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tokio total. oder: wie aus eigentlich gar nicht so schlechten rockbands ein flop wird (jetzt auch mit fotos)

von | 27.Juni 2007

am letzten wochende war ich bei bochum total. war eigentlich auch ganz nett. deshalb werd ich erst einmal auch an meiner titelthese komplett vorbeischreiben. wer sich nur für die interessiert, der sollte die nächsten 2 absätze überlesen – verpasst dann aber vielleicht etwas.

letzte woche war also wieder bochum total. ich war aber nur am samstag da. schließlich muss ich wochentags zur uni – das ist aber ein anderes thema. los ging es also, um kurz nach 5, mit fertig, los auf der E1Ns-Live-Bühne. mein viertes fertig, los-konzert also, und wie immer nix überragendes, aber trotzdem das anschauen wert – trotz mal wieder viel zu vieler teenager. na gut, hat diese band wohl so an sich…

Fertig, Los

nach den 4 münchnern ging es dann auf der bühne weiter mit panda – aber ohne mich. ich wollte mir nämlich die monsters of liedermaching anschauen. und das war auch die richtige entscheidung. nicht nur das publikum war angenehmer, was, wie ich in letzter zeit gelernt habe und noch weiter lernen sollte, ein äußerst wichtiger faktor beim genuss der konzertrezeption ist, sondern auch die band war toll. 6 männer, die lustige, aber nicht dummer lieder zwischen götz widmann und rainald grebe singen, können ja nichts falsches sein. und trotz dem regen und harndrang meinerseits war dies, wider erwarten, für mich das highlight des tages – und trotz der überschrift dieses textes war es ein schöner festivaltag.

Monsters of Liedermaching

nach diesem highlight und einem kurzen stöbern auf der plattenbörse kam dann auch die wahrscheinlich lehrreichste stunde meines bisherigen konzert-lebens: dem sugarplum-fairy auftritt. dazu muss ich sagen, dass ich diese band zwar nie besonders beachtet habe, sweet sweet jackie aber durchaus ein angenehmes lied fand – und auch sonst bei spf nie weggeschaltet habe, wenn sie denn mal in funk und/oder fernsehen gesendet wurden. aber live sollte man von dieser band entschieden abstand nehmen. oder fangen wir anders an: ich muss meine meinung zum fertig, los-konzert vor 2 wochen noch einmal revidieren. die zwar durchaus jungen fans waren noch angenehm. zumindest haben sie nicht gekreischt wie auf einem tokyo hotel-konzert. wohl aber die weiblichen sugarplum fairy-fans. es war extremst nervig. extremst. als dann noch wonderwall gecovert wurde (blasphemie!), wurd es mir zuviel, und ich währe nach hause gefahren, hätte nicht danach tocotronic gespielt. naja. dieser auftritt wird mir lange in erinnerung bleiben: als abschreckendes beispiel für schlechte konzerte. (und nein, eine lederjacke über einem nackten oberkörper ist genauso wenig cool wie diese jacke dann auszuziehen, verehrter herr norn)

Tokyo Hotel

die einzige entschädigung für diese misslungene stunde musikunterhaltung war dann der durchaus tolle tocotronic-auftritt (auch wenn hier andere zuschauer genervt haben, aber das nur am rande). die 3 haben gerockt, und glücklicherweise jede menge alte songs gespielt. bis zum melt!, ihr indiestars.

Toco

tronic

fazit des tages: bochum total hat zwar tolle bands, aber besch*** zuschauer. zumindest die einslive-bühne. und: die monsters sind toll!


so, endlich geht es hier beim indiestreber wieder weiter. wir hatten beide, wie gesagt, in letzter zeit viel stress mit uni (und so). diverse artikel liegen aber schon in der pipeline und sollten im laufe der nächsten tage, spätestens der nächsten woche online gehen. (hat mir kollege breitseite gestern per icq bestätigt) und bald ist ja auch schon melt!, wozu ich noch diverse texte plane. also. stay tuned.


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ein kommentar zu “tokio total. oder: wie aus eigentlich gar nicht so schlechten rockbands ein flop wird (jetzt auch mit fotos)”

  1. mandy. meint:
    3.Juli 2007 at 8:39 pm

    yes. haben es die monsters also mal wieder geschafft einen menschen zu überzeugen. find ich gut. sehr gut sogar.

    alles liebe.