado ist damals pleite gegangen, gerade als es ziemlich gut lief mit dem ersten Album. Das hat uns schon ein bisschen mit runtergezogen. Es hat gedauert bis wir uns wieder neu formiert haben, und jetzt haben wir einen neuen Schlagzeuger und einen neuen Bassisten, Steddy und Molto. Steddy produziert uns auch und wir sind sehr eigenst&auml;ndig dadurch geworden, haben unser eigenes Studio gebaut und sind unabh&auml;ngig und haben einfach viel mehr Energie.</p>
<p><strong>Habt ihr jemals dran gedacht aufzuh&ouml;ren, die Band komplett zu schmeissen?</strong></p>
<p>Es gab Momente wo wir uns gefragt haben ob es noch Sinn macht. Es war auf jeden Fall ne schwierige Zeit f&uuml;r uns und wir haben gemerkt wie dreckig das ganze Gesch&auml;ft ist. Da gab&#8217;s auf jeden Fall Zweifel, aber wir haben immer weitergemacht weil wir dran geglaubt haben und unsere Fanbase nach all den Jahren immer noch da ist. Auf die Konzerte kommen immer noch Leute und k&ouml;nnen unsere Texte mitsingen &#8211; das hat uns motiviert weiterzumachen. Und es hat sich auch ausgezahlt.</p>
<p><strong>Haben sich die Wechsel in der Bandbesetzung auch auf die Musik niedergeschlagen? Erkl&auml;ren sich daraus auch neue Einfl&uuml;sse?</strong></p>
<p>Mit Sicherheit. Wir sind jetzt so aufgestellt dass alle f&uuml;nf Songs schreiben, vorher haben wir immer zu dritt geschrieben und die anderen beiden haben eher mitgeprobt und mitperformt. Jetzt ist es so dass jeder Songs mit einbringt und das pr&auml;gt die Band nat&uuml;rlich.</p>
<p><strong>Du hast angesprochen dass ihr jetzt im eigenen Tonstudio produziert &#8211; warum dieser Schritt?</strong></p>
<p>Wir hatten so viele Ideen, so viele Songs und wollten nicht warten bis irgendein Produzent uns ins Studio einl&auml;dt, dem man dann erstmal erkl&auml;ren muss wo wir hin wollen. Wir haben ja eine sehr eigene Vorstellung davon, wie wir klingen wollen, und das war der einzige Weg das so auch machen zu k&ouml;nnen. Wir haben die erste Platte damals auch schon anders geh&ouml;rt als sie klingt, nur unsere Mittel waren damals noch nicht so weit. Das war ein sehr wichtiger Schritt f&uuml;r uns. Und wir machen jetzt ja auch Remixe und Coverversionen. Wir sind unabh&auml;ngig, wir k&ouml;nnen das jetzt innerhalb von drei Tagen machen und auch raushauen und sind nicht mehr angewiesen auf Plattenfirma und Produzenten.<br />
<strong><br />
W&uuml;rdet ihr generell sagen, dass der Weg zur Selbstverwirklichung f&uuml;r Bands in Richtung do it yourself geht, sich freimachen von Verpflichtungen, von Leuten die einem reinreden?</strong></p>
<p>Also bei uns ist es der Weg. Do it yourself klingt ein bisschen nach klein und indie &#8211; wir brauchen schon unser Label als starken Partner. Die k&ouml;nnen uns genau da weiterbringen wo wir selbst nicht mehr hinterherkommen &#8211; Werbung, Radios bemustern und so. Aber was das Musikmachen angeht ist es glaube ich schon der Weg, dass man sich unabh&auml;ngig macht und einfach sein Ding macht. Alles andere ist glaube ich Quatsch.</p>
<p><em>indiestreber sagt danke und empfiehlt den <a href="http://timidtiger.com/blog/" target="_blank">bandblog von timid tiger</a> f&uuml;r news, infos und mehr aus dem tigerk&auml;fig.</em></p>
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		<title>ein post &#8211; ein&#8230; interview. oder so.</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 00:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[muff potter]]></category>
		<category><![CDATA[Nagel]]></category>

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		<description><![CDATA[nagel von muff potter spricht mir aus der seele (blo&#223; dass ich kein vegetarier bin): das video stammt &#252;brigens von der seite 99matters.de, auf der indie-musiker auf die frage &#8220;what is really important to you?&#8221; antworten. so simpel diese frage erscheint, die antworten darauf k&#246;nnten vielf&#228;ltiger kaum sein und reichen von naheliegendem wie liebe, musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nagel von muff potter spricht mir aus der seele (blo&szlig; dass ich kein vegetarier bin):</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/KycB_q4cPWU&#038;fs=1" width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KycB_q4cPWU&#038;fs=1" /><param name="FlashVars" value="playerMode=embedded"/><param name="wmode" value="transparent"/></object></p>
<p>das video stammt &uuml;brigens von der seite <a href="http://www.99matters.de/">99matters.de</a>, auf der indie-musiker auf die frage &#8220;what is really important to you?&#8221; antworten. so simpel diese frage erscheint, die antworten darauf k&ouml;nnten vielf&auml;ltiger kaum sein und reichen von naheliegendem wie <a href="http://www.99matters.de/schwervon/">liebe</a>, <a href="http://www.99matters.de/maria-taylor/">musik</a> und <a href="http://www.99matters.de/katenash/">der besten freundin</a> bis zu ausgefallenem wie <a href="http://www.99matters.de/jose-gonzalez/">fingern&auml;geln</a> und <a href="http://www.99matters.de/future-of-the-left/">sandwiches</a>.</p>
<p>sehr empfehlenswert in jedem fall!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>muff potter interview (teil 2)</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2009/08/21/muff-potter-interview-teil-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 15:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Escapado]]></category>
		<category><![CDATA[Gaslight Anthem]]></category>
		<category><![CDATA[herrenmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[muff potter]]></category>

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		<description><![CDATA[Im zweiten teil des interviews mit muff potter beim beastfest in wiesbaden nehmen nagel und brami unter anderem stellung zum grand hotel van cleef, nagels umzug nach berlin oder the gaslight anthem. viel spa&#223; beim lesen. inzwischen stehen ja die termine der abschlusstour. vorband sind die grandiosen herrenmagazin. wer sich das entgehen l&#228;sst, ist selber schuld. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im zweiten teil des interviews mit muff potter beim beastfest in wiesbaden nehmen nagel und brami unter anderem stellung zum grand hotel van cleef, nagels umzug nach berlin oder the gaslight anthem. viel spa&szlig; beim lesen. inzwischen stehen ja die termine der abschlusstour. vorband sind die grandiosen herrenmagazin. wer sich das entgehen l&auml;sst, ist selber schuld.</p>
<p><span id="more-1950"></span></p>
<p><strong>Indiestreber:</strong> Ich war &uuml;berrascht und erfreut, als bekannt wurde, dass das neue Muff Potter Album beim Grand  Hotel van Cleef herauskommt. Im Endeffekt ist soweit ich wei&szlig; nur das Booking GHvC. Wonach hat sich entschieden, dass ihr die Platte bei „Huck’s Plattenkiste“ und nicht &uuml;bers GHvC herausbringt?</p>
<p> </p>
<p><strong>Nagel:</strong> Die sind halt total &uuml;berarbeitet und die schrauben ihr Label gerade runter, weil die so viel gemacht haben im letzten Jahr. Allein Tomte und Kettcar zu stemmen in einem Jahr. Die gehen ja auf dem Zahnfleisch. Dazu kommt dann einfach auch, dass es kaum noch Sinn macht f&uuml;r uns &#8211; also ich meine, GHvC sind nat&uuml;rlich super Freunde von uns, die wir auch alle teilweise schon so lange kennen wie es Muff Potter gibt, also Wiebusch kenn ich halt schon seit 16 Jahren &#8211; aber es macht in diesen Zeiten auch irgendwie keinen Sinn mehr, was &uuml;ber ein kleines Indie-Label raus zu bringen, wenn man es selber kann. Man kann halt kein Geld mehr mit Platten verdienen und man kann auch nur noch froh sein, wenn man das Geld, was man ausgegeben hat, wieder reinkriegt. Das ist schon ein Luxus. Was soll man dann das alles auch noch aufteilen. Da kann man es dann besser gleich selber machen.</p>
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<p><strong>Indiestreber:</strong> W&uuml;rdet ihr jungen Bands auch empfehlen, Platten &uuml;ber ihr eigenes Label herauszubringen, anstatt sich gro&szlig;en Labels anzuvertrauen?</p>
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<p><strong>Brami:</strong> Das kann man ja nie so pauschal sagen, glaube ich. Es ist jetzt auch eine ganz andere Situation als vor 10 oder 15 Jahren, weil es zum Beispiel diese mittleren Indie-Labels so nicht mehr gibt. Es gibt halt nur noch ein paar gro&szlig;e und viele ganz kleine. Auf der anderen Seite haben kleine Bands auch eine ganz andere M&ouml;glichkeit, sich dem Publikum bekannt zu machen, &uuml;bers Internet und so weiter. Ich wei&szlig; nicht, was da das Schlaueste ist.</p>
