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	<title>indiestreber.de</title>
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	<description>independent. popkultur. und so.</description>
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		<title>indiestreber.de geht ins zweite kapitel</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 23:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[und so]]></category>

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		<description><![CDATA[unter der alten domain, nur das alte design ist umgezogen. die alten links dürften noch immer funktionieren, nur der alte rss-feed nicht. den gibt es jetzt unter neuer adresse. bitte ändert das entsprechend in euren feedreadern und schaut weiterhin regelmäßig vorbei &#8211; zum beispiel beim ersten beitrag beim neuen indiestreber.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>unter der alten domain, nur das alte design ist umgezogen. die alten links dürften noch immer funktionieren, nur der alte rss-feed nicht. den gibt es jetzt unter <a href="http://www.indiestreber.de/feed/">neuer adresse</a>.</p>
<p>bitte ändert das entsprechend in euren feedreadern und schaut weiterhin regelmäßig vorbei &#8211; zum beispiel beim <a href="http://www.indiestreber.de/2010/09/indiestreber-kapitel-2-back-to-school/">ersten </a>beitrag beim neuen indiestreber.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.indiestreber.de%2Fis_alt%2Findex.php%2F2010%2F09%2F01%2Findiestreber-de-geht-ins-zweite-kapitel%2F&amp;layout=standard&amp;&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>sorry</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 14:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[und so]]></category>

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		<description><![CDATA[wie unserem twitter- und facebook account ja schon zu entnehmen war, zieht indiestreber momentan um. deshalb gibt es noch kleine probleme, u.a. den schon bekannten sonderzeichen-bug. wir bitten das zu entschuldigen. der umzug an sich hat aber funktioniert, soviel kann ich schonmal sagen. die seite sollte nun auch schneller gehen als fr&#168;her. mittlerweile sollte alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wie unserem twitter- und facebook account ja schon zu entnehmen war, zieht indiestreber momentan um. deshalb gibt es noch kleine probleme, u.a. den schon bekannten sonderzeichen-bug. wir bitten das zu entschuldigen.</p>
<p><strike>der umzug an sich hat aber funktioniert, soviel kann ich schonmal sagen. die seite sollte nun auch schneller gehen als fr&uml;her.</strike></p>
<p>mittlerweile sollte alles wieder soweit funktionieren. kleinere aussetzer können aber in den nächsten stunden/tagen auftreten.</p>
<p>ach ja, der umzug ist übrigens der erste schritt auf dem weg zum neuen indiestreber. ab dem 1. September wird diese Seite nämlich nicht mehr so sein wie bisher. mehr aber dann.</p>
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		<title>Eine verrückte  neue All-Star-band aus Hamburg namens &#8220;Ludger&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 11:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der myspace seite der neu formierten band ist alse genrebezeichung einzig und allein das prägnante wörtchen &#8220;punk&#8221; vermerkt. wie sollte man es auch anders nennen, wenn keiner der vier musiker an seinem angestammten instrument agiert? bei ludger findet man sergej &#8220;säge&#8221; halosin &#8211; gitarrist und keyboarder bei juri gagarin &#8211; am schlagzeug, kevin hamann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/Ludger.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4894" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/Ludger-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Auf der myspace seite der neu formierten band ist alse genrebezeichung einzig und allein das prägnante wörtchen &#8220;punk&#8221; vermerkt. wie sollte man es auch anders nennen, wenn keiner der vier musiker an seinem angestammten instrument agiert? bei ludger findet man sergej &#8220;säge&#8221; halosin &#8211; gitarrist und keyboarder bei juri gagarin &#8211; am schlagzeug, kevin hamann &#8211; sänger und gitarrist bei clickclickdecker &#8211; am bass, rasmus engler &#8211; schlagzeuger bei herrenmagazin und gary &#8211; an der gitarre und jörg fuchs &#8211; bassist der inzwischen aufgelösten peters &#8211; als sänger und texter.</p>
<p>in kombination ergibt das eine charmant-chaotische melange-à-quatre. die drei songs auf der <a href="http://http://www.myspace.com/547757995">myspace seite der band </a>erinnern in ihren prolligsten momenten (&#8220;ein deutscher traum&#8221;) &#8211; vor allem aufgrund von stimmlichen ähnlichkeiten &#8211; an die kassierer. aufgrund des bierseligen augenzwinkerns lässt sich aber auch ein knochenfabrik-vergleich nicht von der hand weisen. &#8220;ameisenstaat&#8221; von knochenfabrik ist eines der legendärsten deutschsprachigen punk-album. es könnte gut sein, dass auch ludger ein solches aufgenommen haben. es könnte aber auch sein, dass das ganze völlig in die hose geht.</p>
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		<title>Elsinore &#8211; Yes Yes Yes. Angekommen.</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 17:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[platten]]></category>
		<category><![CDATA[elsinore]]></category>
		<category><![CDATA[ryan groff]]></category>

