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Eine musikalische Reise durch die Zeit. Teil 46: Der kalte Krieg

von | 22.April 2010

Cold War Kids – We Used To Vacation

Die gute Nachricht vorweg: Den zweiten Weltkrieg haben wir nun endlich hinter uns gelassen. Aber eitel Sonnenschein ist trotzdem erstmal nicht angesagt. Denn nachdem die Alliierten Nazideutschland besiegt hatten, zerfiel die Welt in zwei Lager: Auf der einen Seite der kapitalistische Westen mit der USA an der Spitze, und auf der anderen Seite der kommunistische Warschauer Pakt unter der Führung der Sowjetunion.

Eine direkte militärische Auseinandersetzung zwischen diesen beiden Großmächten hätte die Welt wohl nicht überstanden, deshalb wurden stattdessen viele kleinere Stellvertreterkriege geführt, um den Einfluss auf andere Staaten auszubauen. Außerdem setzte ein militärisches und wissenschaftliches Wettrüsten zwischen den USA und der Sowjetunion ein. Immer mehr Atomwaffen wurden gehortet, und nebenbei begann auch noch der Wettlauf um die Eroberung des Weltraums.

Eine ganze Generation wuchs auf mit der allgegenwärtigen Furcht, dass der Konflikt eskalieren und der dritte Weltkrieg ausbrechen könnte. Für die Weltuntergangsfantasien, für die wir heute Al Qaida, den Klimawandel und die Schweinegrippe brauchen, sorgte damals der böse Iwan.

Die ideologischen Differenzen zwischen den beiden Mächten waren dabei unüberbrückbar. In den USA setzte unter McCarthy die Hexenjagd auf Kommunisten ein, während in der Sowjetunion Stalin eine kompromisslose Diktatur etablierte. Und so kommen zum Abschluss noch die Dancepunk-Rabauken von Death From Above 1979 zu Wort, die die zugegebenermaßen naheliegende Idee hatten, den kalten Krieg als Metapher für zwischenmenschliche Beziehungen zu benutzen:

Death From Above 1979 – Cold War

This war is cold and silent
Our love has turned to violence
You’ve got three years to die for something
You’ve got three years to live for something


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file under: reise durch die zeit | Kommentare deaktiviert für Eine musikalische Reise durch die Zeit. Teil 46: Der kalte Krieg


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