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<p><strong>Nagel:</strong> Ich glaube auch, dass man das nicht so sagen kann. Ich finde nicht, dass unserer der einzige Weg ist, Platten herauszubringen. Ich w&uuml;rde dieses D.I.Y.-Ding nicht zu so einer Religion machen. Man muss auch ganz klar sagen, dass es auch hammerharte Arbeit ist und auch Arbeit, mit der ich eigentlich von meinem Naturell her nichts zu tun haben will. Ich will kein Business machen, ich will Musik machen. Ich mache nur Business, weil es um meine eigene Band geht, weil ich an meine Band glaube und weil ich das Beste f&uuml;r meine eigene Band will. Aber ich habe zum Beispiel &uuml;berhaupt kein Interesse daran, Platten von anderen Bands herauszubringen. Da w&uuml;rde mir jegliche Motivation fehlen, weil es mir nur darum geht, meine eigene Kunst zu promoten und nichts anderes. Das wird oft so verkl&auml;rt: „Oh, die machen es selber, wie cool“ und so. Dabei ist es auch nur so, dass jeder so ein kleiner Unternehmer sein soll. Dass das so verlangt wird, dass jeder Unternehmer in eigener Sache sein soll, das finde ich auch irgendwie fragw&uuml;rdig. Im Prinzip ist die Idee von Plattenfirmen, wie sie noch bis vor 10 Jahren existiert haben, ja nicht schlecht. Das ist ja gut, wenn Leute sagen: „Guck mal, wir kennen uns hier- und hiermit aus, wir machen das jetzt.“ Wenn man sich dann noch gut versteht, umso besser.</p>
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<p><strong>Indiestreber:</strong> Also dieses GHvC-Ding „Wir sind alle eine Familie und bringen alle Bands, die wir gut finden noch mit bei uns raus“ w&auml;re &uuml;berhaupt nichts f&uuml;r dich?</p>
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<p><strong>Nagel:</strong> Ich w&uuml;rde einfach den Job nicht gerne machen wollen. Ich meine, erst kommt das Fressen und dann die Moral. Ich glaub zum Beispiel, dass Grand Hotel auch nicht mehr alles raus bringen k&ouml;nnen, was sie gut finden. Das k&ouml;nnen die einfach nicht. Das k&ouml;nnen die auch nicht stemmen und wenn man halt vorher schon wei&szlig;, dass man das Geld f&uuml;r die Studiokosten nicht wieder reinkriegt, dann kann die Freundschaft noch so gro&szlig; sein. Irgendwann kann man das einfach nicht mehr machen. Dann geht’s halt einfach nicht mehr. Insofern muss man da meiner Meinung nach auch echt pragmatisch sein. Klar kann man das nicht machen ohne eine ganz gro&szlig;e Portion Idealismus, sonst k&ouml;nnten wir unsere Band auch &uuml;berhaupt nicht am Leben halten, wenn wir nicht irgendwie idealistische Menschen w&auml;ren. Ich glaube das Pragmatismus total &uuml;bersch&auml;tzt wird, weil es halt uncool ist oder so aber es ist total wichtig, dass man wei&szlig;, was man macht. Sonst kann man das anderthalb Jahre machen oder solange Mami einem das Essen bezahlt aber danach auch nicht mehr.</p>
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<p><strong>Indiestreber:</strong> Denkt ihr, dass es in den n&auml;chsten Jahren so weiter gehen wird und habt ihr euch vielleicht schon mal dar&uuml;ber Gedanken dar&uuml;ber gemacht, wie es wieder besser werden k&ouml;nnte in der Musikindustrie?</p>
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<p><strong>Brami:</strong> Dar&uuml;ber haben wir uns noch nie Gedanken gemacht. Letztendlich sind wir eine Band, die Musik macht. Nat&uuml;rlich auch f&uuml;rs Publikum aber auch f&uuml;r sich selbst. So eine Band ist ja auch Selbstzweck, finde ich. Da ist ja totaler Unsinn, sich dar&uuml;ber Gedanken zu machen, ob es besser wird. Das ist ja so &auml;hnlich wie, wenn man ein Studium anf&auml;ngt und &uuml;berlegt, wo es in sechs Jahren Arbeitspl&auml;tze gibt, in welchem Fachbereich.</p>
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<p><strong>Nagel:</strong> Ich glaube, dass viele Leute, die noch bis vor kurzem bei Plattenfirmen oder im Musikbusiness gearbeitet haben, nat&uuml;rlich ganz panisch rumgucken. Ich habe auch viele Freunde, die mal bei Plattenfirmen gearbeitet haben, die jetzt auch sagen: „Ich gehe lieber zu Ben &amp; Jerrys und verkauf Eis, da gehe ich abends nach hause, verdiene irgendwie Geld f&uuml;r meine Arbeit und habe dann Feierabend und muss mich nicht mehr so selbst ausbeuten und es ist nicht alles so traurig“ und das kann ich halt absolut verstehen. Andererseits ist es f&uuml;r mich auch keine Option, dass man versucht, da auf einen Zug aufzuspringen, irgendwie „InGames“ oder so was macht, weil mich das halt nicht die Bohne interessiert. Aber das machen ja viele Leute.</p>
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<p><strong>Brami:</strong> Aber es war ja auch so, dass wir noch nie in der Situation waren, dass wir uns irgendwie selbst abh&auml;ngig gemacht haben. So total von der Band, auch finanziell. Einfach auch deshalb, weil wir noch nie extrem viel Geld damit verdient haben. Von daher ist es f&uuml;r uns auch nicht schwer, wenn das dann nicht mehr so gegeben ist. Das ist halt f&uuml;r Leute, die bei Plattenfirmen gearbeitet haben, ein ganz anderes Ding.</p>
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<p><strong>Indiestreber:</strong> Was ich auch f&uuml;r eine gute Geschichte in dem Zusammenhang halte, ist, dass Wiesmann, euer Tourmanager, dass der &uuml;ber euch Tourmanager geworden ist, obwohl er vorher noch nicht mal wusste, dass es diesen Beruf &uuml;berhaupt gibt und dann zum Beispiel heute dieses Festival hier veranstaltet. Das zeigt gerade, dass es auch anders geht und dass Leute mit ihrer Leidenschaft auch Erfolg haben k&ouml;nnen.</p>
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<p><strong>Nagel:</strong> Das ist halt so ein Autodidaktentum. Ich kann mich damit auch total identifizieren, weil ich auch nie gelernt habe, was ich jetzt mache. Ich hatte nie Gitarrenunterricht, ich hatte nie Gesangsunterricht. Ich habe nie gelernt, wie man Platten herausbringt, ich habe nie gelernt, wie man eine Tour bucht, ich habe nie Journalismus gelernt und trotzdem ein Fanzine gemacht und dadurch angefangen zu schreiben. Ich habe nicht Literaturwissenschaften studiert, um B&uuml;cher schreiben zu k&ouml;nnen. Man probiert es einfach aus und hat einen relativ hohen Anspruch an sich selbst, dass es cool ist, dass es gut gemacht ist und dass es Qualit&auml;t hat und dass es irgendwie einen Wert hat und dann ist es einfach dieses „Learning-By-Doing“-Ding. Ich sage aber auch nicht, dass es der einzige Weg ist, so was zu machen. Ich finde es auch total beeindruckend, wenn Leute irgendwas richtig k&ouml;nnen. Also ich finde es toll, wenn jemand echt richtig Gitarre spielen kann und so (lacht) oder Noten lesen kann oder verschiedene Instrumente spielen kann und ich wei&szlig; halt nur, f&uuml;r mich ist das einfach nichts, weil ich dazu nicht so den Zugang habe, mir jahrelang irgendwas anzueignen und es dann zu machen, sondern ich will immer sofort das auch machen und ausprobieren.</p>
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<p><strong>Indiestreber:</strong> Ihr habt bei „Gute Aussicht“ auch Gunnar Vosgr&ouml;ne von Escapado am Cello dabei. War es auch eine neue Erfahrung f&uuml;r euch, mal jemanden im Studio zu haben, der Noten lesen kann?</p>
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<p><strong>Nagel:</strong> N&ouml;, wir hatten auf den Platten davor ja auch schon oft mal G&auml;ste. Leute, die mal Kontrabass oder Orgel oder Klavier oder so was gespielt haben. Es ist ja jetzt nicht so, dass man nur so lausige Punks kennt, die drei Akkorde spielen k&ouml;nnen, sondern man hat schon in seinem Umfeld immer mal wieder Leute, die richtig spielen k&ouml;nnen (lacht wieder).</p>
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<p><strong>Indiestreber:</strong> Gibt es dann auch die Motivation, wenn man solche Leute sieht, dann auch mal andere Instrumente zu lernen und zu beherrschen als das eigene?</p>
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<p><strong>Brami:</strong> Bei mir ist es so, dass ich schon vollends zufrieden w&auml;re, wenn ich mein eigenes Instrument perfekt beherrschen w&uuml;rde. Also mir reicht das eigentlich.</p>
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<p><strong>Nagel:</strong> Also ich habe schon oft dran gedacht, dass ich gerne Klavier spielen w&uuml;rde aber ich habe da immer was anderes zu tun gehabt.</p>
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<p><strong>Brami:</strong> Aber ehrlich gesagt finde ich das auch gar nicht so wichtig. Ich mache halt gern Musik und spiele gern live und so und was ich dann genau spiele, finde ich fast sogar zweitrangig. Ich k&ouml;nnte mich wahrscheinlich sogar auf die B&uuml;hne stellen und einfach nur so mitklatschen und f&auml;nde das dann auch total geil.</p>