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		<description><![CDATA[Landlocked by Elsinore Jahrelang bezeichnete sich Elsinore als &#8220;Band in Transition&#8221;. Vier Jahre hat es gedauert vom Debutalbum bis zum zweiten Werk, dem gerade erschienenen Yes Yes Yes. Vier Jahre, in denen sich ihre Musik stetig verändert hat. So konnte man viele Stücke im Laufe der Jahre schon hören; The General war schon 2008 einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="400" height="100" ><param name="movie" value="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer.swf/album=214484481/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" /><param name="quality" value="high" /><param name="allowScriptAccess" value="never" /><param name="allowNetworking" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><embed src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer.swf/album=214484481/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" width="400" height="100" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" quality=high allowScriptAccess=never allowNetworking=always wmode=transparent bgcolor=#FFFFFF ></embed><noembed><a href="http://elsinoreparasol.bandcamp.com/album/yes-yes-yes">Landlocked by Elsinore</a></noembed></object></p>
<p>Jahrelang bezeichnete sich Elsinore als &#8220;Band in Transition&#8221;. Vier Jahre hat es gedauert vom Debutalbum bis zum zweiten Werk, dem gerade erschienenen <em>Yes Yes Yes</em>. Vier Jahre, in denen sich ihre Musik stetig verändert hat. So konnte man viele Stücke im Laufe der Jahre schon hören; <em>The General</em> war schon <a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2008/09/16/elsinore-doppelbeschuss-mit-unterbrechung/">2008</a> einer meiner Songs des Sommers. Die Version von damals unterscheidet sich nicht einmal wirklich von der Albumversion &#8211; aber mal ehrlich, was hätte man an dem Lied auch groß verändern sollen?<span id="more-4884"></span></p>
<p>Anderen Songs, die ebenfalls schon vorher bekannt waren, tat eine Überarbeitung auch viel besser: <em>Lines</em> war als <a href="http://elsinoreparasol.bandcamp.com/track/lines-2">Ryan Groff-Solostück</a> schon gut, in der geradezu Orchestralen Orchesterversion ist es der beste Song des Albums, einer der besten Songs des Jahres bisher. Überhaupt ist in ihm die Richtung mit am besten zu erkennen, die die Band aus Champaign, IL mit diesem Album eingeschlagen hat: Weg vom leichten Indie-Gitarrenpop mit leichten Folk- und Country-Einflüssen, hin zu &#8220;großem&#8221; Pop mit vollem Sound und dem nötigen Mut zum Pathos. Zwar stand ihnen auch ersteres gut &#8211; <em><a href="http://www.indiestreber.de/index.php/2009/07/17/elsinore-nothing-for-design-country-pop/">Nothing for Design</a></em> ist immernoch eine großartige Platte &#8211; aber mit dem neuen Sound schaffen sie das, was kaum jemand schafft: Sie entwickeln sich weiter, emanzipieren sich von ihrer eigenen ersten Platte, fangen noch einmal von vorne an und veröffentlichen eine tolle Platte.</p>
<p>Schon seit der Veröffentlichung ihrer <em>Chemicals EP</em> steht nichts mehr von &#8220;Band in Transition&#8221; auf ihrer <a href="http://www.myspace.com/elsinoremusic">myspace</a>-Seite. Elsinore, so scheint es, sind angekommen. Mit Pauken und Trompeten.</p>
<p>Ach ja: Die Songs, die vorher noch nicht bekannt waren, sind fast alle ebenfalls großartig.</p>
<p><em>Elsinore &#8211; Yes Yes Yes (2010, Parasol, Digital über <a href="http://elsinoreparasol.bandcamp.com">Bandcamp</a>)</em></p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/elsinore.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/elsinore.jpg" alt="" title="elsinore" width="400" height="258" class="alignnone size-full wp-image-4885" /></a></p>
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		</item>
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		<title>peer/locas in love. neues von der guten seite des indiepop.</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2010/08/24/peerlocas-in-love-neues-von-der-guten-seite-des-indiepop/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 17:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz]]></category>

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		<description><![CDATA[PEER &#8211; Schutzraum Locas In Love &#8211; Die Apokalypse (Live in New England) Gleich zwei mal neues aus dem deutschen Indiepop-Betrieb: Erstens veröffentlicht Peer, dem einen oder anderen als Moderator des einzig wahren deutschen Podcasts Undertube oder als Sänger der Indiepop-Kapelle (Le) Mobilé bekannt, sein erstes Solo-Album. Wobei sowohl &#8220;erstes&#8221; als auch &#8220;Soloalbum&#8221; nicht ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="250"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3eDYVejaLgc&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xd0d0d0&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/3eDYVejaLgc&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xd0d0d0&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="250"></embed></object></p>
<p><em>PEER &#8211; Schutzraum</em></p>
<p><object width="425" height="320"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/du4tv-RQEBE?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/du4tv-RQEBE?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="320"></embed></object></p>
<p><em>Locas In Love &#8211; Die Apokalypse (Live in New England)</em></p>
<p><span id="more-4880"></span>Gleich zwei mal neues aus dem deutschen Indiepop-Betrieb:</p>
