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patrick wolf – the bachelor. meine platte des jahres.

von | 1.Juni 2009

das lange warten hat ein ende … seit punkt mitternacht (englischer zeit) steht das neue patrick-wolf-album zum download bereit und alle, die in das projekt mitinvestiert haben, bekommen ihre kopie gratis. damit halte ich also das in den haenden, was fuer mich schon jetzt die uneingeschraenkte nummer eins meiner persoenlichen alben-charts 2009 sein wird. hier ein kleiner ueberblick ueber das album, zunaechst aber ein kleiner vorgeschmack:

patrick wolf – hard times.

urspruenglich als teil i des ‚battle‘ doppelalbums geplant, hat sich patrick wolf letztendlich entschieden, bachelor und conqueror einzeln zu veroeffentlichen und waehrend der zweite teil seiner neu gefundenen grossen liebe william gewidmet wird, verarbeitet er in diesem ersten teil herzschmerz und verzweiflung der zeit vor william. daher erleben wir auf dieser cd auch eher den melancholischeren, teilweise richtig dunklen patrick und die zusammenstellung aehnelt eher seinem debuetalbum lycanthropy als den beiden folgewerken (was sicherlich kein minuspunkt ist), doch wirkt the bachelor irgendwie erwachsener und vielleicht auch noch ein bisschen ausgereifter – ob das jetzt gut ist, muss jeder fuer sich entscheiden, doch ich denke, dass trotz der aehnlichen stimmung hier schon wieder eine neue seite patrick wolfs zu uns spricht.

das album beginnt mit dem opener kriegsspiel, der relativ schnell in hard times muendet, einem der elektronischeren stuecke dieses werkes, dessen titel sicherlich gut in die aktuelle zeit passt und der die stimmung fuer die restliche platte setzt. oblivion setzt sich dann kritisch mit dem thema krieg auseinander – eine seite des bachelors, die fuer den ueberzeugten pazifisten wolf eine wichtige rolle spielt. der titelsong the bachelor ist dann eine kollaboration mit folk-artist eliza carthy und fuehrt zu dem sehr ohrwurm-tauglichen damaristhickets ist dann einer der songs, in denen schauspielerin tilda swinton als ‚voice of hope‘ versucht, das licht am ende des tunnels auch irgendwie im album unterzubringen. in who will? setzt sich patrick mit seiner grosstante auseinander, die als nonne in einem kloster war und spaeter an gebaermutterhalskrebs gestorben ist (was wolf nicht ohne ironie hinnimmt, wie er in einigen interviews deutlich macht). vulture, gleichzeitig die erste singleauskopplung, ist vielleicht der verstoerendste song des albums, speziell das video, das stark von sm- und bondage-szenen gepraegt ist und in dem sich der saenger mit erlebnissen waehrend seiner letzten us-tour auseinandersetzt. the sun is often out handelt von einem freund patricks, der sich vor einiger zeit das leben genommen hat. in theseus setzt er sich mit dem antiken tragischen helden auseinander und in battle und messenger endet ein grossartiges album in einem wieder eher elektronisch gepraegten finale – und setzt gleichzeitig die kulisse fuer den zweiten teil, den conqueror …

sollte ich das album in einem wort zusammenfassen, waere dies ‚episch‘ und anspieltipps meinerseits waere oblivion und damaris, doch das album hat auch als ganzes ein gewisses etwas, welches die einzelstuecke nicht voellig einzufangen vermoegen.


künstlerkollektiv:

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