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<p><strong>Nagel:</strong> Also wir sind halt echt vielleicht das Gegenteil von so einer Mucker-Band. Nat&uuml;rlich versuchen wir auch vern&uuml;nftig zu spielen und irgendwie nicht die ganze Zeit immer nur die drei gleichen Power-Chords runterzurasseln sondern schon interessante Arrangements zu machen aber irgendwie ist f&uuml;r uns Songs schreiben wichtiger als so ein Perfektionismus am Instrument.</p>
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<p><strong>Indiestreber:</strong> Da habe ich auch noch eine Frage, was das Proben angeht. Ihr wohnt ja jetzt in zwei verschiedenen St&auml;dten, zwei noch in M&uuml;nster und zwei in Berlin. Wie funktioniert dann das Proben?</p>
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<p><strong>Nagel:</strong> Wir proben einfach nicht. Also wir proben tats&auml;chlich echt wenig. Vorm Album schlie&szlig;en wir uns immer so in Ferienh&auml;uschen ein, um neue Lieder zu machen, weil es da einfach mehr Spa&szlig; macht als im Proberaum und weil man besser in so einen Flow reinkommt und dann proben wir tats&auml;chlich nur, wenn es sein muss. Wir haben jetzt zum Beispiel vorgestern geprobt, weil wir gedacht haben, wir wollen mal wieder andere Songs spielen, die wir l&auml;nger nicht gespielt haben. „Wecker tickt“ haben wir heute und gestern gespielt. Das hatten wir ein paar Jahre lang nicht mehr gespielt. Dann treffen wir uns halt, weil wir so denken: „Naja komm, lass uns mal wieder was umstellen.“ Einfach um das f&uuml;r uns selbst interessant zu halten. Aber wir haben halt jahrelang so viel geprobt. Wir haben wirklich ein paar Jahre lang teilweise f&uuml;nf- oder sechsmal die Woche im Proberaum gestanden und irgendwann erm&uuml;det einen das nur noch. Dann hat man da &uuml;berhaupt keine Bock mehr. Wir mussten das ja nicht, das war mehr so ein soziales Ding, dass man sich einfach trifft und abh&auml;ngt, weil man sowieso arbeitslos ist und nichts zu tun hat. Aber irgendwann hatte sich das auch ausgelaufen, dass es nicht mehr so spannend war. Von daher war es vielleicht ganz gut, dass es diesen Bruch gab, dass ich weggezogen bin und man dann wieder gezielt geprobt hat, dass man sich dann verabredet hat und wirklich auch Musik macht und probt und nicht einfach nur da herumsitzt.</p>
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<p><strong>Indiestreber:</strong> Hatte der Umzug nach Berlin f&uuml;r dich auch irgendwelche Einflussver&auml;nderungen zur Folge? Klar, Berlin ist eine Gro&szlig;stadt, anders als M&uuml;nster oder Rheine. Haben die ganzen neuen Gro&szlig;stadteinfl&uuml;sse f&uuml;r dich auch in irgendeiner Weise Éinfluss genommen, die wichtig w&auml;re?</p>
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<p><strong>Nagel:</strong> Bestimmt. Ich w&uuml;sste jetzt nicht, ob ich das konkret an irgendwas fest machen kann aber ich glaube schon, dass mich das ganzsch&ouml;n inspiriert oder ver&auml;ndert, auf jeden Fall.</p>
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<p><strong>Brami:</strong> Aber es ist zum Beispiel auch so, dass wir bei der Entstehung der neuen Platte etliche Leute mitgewirkt haben, die Nagel aus Berlin angeschleppt hat. Zum Beispiel Leute wie Sven Hasenj&auml;ger, der sich um ziemlich viele Dinge gek&uuml;mmert hat. Wir haben ja kein Management mehr. Man hat dann einfach Leute, die einem helfen und da hat man in Berlin nat&uuml;rlich einen viel gr&ouml;&szlig;eren Spielraum und es gibt da einfach viel mehr Leute, die sich mit so was auskennen. Das ist einfach so. Also, wenn wir alle noch in M&uuml;nster gewesen w&auml;ren und versucht h&auml;tten, die Platte allein zu machen, w&auml;re es glaube ich echt m&uuml;hsamer geworden.</p>
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<p><strong>Nagel:</strong> Also ich glaube, dass generell so ein Umzug halt wichtig ist, wenn man schreibt, also f&uuml;r mich als Schreiber, ob es jetzt um Songtexte oder was anderes geht aber dass man generell einfach Tapetenwechsel braucht, weil man sonst seinen Blickwinkel nicht mehr &auml;ndern kann und nichts mehr sieht, wor&uuml;ber man schreiben kann. Dann ist es eigentlich gar nicht so wichtig, wo man dann hinzieht. Aber f&uuml;r mich pers&ouml;nlich ist es auch schon echt wichtig, in einer Gro&szlig;stadt zu wohnen. Manche Leute k&ouml;nnen das nicht. Ich wei&szlig; nicht, zum Beispiel Max Frisch, der jahrelang auf dem Zyriesee geguckt hat und trotzdem ein Jahrhundertwerk nach dem anderen da rausgekommen ist aber so ein Typ w&auml;re ich nicht. Ich kann das nicht, mich einfach irgendwo hinsetzen und dann flie&szlig;t es so aus mir raus, sondern ich muss halt in der Gegend unterwegs sein. Ich muss Sachen sehen, um dann auch dar&uuml;ber schreiben zu k&ouml;nnen. Deswegen hat mich Berlin irgendwie schon beeinflusst und deswegen ist es f&uuml;r mich auch irgendwie wichtig in einer Gro&szlig;stadt zu wohnen.</p>
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<p><strong>Indiestreber:</strong> Brami, f&uuml;r dich kommt es aber nicht in Frage, wegzugehen?</p>
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<p><strong>Brami:</strong> Das will ich so pauschal nicht sagen. Ich bin wahrscheinlich nicht so der Gro&szlig;stadttyp.  Ich w&uuml;rde halt gern irgendwie in einer H&uuml;tte im Schwarzwald wohnen aber mit Helikopter oder so. Sowas irgendwie… aber Gro&szlig;stadt, da steh ich nicht so drauf. Ich kann das auch gar nicht n&auml;her begr&uuml;nden, weil ich es immer nett finde, wenn ich die anderen in Berlin besuche oder so aber es ist halt nicht so mein Ding. Vor allem habe ich fr&uuml;her in K&ouml;ln gewohnt und bin dann wegen der Band irgendwann nach M&uuml;nster gezogen und fand es direkt super in M&uuml;nster. Ich mag das total gern da.</p>
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<p><strong>Nagel:</strong> Ich habe da auch immer gern gewohnt.</p>
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<p><strong>Indiestreber:</strong>Am Anfang habt ihr das ja so ein bisschen ausgegrenzt, dieses Heimatding, deshalb ist es jetzt vielleicht in ganz guter Abschluss, wenn ihr euch so zu M&uuml;nster bekennt.</p>
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<p><strong>Brami:</strong> Andererseits sind wir ja eine total heimatbezogene Band. Es gibt wahrscheinlich kaum eine Band, die sich so damit auseinandergesetzt hat, wo sie herkommt, egal jetzt, ob im positiven oder negativen Sinne.</p>
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<p><strong>Nagel:</strong> Nur, dass man sich vielleicht nicht in so einem Hurra-Lokalpatriotismus &auml;u&szlig;ert, was ja irgendwie die dumpfste Form der Auseinandersetzung damit ist, wo man herkommt. Dann ist es auch so, dass wir uns das nicht unbedingt ausgesucht haben aus so einer intellektuellen Entwicklung raus, dass wir uns jetzt kritisch mit unserer Heimat auseinandersetzen, sondern    wir wurden einfach auf eine gewisse Art dazu gezwungen. Wir waren einfach Kids, also Kiddie-Punker vom Dorf, und ich habe in meiner Jugend die ganze Zeit auf die Fresse gekriegt von irgendwelchen Bundeswehrsoldaten. Das war dann halt so, dass ich mich damit auseinandersetzen musste, dass es nicht nur sch&ouml;n ist, da wo ich herkomme.</p>
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<p><strong>Indiestreber:</strong> Au&szlig;er euch spielen auf dem Beastfest auch noch The Gaslight Anthem, von denen ihr, wie man h&ouml;rt, viel haltet.</p>
<p> </p>
<p><strong>Nagel:</strong> Es ist so angenehm, mal Leute zu sehen, die einfach nur Musik machen wollen, ohne diesen ganzen Terror drumherum, der einen echt erm&uuml;det. Da ist es ein Lichtblick, dass sich diese Band einfach auf die B&uuml;hne stellt und spielt und man nicht das Gef&uuml;hl hat, die wollen einem die ganze Zeit irgendwas aufs Auge dr&uuml;cken, irgendeine Message und nicht versuchen die h&auml;rtesten zu sein oder die coolsten oder die sch&ouml;nsten oder die t&auml;ttowiertesten oder was wei&szlig; ich. Dieser ganze langweilige Szene-Schrott hat bei dieser Band halt einfach &uuml;berhaupt keine Bedeutung, glaube ich. Das finde ich erfrischend in so einem Zusammenhang. Aber eigentlich habe ich mir ja einen guten Diss ausgedacht f&uuml;r The Gaslight Anthem. Ich habe mal gesagt, The Gaslight Anthem ist f&uuml;r mich wie ein hoch aufgel&ouml;stes JPEG, wo man nachher k&uuml;nstlichen Sepia Effekt draufgelegt hat und das passt meiner Meinung nach auch total gut, weil das so total nostalgische, anachronistische, im Prinzip muss man fast sagen reaktion&auml;re, r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte Musik ist. Also diese ganzen Bez&uuml;ge zu diesen alten Klassiker-Autos und alten amerikanischen Popsongs und so, das treiben die ja v&ouml;llig auf die Spitze. Deswegen habe ich mir gedacht, dass ich mir einen guten Diss ausdenken muss aber ich musste danach neidlos anerkennen, dass das alles nichts bringt und dass die Band fantastische Songs hat und ich sie trotzdem super finde und deshalb freue ich mich tats&auml;chlich heute auf The Gaslight Anthem.</p>