<p>Erstens veröffentlicht Peer, dem einen oder anderen als Moderator des einzig wahren deutschen Podcasts Undertube oder als Sänger der Indiepop-Kapelle (Le) Mobilé bekannt, sein erstes Solo-Album. Wobei sowohl &#8220;erstes&#8221; als auch &#8220;Soloalbum&#8221; nicht ganz die Wahrheit trifft. Zum einen hat er nämlich mit &#8220;Lieder um sie ans Ende eines Mixtapes zu machen&#8221; zumindest der Anzahl der Songs nach schon ein Album herausgebracht, und zum anderen ist er nicht wirklich Solo, sondern mit seiner Peer-Band unterwegs. Dazu gehören neben ihm als Sänger Mitglieder von Ampl:tude, Sumo und The Grand Coulee und Marv von Hund am Strand.</p>
<p>Nichtsdestoweniger freue ich mich jetzt schon auf den 15.10., wenn <em>Wir sind Peer</em> auf Sitzer erscheinen soll. Zumal die zwei Songs (darunter <em>Schutzraum</em>, siehe oben), die man auf <a href="http://www.peerband.de/">seiner Seite</a> im Tausch gegen die eigene Email-Adresse bekommt, schon einmal sehr vielversprechend sind.</p>
<p>Auf Tour geht es natürlich auch, bisher sind aber erst <a href="http://www.peerband.de/konzerte/">drei Gigs</a> fest.</p>
<p><em>Peer &#8211; Wir sind Peer (ab 15.10.2010, Sitzer Records/Broken Silence)</em></p>
<p>Ebenfalls bei Sitzer veröffentlichen ja die Locas in Love. Deren drittes reguläres Album lässt zwar noch auf sich warten, dafür führen sie ihre ersten beiden im Herbst auf. Und zwar komplett, in voller Länge und richtiger Reihenfolge. Das ganze unter dem Titel &#8220;Two Originals Of&#8230;&#8221;</p>
<blockquote><p>Die Serie &#8216;Two Originals Of&#8230;&#8217; ist die Ursuppe von dem, was man &#8216;Katalogmarketing&#8217; nennt. Dabei wurden zwei Alben von, sagen wir Neil Young, Van Morrison o.ä. als Doppel-LP zusammengefasst und zum Vorzugspreis angeboten.<br />
Locas In Love übertragen das Konzept nun aufs Livekonzert und spielen an einem Abend zwei Konzerte, bei denen jeweils ihr Debutalbum &#8216;What Matters Is The Poem&#8217; und das zweite, der Überraschungshit &#8216;Saurus&#8217;, in Gänze von Anfang bis Ende aufgeführt werden. (<a href="http://www.locasinlove.de/">Locas-Homepage</a>)</p></blockquote>
<p>Natürlich gibt es dort auch Songs vom neuen, noch unbenannten Album zu hören. Hier die bisher bestätigten Termine:</p>
<ul>
<li>15.10.2010 Leipzig, Werk II</li>
<li>16.10.2010 Dortmund, Sissikingkong</li>
<li>21.10.2010 Hamburg, Übel &#038; Gefährlich</li>
<li>23.10.2010 Frankfurt/M, Das Bett</li>
<li>24.10.2010 Köln, Filmhaus</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Post – Ein Song #172. Neues von alten Bekannten.</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2010/08/23/ein-post-%e2%80%93-ein-song-172-neues-von-alten-bekannten/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 16:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[ein post - ein song]]></category>
		<category><![CDATA[the thermals]]></category>

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		<description><![CDATA[Die fleißigen Power-Pop-Schrammel-Helden The Thermals bringen am 10. September ihr neues Album &#8220;Personal Life&#8221; heraus. Als Appetitanreger gibt es jetzt schonmal eine Single mit dazugehörigem Video. Und das trifft sich gerade ausgesprochen gut, denn wenn es eine Band gibt, die einem auch noch den verregnetsten Sommer retten kann, dann ja wohl The Thermals. The Thermals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die fleißigen Power-Pop-Schrammel-Helden The Thermals bringen am 10. September ihr neues Album &#8220;Personal Life&#8221; heraus. Als Appetitanreger gibt es jetzt schonmal eine Single mit dazugehörigem Video. Und das trifft sich gerade ausgesprochen gut, denn wenn es eine Band gibt, die einem auch noch den verregnetsten Sommer retten kann, dann ja wohl The Thermals.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/AOLC9gELguQ&#038;fs=1" width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AOLC9gELguQ&#038;fs=1" /><param name="FlashVars" value="playerMode=embedded"/><param name="wmode" value="transparent"/></object></p>
<p><em>The Thermals &#8211; I Don&#8217;t Believe You</em></p>
<p>Bei <a href="http://pitchfork.com/news/39297-new-thermals-i-dont-believe-you/">Pitchfork</a> gibt es den Song übrigens auch zum kostenlosen Download.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.indiestreber.de%2Fis_alt%2Findex.php%2F2010%2F08%2F23%2Fein-post-%25e2%2580%2593-ein-song-172-neues-von-alten-bekannten%2F&amp;layout=standard&amp;&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ou est le swimming pool: sänger begeht selbstmord.</title>
		<link>http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2010/08/21/ou-est-le-swimming-pool-sanger-begeht-selbstmord/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 00:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ric.</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz]]></category>

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		<description><![CDATA[medienberichten zufolge hat sich charles haddon, der sänger von ou est le swimming pool, nach dem auftritt der band auf dem pukkelpop-festival in belgien umgebracht. er soll sich von einem pfeiler auf den künstlerparkplatz gestürzt haben. bis jetzt liegt keine offizielle bestätigung von seiten des festivals oder der band vor. ou est le swimming pool [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>medienberichten zufolge hat sich charles haddon, der sänger von ou est le swimming pool, nach dem auftritt der band auf dem pukkelpop-festival in belgien umgebracht. er soll sich von einem pfeiler auf den künstlerparkplatz gestürzt haben. bis jetzt liegt keine offizielle bestätigung von seiten des festivals oder der band vor.</p>
