Das hier ist die alte, nicht mehr gepflegte Version von indiestreber. Hier schauen wir nicht mehr nach, ob Links oder Videos noch funktionieren, und auch neue Artikel werden hier nicht mehr erscheinen. Unsere neue Seite findest du unter www.indiestreber.de

neueste werke

neueste kommentare

ältere werke

suche


« | home | »

Rock, Bier, Staub und Terror: Das Hurricane 2008. Teil 3 (Gastbeitrag von fischi)

von | 3.Juli 2008

Sonntag (3. Tag):

Nach diesen doch ziemlich anstrengenden Tagen, ließ ich das Festival ausklingen und sah effektiv nur 2 Bands. Zuerst die Donots, die gut gespielt haben, aber leider kaum zu hören waren, weil irgendein Tontechniker es nicht auf die Reihe gebracht hat. Dann auch noch ein ordentlicher Regen dazu und die Stimmung war endgültig dahin. Völlig durchnässt zog ich es dann vor, im Lager den nächsten Guss abzuwarten, so dass ich leider Flogging Molly verpasste, die nach Augenzeugen berichten sehr ordentlich gewesen sein sollen.

Ich war erst wieder zu Black Rebel Motorcycle Club am Start, deren wirklich chillige Rockmusik ich mir mit dem Rücken auf einem leeren Müllsack liegend angehört habe. Definitiv nicht geeignet, um Begeisterungswellen im Publikum auszulösen, aber ein wunderbarer Ausklang des Hurricanes – fand ich und verschwand für das restliche Programm, das nicht mehr so berauschend war, im Lager. Black Rebel Motorcycle Club wird in jedem Fall eine der Bands sein, die ich in Zukunft zu gegebenen Anlass (Chillen halt) öfter hören werde.

Der Zeltplatz lichtete sich um diese Zeit schon gehörig und man konnte sich die Zeit prächtig damit vertreiben die plündernden und brandschatzenden Horden zu beobachten. Und dann kam er – der Hurricane. Eine ziemlich stattliche Gewitterwolke zog heran und sog alles, was an Dunst zu finden war, in gewaltigen Schwaden nach oben. Wir hatten Glück und sie zog schnell genug vorbei – ohne einen einzigen Tropfen zu verlieren – und konnten uns das Schauspiel aus der Ferne ansehen. Als hätten die Organisatoren das Ding bestellt gehabt, um dem Festival den Namen zu geben Nachts hatten wir dann alle noch die Gelegenheit eine Reihe brennender Dixi-Klos als Höhepunkt einer ausgedehnten Pyroshow zu sehen.

Am nächsten Tag stand dann die Abreise an von einem in der Rückschau doch sehr schönen Hurricane 2008. Bei einem guten Line-Up (besser als dieses Jahr) wäre ich auch im nächsten Jahr dabei.

Am Ende noch ein Paar Infos:

Wer genau wie ich auf Southside oder Hurricane Blackmail nicht sehen konnte, weil dieses viel zu kleine Coca-Cola-Camping-Zelt schon voll war, der kann sich ja kommenden Samstag Zeit nehmen und sich die hier in Bonn auf dem Rheinkultur zusammen mit den Sportfreunden oder Anti-Flag anschauen.


künstlerkollektiv: , , , , ,

file under: live und in farbe | 1 kommentar »


ein kommentar zu “Rock, Bier, Staub und Terror: Das Hurricane 2008. Teil 3 (Gastbeitrag von fischi)”

  1. Hurricane 2008 - ein Festivalhopper Bericht | Festival News meint:
    6.Juli 2008 at 1:33 pm

    […] 3 Teile von Gastauthor fischi bei den Indiestrebern [Teil 1, Teil 2, Teil 3] […]