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		<title>Muff Potter Interview wenige Wochen vor Bekanntgabe der Trennung (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 12:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Fauser]]></category>
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		<description><![CDATA[ich hatte die ehre, wenige wochen vor bekanntgabe der bandaufl&#246;sung ein interview mit brami und nagel von muff potter zu f&#252;hren. das interview fand im rahmen des vainstream beastfests in wiesbaden statt. zwei wochen vor dem schock f&#252;r alle muff potter fans. das konzert selbst war das bis dahin beste, was ich von muff potter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich hatte die ehre, wenige wochen vor bekanntgabe der bandaufl&ouml;sung ein interview mit brami und nagel von muff potter zu f&uuml;hren. das interview fand im rahmen des vainstream beastfests in wiesbaden statt. zwei wochen vor dem schock f&uuml;r alle muff potter fans. das konzert selbst war das bis dahin beste, was ich von muff potter gesehen hab, obwohl au&szlig;er ihnen nur &#8220;br&uuml;llbands&#8221; das programm f&uuml;llten. ob bei diesem interview schon was von der trennung zu ahnen war? ich denke nicht&#8230; aber lest selbst. dies ist teil 1 meines muff potter interviews. teil 2 folgt morgen&#8230;</p>
<p><span id="more-1943"></span></p>
<p><strong>Indiestreber:</strong> Wir befinden uns gerade in einer Krise, was Wirtschaft und Musikbranche angeht. Ich habe ein bisschen den Eindruck, dass ihr diese Krise lockerer seht als viele andere. Wie nehmt ihr die Krise wahr? Bekommt ihr sie als Band &uuml;berhaupt mit?</p>
<p><strong>Brami:</strong> Ich pers&ouml;nlich krieg das immer nur &uuml;ber Spiegel-Online mit. Ich selber merk das gar nicht so. Wir sind nat&uuml;rlich auch in der Situation, dass wir keine Familie zu ern&auml;hren haben und nicht bei VW oder Opel arbeiten. Von daher tangiert uns das eigentlich nicht so.</p>
<p><strong>Indiestreber:</strong> War der Albumtitel „Gute Aussicht“ ironisch gemeint? Meiner Meinung nach sind Lieder wie „Niemand will den Hund begraben“ und „Blitzkredit Bop“ eine Art ironische Gesellschaftskritik… Nagel, ist das ein Ziel von dir, den Leuten klar zu machen: „Haha. Wir haben schon immer gewusst, dass alles kaputt geht und jetzt seht ihr es“?</p>
<p><strong>Nagel:</strong> Ja, schon aber ich m&ouml;chte das absolut von mir weisen, dass ich ironische Texte mache. Das m&ouml;chte ich auf keinen Fall. Bei Muff Potter ist nichts ironisch gemeint. Vielleicht wird schon mal spielerisch mit Positionen umgegangen, die man so einnehmen kann und es wird sich auch nicht immer total festgelegt aber eigentlich sind das nur Beobachtungen… Also ehrlich gesagt, rede ich sehr ungern &uuml;ber Texte. Daf&uuml;r habe ich sie ja so geschrieben. Ich kann das nicht besser machen, in dem ich das selber analysiere oder so. Oft sind das nur Beobachtungen, wo es meiner Meinung nach gar nicht so wichtig ist, was die Aussage unterm Strich sein soll. Darum geht f&uuml;r mich zumindest nicht vorrangig beim Songtext. Wenn es mir um die Aussage ginge, w&uuml;rde ich glaube ich Artikel f&uuml;r Zeitschriften verfassen. Dann w&uuml;rde ich nicht Lyrik machen.</p>
<p><strong>Indiestreber:</strong> Habt ihr manchmal Angst, dass die Leute sich zu sehr auf die Texte fixieren und die Musik im Gegensatz dazu zu kurz kommt?</p>
<p><strong>Brami:</strong> Es ist so und war auch schon immer so, dass Muff Potter f&uuml;r ihre Texte bekannt waren. Das ist ja auch v&ouml;llig in Ordnung. Wegen ihrer Musik sind Bands wie NoMeansNo bekannt. Wir machen keine wahnsinnig exotische Musik, obwohl ich unsere Musik schon ziemlich gut finde. Nat&uuml;rlich ist das so. Aber das ist halt was, was sich so entwickelt hat. Es ist nicht so, dass wir unsere Musik als Transportmittel f&uuml;r unsere Texte benutzen. Wir wollen schon in erster Linie Musik machen.</p>
<p><strong>Indiestreber:</strong> Wenn ihr heutzutage anfangen w&uuml;rdet als Band, wenn ihr noch keine 5, 6 Alben drau&szlig;en h&auml;ttet, w&uuml;rdet ihr irgendetwas anders machen?</p>
<p><strong>Nagel:</strong> Nein, ich glaube nicht. Ich glaube, dass es ganz gut so ist, wie wir die Band angefangen haben, dass man das macht, was einem Spa&szlig; macht und auch keine Angst davor hat, das auf ein gr&ouml;&szlig;eres Level zu tragen. Wir haben uns immer gewehrt, in irgendwelche Szeneschubladen gesteckt zu werden und haben uns auch aus einer Menge Schubladen wieder herausgek&auml;mpft, in denen wir mal drin waren. Auf der anderen Seite kommen mir viele Bands von heute schon sehr karrieristisch und durchgeplant vor und das langweilt mich immer so zu Tode. Wenn ich sehe, dass zum Beispiel gestern auf dem Festival vor uns irgendwelche Zwanzigj&auml;hrigen spielen, die dann einen unglaublichen Aufriss mit ihrem Equipment machen und sich selbst so ernst nehmen, dass ihnen jegliche Leichtigkeit fehlt, die man meiner Meinung nach als Zwanzigj&auml;hriger noch haben sollte. Also dass man einfach nicht professionell ist. Diese Professionalit&auml;t widert mich teilweise so richtig an. Das war vor 5 oder 10 Jahren noch nicht so extrem. Aber vielleicht bin ich auch ein verbitterter alter Mann. Es f&auml;llt mir aber in den letzten Jahren auf, dass alles durchgeplant ist von Anfang bis Ende.</p>
<p><strong>Brami:</strong> … und dass das auch alles anscheinend so akzeptiert wird, dass es so ist und deshalb wird es so gemacht. Es wird ein fettes Myspace-Profil gemacht und das geh&ouml;rt alles dazu. Ach, ich interessier mich halt auch eher f&uuml;rs Musikmachen. Dieses ganze Drumherum ist insgesamt viel mehr geworden.</p>
<p><strong>Indiestreber:</strong> Die Broilers haben mir im Interview gesagt, der gr&ouml;&szlig;te Fehler einer Band sei es, die Musik nicht wegen der Musik zu machen, sondern um Erfolg zu haben. Das ist ja in etwa dasselbe Problem. Bands denken heute, wenn sie sich auf eine bestimmte Art und Weise  verhalten, haben sie damit mehr Erfolg, als wenn sie auf die B&uuml;hne gehen, Konzerte spielen, einfach sie selbst sind und Spa&szlig; haben.</p>
<p><strong>Nagel:</strong> Es gibt so einen Satz von J&ouml;rg Fauser, da geht es zwar um Schriftsteller aber da sagt er sinngem&auml;&szlig;: „Ein Schriftsteller, der nicht gelesen wird, ist eine pathetische Figur.“ Das kann man schon auch auf Musik &uuml;bertragen. Ich wehre mich nicht dagegen, dass meine Musik geh&ouml;rt wird und ich m&ouml;chte auch, dass meine Musik geh&ouml;rt wird. Es geht mir nicht darum, irgendwem Erfolgsgeilheit vorzuwerfen. Es geht mir eher darum, dass vieles so langweilig geworden ist. Ich finde es gibt heutzutage immer noch viel gute Musik. Ich geh&ouml;re &uuml;berhaupt nicht zu denen, die nur 30 Jahre alte Platten h&ouml;ren. Nur dadurch, dass es so viele Bands gibt, ist es noch m&uuml;hsamer, sich da durchzuw&uuml;hlen und die paar guten dann rauszupicken. Heute spielen wir zum Beispiel mit tierisch vielen Br&uuml;llbands zusammen. Es ist mir einfach zu m&uuml;hsam. Ich steh auf Converge aber ich brauche keine einzige andere Band, die so &auml;hnlich klingt.</p>
<p><strong>Indiestreber:</strong> Eine andere Frage. Ich habe in einem Interview mit dir nach der Boardsteinkantengeschichten-Ver&ouml;ffentlichung gelesen, dass du meintest, keine Band ist immer hundertprozentig mit dem Publikum zufrieden, das vor ihnen steht. Ihr spielt auf dem Melt!, was mehr oder weniger ein Elektro-Festival ist, ihr spielt heute auf einem Hardcore-Festival … Gibt es ein Wunschpublikum f&uuml;r euch?</p>