<p>ou est le swimming pool sollten heute auf dem frequency-festival auftreten, für den herbst waren konzerte u.a. in australien, großbritannien und deutschland geplant. die band hat bisher drei singles veröffentlicht, ihr debutalbum <span style="text-decoration: line-through;"><em>christ died for our synths</em></span><em> </em><em>the golden years </em><sup><a href="http://www.indiestreber.de/is_alt/index.php/2010/08/21/ou-est-le-swimming-pool-sanger-begeht-selbstmord/#footnote_0_4864" id="identifier_0_4864" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="anscheinend wurde der eigentlich vorgesehene albumtitel christ died for our synths fallengelassen und durch the golden years ersetzt">1</a></sup> soll(te) im oktober herauskommen.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_4864" class="footnote">anscheinend wurde der eigentlich vorgesehene albumtitel <em>christ died for our synths </em>fallengelassen und durch <em>the golden years</em> ersetzt</li></ol><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.indiestreber.de%2Fis_alt%2Findex.php%2F2010%2F08%2F21%2Fou-est-le-swimming-pool-sanger-begeht-selbstmord%2F&amp;layout=standard&amp;&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:30px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Omas Teich Festival 2010: Bauernhofatmosphäre und mittendrin zwei blutjunge Belgier, die den Rock&#8217;n&#039;Roll neu erfinden!</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivalsommer 2010]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_0359.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_0359-266x400.jpg" alt="" width="199,5" height="300" align="left" /></a>mainz und aurich in ostfriesland sind 780 kilometer voneinander entfernt (wenn man über hamburg fährt). wer diese strecke auf sich nimmt, muss entweder die letzten gehirnzellen großzügig seinem lieblingsfriseur geschenkt haben oder aber felsenfest vom line-up des diesjährigen omas teich festivals überzeugt sein. natürlich sorgten nada surf, kettcar und biffy clyro dafür, dass das letzte juliwochenende rot im kalender markiert wurde. zu einer richtig runden sache wurde das wochenende jedoch erst duch omas baumarkt (in dem von gummistiefeln bis zelten keine wünsche offen blieben), durch die vom blueprint fanzine präsentierte &#8220;omas gute stube&#8221; (wo bands für fans kochten) und vor allem duch die auftritte der vermeintlich kleineren bands wie trip fontaine, hellsongs oder black box revelation.</p>
<p>Bild: © Jessika Wollstein von <a href="http://www.festival-kritiker.de/">festival-kritiker.de</a></p>
<p><span id="more-4727"></span></p>
<p style="text-align: center">Freitag, 30. Juli:</p>
<p>&#8220;mindestens in 1000 jahren&#8221; machte <strong>frittenbude </strong>zur wohl bekanntesten audiolith band. an diesem tag wurden die bayerischen dauer-wach-musiker den geschürten Erwartungen allerdings keineswegs gerecht. Der viel zu dünne Sound auf der Mainstage, die Frittenbude-untypische Uhrzeit von 17:30 Uhr und die für mich überschrittene Grenze zwischen Lässigkeit und Lustlosigkeit machten den Auftritt zu einer einzigen Enttäuschung.</p>
<p>dafür holten <strong>captain planet</strong> auf der zeltbühne direkt im Anschluss all das nach, was Frittenbude vermissen ließen: Energie, einen absolut druckvollen Sound, Spaß am Spielen und sensationell gute Texte, die reihenweise mit der faust in der luft mitgeschrien wurden.</p>
<p>auf der mainstage wurden für den restlichen abend die ganz großen namen aufgefahren: biffy clyro, nada surf und kettcar.</p>
<p>klar, <strong>biffy clyro</strong> gehören inzwischen zweifelsohne auf die großen festivalbühnen dieser welt. trotzdem ließ mich der gedanke nicht los, das konzert hätte wohlmöglich im zelt mehr spaß gemacht. in einem zelt, in dem man jeden einzelnen schweißtropfen der musiker hätte bestaunen können. die drei tättowierten schotten legten sich nämlich wirklich ins zeug und schleuderten eine hymne nach der nächsten auf das nach hymnen lechzende publikum ab. songs wie &#8220;who&#8217;s gotta match&#8221;, &#8220;the captain&#8221; oder &#8220;bubbles&#8221; verloren jedoch viel von ihrer kraft und magie, bevor sie in den ohren der zuschauer ankamen.</p>
<p>bei <strong>nada surf</strong> gab es dann keine bedenken mehr. da war alles richtig. die richtige band, die richtige songauswahl, die richtige uhrzeit, der richtige sound! &#8220;always love&#8221;, &#8220;blankest year&#8221;, &#8220;popular&#8221;&#8230; zum dahinschmelzen. dazu der ein oder andere coversong ihres aktuellen albums &#8220;if a had a hi-fi&#8221;. einer davon ist &#8220;enjoy the silence&#8221;. jede andere band hätte man verteufelt, dieses lied zu covern. aber bassist daniel lorca erklärte mir im interview glaubhaft, dass er das lied vor den aufnahmen überhaupt nicht kannte. außerdem klingt es letztlich überhaupt nicht mehr nach depeche mode sondern einfach unverwechselbar nach nada surf. mein lieblingszeltplatznachbar henry: &#8220;wetten, über die hälfte der leute hier bekommt überhaupt nicht mit,  dass das gerade ein depeche mode coversong war?&#8221;. genauso wie er nach dem song &#8220;fruit fly&#8221; meinte: &#8220;wie schade, dass kaum einer zu schätzen weiß, dass nada surf  nicht über diese o8/15 popsong-themen schreiben, sondern zum beispiel über fruchtfliegen.&#8221;</p>
