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the subways am 20.november in münster. i got a need to feel so i shake! shake!

von wepe | 21.November 2008

“Are you ready to go fucking crazy??” – Im Grunde war nach 10 Sekunden die Marschrichtung für den gestrigen Abend klar festgelegt: volle Lotte nach vorne.

Das neue Album “All or Nothing” wirkt viel reifer als “Young for Eternity” von 2005. Gleiches gilt auch für die Bühnenpräsenz. Als ich The Subways im Jahre 2005 wenige Monate nach der Veröffentlichung des ersten Albums im Einslive-Kultkomplex erleben durfte, galten die drei Londoner als junge, aufstrebende Band. Die Musik klang rotzig und jugendlich, auf der Bühne eine freundliche, kleine Band, die höflich die 120 Fans begrüßt.

Gestern Abend bot sich uns ein ganz anderes Bild: eine Band die vor Kraft nur zu strotzt, die ein neues Album scheinbar nur geschaffen hat, um es live zu spielen, Druck zu machen und dem Publikum einzuheizen. Der Sänger Billy Lunn wirkt dabei brachialer denn je, springt von Stahlträgern ins Publikum und freut sich sichtlich über entstehende Mosh-Pits. Der Schlagzeuger Josh Morgan wirkt mit seiner neuen Kurzhaarfrisur höchst energetisch, einzig Bassistin Charlotte Cooper bringt mit ihrer hohen Mädchenstimme ein bisschen Zierlichkeit ins Spiel, die spätestens dann verloren ist, wenn sie ihre blonden Haare schüttelt und quer über die Bühne fegt.

Die Auswahl der Stücke gelingt wunderbar: alte und neue Songs halten sich die Waage, sogar “In Love”, ein Lied aus der Zeit vor dem ersten Album spielen Sie. Licht und Ton kommen trotz der etwas ungewöhnlichen Location (Skater’s Palace – eigentlich eine Skate-Halle) gut an und 15 für T-Shirts sind auch nicht zu viel verlangt.

peter bloggt auch auf wepes blog


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