<p><strong>Nagel:</strong> Ich finde unser Publikum relativ in Ordnung. Ich glaube, dass der Dumpfbacken-Anteil im Muff Potter Potter-Publikum deutlich kleiner ist als bei vielen anderen Bands, die Gitarren-Musik machen. Von daher habe ich nichts gegen unser Publikum. Andererseits haben wir uns schon immer dagegen gewehrt, jemandem, nur weil er meine Band gut findet, zuzugestehen, dass er sich alles rausnehmen darf. Fr&uuml;her, als wir in so einem Deutschpunk-Kontext unterwegs waren, hatten wir zum Beispiel ganz massive Probleme mit so einem Idioten-Pogo auf unseren Konzerten. Leute, denen es schei&szlig;egal war, ob Muff Potter oder irgendwer anders spielt. Hauptsache sie k&ouml;nnen halt ihren v&ouml;llig h&auml;sslichen, un&auml;sthetischen, asozialen Tanz auff&uuml;hren. Da muss ich nicht sagen, dass ich das gut finden w&uuml;rde. Das hat nichts damit zu tun, dass man sein Publikum verachtet, sondern vielleicht sogar im Gegenteil, dass man sein Publikum auch ernst nimmt und dass das Publikum auch elementar wichtig ist f&uuml;r ein Konzert. Das ist ja das alte Punkrock-Ideal. Es ist eben nicht so: „Hallo. Wir spielen. Ihr h&ouml;rt zu und dann kauft ihr bitte noch was und verpisst euch!“ Sondern, dass alle daf&uuml;r verantwortlich sind, dass es cool wird.</p>
<p><strong>Indiestreber:</strong> Ihr habt bestimmt die Kritiken zu eurer neuen Platte „Gute Aussicht“ gelesen. Da gab es zum Beispiel im neuen OPAK Magazin sinngem&auml;&szlig; „Ein bisschen weicher und sie klingen wie die Thermals…“</p>
<p><strong>Brami:</strong> Die Thermals sind doch super!</p>
<p><strong>Nagel:</strong> Wobei die Thermals doch klingen wie die Ramones mit Fender-Verst&auml;rkern…</p>
<p><strong>Indiestreber:</strong> Gab es eine Kritik, die ihr besonders gut fandet oder die ihr besonders gern gelesen habt?</p>
<p><strong>Brami:</strong> Es war nat&uuml;rlich schon auff&auml;llig, dass 95 Prozent der Kritiken in die Richtung gingen „wieder rauer“ / „so wie fr&uuml;her“. Das ist ganz lustig, weil ich pers&ouml;nlich das f&uuml;r nicht so stichhaltig halte, weil ich finde es gibt eine relativ, naja nicht unbedingt lineare Entwicklung in der Band, aber auch keine Br&uuml;che, was den Stil betrifft. Ich finde, die neue Platte ist musikalische eine Fortsetzung der alten. Die Produktion, also die Art wie wir es aufgenommen haben, hat wahrscheinlich viel mehr dazu beigetragen, wie es in der Wahrnehmung bei den Leuten ankommt.</p>
<p><strong>Indiestreber:</strong> Ein weiterer Punkt der dazu beitr&auml;gt ist, das ihr mit dem rauesten und h&auml;rtesten Song „Ich und so“ angefangen habt.</p>
<p><strong>Brami:</strong> Aber im Grunde war es fr&uuml;her nicht anders. Wir haben auf der Steady Fremdk&ouml;rper auch nicht mit dem catchy Popsong angefangen. Da haben wir auch gesagt, wir nehmen „Ich bin doch kein Idiot“ als erstes, weil es dann f&uuml;r den H&ouml;rer auch nicht ganz so einfach ist.</p>
<p><strong>Indiestreber:</strong> Trotzdem finde ich „Ich und so“ immer noch h&auml;rter als „Alles nur geklaut“ und „Ich bin doch kein Idiot“.</p>
<p><strong>Nagel:</strong> Es ist ja auch so. Klar, das war nat&uuml;rlich auch mit ein Gedanke, dass man einfach sagt, wer sich die im Plattenladen vielleicht &uuml;ber den Kopfh&ouml;rer anh&ouml;rt, wird erstmal so denken: „Ach du schei&szlig;e, was ist denn jetzt los!“. Das ist nat&uuml;rlich auch eine Reaktion, die wir gut finden. Auch als Reaktion auf unsere Band, dass man irgendwie erstmal vor den Kopf geschlagen wird und gucken muss. Ob man das dann gut oder schlecht finden muss, ist erstmal die zweite Sache, aber es ist wichtig, dass am Anfang irgendwas Interessantes passiert. Das man halt nicht denkt…</p>
<p><strong>Indiestreber:</strong> …“oh, die neue Muff Potter, klingt wie immer“…</p>
<p><strong>Brami:</strong> … „die neue Metro Station Platte.“</p>
<p><strong>Nagel:</strong> Aber wir haben uns eigentlich echt gefreut &uuml;ber die Reviews zur Platte. Ich finde Rezensionen &#8211; ich klinge wahrscheinlich total verbittert, weil ich alles langweilig finde &#8211; aber ich finde Rezensionen tats&auml;chlich oft langweilig, weil sich wenig M&uuml;he gegeben wird bei Rezensionen und viel abgeschrieben wird bei anderen und so.</p>
<p><strong>Indiestreber:</strong> …bei PR-Texten meistens auch…</p>
<p><strong>Nagel:</strong> Genau und wir haben ja dieses Mal zum Beispiel gar keinen Promo-Text mehr verschickt, sondern wir haben ein Fanzine beigelegt. Man konnte also gar nicht so leicht abschreiben. Ich war sehr positiv &uuml;berrascht von den Reviews, die es zur Platte gab. Also nicht nur, dass die meistens gut angekommen ist, sondern auch, dass ich das Gef&uuml;hl hatte, dass die Leute sich wirklich mit unserer neuen Platte auseinander gesetzt haben. Auch Fans aber auch Journalisten.</p>
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		<title>nachhaltige mode. ein interview (teil 2).</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 10:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[und so]]></category>
		<category><![CDATA[juri gagarin]]></category>

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		<description><![CDATA[(teil 1) es hat etwas gedauert, aber hier kommt er endlich, der zweite teil des interviews mit mathias von fairliebt und matthias von z&#252;ndstoff. indiestreber.de: mitlerweile haben ja auch die ersten gr&#246;&#223;eren modelabels klamotten im sortiment, die fair gehandelt und produziert sind. was haltet ihr von diesem greenwashing? macht das euer gesch&#228;ft kaputt oder freut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<em><a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2008/10/27/nachhaltige-mode-ein-interview-teil-1/">teil 1</a></em>)</p>
<p>es hat etwas gedauert, aber hier kommt er endlich, der zweite teil des interviews mit mathias von <em>fairliebt </em>und matthias von <em>z&uuml;ndstoff</em>.<span id="more-704"></span></p>
<p><strong>indiestreber.de: mitlerweile haben ja auch die ersten gr&ouml;&szlig;eren modelabels klamotten im sortiment, die fair gehandelt und produziert sind. was haltet ihr von diesem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Greenwashing"><em>greenwashing</em></a>? macht das euer gesch&auml;ft kaputt oder freut ihr euch eher dar&uuml;ber, dass jetzt auch dort auf nachhaltigkeit geachtet wird?</strong></p>
<p><em>mathias (fairliebt):</em> also grunds&auml;tzlich bin ich da pragmatisch. ich sag mal: besser als nix, ist gut so. wobei man auch bedenken muss, dass der markt f&uuml;r bio-baumwolle zum einen sehr klein ist und wir das schon &uuml;ber die zulieferer mit, dass der preis f&uuml;r bio-baumwolle ziemlich gestiegen ist seit die gro&szlig;en ketten mit eingestiegen sind. und zum anderen muss ich ganz ehrlich sagen, auch wenn ich es mir f&uuml;r die welt nicht w&uuml;nsche, aber leider glaube ich, dass das &#8216;ne eintagsfliege ist, wo man versucht, ein bisschen gutes image mitzunehmen. letztendlich, wenn man mal auf die zertifikate achtet, die da verwendet werden, ist das schon alles sehr <em>low</em>. und vor allem: es wird oft gesagt, dass ist bio-baumwolle, aber die sachen werden dann in konventionellen fabriken verarbeitet, wo dann zum beispiel keine arbeitnehmerrechte gew&auml;hrleistet sind. von daher ist das oft auch eine mogelpackung im laden, da muss man schon genau drauf achten. oder man geht sicher, indem man bei labels kauft, die gute, nachvollziehbare zertifikate haben. grunds&auml;tzlich sehe ich das aber als gute entwicklung an, dass halt dieses bewusstsein, das ja zum beispiel bei lebensmitteln schon da ist beim verbraucher, sich jetzt auch auf die kleidung &uuml;bertr&auml;gt.</p>
<p><em>matthias (z&uuml;ndstoff):</em> ich denke auch, dass gerade bei gro&szlig;en labels, das ganze gemacht wird aus imagegr&uuml;nden, und dass das eher nichts langfristiges sein wird. es soll nur der medienrummel genutzt werden. aber gleichzeitig k&ouml;nnte das auch konsumenten in die richte richtung lenken. ich glaube, dass das ganze schon langfristige auswirkungen haben k&ouml;nnte, dass sich die konsumenten in zukunft vielleicht mal n&auml;her informieren werden, was es halt f&uuml;r alternativen gibt. von daher sehe ich das ganze jetzt auch nicht ganz so kritisch</p>
<p><strong>indiestreber.de: bio-nahrungsmittel kosten ja oft doppel so viel wie konventionellen lebensmittel, oder sind sogar noch teurer. wie sieht das denn bei bio-klamotten aus? ist das da genauso?</strong></p>