<p>der abschluss der mainstage bands war dann ein besonders emotionaler. <strong>kettcar</strong> verabschiedeten sich von schlagzeuger und gründungsmitglied frank tirado-rosales. während die band sich routiniert durch die hits ihrer drei alben spielte, prangten groß und leuchtend dahinter die worte &#8220;danke frank&#8221;. der so schüchtern und ruhig wirkende schlagzeuger, der schon anfang der 90er jahre mit marcus wiebusch zusammen bei &#8230;but alive spielte, genoss dieses konzert sichtlich, bedankte sich artig beim publikum und ließ sich von jedem einzelnen mitglied der anwesenden grand hotel van cleef großfamilie herzlich umarmen.</p>
<p>ein mitglied dieser angesprochenen familie ist audiolith-kopf und krawallherd lars lewerenz, der das rege treiben auf der bühne gekonnt dafür nutzte, den audiolith pferdemarkt im zelt anzukündigen. doch bevor die audiolith rave-ekstase mit <strong>das audiolith, ira atari &amp; rampue, krink und ja!kob</strong> das elektroaffine publikum bis in die frühen morgenstunden beschallte, erlebte omas teich festival für viele den absoluten höhepunkt des wochenendes: den auftritt von <strong>the black box revelation. </strong></p>
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<p>am frühen abend wirkten die beiden jungen belgier beim interview zwar freundlich aber träge und alles andere als motiviert.  was sich dann aber kurz vor mitternacht im prall gefüllten zelt während des konzertes der beiden abspielte, hatte fast schon etwas magisches. das konzert von black box revelation haute nicht nur mich absolut aus den socken. manch einer fühlte sich an die ersten konzerte von black rebel motorcycle club zurück erinnert. sollten es tatsächlich zwei blutjunge belgier sein, die hunderten jungen menschen (inklusive mir) den rock&#8217;n'roll erklären? jan paternoster spielte riffs, die die kinnladen der zuschauer mit der schwerkraft bekannt machten und setzte sich dabei derart lässig in szene, als wäre es die einfachste sache der welt. keith richards wäre stolz auf ihn gewesen. gleichzeitig prügelte der 19jährige dries van dijck muppet-show-artig auf seine fälle ein. das publikum bedankte sich, in dem es während des gesamten auftritts wild hin und her schwappte, so dass einem zwischenzeitlich angst und bange um den zustand des hölzernen zeltbodens sein musste.</p>
<p>Aber auch die beiden vorangehenden Zeltbands &#8211; <strong>Hellsongs</strong> und <strong>Long Distance Calling</strong> &#8211; hinterließen einen bleibenden Eindruck. dem long distance calling auftritt konnte ich leider aufgrund von interviewverpflichtungen nicht beiwohnen. die instrumental-band soll allerdings mit dem dichtesten und besten sound des wochenendes beeindruckt haben. hellsongs beeindruckten einmal mehr mit ihren leisen interpretationen vieler lauter metal songs, bei denen nicht mitgeklatscht sondern mitgeschnipst wurde. egal wie böse die originale sind, slayers &#8220;seasons in the abyss&#8221; oder iron maidens &#8220;the evil that men do&#8221; zum beispiel, Sängerin Siri Bergnéhr überzog alles mit einer rosaroten Zuckerwatte.</p>
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<p style="text-align: center">Samstag, 31. Juli:</p>
<p style="text-align: left">wer nach einer durchtanzten audiolith nacht schon gegen mittag dazu fähig war, sich aus seinem zelt zu schälen, sollte dies nicht bereuen. auf anweisung vieler freunde stand ich pünktlich zu <strong>alias caylon</strong> vor der bühne. der auftritt der band aus flensburg unterschied sich in der qualität dann überraschend wenig von einer band wie biffy clyro. die jungs mögen jünger sein, weniger tättowiert, weniger exhibitionistisch veranlagt, weniger schottisch aber die dargebotenen songs hielten jeden vergleich statt. mit &#8220;high time&#8221; hat die band sogar einen waschechten hit.</p>
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<p>danach spielte die brachialste band des festivals: <strong>dioramic</strong>. ein trio aus kaiserslautern, dass ich zum letzten mal vor fünf jahren live sah. damals war schlagzeuger anton 15. inzwichen ist er 20 und trommelt immernoch wie ein junger gott. natürlich ist es nachvollziehbar, dass festivalbesuchter, die von kettcar, nada surf oder friska viljor angelockt wurden, mit double-bass, riffgewittern und brutalo-geschrei eher wenig anfangen können. dementsprechend leer wann dann leider auch der bereich unmittelbar vor der bühne. die mutigen oder neugierigen, die dieser gähnenden leere entgegen wirkten, konnten sich aber von den technisch überragenden und filigranen fingerfertigkeiten der drei jungs von dioramic überzeugen. wenn metal, dann gern so!</p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_9464.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_9464-266x400.jpg" alt="" width="199,5" height="300" align="left" /></a> Dass ich mir anschließend <strong>Beat! Beat! Beat!</strong> und <strong>Antitainment</strong> durch die Lappen gehen ließ, bereue ich inzwischen. Noch mehr bereue ich, dass ich <strong>Trip Fontaine</strong>, die ehemaligen Labelkollegen von Alias Caylon, nur drei Lieder lang gesehen habe, weil ich parallel ein Interview mit Tim Neuhaus für Campusradio Mainz geführt habe. Denn das, was ich sah, war spitzenmäßige Unterhaltung. Fröhliches Instrumententauschen und Songs, die an &#8230;Trail Of Dead erinnern. Ich war begeistert und unzählige andere Festivalbesucher waren es auch. In welche Unterhaltung man sein Ohr auch warf, Trip Fontaine kamen großartig weg und sind in Deutschland anscheinend gerade so etwas wie die Band der Stunde. Man darf sich auf jeden Fall auf das mitte oktober erscheinende dritte album der rodgauer freuen.</p>
