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deichkind – arbeit nervt! das schlimmste der 80er und das trashigste von heute. | indiestreber.de


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deichkind – arbeit nervt! das schlimmste der 80er und das trashigste von heute.

von | 20.Oktober 2008

(ein beitrag zur indiestreber.de-elektrowoche)

diese botschaft sitzt: „kein gott, kein staat, lieber was zu saufen!“ schon der opener hört ihr die signale macht klar, wohin die reise geht. immer in richtung rausch natürlich. the greatest drunkenness of the greatest number lautet das ziel. dazu feinster elektroclash-sound. auf den ersten blick also alles wie beim vorgänger „aufstand im schlaraffenland“. auch der titeltrack arbeit nervt schlägt in diese kerbe.

doch dieser stellt auch schon den höhepunkt und den einzigen größeren hit des albums dar. „arbeit nervt“ ist zwar insgesamt eine ganz gute platte, hält allerdings auch einige aussetzter parat. insbesondere wenn sich deichkind an 80er-jahre-pop vergreifen, so zu hören etwa bei ich und mein computer. und luftbahn könnte man ohne größere probleme auch auf ein ich & ich-album schmuggeln. sowas kann man als zumindest halbwegs geschmackssicherer mensch wohl nur im absoluten betrunkenheitszustand gut finden.

es fällt außerdem auf, dass die neue platte im vergleich zu „aufstand im schlaraffenland“ viel weniger aufrührerisch ist. stattdessen herrscht teilweise eine leicht nervige plumpheit – etwa bei dem song travelpussy, der den deutschen fernfahrerbund wohl zu wütenden proteststürmen veranlassen würde, sollte er mal im radio laufen.

apropos: einige lieder auf „arbeit nervt“ könnte man sich vom sound her durchaus im radio vorstellen – im gegensatz zu den beinahe durchgehend fiesen beat-monstern auf der vorgängerplatte. schade außerdem, dass die durchgeknallte single-b-seite dr. insektor nicht auf dem album gelandet ist, sie würde dort nämlich zu den besten songs gehören.

fazit: „arbeit nervt“ ist weder ein zweiter „aufstand im schlaraffenland“ noch eine wirkliche weiterentwicklung, aber insgesamt trotzdem keine schlechte platte. und eines steht sowieso fest: live ist die crew vom deich natürlich nach wie vor über jeden zweifel erhaben. also schnell tickets für die anstehende tour holen!

deichkind – arbeit nervt (2008, vertigo)


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file under: platten | 4 kommentare »


4 kommentare zu “deichkind – arbeit nervt! das schlimmste der 80er und das trashigste von heute.”

  1. Deichkind - Arbeit nervt (Album) meint:
    3.November 2008 at 3:20 pm

    […] Meinungen gibts bei strate.at, mainstage.de, indiestreber.de und bei […]

  2. jonas meint:
    3.Januar 2009 at 2:22 am

    nachtrag aus dem jahr 2009: ironischerweise habe ich selbst es verpasst, mir rechtzeitig karten zu sichern. ich ärgere mich immernoch…

  3. mandy. meint:
    3.Januar 2009 at 11:36 am

    ich bin immer noch am überlegen und kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich das konzert hier nun mitnehme oder nicht. aaaah.

  4. matze meint:
    4.Januar 2009 at 11:56 pm

    deichkind-konzerte lohnen sich glaub ich immer. sagt man zumindest.