<p><em>matthias (z&uuml;ndstoff):</em> also mit h&amp;m k&ouml;nnen wir halt nicht mithalten, das ist klar. aber ich hab letztens mal im internet geguckt, was eine diesel-jeans heutzutage kostet. etwa 120 euro. und soviel kosten zum beispiel auch die jeans von kuyichi. mit dem unterschied, dass diese aus bio-baumwolle hergestellt sind und in fabriken, die nach einem bestimmten standard zertifiziert werden. ich denke, dass bei so einem produkt wie einer jeans, wo die material- und produktionskosten im vergleich zum aufwand, zum logistischen aufwand, zum design und so weiter, relativ gering sind, kann man die sachen durchaus vergleichen mit markenklamotten.</p>
<p><em>mathias (fairliebt):</em> das denk ich auch. wir sind zum beispiel ein direktvertrieb, bei uns kauft man die sachen direkt beim produzenten. das kostet dann zwischen 18 und 25 euro, und es gibt ja genug marken, wo die t-shirts wesentlich teurer sind. das muss man halt auch mal sehen. klar gibt es bei uns keine t-shirts f&uuml;r 5 euro, ok, schade. aber ich trage zum beispiel das allererste t-shirt, dass wir vor drei jahren gemacht haben, noch heute, das h&auml;lt immer noch die form.</p>
<p><strong>indiestreber.de: nochmal zu bio-lebensmitteln. kauft ihr eure lebensmittel denn auch immer im bioladen?</strong></p>
<p><em>matthias (z&uuml;ndstoff):</em> ehm, ja.</p>
<p><em>mathias (fairliebt):</em> streber! (<em>gel&auml;chter</em>) nee, ich nicht. also, ich hab ein relativ geringes budget zur verf&uuml;gung und..</p>
<p><em>matthias (z&uuml;ndstoff):</em> ich wohn halt in einer total <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Korrektheit"><em>p.c</em>.</a>en wg.</p>
<p><em>mathias (fairliebt):</em> wenn ich im supermarkt bin, dann dann gen&uuml;gt es schon, wenn ich irgendwo ein bio-schild sehe, dann greif ich immer gerne zu. aber ich decke nicht meinen ganzen lebensmittelbedarf im bioladen. ich trinke aber zum beispiel nur fair gehandelten bio-kaffee, solche sachen. aber nicht jedes br&ouml;tchen, was ich esse, ist vom bio-b&auml;cker.</p>
<p><strong>indiestreber.de: was anderes. bei euch bei fairliebt gibt es ja auch einige band-t-shirts. wie ist es denn dazu gekommen? <em>(anmerkung: <a href="http://www.fairliebt.com/freunde.php">hier</a> gibt&#8217;s ne kleine &uuml;bersicht)</em></strong></p>
<p><em>mathias (fairliebt):</em> das haben wir zusammen ausgearbeitet mit unserem freund hannes von <em>records and me</em>. er sagte, er wolle t-shirts machen, habe aber wenig geld und keinen bock auf massenware. dann haben wir halt gesagt, ok, dann produzieren wir das f&uuml;r dich und gucken mal wie das l&auml;uft. wir machen keinen richtigen merchandise, das sind ja immer limitierte auflagen von etwa 30 st&uuml;ck oder so. das klappte dann ganz gut mit ihm. ich hab dann irgendwann den lars von audiolith kennengelernt, mit s&auml;ge von juri gagarin hing ich eh schon rum und dann hat man das solchen bands auch vorgeschlagen und ihnen erkl&auml;rt, was wir machen. die sind ja eh immer offen f&uuml;r sowas und dann haben wir das halt nach und nach umgesetzt.</p>
<p><strong>indiestreber.de: eure labels bloggen ja auch mit auf dem gemeinschaftsblog <a href="http://korrekte-klamotten.de/">korrekte-klamotten.de</a>. ist vernetzung wichtig in eurer branche oder gibt es da konkurrenzdenken?</strong></p>
<p><em>matthias (z&uuml;ndstoff):</em> ob das blog jetzt so wichtig ist, kann ich so genau gar nicht sagen. klar, der blog ist nat&uuml;rlich nett. ich denke auch, dass das schon einen guten effekt f&uuml;r uns alle bringt. es b&uuml;ndelt halt besucher, die dann letztendlich auch wieder den anderen zu gute kommen. aber vor allen dingen find ich es total nett. das empfindet auch keiner als konkurrenzsituation zwischen den kleinen labels. es ist halt einfach so, dass man sich auf einer netten ebene und in einem sehr netten rahmen auch miteinander austauschen kann und, na klar, auch erfahrungen weitergeben kann.</p>
<p><em>mathias (fairliebt):</em> man h&auml;ngt halt auf den einschl&auml;gigen messen zusammen rum. da sind dann immer die selben gesichter, die man sieht. und irgendwann war dann da die frage, wie man sich gut vernetzen k&ouml;nnte. und statt einer statischen internetseite, die dann einmal im jahr aktualisiert wird, dachten wir uns, dass so ein multi-blog die sch&ouml;nere alternative ist. ich finde vernetzung sehr wichtig, muss ich sagen. ich denke, dass sowohl der bewusste konsumentenkreis als auch der anbieterkreis relativ &uuml;berschaubar ist. und jemand, der heute ein paar schuhe bei z&uuml;ndstoff kauft, braucht vielleicht morgen ein t-shirt und kauft das bei uns. von daher finde ich, das ist schon ne super sache.</p>
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		<title>nachhaltige mode. ein interview (teil 1).</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 11:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[und so]]></category>

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		<description><![CDATA[als ich vor ein paar wochen in hamburg weilte, war ich dort auch auf der nachhaltigkeitsmesse &#8220;rio+16&#8243;. und dort habe ich mich auch mit mathias von fairliebt, einer firma f&#252;r t-shirts aus nachhaltiger produktion, und matthias von z&#252;ndstoff, die u.a. einen shop in freiburg f&#252;r nachhaltige klamotten betreiben, unterhalten. und, wie k&#246;nnte es bei dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>als ich vor ein paar wochen in hamburg weilte, war ich dort auch auf der <a href="http://www.nachhaltiges-hamburg.de/rio-16/?p=11">nachhaltigkeitsmesse &#8220;rio+16&#8243;</a>. und dort habe ich mich auch mit mathias von <a href="http://www.fairliebt.com/">fairliebt</a>, einer firma f&uuml;r t-shirts aus nachhaltiger produktion, und matthias von <a href="http://www.zuendstoff-clothing.de/">z&uuml;ndstoff</a>, die u.a. einen shop in freiburg f&uuml;r nachhaltige klamotten betreiben, unterhalten. und, wie k&ouml;nnte es bei dieser konstellation auch anders sein, es ging nat&uuml;rlich um klamotten aus fairer und &ouml;kologischer produktion. zumindest gr&ouml;&szlig;tenteils.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.fairliebt.com/download/wirsindfairliebt.jpg" alt="wibke und mathias von fairliebt" width="400" /></p>
<p>nach dem klick der erste teil meines interviews.<span id="more-684"></span></p>
<p><strong>indiestreber: Erz&auml;hlt mir doch bitte mal als erstes, was eure Labels ausmacht, euch von anderen unterscheidet, und was ihr &uuml;berhaupt herstellt oder verkauft.</strong></p>
<p><em>Mathias (fairliebt):</em> fairliebt macht aus, dass unsere T-Shirts gut aussehen, fair gehandelt sind und aus biobaumwolle hergestellt sind. wir machen das jetzt seit knapp zwei, drei jahren von hamburg aus.</p>
<p><em>matthias (z&uuml;ndstoff):</em> bei uns ist es so, dass wir gar nicht nur ein label sind, sondern auch ein online-versand. wir verkaufen halt verschiedene labels, die alle fair produziert und aus bio-baumwolle oder recycling-materialien hergestellt sind. wir importieren auch t-shirts aus einer arbeiter-kooperative in nicaragua, die ebenfalls fair gehandelt sind.</p>
<p><strong>indiestreber: und wie sind fairliebt und z&uuml;ndstoff entstanden?</strong></p>
<p><em>mathias (fairliebt):</em> bei wibke <em>(mit der mathias fairliebt gegr&uuml;ndet hat)</em> war es eine mehr oder weniger spointane idee. wir sind sehr gut befreundet und hatten schon &ouml;fter dar&uuml;ber geschnackt, dass man mal sowas machen k&ouml;nnte. Sie wollte gerne ein Modelabel haben und ich interessiere mich schon ewig f&uuml;r diese fairtrade- und bio-geschichte. da haben wir uns gedacht: probieren wir es einfach mal aus. wir haben dann auch sehr schnell einen zulieferer gefunden und einen kleinen stapel t-shirts eingekauft, die bedruckt und dann haben wir angefangen, die zu verkaufen &uuml;ber unsere internetseite. und irgendwie kam das direkt relativ gut an, und dann haben wir halt weitergemacht.</p>
<p><em>matthias (z&uuml;ndstoff):</em> bei uns war es im gegensatz zu fairliebt so, dass wir das nat&uuml;rlich von anfang an total professionell aufgezogen haben. (lacht) Nee, bei uns war es eigentlich &auml;hnlich. Wir waren halt befreundet und waren beide am Ende unseres Studiums. Und da kam dann nat&uuml;rlich auch die Frage auf, was tun? Wir haben dann Kontakt zu der Kooperative in Nicaragua bekommen und dort unsere erste Bestellung aufgegeben. W&auml;hrenddessen haben wir auch angefangen, einen online-shop aufzubauen. Das war vor ca. 2 1/2 jahren und mitlerweile haben wir noch einen kleinen laden in freiburg. das hat sich eigentlich ganz gut entwickelt &uuml;ber die zeit.</p>
<p><strong>indiestreber: kann man denn als kleines modelabel heutzutage &uuml;berhaupt &uuml;berleben?</strong></p>