<p>Es schloss sich der Auftritt der mir bis dahin unbekannten <strong>Tusq</strong> im Zelt an. Wenn man so will, Eine Art deutsche All-Star-Band, die ihr Debütalbum zwar aufgenommen (in Finnland!) aber noch nicht veröffentlicht hat. Bass: Paul Konopacka von Herrenmagazin. Schlagzeug: Holger Lüken, alteingesässener Ostfriese von The Coalfield. Gitarre: Uli Sauer von Schrottgrenze. An vorderster Front: Uli Breitbach von den D-Sailors mit einem Instrument, das weniger Rock&#8217;n'Roll nicht sein könnte: ein Akkordeon! Mir schwante böses. Umso überraschter war ich von dem Auftritt. Man merkte der Band nicht an, dass sie erst 10 Auftritte absolviert hat. Routiniert spielten die vier sich durch breitwandige und atmosphärische Songs zwischen Shoegaze und Indie, die das sechsteilige Video-Studiotagebuch auf der <a href="http://www.myspace.com/tusq">Myspace-Seite der Band</a> unterlegen.</p>
<p>Auch von <strong>Scumbucket</strong> erwartete ich ehrlich gesagt keine Höchstleistungen. Aber die Art und Weise wie Blackmail-Kopf Kurt Ebelhäuser die Riffs aus seiner Gitarre kitzelte beeindruckte dann doch. Während des Auftritts ging dann einer der wenigen Schauer des Wochenendes auf die Festivalbesucher nieder. Das störte allerdings überhaupt nicht. in diesem einen moment gab es nichts schöneres als zu &#8220;Staring At The Skies&#8221; im Regen zu tanzen.</p>
<p>Danach löste <strong>Tim Neuhaus</strong> mit seiner dreiköpfigen Band das Versprechen ein, der Festivalatmosphäre zu Liebe lauter zu sein als man das von ihm und seinen Songs erwarten konnte. Wer den Auftritt genossen hat, wird wahrscheinlich auch viel Freude am Band-Album von Tim Neuhaus finden, das demnächst beim Grand Hotel van Cleef erscheinen wird.</p>
<p>Hatte es kurz vorher bei Scumbucket noch ordentlich geregnet, ergoss sich bei den alten Ska-Hasen von den <strong>Busters</strong> schon wieder die Sonne über das gelände. ich persönlich bin allerdings eher Ska-Hasser als Ska-Hase und konnte mich deshalb &#8211; so sehr ich es auch versuchte &#8211; auch wenig bis gar nicht mit dieser blechgeblasenen Off-Beat-Fröhlichkeit anfreunden. stattdessen zählte ich die sekunden bis zum <strong>Picturebooks</strong>-Auftritt runter. Die dreiköpfige Band aus Gütersloh legte los wie die Feuerwehr und fuhr alle Kaliber auf (inklusive Soundverstärkung vom an der Bühnenseite sitzenden Manager und Vater Claus Grabke). Im Prinzip war es ein ähnliches Konzert wie bei Black Box Revelation am Vorabend, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass zu meiner Verwunderung der Funke nicht recht aufs Publikum überspringen wollte.</p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_9808.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_9808-266x400.jpg" alt="" width="199,5" height="300" align="left" /></a> <a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_98041.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/IMG_98041-266x400.jpg" alt="" width="199,5" height="300" align="right" /></a></p>
<p>Das Pflichtprogramm war damit erfüllt. Ich hatte alles Bands gesehen, die mir lieb und teuer waren. Es folgte die Kür. deren erster teil zeigte sich in form von <strong>Friska Viljor</strong> im strahlendsten festivalsonnenschein. fazit: bärtigen schweden mit ukulelen seh ich zehnmal lieber bei der guten lauen zu als anzugträgern mit trompeten. Ich weiß nicht, ob außer mir noch jemanden jemals der Gedanke gekommen ist.</p>
<p>Mit <strong>Jupiter Jones</strong> hielt ich es nicht lange im zelt aus, was aber gar nicht unbedingt am auftritt der Pathos-Punker mit Joe Cocker-Stimme lag. mir war im dichtgedrängten zelt einfach nicht nach kuscheln zumute. Die Veranstalter hätten gut daran getan, Jupiter Jones auf der großen Festivalbühne spielen zu lassen und stattdessen zum Beispiel Frittenbude ins Zelt zu verlegen. Ansonsten kann man den organisatoren line up-technisch keinen Vorwurf machen. Selten stieß ich bei so einem festival auf eine derartig hohe musikalische Qualitätsdichte.</p>
<p>johnossi und fettes brot boten dann einen würdigen abschluss dieses schönen ostfriesischen festivalwochenendes. <strong>Johnossi</strong> waren aber leider ein typischer Fall von &#8220;Band gibt auf der Bühne alles, Publikum macht nicht mit&#8221;. Eine Spitzenszene innerhalb des einstündigen Programms der Band war der Curt Cobain-Gedächtnissprung des Sängers und Gitarristen John Engelbert auf das Schlagzeug seines Bandkollegen Oskar Bonde (siehe Bild oben). Das war ganz großer Sport!</p>
<p>über <strong>fettes brot</strong> kann man ja sagen und denken was man will. eine vernünftige festivalshow haben die hamburger bis jetzt aber noch immer hinbekommen. davon hatte anscheinend auch jeder einzelne festivalbesucher gehört und die bühne auf der die brote tanzten und rappten kurzerhand zum persönlichen mekka erkoren. alle waren sie aus ihren löchern gekrochen, um die alten und neuen hits von &#8220;jein&#8221; bis &#8220;bettina&#8221; tanzend und drängelnd zu genießen. die drei wortgewandten hamburger hatten ihre helle freude an so viel geballter aufmerksamkeit und ließen sich nicht mal durch auf sie gerichtete laserpointer aus der fassung bringen. stattdessen nahmen sie die unangenehme beleuchtung zum anlass, einen spontanen neuen hit zu basteln. &#8220;buh laserdinger buh&#8221; hatten viele festivalbesucher noch lange im ohr.bei youtube gibt es unzählige verwackelte versionen des songs zu sehen. verwackelt deshalb, weil der song frenetisch gefeiert wurde. ein beispiel:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/dr3KePeZpt8&amp;feature=related&#038;fs=1" width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dr3KePeZpt8&amp;feature=related&#038;fs=1" /><param name="FlashVars" value="playerMode=embedded"/><param name="wmode" value="transparent"/></object></p>
