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Potenzielle Alben des Jahres #6: The Picturebooks – List Of People To Kill

von | 12. Dezember 2009

The Picturebooks - List Of People To Kill Bis jetzt habe ich in dieser Serie kein Album einer deutschen Band gewürdigt. Auch The Picturebooks erschienen mir beim ersten Hören alles andere als deutsch. Warum sollte der britische NME auch auf eine deutsche Band hinweisen? Allen Vermutungen zum Trotz kommt diese Band aus dem beschaulichen Gütersloh in Nordrhein-Westfalen! Ihre Herkunft tut der ungeschliffenen, wilden Energie des Debütalbums List Of People To Kill jedoch keinen Abbruch weiterlesen »

rubrik: platten | 2 kommentare »


das jahrzehnt aus sicht der indiestreber. teil 6: rics 2001

von | 6. Dezember 2009

2001 machte ich zuerst meinen führerschein, dann mein abi und ansonsten nicht wirklich viel. ich kaufte mir ein auto, ging freitags zum smart club ins atomic caf; wenn ich samstags wegging verabschiedete ich mich gegen 4 uhr, um die frankfurter allgemeine sonntagszeitung auszufahren. im herbst war ich auf meinem 5. sportfreunde stiller-konzert innerhalb von anderthalb jahren. am nächsten tag war ich in der stadt einkaufen. bei sport scheck, wo sonst sportfernsehen läuft, sah ich die ersten bilder vom 11. september.
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rubrik: best of 2000-09 | 1 kommentar »


Das Jahrzehnt aus Sicht der indiestreber. Teil 5: Jonas‘ 2001

von | 5. Dezember 2009

2001: Das jahr, von dem die Menschen in den 60er Jahren glaubten, mit einem gigantischen Raumschiff durch den Weltraum reisen zu können. Diese futuristischen Träume erfüllten sich nicht. Stattdessen flogen Menschen mit Flugzeugen in Hochhäuser, und plötzlich sagte ein jeder, dass die Welt nun nicht mehr sei, wie sie einmal war.
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Das Jahrzehnt aus Sicht der indiestreber. Teil 2: Jonas 2000

von | 2. Dezember 2009

Puh, das Jahr 2000 ist inzwischen schon wirklich lange her. Und meine musikalische Sozialisation war damals noch lange nicht abgeschlossen. Aber fangen wir mal noch etwas weiter in der Vergangenheit an
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rubrik: best of 2000-09 | 2 kommentare »


lieder vom ende des kapitalismus – eine collage

von | 29. Oktober 2008

„der kapitalismus schafft sich selber ab“ – eine collage in 22 liedern.

und wie es sich für ordentlichen musik-sozialismus gehört, ist weiteres liedgut in den kommentaren willkommen.
[update: weitere lieder aus den kommentaren wurden aufgenommen. danke an matze, sebastian & mandy]

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rubrik: audio, jung und unschuldig, und so | 8 kommentare »


woodstock mit der turbojugend – rocco del schlacko 08

von | 4. September 2008

langsam glaub ich, dass saarländer echt sarkastisch sind. zumindest wenn man sich das motto vom rocco anschaut, muss man diesem glauben erliegen. start your summer passt nicht nur zum termin ende august wie das mädchen von der antifa zum jungen liberalen, sondern leider gottes zum wiederholten mal auch in hinblick auf das tolle saarländische wetter.

Zeltplatzimpression

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72 stunden kein schlaf. die melt! 2008-vorberichterstattung. teil 1: der freitag.

von | 15. Juli 2008

nur noch wenige tage. drei um genau zu sein. genau so lange, wie das melt! dieses jahr dauern wird. und damit ihr auch wisst, was ihr auf gar keinen fall verpassen dürft, hier der langersehnte erste teil der vorberichterstattung: der freitag. wer spielt wo um wieviel uhr?

Foto von Bernhard George, Quelle: Melt! Pressebilder

mehr gibt es nach dem klick auf weiterlesen »

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Rock, Bier, Staub und Terror: Das Hurricane 2008. Teil 2 (Gastbeitrag von fischi)

von | 2. Juli 2008

Samstag (2. Tag):

Mehr oder weniger ausgeruht und nach dem Versuch Staub von meinem Körper fernzuhalten (völlig zwecklos, nach der Dusche hält die Sauberkeit die nächsten 10 Schritte an) begaben wir uns schon früh zurück aufs Gelände, um einen schwedischen Nachmittag zu verbringen.
The International Noise Conspiracy waren zuerst an der Reihe und machten ein gutes Konzert. Nicht überragend, aber nett anzuhören. weiterlesen »

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drei tage krach! der ultimative southside-festivalbericht (teil 3)

von | 27. Juni 2008

am sonntagmorgen wollte ich mir eigentlich does it offend you, yeah? anhören, aber daraus wurde leider nichts, denn a) hatte ich in der nacht zuvor wohl ein paar jimmy-colas zu viel und b) musste noch unser zelt abgebaut und das gepäck ans auto gebracht werden, denn nach der letzten band des abends wollten wir direkt den weg in richtung heimat antreten. auf the (international) noise conspiracy habe ich dann freiwillig verzichtet, nachdem sie mich letztes jahr beim area4 so enttäuscht haben. und damit habe ich wohl auch die richtige entscheidung getroffen, denn wie ich gelesen und auf bildern gesehen habe, sind die früher mal so wilden schweden diesmal in lila (!) anzügen aufgetreten. der tiefpunkt scheint in greifbarer nähe.

