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frittenbude – nachtigall. menschen, tiere, nahrungsmittel (und ganz viel bass).

von matze | 22.Oktober 2008

(ein beitrag zur indiestreber.de-elektrowoche)

vor ein paar jahren kam vom berliner elektropop-projekt nachlader mal ein song namens “fett” heraus. der enthielt unter anderem die zeile “fett sind die beats”. und weil fritten ja auch meistens ziemlich fett sind (und machen), gilt diese prämisse auch für das debutalbum einer völlig anderen band: frittenbude.

frittenbude liefern mit nachtigall nämlich eins der fettesten, tanzbarsten und besten elektro(punk)-platten dieses herbstes ab. neben einigen schon bekannten und zahlreichen neuen stücken enthält die platte mit der ersten single mindestens in 1000 jahren, bei dem textlich kein blatt vor den mund genommen wird, auch das wohl poppigste stück, welches die drei münchener bisher gemacht haben.

aber auch die fraktion derer, die vor allem den sound der diversen frittenbude-remixe mochten, kommen nicht zu kurz. stumpfe beats und teilweise arg parolenhafte texte dominieren nämlich den größten teil der platte. egal ob im opener hildegard (“für mich solls heute acid regnen”), oder dem smash-hit (zumindest auf konzerten) superschnitzellovesong: drogenverherrlichung wechselt sich mit politischem und dem ganz normalen party-wahnunsinn ab.

und nicht nur einmal geht es dann auch um das thema, ohne das es die popmusik (wenn nicht gar die ganze kunst oder das ganze leben, aber das ist ein anderes thema) wahrscheinlich gar nicht geben würde: die liebe. beziehungsweise dem frust, den diese eben auch mit sich bringen kann. besonders gut gelingt dass denn auch im härtesten und (neben mindestens in 1000 jahren) besten song des albums: was ist nur mit dir passiert. (dessen beat mich auch beim x-ten mal hören noch an does it offend you, yeah? erinnert)

insgesamt zeigt das album die gesamte bandbreite in der frittenbude agieren und vereint die drei musikstile, mit denen die drei mitglieder jeweils aufgewachsen sind – techno, rock und hiphop – aufs vorbildliche.

wie eine wilde, fette party eben.

frittenbude – nachtigall (ab 14.11.2008, CD/download/vinyl, audiolith)


künstlerkollektiv: , ,

file under: platten | 1 kommentar »


ein kommentar zu “frittenbude – nachtigall. menschen, tiere, nahrungsmittel (und ganz viel bass).”

  1. wir sind… | frittenbude meint:
    17.November 2008 at 5:24 pm

    [...] indiestreber [...]