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Das Jahrzehnt aus Sicht der indiestreber. Teil 5: Jonas‘ 2001

von | 5.Dezember 2009

2001: Das jahr, von dem die Menschen in den 60er Jahren glaubten, mit einem gigantischen Raumschiff durch den Weltraum reisen zu können. Diese futuristischen Träume erfüllten sich nicht. Stattdessen flogen Menschen mit Flugzeugen in Hochhäuser, und plötzlich sagte ein jeder, dass die Welt nun nicht mehr sei, wie sie einmal war.

Aber hier soll es ja in erster Linie um Musik gehen, deshalb wieder zurück zu meiner musikalischen Entwicklung: Nachdem mein großer Bruder merkte, dass ich anfing, mich für härtere Rockmusik zu interessieren, gab er sein Bestes, um mich weiter in die richtige Richtung zu lenken. So lieh er mir jede Menge CDs aus, um mir zu zeigen, was es außer Nu Metal noch so an interessantem Zeug gibt. Dabei waren zahlreiche Perlen aus den 90ern, unter anderem Rage Agains The Machine, Bad Religion, Spermbirds, Bush, NOFX, Therapy?, Lagwagon und Sublime.

All das sog ich begierig in mich auf. Und insbesondere für Punkrock konnte ich mich immer mehr begeistern. Egal ob es sich um domestizierten wie von Green Day, Offspring oder Blink 182 handelte, oder um wirklich widerspenstigen wie von den oben erwähnten Bands. Hauptsache schnell, hart, und doch catchy.

Meine Lieblinsplatte damals

system of a down - toxicityInteressant ist, dass meine damalige Lieblinsgplatte – „Toxicity“ von System Of A Down – auch heute noch die Platte des Jahres 2001 für mich ist. Und das, obwohl sich mein Musikgeschmack in der Zwischenzeit recht deutlich geändert und weiterentwickelt hat. Aber „Toxicity“ ist und bleibt eben ein Hammeralbum. Metal ohne Scheuklappen mit Hang zu Wahnsinn. Dazu hochpolitische Texte, die gerade damals genau in die Zeit passten. Die Platte erschien eine Woche vor dem sogenannten 11. September.

Meine Lieblingssongs damals

Hmm, so ganz genau weiß ich leider nicht mehr, welche Songs ich gerade in diesem Jahr am besten fand, eben auch weil ich über meinen Bruder viele Sachen aus den 90ern hörte.

Aber nehmen wir doch mal etwas naiv Punkiges:

Sum 41 – Fat Lip

Dazu noch ein bisschen Nu Metal-Nostalgie:

4Lyn – Whooo

Und dann noch ein letzter Rest HipHop:

Eminem feat. Dido – Stan

Die Alben des Jahres – aus heutiger Sicht

Das Album des Jahres aus heutiger Sicht habe ich ja schon vorweg genommen, aber neben „Toxicity“ von System Of A Down erschienen im Jahr 2001 noch einige weitere großartige Platten:

Eine Platte, die nicht nur zu den besten, sondern auch zu den wichtigsten Alben des Jahres 2001 gehört, ist das Strokes-Debüt „Is This It“. Denn zusammen mit einigen anderen Bands, die etwas später auf die Bildfläche traten, hauchten The Strokes nicht nur dem scheintoten Indie neues Leben ein, sondern sorgten auch dafür, dass Rock’n’Roll wieder mädchenkompatibel wurde. Das sollte man ihnen hoch anrechnen.

Die Songs des Jahres – aus heutiger Sicht

Dieser Song geht mir, seit ich ihn zum ersten mal gehört habe, tatsächlich nicht mehr aus dem Kopf. Einer der besten Ohrwürmer, die es gibt. Leider kann ich das fantastische Video dazu gerade nicht finden, aber der Song allein ist auch schon gut genug.

Firewater – Get Out Of My Head

Weitere großartige Songs aus dem Jahr 2001:

Video des Jahres

Ladies and Gentlemen, Bühne frei für Christopher Walken!

Fatboy Slim – Weapon Of Choice (Regie: Spike Jonze)

Konzert des Jahres

Wenn ich mich recht erinnere, fand das erste Rockkonzert, auf dem ich in meinem Leben war, im August 2001 auf der Zitadelle in Mainz statt. Ein paar lokale Bands traten dort auf, unter anderem auch die Punkrockband Caffeine, in der mein Bruder zu dieser Zeit Schlagzeug spielte. Eine prägende Erfahrung. Damals habe ich auch zum ersten Mal Menschen pogen sehen – und konnte überhaupt nicht nachvollziehen, was diese Leute da taten. Doch das sollte nicht lange so bleiben.


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