<p>wer dann noch kraft in den beinen hatte, konnte sich <strong>supershirt</strong> als allerletzte band im zelt ansehen. ich tat es nicht und war auch ohne supershirt glücklich und zufrieden, 780 km für dieses Festival im nordwestlichsten Zipfel deutschlands zurück gelegt zu haben.</p>
<p>Die vier tollen Bilder sind übrigens von: <span style="font-size: x-small">© Jessika Wollstein von <a href="http://www.festival-kritiker.de">festival-kritiker.de</a>. vielen dank dafür!<br />
</span></p>
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		<title>Herrenmagazin &#8211; Das wird alles einmal dir gehören. Ein sensationeller Nachfolger eines Lieblingsalbums.</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 07:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[platten]]></category>
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		<description><![CDATA[In den Jahren 2005 bis 2008 war es für mich unvorstellbar, dass mich je ein deutschsprachiger Text mehr berühren könnte als die Kettcar-Texte von Marcus Wiebusch. In dieser Zeit nahm ich jede sich bietende Gelegenheit wahr, Texte wie „Im Taxi weinen“ oder „Ich danke der Academy“ auf den dazugehörigen Konzerten lauthals mitzusingen. Am 4. Mai [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/Herrenmagazin-Das-wird-alles-einmal-dir-gehören1.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/Herrenmagazin-Das-wird-alles-einmal-dir-gehören1.jpg" alt="" width="180" height="180" align="left" /></a>In den Jahren 2005 bis 2008 war es für mich unvorstellbar, dass mich je ein deutschsprachiger Text mehr berühren könnte als die Kettcar-Texte von Marcus Wiebusch. In dieser Zeit nahm ich jede sich bietende Gelegenheit wahr, Texte wie „Im Taxi weinen“ oder „Ich danke der Academy“ auf den dazugehörigen Konzerten lauthals mitzusingen. Am 4. Mai 2008 in Braunschweig zum Beispiel. Die Supportband damals: Herrenmagazin.</p>
<p>Inzwischen hat sich das Blatt gewendet. Ein erstes Kennenlernen mit Chili Con Carne im Hamburger „Nachtasyl“, der umjubelte Auftritt vor Kettcar, ein Release-Konzert bei „Michelle-Records“ und das zugehörige Album „Atzelgift“ schafften es tatsächlich, Marcus Wiebusch und Kettcar nicht nur zu verdrängen sondern nahezu vergessen zu machen. Besaß Kettcars Auftritt bei Omas Teich Festival bei mir allein nostalgischen Wert, bleibt jedes neue Lied der Kapelle Herrenmagazin aus Hamburg bei mir inzwischen für immer unauslöschbar im Ohr hängen.</p>
<p><span id="more-4805"></span></p>
<p>Torsten Otto und „König Wilhelmsburg“ heißen die beiden markantesten Neuerungen auf dem zweiten Herrenmagazin Album &#8220;Das wird alles einmal dir gehören.&#8221;</p>
<p>Torsten Otto ist der neue Produzent. Genau wie Muff Potter auf ihrem Abschiedsalbum „Gute Aussicht“ ließ er auch die vier Herren Magazin ihr Album live einspielen. Dies sorgt für das ein oder andere musikalische Eselsohr, wahlweise auch für den einen oder anderen musikalischen Kaffeefleck. Bringt aber im Vergleich zum von Delbos Tobias Siebert hochwertig produzierten „Atzelgift“ den Vorteil mit, dass die Songs auf der Bühne um einiges leichter zu reproduzieren sein werden.</p>
<p>„König Wilhemsburg“ (so wird er auf <a href="http://www.herrenmusik.de">der tollen wiederbelebten Herrenmagazin Homepage</a> genannt) ist der neue Gitarrist. Der Sänger der nicht mehr existenten Peters ersetzte im letzten Jahr Gründungsmitglied Philipp Wildfang. „Er ist arrogant, fährt Mercedes A-Klasse, redet zu viel und manchmal auch einfach eine stabile Schulter und Vaterfigur für die gestrandeten Seelen dieser Band, wenn er nicht gerade masslos trinkt oder meckert.“ so wird der bandneuling auf der entsprechenden facebook-seite beschrieben.</p>
<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/herrenmagazin.jpg"><img align="left" src="http://www.indiestreber.de/wp-content/herrenmagazin.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a> Die Songs selber geben zu eintausend Prozent wieder, was Herrenmagazin ausmacht. Das sind intelligente, emotionale und eingängige Indierock-Hymnen, die bei mir Assoziationen zu den frühen Jimmy Eat World, Alkaline Trio oder Muff Potter erzeugen. Der mir in Musikhörerfahrung überlegene Münchener Autor <a href="http://www.herrenmusik.de/?page=band">Michael Sailer</a> wirft auch Blumfeld, die Smiths, The Fall, Placebo oder Ton Steine Scherben in den übergroßen Topf der vergleichbaren Bands. Was dann wohl bedeutet, dass man Herrenmagazin nicht eins-zu-eins übersetzen kann. Allein eines sollte klar sein: All das, was Bands aus dem Herrenmagazin Dunstkreis (Schrottgrenze, Grafzahl oder Junges Glueck) jahrelang (leider) nur angedeutet haben, zelebrieren Herrenmagazin im ganz großen Stil: allgemein gültige und tausendfach interpretierbare Melodiespringbrunnen erschaffen, die den Spaß beschreiben, mit voller Wucht gegen die Wand zu laufen.</p>
