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Alles von

Nick Ferrio & His Feelings über Neufundland. Wo Bären noch Männer sein dürfen

27. September 2012 | Autor: | Fach: Erdkunde | Noch keine Wortmeldung

Nick Ferrio und Meagh Culkeen – The Trial of Mary Harshbarger (Akustisch vor dem Court House in St. John‘s)

„Kinder, Tiere oder Sex geht immer!“ Diese Weisheit kommt unter TV- und Filmemachern immer dann zum Tragen, wenn die guten Ideen ausbleiben. Und tatsächlich beinhalten die dämlichsten aber gleichsam erfolgreichsten Filme und Formate oft mindestens einen der aufgeführten Punkte. Es gibt aber auch Geschichten aus dem realen Leben, die selbst den kühnsten Fernsehmenschen ins Schwärmen geraten lassen. So zum Beispiel die Sache mit Mary Harshbarger, ihrer zwei Kinder, einem Bären und ihrem Schwager. Eine Waffe und die kanadische Wildnis kommen auch noch vor – ein potentielles Drehbuch allererster Klasse. Doch dazu mehr an späterer Stelle. Da das hier ja ein Streber-Blog ist, kurbeln wir nun erstmal den Wissensteil dieser Sex & Crime-Story durch. weiterlesen »

Zachary Lucky über Saskatchewan. Die vergessene goldene Mitte.

18. März 2012 | Autor: | Fach: Erdkunde | 3 Wortmeldungen

Zachary Lucky – ‘Back in the Fall’ (Street Folk Session)

„Wo versteckt ihr euch eigentlich alle?“, hat mich mal ein Freund aus Kanada gefragt, als wir auf dem riesigen Southside-Festivalgelände saßen, „Wie viele seid ihr? Über achtzig Millionen? Jesus Christus, wie passen bei so einem kleinen Land denn noch so viele Felder dazwischen?“ Ja, für Kanadier sind Deutsche wahre Meister der Verhüllungskunst. Ihre Heimat ist 28 Mal so groß wie unsere und grade mal drei Menschen tummeln sich durchschnittlich auf einem Quadratkilometer, bei uns sind das – außerhalb von Festivals – immerhin 229. weiterlesen »

Imaginary Cities über Kolibris. Das sind nicht 20 Zentimeter – die echten Kerle der Vogelwelt.

3. Februar 2011 | Autor: | Fach: Biologie | Noch keine Wortmeldung

Imaginary Cities – Hummingbird

über vögel weiß der otto-normal-nicht-ornithologe meist nicht viel. aber bei einer sache quetschten sich sogar die kinder bei „1, 2 oder 3“ mit hoher wahrscheinlichkeit auf das richtige feld. dass kolibris nämlich verdammt klein sind, das weiß man. weiterlesen »

Romeo und Julia. Am Ende waren sie Tot.

28. März 2010 | Autor: | Fach: Englisch | Noch keine Wortmeldung

Dire Straits – Romeo and Juliet

nun begeben wir uns also in das jahr 1591. oder 1594. oder so. genau weiß man das nämlich gar nicht. auf jeden fall machte sich damals ein enddreißiger namens william shakespeare daran, eine liebesgeschichte zu schreiben. oder sagen wir, neu zu schreiben. denn eigentlich kam ein italiener namens bandello auf die idee und kollege arthur brooke hatte sie dankenswerterweise schon übersetzt. die geschichte von romeo und seiner julia. aber schon damals muss willi gewusst haben, dass die story ein riesenerfolg werden würde, weil sie irgendwie abgefahren, aber auch genauso typisch ist – das wissen wir auch heute noch. junge sieht mädchen und verliebt sich, sie findet ihn auch gut, die eltern mögen das ganze (und sich gegenseitig) aber nicht so gerne, dem jungen glück ist das egal, sie wollen heiraten, aber dann ist wegen kommunikationsschwierigkeiten alles aus. dazwischen noch viele hindernisse, schicksal, tränen, liebe und.. naja okay, tod. oder wie shakespeare es eben ganz am ende der tragödie schon selbst formulierte: “for never was a story of more woe/ than this of juliet and her romeo.” weiterlesen »