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die indiestreber-jahrescharts 2007. teil 5: die enttäuschungen.

von | 24. Dezember 2007

die zweitgrößte enttäuschung dieses jahr waren die ärzte. da waren wir uns zumindest teilweise einig. wenn auch einige jazz ist anders gemocht haben, so war es auf jeden fall eines der schlechteren alben der band. bzw. das schlechteste. geschlagen wird diese enttäuschung nur durch karpatenhund. das verwundert, sind sie doch das zweitprojekt der locas in love, die ja doch eher abgeräumt haben, auch in unserem vote hier

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rubrik: best of 2007, und so | 3 kommentare »


in 80 liedern an 80 tagen um die welt. tag 17: schweden

von | 26. November 2007

alarma man – sweden sweden (live)

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rubrik: in 80 liedern um die welt | 2 kommentare »


area4 – der festivalgeheimtip 2007 (teil 1)

von | 5. September 2007

angefangen hat alles damit, dass ein freund von mir ende mai von diesem festival erzählt hat. ich war eher enttäuscht vom southside line up dieses jahr, hatte aber auf jeden fall lust mal wieder auf ein festival zu fahren. zu der zeit waren nur nofx, tool, … and you will know us by the trail of dead, eagles of death metal, muff potter, turbostaat und silverchair bestätigt, aber das reichte uns beiden schon, um ohne groß zu zögern tickets für das area4 zu holen. weiterlesen »

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wie mainstream ist ein indiestreber?

von | 19. Mai 2007

oder ein nachtrag zu matzes gut geschrieben und recherchierten artikel über last.fm und konsorten.
das mainstream-o-meter ist ein tool, dass aus einem beliebigen last.fm-profil so etwas wie „mainstreamigkeit“ errechnet. bezogen wird sich dabei auf die top-tracks des users, und deren anzahl der hörer im vergleich zu den gesamten last.fm-usern. stichwort schwanzvergleich – hier die ergebnisse:

mr. brightside
mr. brightside: 10,21% mainstream

matze
matze: 15,88% mainstream

okay, die werte sind völlig unerheblich. denn das gros der last.fm user bewegt sich ohnehin im nicht-mainstream bereich. das heißt, ein künstler wie damien rice, der sicher alles andere als mainstream-musik produziert, daher in der last.fm-community recht beliebt ist, wird in dieser kalkulation aufgrund seiner großen fan-basis als mainstream eingestuft. schön zu erkennen an den maximalwerten der gesamtnutzeranzahl, die sich allesamt im nicht-mainstream tummeln.

was dieser test allerdings noch einmal deutlich macht: auch innerhalb des independents gibt es einen breiten mainstream – und was heute noch „indie“ ist, wird morgen schon als klingelton vermarktet. angefangen von oasis, über franz ferdinand und den arctic monkeys, bis zu aktuellen hypes wie den fratellis. okay, an der qualität der musik ändert das wenig, doch die definition von „independent“ (=unabhängig) ist dann natürlich nicht mehr gültig. meiner meinung nach ist der begriff „indie“ ohnehin zu einem reinen genre-begriff avanciert. was ist „indie“? gitarre, bass, schlagzeug? garagenrock aus sheffield? lederjacken und rocknroll? natürlich auch – doch mehr als das. es gibt genug gute elektronik-acts (add n to(x), grafiti), hiphop künstler (dizzee rascal, goldie lookin‘ chain), singer-songwriter, industrial-artists oder sonstige musikalische avangardisten… die allesamt nicht unbedingt in die indie-schublade gesteckt werden, aber mehr independent sind als alle franz ferdinands und bloc partys zusammen.

die „böse industrie“ hat von der mainstreamisierung des independent (was eigentlich in wiederspruch in sich ist) natürlich schon längst mitbekommen und ihren teil dazu beigetragen. schwarz-rot-gestreifte the (international) noise conspiracy outfits bei h&m, converse chucks im used-look bei deichmann. „commercial independent“ nennt der marketing-stratege das. für mich eher ein antagonismus ohne gleichen.
doch wir müssen nicht traurig sein! eine jugendstudie, ausgerechnet von viacom beruhigt: jede jugend-subkultur gewinnt mit der zeit an anhängern, avanciert so zu einem trend, und verliert sich aber früher oder später wieder in der gleichgültigkeit der masse. der harte kern, der dann allerdings übrig bleibt, sind die wegbereiter der ursprünglichen szene, beziehungsweise ihre nachfahren.
bis dahin heißt es augen zu und durch – dann gerne auch mal mit sigur rs und arcade fire

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