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Vainstream Rockfest 2009. Fratzengeballer. (Teil 1)

von sebi | 24.Juli 2009

Als ich Anfang April nach langem warten endlich mein Ticket in den Händen halten durfte, konnte ich das Wochenende des 3. und 4. Julis kaum erwarten. Was war das ein geiles Lineup. Also nun nach langem Warten endlich das besagte Wochenende vor der Tür stand, war kein Halten mehr. Leider musste ich am Freitag noch arbeiten, somit war schon mal klar, dass ich es nicht mehr pünktlich zu Walls of Jericho schaffen würde. Na ja, kein Ding, die kann ich mir Ende des Monats eh noch auf dem Wacken Open Air 2009 ansehen.

Nun mussten nur noch meine beiden Begleiterinnen ins Auto eingeladen werden und dann konnte es endlich losgehen. Schließlich wollten wir wenigstens pünktlich zu K.I.Z. da sein. Aber falsch gedacht! Eine meiner Mitfahrerinnen bekam den lächerlichsten Anruf der Welt von ihrem Chef, weil sie ein Schild nicht richtig geputzt hatte. Gegen 15:20 Uhr konnte es dann endlich losgehen.

Also schnell auf die Piste und ab nach Münster. Auf der Autobahn hatten wir dann Glück. Kein Stau – freie Fahrt. Da nun aber klar war, dass wir K.I.Z. verpassen würden, konnten wir uns Zeit lassen. Um 17 Uhr kamen wir dann, nachdem wir unseren fahrbaren Untersatz abgestellt hatten, am Festivalgelände an. Nun schnell das Bändchen holen und rein. Ich frag mich zwar, wie man auf einem Rockfestival babyblaue Bändchen austeilen kann, aber egal.

Jetzt konnte es endlich losgehen. Als nächstes stand bei mir auf dem Plan: Die Band Ignite aus dem schönen Orange County. Na ja, dort wäre dann das Wetter wohl auch besser gewesen. Denn gerade jetzt fing es an zu regnen. Erst nur kleine Tropfen, doch dann zur Mitte des Auftritts hin wurden die Tropfen ca. Murmelgroß. Egal, ich wollte die Band unbedingt sehen und es hat sich trotz des Regens echt gelohnt. Klitschnass ging es dann zurück zum Auto um wenigstens wieder ein trockenes T-Shirt anzuziehen. Wir dachten dann, jetzt erstmal was essen, da die nächste Band, die wir sehen wollten, eh erst um 21:10 Uhr auf dem Plan stand. Also ging es dann frisch gestärkt um 20:30 Uhr wieder Richtung Festivalgelände. Hatebreed stand nun auf dem Plan! Letztes Jahr auf dem Wacken war der Auftritt der Band schon einer meiner persönlichen Höhepunkte gewesen. Da konnte das Konzert nur gut werden. Der Regen hatte sich halbwegs verzogen und es konnte losgehen. Ich hatte mir nicht umsonst auf diesen Auftritt gefreut. Sie spielten alle Lieder die ich hören wollte, mit einer unglaublichen Energie – obwohl das bei Hardcorebands eh meist nicht das Problem ist.

Nach Hatebreed gings dann noch kurz in die Sputnik Hallen zur Aftershow-Party. War nix besonderes und deshalb sind wir auch recht bald nach Hause. Denn am Samstag sollte es ja weitergehen.


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