<p><em>mathias (fairliebt):</em> n&ouml;. bei uns ist es auch so, dass wir nicht davon leben. also haben wir auch nicht den druck, dass wir das und das auf jeden fall verkaufen m&uuml;ssen. wiebke hat noch einen nebenjob, und ich studier nebenher. das ist mehr ein sehr zeitintensives hobby, dass uns aber wahnsinnig viel spa&szlig; macht. wir hoffen nat&uuml;rlich, das irgendwann mal gr&ouml;&szlig;er werden zu lassen, so dass echt vielleicht mal was h&auml;ngenbleibt am ende des monats. aber im moment ist das &uuml;berhaupt nicht der fall. wir k&ouml;nnen uns jetzt ein kleines b&uuml;ro leisten, wo wir die ganzen t-shirts lagern. das ganze ist aber ein level, dass f&uuml;r uns total in ordnung ist und uns spa&szlig; macht. gerade, dass halt kein druck dahinter ist, sondern dass wir machen k&ouml;nnen was wir wollen, und immer mal gucken, wie&#8217;s ankommt und was so passiert.</p>
<p><em>matthias (z&uuml;ndstoff):</em> bei uns ist es so, dass wir mitlerweile davon leben k&ouml;nnen &#8211; jetzt, diesen monat, das erste mal. allerdings ist es ja auch so, dass wir, anders als fairliebt, mehrere standbeine haben. wir haben den online-shop, wir haben den laden in freiburg und dann halt noch den, ich sag mal &uuml;bertriebenerweise, t-shirt-gro&szlig;handel. es ist trotzdem noch auf einem level, wo wir noch immer so&#8217;n bisschen gucken m&uuml;ssen, dass wir dranbleiben, wo es aber gleichzeitig auch total spa&szlig; macht und auf keinen fall in wilden stress ausartet.</p>
<p><strong>indiestreber: was ganz anderes. hier in deutschland w&auml;chst ja nun einmal keine baumwolle. die muss erst importiert werden, wobei jede menge co2 emmitiert wird. widerspricht das nicht irgendwo dem bio-gedanken?</strong></p>
<p><em>mathias (fairliebt):</em> kurz gedacht, auf den ersten blick, k&ouml;nnte man das nat&uuml;rlich sagen. aber ich denke, dass gerade handel wahnsinnig wichtig ist. bei uns ist es auch so, dass f&uuml;r den transport <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CO2-Zertifikate">co2-zertifikate</a> <em>(link von mir)</em> gekauft werden, dieser transport auf dem papier neutralisiert wird. aber auch grunds&auml;tzlich denke ich, w&auml;re es ein falscher ansatz, ganz auf handel zu verzichten. im gegenteil sollte man auf technologien setzen, mit denen man energiesparend dinge transportieren kann. der weltweite warenaustausch ist einfach wahnsinnig wichtig, um ein annehmbares lebensniveau aufrecht zu erhalten.</p>
<p><em>matthias (z&uuml;ndstoff):</em> das w&uuml;rde ich auf jeden fall so unterschreiben und dazu noch erg&auml;nzen, dass, wenn man sich zum beispiel konventionelle baumwoll-produkte anguckt, wahnsinnig viele pestizide verbraucht werden und dass im verh&auml;ltnis dazu der transport eine verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig kleine umweltbelastung ist. deshalb find ich es zum beispiel total wichtig, darauf zu achten, dass man m&ouml;glichst konsequent bio-baumwolle verarbeitet.</p>
<p><em><strong>im zweiten teil des interviews geht es dann unter anderem um greenwashing, bio-nahrungsmitel und und und.</strong></em></p>
<p>beide firmen bloggen &uuml;brigens (mit noch 6 weiteren) auf <a href="http://korrekte-klamotten.de">korrekte-klamotten.de</a>.</p>
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		<title>superpunk. reden &#252;ber hamburg, politik und so.</title>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 18:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[bernd begemann]]></category>
		<category><![CDATA[superpunk]]></category>

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		<description><![CDATA[vor&#252;bergehend nicht verf&#252;gbar&#8230; superpunk. die letzte etappe unseres kleinen geburtstags-interview-reigens. (interview von richard f&#252;r campusradio mainz)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-430" title="superpunk_ccfoecking_3" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/superpunk_ccfoecking_3.jpg" alt="" width="400" height="533" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>vor&uuml;bergehend nicht verf&uuml;gbar&#8230;</strong></p>
<p>superpunk. die letzte etappe unseres kleinen geburtstags-interview-reigens.</p>
<p>(interview von richard f&uuml;r campusradio mainz)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>bernd begemann. noch ein interview</title>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 15:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[bernd begemann]]></category>
		<category><![CDATA[peter maffay]]></category>
		<category><![CDATA[ricky shane]]></category>
		<category><![CDATA[silbermond]]></category>
		<category><![CDATA[xavier naidoo]]></category>

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		<description><![CDATA[vor&#252;bergehend nicht verf&#252;gbar&#8230; der begemann. im interview. &#252;ber schlager, fernsehen und musik. und so. (interview von marc und richard f&#252;r campusradio mainz)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-427" title="bernd begemann" src="http://bernd-begemann.de/mediashare/hq/65wm8ac0bvau9r7x661pvjzj1t9al8-org.jpg" alt="" width="400" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>vor&uuml;bergehend nicht verf&uuml;gbar&#8230;</strong></p>
<p>der begemann. im interview. &uuml;ber schlager, fernsehen und musik. und so.</p>
<p>(interview von marc und richard f&uuml;r campusradio mainz)</p>
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		<title>locas in love. interviewschnipsel</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2008/05/04/locas-in-love-interviewschnipsel/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 13:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[anajo]]></category>
		<category><![CDATA[karpatenhund]]></category>
		<category><![CDATA[locas in love]]></category>

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		<description><![CDATA[vor&#252;bergehend nicht verf&#252;gbar&#8230; part 3 des interview-tages. die locas in love. (interview von richard f&#252;r campusradio mainz, neu geschnitten von matze f&#252;r indiestreber.de)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-427" title="locas in love" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/locas-in-love-foto-2-72-dpi.jpg" alt="" width="400" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>vor&uuml;bergehend nicht verf&uuml;gbar&#8230;</strong></p>
<p>part 3 des interview-tages. die locas in love.</p>
<p>(interview von richard f&uuml;r campusradio mainz, neu geschnitten von matze f&uuml;r indiestreber.de)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>sternbuschweg. das interview. inklusive liebeserkl&#228;rung an berlin.</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2008/05/04/sternbuschweg-das-interview-inklusive-liebeserklarung-an-berlin/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 09:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[sternbuschweg]]></category>

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		<description><![CDATA[vor&#252;bergehend nicht verf&#252;gbar&#8230; weitere runden im frage- und antwort-spiel am mittwoch ab 14 Uhr beim campusradio mainz. (konzert hier, Interview: matze und richard f&#252;r campusradio mainz)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img src="http://www.indiestreber.de/sternbuschweg.jpg" alt="sternbuschweg-pressefoto" width="400" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>vor&uuml;bergehend nicht verf&uuml;gbar&#8230;</strong></p>
<p>weitere runden im frage- und antwort-spiel am mittwoch ab 14 Uhr beim campusradio mainz.</p>
<p>(konzert <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2008/04/20/mit-gitarrenwanden-im-bett/">hier</a>, Interview: matze und richard f&uuml;r campusradio mainz)</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2008/05/04/kristofer-astrom-audio-konzertbericht-gewurzt-mit-o-tonen/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 04:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[human bell]]></category>
		<category><![CDATA[kristofer åström]]></category>

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		<description><![CDATA[vor&#252;bergehend nicht verf&#252;gbar&#8230; &#8230; und hier findet ihr besagtes konzert (interview und bericht: matze f&#252;r campusradio mainz)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img src="http://userserve-ak.last.fm/serve/_/197520.jpg" alt="kristofer åstr&ouml;m" width="330" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>vor&uuml;bergehend nicht verf&uuml;gbar&#8230;</strong></p>
<p>&#8230; und <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2008/04/21/it-always-rains-in-southern-sweden-oder-so/">hier</a> findet ihr besagtes konzert</p>