<p>Herrenmagazin ist nicht mehr nur die Band um Gary- und Das Bierbeben-Schlagzeuger Rasmus Engler. All das Namedropping ist nicht mehr nötig. Die Band konnte Gisbert zu Knyphausen in „Alle sind so“ für ein Duett gewinnen. Der in Kritikerkreisen zurzeit angesagteste deutsche Songwriter ist es aber nicht, der „Das wird alles einmal dir gehören“ zu einem Großereignis macht. Das bekommen die vier Hamburger schon selber hin. „Erinnern“ ist das ohne Zweifel poppigste Stück, das Herrenmagazin je geschrieben haben und kratzt im Refrain gerade noch die Kurve zum deutschsprachigen Schlager. „Hals über Kopf“, „Gold für Eisen“ und „Onze“ gehören zu den großartigsten deutschsprachigen Songs, die ich je gehört habe. „Die Zeit heilt keine Wunden / Bild dir das bloß nicht ein / Sie haben die Bibel nur erfunden / Um selber Gott zu sein“ („Keine Angst“). Wer sich nicht zu schade ist, derlei Zeilen auf seine Platten zu pressen, ist ohnehin von der eigenen Heiligsprechung nur noch den berühmten Katzensprung entfernt. Wie schon der grandiose Vorgänger schließt das Album mit dem wuchtigsten Stück. In „Krieg“ wagt die Band sich musikalisch hinaus bis in ungewohnte Hardrock-Gewässer, spielt mit den dazugehörigen Klischees und geht trotzdem nicht unter.</p>
<p>Bei anderen Bands halten Nachfolger von Lieblingsalben selten das, was man sich von ihnen verspricht. The Gaslight Anthem sind das beste Beispiel. „Bands entwickeln sich halt weiter“ ist die in solchen Fällen oft skandierte Floskel. Zweifelsohne entwickelt sich auch Herrenmagazin auf dem zweiten Album weiter. Allerdings enttäuschen sie damit nicht, sondern begeistern auf ganzer Linie.</p>
<p>All diejenigen, die sich durch meine stark euphorisierten und ausschließlich subjektiv eingefärbten Worte dazu angestachelt fühlen, sind herzlich dazu eingeladen, auf einem der anstehenden Konzerte die vielen Punchlines von „Das wird alles einmal dir gehören“ zum Besten zu geben.  Ganz so wie ich es bis zum 4. Mai 2008 noch bei Kettcar getan hätte.</p>
<p><em>Herrenmagazin &#8211; Das wird alles einmal dir gehören (Motor, 3. September 2010)</em></p>
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		<title>Neviss – The Good Men. Gemütliche Schweizer.</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 15:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[blackmail]]></category>
		<category><![CDATA[monta]]></category>
		<category><![CDATA[Neviss]]></category>
		<category><![CDATA[readymade]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz so neutral wie ihr Herkunftsland geben sich die jungen Schweizer von Neviss auf ihrem dritten Album „The Good Men” nicht. Freimütig wird hier stattdessen in allen bekannten Schubladen gekramt. Einmal tönt Sänger Martae Fischer ganz in coolem British („Never Wanted To Go To Jena“), mal meint man es gar mit einer zackigen Blackmail-B-Seite („A [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indiestreber.de/wp-content/nevisthegoodmen.jpg"><img src="http://www.indiestreber.de/wp-content/nevisthegoodmen-150x150.jpg" alt="" title="nevisthegoodmen" width="150" height="150" align="left" /></a>Ganz so neutral wie ihr Herkunftsland geben sich die jungen Schweizer von Neviss auf ihrem dritten Album „The Good Men” nicht. Freimütig wird hier stattdessen in allen bekannten Schubladen gekramt. Einmal tönt Sänger Martae Fischer ganz in coolem British („Never Wanted To Go To Jena“), mal meint man es gar mit einer zackigen Blackmail-B-Seite („A Cat &#038; A Grandson“) zu tun zu haben.</p>
<p><span id="more-4799"></span>Meist erinnert die Atmosphäre in ihrer klaren Melancholie aber an Readymade oder Monta. Eigenständigkeit? Scheinbar minimal. Wie bei einem schönen Raclette-Abend gibt es hier eben von allem etwas. Dabei wird ein anderes Klischee der Eidgenossen von Neviss’ Musik allerdings ganz mühelos erfüllt: die Gemütlichkeit.</p>
<blockquote><p>“Now rest<br />
Just rest<br />
Your worried mind<br />
The best is yet to come” (aus “Now Rest”)</p></blockquote>
<p>Und am Besten sind Neviss wirklich dann, wenn sie genau das tun. Sich Zeit nehmen. Wenn sie den Hörer gemütlich und entspannt mit perlendem Klang durch ihre Verse tragen.</p>
<blockquote><p>„Nothing is wrong<br />
As I’m humming along<br />
With birds and kids and bees<br />
I’m awaking with the trees<br />
Can you smell the sea?” (aus “Merry Christmas”)</p></blockquote>
<p>Klar aber, dass bei all den Ähnlichkeiten zu bekannten Indie-Größen hier nicht nur geschmust wird. Gain = Abwechslung? Auf jeden Fall wird hier zwischendrin gerockt – wird gerne auch einmal (vermutlich) dem wilden Touralltag gehuldigt, auch wenn einen dieser statt in alle Himmelsrichtungen lediglich ins thüringische Jena verschlägt.</p>
<blockquote><p>„Well, I hope things will never change<br />
I hope we’ll always stay here<br />
Will you let me make this clear<br />
I believe we belong here” (aus “Never Wanted To Go To Jena”)</p></blockquote>
<p>Klingt fast so, als ob Neviss live einiges auf der Pfanne haben könnten. Wer will, kann das diesen September in Chemnitz oder Berlin (nicht aber in Jena) herausfinden. Ansonsten: „The Good Men“ einpacken und ab auf die Wiese und entspannen.</p>
<blockquote><p>„And lying in the grass<br />
The world has no weight here<br />
Well, ok, this won’t last<br />
But I can promise<br />
The surprise will be great next year” (aus “Merry Christmas”)</p></blockquote>
<p><em>Neviss – The Good Men (ab 3. September 2010, GoldOn Records)</em></p>
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