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in 80 liedern an 80 tagen um die welt. tag 73: montauk

von | 21.Januar 2008

anthony green (circa survive) – meet me in montauk

kinder, wie die zeit vergeht! nur noch eine woche, dann ist unsere weltreise auch schon wieder vorbei. das hier ist aller vorausicht nach mein vorletzter einsatz dafür, und außerdem ist heute der letzte tag, den wir noch auf dem amerikanischen kontinent verbringen.

wir befinden uns auf long island, einer insel vor new york city, genauer gesagt an der ostspitze davon, im kleinen dorf montauk. bekannt ist der ort für seinen leuchtturm und wegen der gleichnamigen erzählung von max frisch. daneben gibt es auch noch die verschwörungstheorie vom montauk-projekt, mit dem das us-militär angeblich versuchte, die gedanken der bevölkerung per radar zu steuern. eigentlisch schon ganz schön viel für ein knapp-4.000-seelen-dorf, aber noch nicht alles: teile des oscarprämierten films eternal sunshine of the spotless mind (den ich leider – schande über mich – nicht gesehen habe!) spielen hier, und dieser diente auch als inspiration für das obige lied.

beim lauschen und betrachten desselbigen könnte man denken: „oh, mal wieder so ein singer/songwriter!“ – allerdings läge man damit ziemlich daneben. anthony green war der sänger einer aufstrebenden emoband namens saosin, bis er eines tages, nachdem er gerade für einen zahnarzttermin von kalifornien nach philadelphia geflogen war, merkte, dass er mit dieser band niemals glücklich werden würde (oder um es in seinen worten zu sagen: „saosin was like a girl that you had great sex with, yet had little in common with“). am flughafen, das rückflugticket bereits in den händen, beschloss er in philadelphia zu bleiben, um dort eine neue band zu gründen: circa survive. deren musik ist schwer zu kategorisieren, ich würde sie fans von portugal. the man oder dredg allerdings wärmstens ans herzen legen. und auch allen anderen leuten, die nichts gegen hohe androgyne männerstimmen haben.

so, jetzt wird es aber zeit, abschied zu nehmen von amerika, und ich denke dafür ist dieser malerische ort durchaus gut geeignet. doch bevor wir aufbrechen dürfen wir natürlich nicht vergessen, uns noch schnell einen long island ice tea hinter die binde zu kippen! dann mal prost und bis morgen.


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