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eine musikalische reise durch die zeit. teil 67: Was bedeutet schon ein Name?

von fabi | 13.Mai 2010

Death Cab for Cutie – Expo ’86

Und wieder sind wir beim Gefühl des Loslassens und Wiederaufraffens, des Verlassen-werdens, Freischwimmens und Nach-vorne-schauens. Darum geht es nämlich auch in Death Cab For Cuties Expo ’861. Erschienen auf dem Meisterwerk Transatlanticism, gelang das Stück zu hohen Ehren; zwischen den treibenden Title and Registration und The Sound of Settling bildet es trotz seinem Schwung einen Ruhepol, wobei man sich zu der Leichtigkeit des Songs in Wolken fallen lassen möchte – oder zumindest aufs frisch gewaschene Bettzeug. Der Text ist nachdenklich aber optimistisch. Es muss weiter gehen und gewartet wird hier nicht.

Another diet fed by crippling defeat
And I am waiting for that sense of relief
I am waiting for you to flee this scene
As if you held in your hand a smoking gun
And on the floor laid the one you said you loved

Nur was die Expo’86 in Vancouver nun damit zu tun hat, bleibt im Dunkeln. Na gut, da die Death Cabs aus Seattle kommen, kann es natürlich gut sein, dass zum Beispiel Ben Gibbard einfach mal die 200 Kilometer entfernte Weltausstellung zum Thema Transport und Kommunikation besucht hat. Vielleicht am Ende einer Beziehung, oder frisch verlassen, oder mittendrin.

Sometimes I think this cycle never ends

Vielleicht waren auch die Riesenräder der Weltausstellung eine Inspiration. Vielleicht haben Gibbard und Walla aber auch einfach nur am puren Klang des Namens Expo ’86 gefallen gefunden.

And what’s strange is they’re all basically the same
So I don’t ask names anymore

we slide from top to bottom then we turn and climb again.

  1. Das nächste Album der kanadischen Band Wolf Parade wird übrigens auch so heißen. []

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