<p>(interview und bericht: matze f&uuml;r <a href="http://www.campusradio.uni-mainz.de">campusradio mainz</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>aha effekt oder gefunden nicht gesucht</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 21:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jo</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[jung und unschuldig]]></category>
		<category><![CDATA[und so]]></category>
		<category><![CDATA[hadouken!]]></category>

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		<description><![CDATA[web 2.0 ist doch was manchmal auch was feines. zwar fragte ich mich nie, woher das zitat über die erklärung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>web 2.0 ist doch was manchmal auch was feines. zwar fragte ich mich nie, woher das zitat &uuml;ber die erkl&auml;rung der aussprache der band am ende des dritten titel im ihrem <a href="http://lads.myspace.com/music/musicplayer.swf?t=AUOlBFBCqW0LYzNc+99ldTZyhqXQ0CXojYyyvAdZi+GwxNFdJ9ggsKj2Ha4mY9mESh/9W8zWqqg1t+n8ZBQDsA==&amp;u=LTE=&amp;a=0&amp;d=ODg0MjU3NDleMTIwODg3NTI3Mw==">player</a> stammt, aber als ich <a href="http://www.youtube.com/rss/user/nmetv/videos.rss">mehr</a> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=z9ijd17jL9Q">oder</a> <a href="http://tinyurl.com/52h5wj">weniger zuf&auml;llig</a> <a href="http://youtube.com/watch?v=CODJvXOdkq8">nach 1:45</a> die aufl&ouml;sung h&ouml;rte, war der fall, den es nie gab, gel&ouml;st. zudem auch wieder was gelernt: die band is nich nur cool sondern <a href="http://youtube.com/watch?v=kgkupAsIJmI">auch unterhaltsam</a>. <em>ha, wer nich auf die links klickt wei&szlig; nich von wem die rede is, toll oder!?</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>im gespr&#228;ch mit: jeans team.</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 10:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matti</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[jeans team]]></category>
		<category><![CDATA[joseph von eichendorff]]></category>
		<category><![CDATA[peaches]]></category>
		<category><![CDATA[velvet underground]]></category>

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		<description><![CDATA[vor&#252;bergehend nicht verf&#252;gbar&#8230; weiter gehts in der indiestreber-interview-offensive. diesmal im angebot: die &#8220;techno-opas aus berlin&#8221;, jeans team. bekannt durch 90er jahre electro-klassiker wie &#8220;waffenladen &#8211; silber/gold&#8221; oder &#8220;keine melodien&#8221; (u.a zusammen mit peaches) wagten sich jeans team mit hits &#8220;oh bauer&#8221; in die indie-disco um 2007 mit dem album &#8220;kopf auf&#8221; und der darauf enthaltenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/jeans_team.jpg" alt="techno-opas im backstage" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>vor&uuml;bergehend nicht verf&uuml;gbar&#8230;</strong></p>
<p>weiter gehts in der indiestreber-interview-offensive. diesmal im angebot: die &#8220;techno-opas aus berlin&#8221;, <a href="http://www.myspace.com/jeansteam">jeans team.</a> bekannt durch 90er jahre electro-klassiker wie &#8220;waffenladen &#8211; silber/gold&#8221; oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yy711vsEEhs">&#8220;keine melodien&#8221;</a> (u.a zusammen mit <a href="http://www.peachesrocks.com/">peaches</a>) wagten sich jeans team mit hits <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RIxiaZCJpMo">&#8220;oh bauer&#8221;</a> in die indie-disco um 2007 mit dem album &#8220;kopf auf&#8221; und der darauf enthaltenen single <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hg1cmCwwaV0">&#8220;das zelt&#8221;</a> eine anarcho-vagabunden-hymne jenseits aller musikgenregrenzen zu erschaffen.<br />
<span id="more-368"></span><br />
im vergangenen jahr waren die jungs im erfurter centrum-club zu gast. wie es sich f&uuml;r &#8220;ordentlichen techno&#8221; geh&ouml;rt, gab es zu sp&auml;ter stunde (konzertbegin: 1 uhr nachts) ein jeans team live-set zwischen wahnsinn und velvet underground. in der zeit davor machten wir es uns mit franz und reimo im backstage gem&uuml;tlich, und erfuhren so einiges <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aus_dem_Leben_eines_Taugenichts">&#8220;aus dem leben zweier taugenichtse&#8221;</a></p>
<p>in dieser 15-min&uuml;tigen unterhaltung geht es um themen aus dem leben eines musikanten: anleitung zum schluffidasein, kopfzerbrechen &uuml;ber konsumzwang &#8211; kapitalismus &#8211; anarchie, reisetips europa, trendforschung: indietronics, exportgut nr. 1 aus deutschland: bier und techno, waffenl&auml;den in texas, der neue hit von und mit stereo total, und: wie sich jeans team f&uuml;r 270 mark und einen kuss ihren namen kauften.</p>
<p><em>interview jeans team, centrum club erfurt, (c) 2007, radio hsf</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/jphEOpdI2ao&amp;rel=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/jphEOpdI2ao&amp;rel=1" wmode="transparent"></embed></object></p>
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		<title>im gespr&#228;ch mit: nada surf.</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 11:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matti</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[chuck norris]]></category>
		<category><![CDATA[nada surf]]></category>

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		<description><![CDATA[vor&#252;bergehend nicht verf&#252;gbar&#8230; nada surf fans haben heute einen grund zu feiern: zum einen erscheint heute das f&#252;nfte studioalbum &#8220;lucky&#8221; der drei new yorker auf dem plattenmarkt &#8211; zum anderen erscheint auf indiestreber.de ein exklusives interview mit den jungs. matthew caws, daniel lorca und ira elliot stellen ihr neues album vor, plaudern von tourerlebnissen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img src="http://userserve-ak.last.fm/serve/_/92944.jpg" alt="nada surf" width="330" height="220" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>vor&uuml;bergehend nicht verf&uuml;gbar&#8230;</strong></p>
<p>nada surf fans haben heute einen grund zu feiern: zum einen erscheint heute das f&uuml;nfte studioalbum &#8220;lucky&#8221; der drei new yorker auf dem plattenmarkt &#8211; zum anderen erscheint auf indiestreber.de ein exklusives interview mit den jungs.</p>
<p>matthew caws, daniel lorca und ira elliot stellen ihr neues album vor, plaudern von tourerlebnissen und rei&szlig;en chuck-norris-witze. viel spa&szlig;!</p>
<p><em>interview nada surf, studio mdr sputnik, 10.01.08, (c) radio hsf</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>im gespr&#228;ch mit: kate mosh.</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2007/10/09/im-gesprach-mit-kate-mosh/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 11:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matti</dc:creator>
				<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[kate mosh]]></category>
		<category><![CDATA[sinnbus]]></category>

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		<description><![CDATA[vor&#252;bergehend nicht verf&#252;gbar&#8230; jetzt neu: indiestreber.de wird zum podcast! zumindest teil(-zeit)weise. auf jeden fall werden wir euch von nun an das ein oder andere interview mit gr&#246;&#223;en aus dem musikgesch&#228;ft (hoho!) pr&#228;sentieren. los gehts mit den netten kate mosh aus berlin, die uns etwas &#252;ber die arbeit in einem k&#252;nstlerkollektiv erz&#228;hlen, &#252;ber neue musikpublikationsformen fachsimpeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img src="http://userserve-ak.last.fm/serve/_/144791.jpg" alt="kate mosh" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>vor&uuml;bergehend nicht verf&uuml;gbar&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: left;"><em>jetzt neu:</em> indiestreber.de wird zum podcast! zumindest teil(-zeit)weise. auf jeden fall werden wir euch von nun an das ein oder andere interview mit gr&ouml;&szlig;en aus dem musikgesch&auml;ft (hoho!) pr&auml;sentieren.</p>
<p>los gehts mit den netten kate mosh aus berlin, die uns etwas &uuml;ber die arbeit in einem k&uuml;nstlerkollektiv erz&auml;hlen, &uuml;ber neue musikpublikationsformen fachsimpeln und &uuml;ber den begriff &#8220;indie&#8221; philosophieren. viel spa&szlig; damit.</p>
<p><em>interview kate mosh, BDclub ilmenau, 04.10.07, (c) radio hsf</em></p>
]]></content:encoded>
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